Galadriel73 hat geschrieben:Ähem...da muß ich widersprechen...
Wir sind mit unsrer herzkranken Tochter bisher zweimal in Reha gewesen und beide Male hat dies unsere Krankenkasse bezahlt....
Hallo Galadriel73,
aus Erfahrung unserer Skoliose-Selbsthilfegruppe und aus den Posts
hier im Forum, weiß ich, dass bei der Mehrheit der Kids die
Rentenversicherung die Reha finanziert, neben besonderen
Fällen, wo die KK zuständig ist.
Meine Tochter war auch schon mal zur Reha, die die Krankenkasse finanziert hat.
Bei uns war das damals so: Die Rentenvers. hat damals die Zuständigkeit
bei der Krankenkasse gesehen (Grund kann ich erst heute Abend aus den Unterlagen zitieren).
Die Krankenkasse hat zwar widersprochen, lies dennoch unsere Tochter zur der Reha fahren.
Ich war damals über die Reaktion der KK positiv überrascht (BARMER).
Als ich anrief, sagte die Sachbearbeiterin „Ihre Tochter fährt in die Reha,
wir warten nicht bis zur Einigung zwischen BfA und der KK, denn das
kann dauern.“ Die Krankenkasse hat die Reha sozusagen vorfinanziert,
und wollte sich später die Gelder bei der Rentenvers. zurückholen.
Was daraus geworden ist weiß ich nicht mehr.
Fakt ist, die Rentenvers. hat in den darauf folgenden Jahren die Reha
genehmigt und nicht mehr die Zuständigkeit bei der KK gesehen/gesucht.
Bin keine Fachfrau z. d. Thema, soweit ich weiß, ist dass bei den
gesetzlichen Krankenkassen, je nachdem wo man versichert ist,
eine Kann-Bestimmung. Ein Rechtsanspruch hierzu soll erst die neue Gesundheitsreform bringen.
Bei den Rentenversicherungsträgern besteht bereits ein Rechtanspruch.