Ich bin 26 Jahre alt und grade aus meiner ersten Reha zurück.
Um aber mal am Anfang anzufangen.... Schon als ich ein Kind war ist meine Mutter mit mir von Arzt zu Arzt gerannt, weil ich ihrer Meinung nach ein extremes Hohlkreuz hatte. Die Reaktionen von den Ärzten waren etwas wie "wächst sich schon noch raus". Nunja, das hat es eben nicht, so dass ich bereits mit 15 das erste mal Krankengymnastik hatte und von da an auch chronische Rückenschmerzen.
Vor ca einem Jahr wurden diese Schmerzen dann immer extremer und ich bin mal wieder bei 2 Orthopäden gewesen. Der erste hat nur geröngt, dann gemeint er könne nur eine Akkupunktur im LWS Bereich machen (was anderes würde die Krankenkasse wohl nicht zahlen?!?!?) und ich soll halt weiterhin Sport machen (ich gehe schon seit ein paar Jahren ins Fitnessstudio).
Damit war ich nicht zufrieden und bin zu einem zweiten Orthopäden. Dieser sagte mir dann, dass ich einen Keilwirbel im unteren BWS Bereich habe. Als Therapie wollte er aber auch "nur" etwas zur Schmerzlinderung machen, was ich auch noch selbst bezahlen sollte. Als ich nach etwas anderem gefragt habe, bekam ich zur Antwort, dass dann erstmal gar nix gemacht wird und ich mich melden soll wenn die Schmerzen schlimmer sind und ich das doch machen wil
Daraufhin bin ich zu meiner echt guten Hausäztin, die hat sich dass dann alles nochmal angeschaut, hat sich auch angeschaut wie ich stehe und mich bewege (das hat keiner der Orthopäden vorher, die haben nur aufs Röntgenbild geschaut) und mir dann erklärt, dass das eine Kyphose mit Keilwirbelbildung ist und die LWS auch nicht ganz normal aussieht und ich einen Haltungsfehler habe (schiebe beim Stehen wohl immer das Becken nach links). Sie hat sich dann auch darum gekümmert, dass ich auf Reha soll.
Dort war ich dann auch. Die Ärzte dort waren leider nicht sehr Hilfreich, dort lief alles auf Sport und Abnehmen raus (Die Standard-Erkrankung in der KLinik war Bandscheibenvorfall, die wurden auch gut behandelt, jeder der was anderes hatte, war etwas verloren).
Die Kyphose wurde von den Ärzten überhaupt nicht angeschaut, den Bericht von der Hausärztin haben die nicht gelesen, nur den Brief vom Orthopäden, der nur den Keilwirbel geschrieben hatte- Röntegnbilder konnten die sich angeblich auch nicht anschauen (waren auf CD).
Eine der Physiotherapeuten hat das gesehen und mir dann auch erklärt, warum die Ärzte das wohl nicht sehen: Mien Keilwirbel und die Kyphose sin im unteren BWS Bereich, das wäre wohl etwas seltener und ich hab recht rausstehende Schulterblätter, die das im Stehen gut kompensieren. Erst wenn ich mich Bücke, "springt" meine Wirbelsäule raus.
Ich bin jetzt seit ca. 2 Wochen wieder daheim, Schmerzen sind wieder genauso wie vorher... Der lange Bericht von der Klinik ist noch nicht da, im Kurzbericht stand ganz lapidar "BWS- und LWS-Syndrom".
Kann mir jemand Tipps geben was ich nun weitermachen soll? Sollte ich mal zu einem Spezialisten gehen (habe hier was von dem Dr. Hoffmann gelesen, der wäre nicht ganz sooooooo weit erg)? oder erstmal abwarten was die Klinik noch schreibt (wobei im Kurzbericht schon keine weiteren Therapieempfehlungen standen)? Weiß jemand wie lang die Wartezeiten bei dem Dr. Hoffmann sind?
Liebe Grüße
Die Miss





