Orthopäde vor Ort verweigert die Behandlung!

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darisaNGB
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Orthopäde vor Ort verweigert die Behandlung!

Beitrag von darisaNGB »

Hi,

ich bin sprachlos und fassungslos zugleich.

Kurz zu unserer Geschichte:

Es geht um meine Tochter, die jetzt 14 ist.

Hier in Nürnberg sind wie seit einigen Jahren in eine große Praxis gegangen wenn Bedarf war, z.B. Arm gebrochen oder so. Dann wurde bei Dara eine Skoliose festgestellt und wir wurden von dort aus nach Rummelsberg überweisen. Wir waren auch dort und da es mir nicht so unbedingt überzeugend vorkam diese Maschinerie dort, habe ich mich informiert und habe dann einen Termin bei Dr. Hoffmann ausgemacht. Anschließen gelich zu Rahmouni und Gipsabdruck. Das Korsett ist nächsten Freitag fertig; also morgen in einer Woche.

Jetzt zum Anliegen. Dara bekam vor drei Tagen furchtbare Schmerzen im rechten Bein. Sie hatte nichts sportliches gemacht oder so, also konnte eine Muskelzerrung oder Überdehnung ausgeschlossen werden. Ich dachte mir, da gehe ich doch mal in die Praxis hier und lasse das nachschauen.
Als wir dran waren schilderten wir ihm kurz das ganze... Rummelberg... Dr. Hoffmann... Korsett wird nächste Woche fertig bei Rahmouni ... was ist mit dem Bein? Hat das war mit der Skoliose zu tun oder ist es was anderes?

"Da halte ich mich jetzt komplett raus. Wenn wir (damit meinte ich Rummelberg) Ihnen nicht gut genug sind, dann fahren sie doch nach Leonberg zu ihrem Arzt."
Er hatte noch NIE das Wort Rahmouni gehört, denn er fragte was das sei (soviel zur Kompetenz).
Ich sagte noch:"Das hat doch nichts mit gut oder schlecht zu tun. Es gibt halt FAchleute für Skoliose."Aber er ging shcon aus dem Raum.
:<
Ich musste als wir draussen waren erstmal richtig weinen. Ich habe es nicht fassen können, dass einem Entscheidungen, die man für die richtigen hält, so dermaßen interpretiert werden.

Ich kann doch nicht jedesmal jetzt nach Leonberg fahren, wenn sie Beschwerden hat oder so. Ich dachte echt es dürfte nicht schwer sein so eine Art kooperierenden Arzt zu finden der hier vor Ort ist und evtl eine BEhandlung unterstützt, evtl auch mal ein Rezept ausstellt für Schroth.

Geht es jemanden ähnlich oder habt ihr andere Erfahrungen? Wie sollte man auf Ärzte zugehen, wenn man eine Kooperation möchte ohne dass sie sich gleich in ihrer Kompetenz untergraben fühlen?

Danke schon mal.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
schweizer
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Beitrag von schweizer »

Hi,

das tut mir echt Leid das ihr diese Erfahrung machen musstet zumal es noch sogar um Deine Tochter geht.

Aber leider gibt es solche Momente bestimmt zuhauf, ich selber habe es 2mal erlebt weil man halt ein spezifisches Problem hat und beispielsweise auch eine Zweitmeinung sich einholen möchte. Genau die gleiche Antwort habe ich auch von dem erstbesuchten sogenannten Spezialisten bekommen, ich solle doch dann zum Anderen gehen weil er ja offensichtlich nicht gut genug ist.

Das hat doch damit überhaupt nichts zu tun!!

Man kann sich doch heutzutage nicht mehr nur noch auf eine einzige Meinung verlassen, sowieso wenn es um weitreichende Entscheidungen und deren Konsequenzen geht. Aber so sind sie nun mal, sie fühlen sich in der Ehre verletzt (den anderen Wortlaut der mir auf der Zunge lag erspare ich Dir lieber ;) ) aber da trennt sich auch die Spreu vom Weizen und ich würde definitiv nicht mehr zu diesem Arzt gehen sondern einen neuen Arzt aufsuchen der euer Vertrauen geniessen darf.

lg
schweizer
Ramses
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Beitrag von Ramses »

Hallo Darisa,

das Verhalten des Ortrhopäden grenzt schon an unterlassene Hilfeleistung. Egal ob sich der Arzt in seiner Kompetenz beschnitten gefühlt hat oder nicht, er hätte sich in jedem Fall um die Schmerzen kümmern müssen, allein schon um schlimmeres auszuschliessen.

Du kannst Dich darüber auch bei Deiner Krankenkasse beschweren, die hat die Mittel und den Einfluss so etwas in Zukunft zu unterbinden. Im Moment reagieren die gesetzlichen Krankenkassen sehr sensibel auf solche Dinge, da die Diskussion über die Bevorzuung von Privatpatienten sehr viel Unmut hervorruft. Die gesetzlichen Krankenkassen möchten ihre freiwillig Versicherten behalten und nicht an private Kassen verlieren.

