@Dalia: Du hast die Lage erfasst. Die Info bezgl. Hartz IV habe ich schon und halte sie auch als meinen letzten Ausweg im Auge.
Deinen Vorschlag, jobmässig eine Schleife zu fahren, um in den GKV -schutz zu kommen, habe ich auch schon in Erwägung gezogen.
@Gamma: Deine Kommentare haben mich dagegen wirklich verletzt.
""das hört sich bei Dir eher unproblematisch an. Du bist momentan privat versichert und wirst es auch in Zukunft als Beamtin sein. "
Du hast überhaupt keine Empathie, so wie Du argumentierst. Und hast vor allem gar nicht richtig gelesen.
Ich werde niemals BEamtin sein. Mir steht auch gar nicht das Interesse danach. Meine Ausbildung mitd em Status "BEamtin auf Widerruf" zur Erreichung des 2. Staatsexamens (nur mit ersten Examen gilt man nebenbei als Studienabbrecher) ist lediglich auf zwei Jahre befristet, da ich momentan in finanziellen Nöten bin und als ehemalige Lehramtstudentin (FRanzöisch und Englisch) schon alles versucht habe, um irgendeinen sozialversicherungspflichtigen Job ausserhalb der Schule zu bekommen, von dem ich dauerhaft leben könnte, ohne bei meinen Eltern unterzukriechen, wo ich derzeit wirklich lebe (Honorarjobs in Nachhilfeschulen sind kein Problem, aber ich steh als Selbstständige derart auf wackeligen Füssen -mal hier ein Vierwochen-VErtrag, dann einen Dreimonatsvertrag, dann 8 Wochen nichts.. ich kann so nicht existieren, zudem ich mir endlich was Eigenes aufbauen möchte und in den nächsten zwei Jahren bzw. seit langem schon eigentlich auch sehnlichst ein Kind wünsche (mit dem Referendariatsgehalt hätte ich zumidnest zwei Jahre Sicherheit...>mein Freund ist nebenbei gesagt seit zwei Jahren dauerarbeitslos.).
Die Schule ist einfach kein BErufsfeld für mich und aufgrund einer Sache in meinem LEben, die meine Seele kaputt gemacht hat (kann ich hier nicht öffentlich drüber sprechen) brauche ich ausserdem schon eigentlich seit längerem ernsthaft Hilfe, aber ich traue mich nicht, weil ich weiß, dass, solange ich keinen Job habe, ich auch krankenversicherungsmäßig nicht abgesichert bin. Wenn ich jetzt (solange noch in Papas VErsicherung) eine Therapie anfange, werde ich von keiner privaten Kasse mehr aufgenommen. Eine psychotherapeutische BEhandlung ist ein Ausschlußkriterium für 5 bis 10 Jahre. In der alten VErsicherung kann ich unter keinen Umständen bleiben, da sie schon seit vielen Jahren für NEumitglieder geschlossen ist, sich im Auslaufen befindet. Von daher verlieren sich deine Tipps (auf die ich sicher 20 mal allein gekommen wäre sowieso im Sande).
Und solche Kommentierungen sind jawohl unter der Gürtellinie, richtig verletzend und gemein. Das ist mehr wie niederschmetternd hier so "empfangen" zu werden..
"Das ist schön für Dich, da es geringere Wartezeiten, je nach Tarif Chefarztbehandlung und weniger Probleme mit der Genehmigung von besonderen Hilfsmitteln, Rehas etc. "
Blasphemie in Reinkultur..
zudem das für mich mehr oder minder "Klischees" sind. (Bist du wirklich privat vollversicherter bzw. wie lange Erfahrung hast du mit der PKV?? )
Ich kann von solchen Erlebnissen nichts berichten. Gehe aber auch selten zum Arzt und wenn, dann muss ich auf meinen Orthopädentermin auch 4-6 Wochen warten und im Wartezimmer ist eine Stunde ebenfalls Minimum. Die Mär vom bevorzugten Privatpatienten halte ich für einen Ausnahmefall. Kann mir aber gut vorstellen, dass der GEdanke "Ich bin privat versichert und daher was Besseres" bei einigen Versicherten der Privaten zu hochnäsigem VErhalten führt, dem sich der Arzt u. Personal dann zu beugen haben. Dazu gehört aber immer eine Portion Arroganz udn Unverschämtheit. Und ein Arzt, der mich aufgrund meiner privaten VErsicherungslage bevorzugt, der ist in meinen Augen keinen Cent mehr wert im Gegenteil. Bei einem solchen MEdiziner würde ich mich nicht in sicheren Händen fühlen, der MEnsch wäre mir höchst unheimlich. Der Arzt soll den Fokus auf den Menschen legen und nicht aufs Geld (habe einen chronisch Kranken in der Familie und wenn der in die Klinik kommt, eine hilflose PErson/Pflegefall, klingelt als erstes immer die Zentrale und fragt nach der Chefarztabrechnung. Leid und persönliche Not interessieren da keinen; es geht nur ums Unterschriftsetzen und Abkassieren.. in so einem System möcht ich mich nicht aufhalten.. kalte, herzlose Welt.
Wäre schön, wenn mir jemand noch wirklich was zum Eingangsbeitrag und geschilderten Problem ("Risikoaufschlag bei SKoliose") sagen könnte.
viele grüße
mareike