dies ist mein erster Besuch in diesem Forum. Habe eure Beiträge zum Thema Behindertenausweis interessiert gelesen und wünsche euch allen, dass eure Anträge auch durchkommen.
Nun zu meiner Frage, bzw vielleicht gibt es ja jemanden in einer ähnlichen Lage und wir könnten uns austauschen?!
Ich war vor ca. 2 Wochen bei meiner Amtsärztlichen Untersuchung, da ich ab Februar ins Referendariat (Realschullehramt) gehe. Die Skoliose konnte ich ja leider nicht verheimlichen...
nun meinte der Amtsarzt, ich sollte mir doch einen Behindertenausweis geben lassen, weil es sonst nichts wird mit der späteren Verbeamtung. Hat jemand von euch Erfahrung mit Skoliose und Verbeamtung?
Ehrlich gesagt fühle ich mich Null eingeschränkt durch meine Skoliose (ca. 40 Grad, seit Jahren unverändert). Lungenvolumen hab ich scheints "nur" 60%, aber bin trotzdem fitter als die meisten die ich kenn und komm beim Sport oder Joggen auch nich wirklich außer Puste.
Die lachen mich doch aus wenn ich nen Behindertenausweis beantrage?! Oder gibt es da eine Art Tabelle durch die meine 40 Grad einfach als Behinderung gelten würden, obwohl ich keinerlei Einschränkungen im täglichen Leben habe?
Hab auch noch das "Klippel-Feil-Syndrom", davon aber nur den Keilwirbel in der Halswirbelsäule, so dass ich den Kopf nicht vollständig nach links drehen kann. Zwischen dem 13. und 16. Lebensjahr hatte ich ein Korsett.
und ach ja....bin 25 Jahre alt, sonst keine Erkrankungen die mir bekannt sind, ein Bein ist ein bißchen länger als das andere aber kaum merklich.
Eigentlich fühl ich mich schlecht, überhaupt über den Ausweis nachzudenken, eben weil ich mich "gesund" fühle. Nur ist mir die Verbeamtung eben sehr wichtig, hat eben viele Vorteile...
Vielleicht kann mir jemand aus seinem Erfahrungsschatz berichten, ob ich überhaupt ne Chance auf Behindertenausweis habe?
Vielen Dank, Caro