Gruß

Ramses
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Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Darisa,
also ich finde das Verhalten des Arztes ist absolut inakzeptabel.
Ich bin ja auch erst dem Rat meines Orthopäden gefolgt und in "seine" Klinik gegangen, nach einem Jahr hab ich dann auch nach Stuttgart gewechselt. Als ich ihm das bei einem Kontrolltermin mitteilte, hat er schon etwas komisch reagiert und ich wollte dann auch erst den Arzt wechseln, aber das Problem hat sich wieder gelegt.
Ich würde auf jeden Fall das Verhalten des Arztes der Krankenkasse mitteilen und den Arzt auch wechseln.
Welcher Arzt in Nürnberg empfehlenswert ist, kann ich dir leider auch nicht sagen, habe aber Kontakt mit einem Forenmitglied die auch aus dem Raum kommt und kürzlich bei einem vielversprechendem Arzt war. Ich frag sie nochmal nach den genauen Daten.

LG
Minimine
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Lena52
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Beitrag von Lena52 »

Hallo Darisa,
habe Deine Zeilen auch soeben gelesen und finde es ganz schön frech von diesem Arzt, weil er sich so übel verhalten hat.

In jedem Fall ruhig mal Deine Krankenkasse informieren und dann unbedingt auch die zuständige Ärztekammer. Die Ärztekammer kümmert sich auch sehr gerne um solche inkompenten Ärzte
Viele hier aus dem Forum haben ähnliche negative Erfahrungen gemacht - ich übrigends auch! Und ich habe das gleiche Problem, da ich hier bei uns in Hamburg auch keinen guten Erfahrungne mit den Orthopäden gemacht habe. Ich muß dann immer von Hamburg nach Stuttgart fliegen. Das ist nicht gerade preiswert und dazu auch echt anstrengend, da ich am gleichen Tage zurück fliege.

Aber der weite Weg lohnt sich und viele andere User hier aus dem Forum nehmen ebenfalls diesen weiten Weg auf sich, um sich vom Hoffmann/Rhamouni-Team behandeln zu lassen.

Ich lass keinen anderen Arzt mehr an meinen Rücken ran, da es leider, leider keine vergleichbaren Ärzte gibt.

In diesem Sinne :zzz: schlafe schön - Lena
nicht eingelogt

Beitrag von nicht eingelogt »

Ich muß dann immer von Hamburg nach Stuttgart fliegen. Das ist nicht gerade preiswert
Hallo Lena,
koordiniere doch Deine Termine mit den Angeboten der entsprechenden Billigflieger; Hamburg-Stuttgart geht doch manchmal für 20 €

Grüsse, Lady S
Mel-LeaJane
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Hallo,

ja, auch mir ging es mit meiner Tochter so.

Denn ich zog eine Korsettbehandlung und dazu noch eine aus Berlin und nicht die hiesige vor.

Darauf hin lehnte die Orthopädin eine Weiterbehandlung meiner Tochter ab.

Ist mir aber wurscht. Ich lasse mich durch solche Stümper nicht aufhalten!

Wegen Schmerzen in Bein, Hand, Arm was auch immer würde ich mit meiner Tochter eh zur Kinderchirurgin gehen. Bis jetzt hatten wir sowas noch nicht, sie ist erst 5.

Wenns was orthopädisches sein sollte, was nicht mit der Skoliose zusammenhängt und schnell behandelt werden muss - dafür gibt es tausend andere Orthos hier in der Stadt.

LG
(PS: ich brauchte in meinem Leben - außer für meine Wirbelsäule - noch NIE einen Orthopäden. Hab dafür aber bis ich 18 war die Kinderchirurgin meines Vertrauens gehabt)
darisaNGB
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DAnke...

Beitrag von darisaNGB »

..für die Anworten.

Ich denke schon dass es was mit dem Rücken zu tun hat, da es ja ausstrahlt ins Bein und ihr kontinuierlich weh tut. Habe jetzt bei Dr. Hoffmann angerufen, dort geschildert was los ist und nun gehen wir nächsten Freitag mal hin, da wir ja sowieso in der Gegend sind den ganzen Tag wegen dem Korsett, um das nachschauen zu lassen. Kann ja echt ein eingeklemmter Nerv sein oder so. Hatte sie ja schon öfter im Halswirbelbereich und wurde behandelt ohne dass man die Skoliose damals entdeckt hätte übrigens. Naja, aber das ist ein anderes Thema.

Ich werde halt hier schauen ob ich jemanden finde der weiß, dass er nichts weiß und dadurch vielleicht noch etwas lernen möchte und kollegial genug ist, sich nicht auf den Schlips getreten fühlt, sich nicht in seinen Kompetenzen beschnitten fühlt... ich suche quasi nach dem 6er im Lotto. :/

Wenn jemand hier in der GEgend einen Tipp hat...
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