Abschlussbericht?

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
Lady S
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Beitrag von Lady S »

Ich habe mal gelesen, man könne bei uns Skoliotikern die Armspannweite als "Ersatz" für die Körperhöhe nehmen.
(Nimm halt den günstigeren Wert :D )
Grüsse, Lady S
Tabea
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Beitrag von Tabea »

also, das wäre aber bei mir dann total blöde, wenn ich die armspannweite nehmen würde, weil die nochmal 2 cm weniger ist als meine Körpergröße!!! Im Korsett habe ich dafür 2cm mehr! kann mir daher aussuchen ob ich ´nen bmi von 19, 20 oder 21 habe....
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bluecat
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Beitrag von bluecat »

Hallo Tialine.

ich hatte einen Punkt erreicht bei dem es "klick" in meinem Kopf gemacht hat, vorher hat es nie wirklich geklappt. Ich habe in meiner Ausbildung gut 15 Kilo zugelegt, gegen Ende war ich bei fast 95 Kilos...
Alos habe ich Diättipps gesucht, bin bei der Kohlsuppendiät gelandet und es hat geklappt, keine 5 Kilo aber ein Anfang war gefunden (mache nie wieder diese Diät, weil ich mir einen Ekel gegessen habe). Dann habe ich einige Monate Trennkost gemacht, aufgehört und Ernährung weiter umgestellt. zu der Zeit habe ich z.B. kaum bis gar keine Wurst gegessen, mache ich auch heute noch selten. Jetzt habe ich sogar wieder ein Kilo weniger als vor meiner Ausbildung. Halte das Gewicht jetzt mehr oder weniger seit 99.
Wenn es in deinem Kopf keinen Schalter umlegt wirds nie auf Dauer funktionieren. Das habe auch ich oft schmerzhaft erfahren müssen.

@ Micros: Das ist allerdings ein Argument! Dann hätte ich Idealgewicht;-)
Aber es stimmt. Wenn ich z.B. mein Korsett ausziehe habe ich eine super Taille (für meine Verhältnisse :) ). Ich kann prima engere Sachen tragen.
Aber nach 2,3,4 Stunden spätstens bin ich wieder so zusammengesackt, dass meine Speckröllchen zum Vorschein kommen!

Ein endloser Kampf, oder?
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mela
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Beitrag von mela »

micros hat geschrieben: wir leutchen mit skoliose sind ja aber je nachdem mehr oder weniger kleiner, da uns durch je nach Verkrümmung ein paar cm fehlen.
das interessiert mich schon lange mal, sind wir wirklich kleiner, als wir es im normal fall wären? ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber meine beine sind im verhältnis zum rumph eher kurz und ich bin ein sitzriese. wenn mir tatsächlich noch die nach op verbliebenen 36 fehlen, hätte ich ja als normalo dackelbeine. :/
da in meiner familie eher lange beine üblich sind und ich als kind (vor skoli) auch sehr lange beine hatte, kann ich mir nicht so richtig vorstellen dass ich "ohne" größer wäre. ich dachte eigentlich eher, dass die skoliose eine art unkontrolliertes wachsen der ws darstellt.
was meint ihr?
mela
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Emily
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Beitrag von Emily »

Hallo!

Ich weiss es auch nicht genau, aber durch meine OP bei der 60° korrigiert wurden bin ich 8 cm gewachsen....
Grüssle
--Emily
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Entschuldigung, auch off topic.

Ich hasse den BMI, weil mein Wert ein blanker Hohn zu meiner Figur ist. Nehme ich meine tatsächliche Größe, komme ich auf einen BMI von 19, also mit Tendenz zu Untergewicht. Ich sehe aber gar nicht so schmal aus, habe ordentlich Speck um die Hüften. Mein Oberkörper ist sehr kurz, dadurch sehe ich gedrungen aus. Ich hätte ohne Skoliose wohl einen BMI von 18... Ich habe ausgesprochen dünne Beine, der ganze Speck sammelt sich in den Hüften und im Oberkörper an. :cry: sch***-BMI!

Viele Grüße
von der ein bisschen moppeligen Dalia
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
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Beitrag von Anchetcheprure »

Ich gehöre auch zu den Sitzriesen mit einem langen Oberkörper. Wenn ich mir vorstelle, noch mal 2-3cm auf den Oberkörper draufzupacken, mutiere ich auch allmählich zu den "Dackeln". Ich finde jetzt schon meine Beine nicht sonderlich lang. Ne, ne, das soll alles so schön bleiben wie es ist.
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bluecat
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Beitrag von bluecat »

Ihr seid süß :)

Dackel sind doch super liebe Tiere!

Ich habe auch einen zu kurzen Oberkörper, 2-3 cm kämen mir grade recht!

@ Dalia: ich hasse meinen Hüftspeck auch!!! und am Po, am Rücken, am Bauch und an den Oberarmen auch.....
Ist hier jemand der zu schmale Hüften hat? Hätte das was günstig abzugeben ;)


@ Emily:
8 cm??? Das ist heftig! Danach kann man sich doch komplett neu einkleiden, oder?
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Emily
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Beitrag von Emily »

@bluecat: Da hast recht.... Vor allem hab ich mir auch vor der OP nie was aus Klamotten gemacht da ich meinen Rücken eh so hässlich fand. Danach war er schön gerade und nicht mehr so gedrungen, ich konnte gar nicht genug von dem Anblick bekommen. Allerdings kommt nun leider mit der Zeit nach und nach der Rippenbuckel zurück *grummel*...
Grüssle
--Emily
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Beitrag von bluecat »

Das ist sehr schade :/

Ist das denn normal? Hast du auch Schmerzen?
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Emily
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Beitrag von Emily »

Ich weiss nicht ob es normal ist. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor da ich mich im Moment mehr damit beschäftige.

Schmerzen hab ich alle ca. 2-3 Monate einmal, und das auch nur eine einzige Nacht lang, nur bis ich eingeschlafen bin und am morgen ist es wieder weg. Sonst mache ich einfach alles und merke auch die Stäbe überhaupt nicht. Sobald ich wieder in Deutschland bin werd ich denk ich mal einen Orthopäden aufsuchen.... Weil es kommt mir langsam schon komisch vor. Zumindest mal röntgen wäre nicht schlecht, ob wirklich alles ok ist, soviel Strahlen wie ich schon in mir hab kommts nun darauf auch nicht mehr an.
Grüssle
--Emily
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Entlassungsberichte

Beitrag von thunerfee »

Hallo zusammen,
ich bin beim Surfen über eure Berichte gestolpert. Ich kann es leider nur bestätigen, daß die Berichte eigentlich für die Katz sind. Als ich meinen las, (ich habe ihn mir aushändigen lassen) stimmte auch so einiges nicht.
(Ein festgestelltes Drehgleiten z.B. wurde nicht erwähnt). Ich habe mir die Mühe gemacht dies schriftlich kund zu tun. Es wurde mir sehr freundlich geantwortet und ein neuer Bericht verfasst. Leider wieder die Hälfte vergessen bzw. nicht geändert. Angeblich war der Computer schuld. (Der Arme, er kann sich nicht verteidigen). Ich habe es dann aufgegeben. Die Reha selber war aber spitze. Ich war in Bad Salzungen und ich würde sofort wieder dort hinfahren. Mit der Stationsärztin war ich allerdings auch nicht zufrieden. Sie war leider noch zu unerfahren. Aber es war kein Problem bei Dr.Steffan offene Fragen abzuklären. Er nahm sich wirklich immer die Zeit dafür.
Liebe Grüße an euch
Antworten