Eine Schmerztherapie ist eine sehr individualisierte Maßnahme.
Zunächst sollte natürlich untersucht werden, ob eine konkrete Schmerzursache identifiziert werden kann und diese ggf. behoben werden.
Ich halte es für wichtig, dass Du auf Grund der Schmerzen nicht erst im nächsten Jahr einen Termin in Münster vereinbarst, sondern möglichst schnell.
Ist etwas nicht in Ordnung, sollte das auch schnellstmöglich behandelt werden.
Selbst wenn auf Grund der Diagnostik herauskommt, dass soweit alles ohne Befund ist, wäre es wichtig, mit einer konsequenten Schmerztherapie nicht zu warten, sonst chronifizieren die Schmerzen und eine Behandlung wird dadurch schwieriger.
Ich würde Dir empfehlen, jetzt schon damit zu beginnen, ein Schmerztagebuch zu führen, d.h. Du notierst jeden Tag, wie der Schmerz im Tagesverlauf war, was Dir geholfen hat, was den Schmerz verschlimmert hat, eine einfache Vorlage, die Du um Deine persönlichen Eindrücke ergänzen solltest, findest Du z.B. hier:
http://www.schmerzliga.de/dsl/download/ ... gebuch.pdf
Ein Spezialist für Schmerztherapie kann damit besser auf Dich eingehen, weil ihm konkretere Informationen zu Schmerzintensität und -qualität über einen längeren Zeitraum vorliegen.
Er wird Dir i.d.R. ein individuelles Programm erarbeiten. Dies kann z.B. auch Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Entspannungstherapie, Wärme-/Kältetherapie, u.a. bestehen.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)