Hallo dansko,
Ist vielleicht einer anwesend, der die Moorbus Scheuermann Diagnose hat und mich hier etwas aufklären kann?
Also ein Morbus Scheuermann ist nur ein Auslöser für Fehlstellungen und in Deinem Alter schon längst abgelaufen. Entscheidend ist nur die konkrete Auswirkung.
Also durch Röntgenbilder der gesamten Wirbelsäule Diagnose von Hyperkyphose (Rundrücken), Hyperlordose (Hohlkreuz) und oft begleitende relativ geringe Skoliose mit entsprechenden Winkeln und auch Lage der Scheitelpunkte. Ferner die Feststellung, ob es Keilwirbel gibt, die eine Korrektur erschweren. Dazu die Einschätzung, wie groß der Anteil von Fehl
haltung an der Fehl
stellung ist. So eine Situation kann durch einen Morbus Scheuermann mit den typischen Schmorlschen Knötchen entstanden sein, muss es aber nicht. Ich habe z. Bsp. auch Keilwirbel, aber keine Knötchen.
Die Behandlung richtet sich also immer nach dem aktuellen Zustand der Wirbelsäule! Eine Fehlstellung kann sehr vielfältige Symptome auslösen und es bringt deshalb nichts, nur an diesen Symptomen "herumzudoktern".
Ich kann Dir auch nur raten, einen Spezialisten aufzusuchen, weil die meisten Orthopäden auf diesem Gebiet inkompetent sind:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Fitness Training ist so eine Sache. Ich habe selbst die Erfahrung machen müssen, dass ein falsches Training durchaus lange Zeit beschwerdefrei bleiben kann, weil die Endorphine im Vordergrund stehen. Man fühlt sich insgesamt wohl bzw. viel besser als vorher und bemerkt nicht die schleichende Verschlechterung, die sich dann im Alltag ausserhalb des Trainings ausbreitet.
Es ist zwar so, dass das symmetrische Fitness Training bei Hyperkyphose/Hyperlordose als
ergänzende Maßnahme eine gute Methode ist, aber nur, wenn es zielgerichtet angewandt wird. D.h. man muss erst einmal das richtige Körpergefühl entwickeln, was durch die Fehlstellung oft verloren gegangen ist.
Ein Training in der Fehlstellung ist kontraproduktiv.
Gruß
Klaus