dat uschl platzt hier rein...

Hier kann sich jeder, der möchte, kurz vorstellen und was über sich, seine Diagnose und/oder Therapie schreiben.
NUR VORSTELLUNG- KEINE FRAGEN!
Antworten
uschl
Newbie
Newbie
Beiträge: 39
Registriert: Di, 20.06.2006 - 22:59
Wohnort: Remscheid

dat uschl platzt hier rein...

Beitrag von uschl »

Huhu allerseits, mich hat´s nu auch hierher verschlagen als ich nach Infos über Skoliose gegoogelt hab. Ich kenne meine Diagnose schon sehr lange, hab aber die ganze Sache lange unterschätzt...bzw. ich wollte nix damit am Hut haben, das Leben ist ja grad so schön...bis einen die Schmerzen nahezu in die Hölle schicken. :(

Aber ich fang mal ganz am Anfang an...
Ich weiß von der Skoliose seit ich 12 Jahre (1976) alt war (da hieß es noch lapidar "Wirbelsäulenverkrümmung) ich bekam Krankengymnastik verschrieben, die die halbe Zeit ausfiel. Meine Eltern kümmerten sich nicht weiter drum und mir war´s schnuppe. Ich hatte da ja noch keine Beschwerden. Lange Jahre ging es gut.
1991 wurde ich schwanger und gegen Ende der Schwangerschaft mit fortschreitendem Körpergewicht fing das Kreuz fürchterlich an zu knacken und hin und wieder stach es auch mal etwas. Aber das störte mich noch nicht wirklich, denn nach der geburt fing ich an regelmäßig Sport zu machen Aerobic/Stepaerobic und Gymnastik/Muskeltraining, weil meine Figur irgendwie aus der Form geraten war, ihr wisst schon... ;)

Vor 8 Jahren hatte ich dann furchtbare Rückenschmerzen und bin gleich zum Orthopäden. Durch Röntgenaufnahmen nochmal die Diagnose Skoliose, es folgten ein paar Einheiten Krankengymnastik und der dringende Rat mich sportlich weiter zu betätigen, sonst würde ich am Krückstock landen. "Gut", dachte ich, "nicht spektakulär"...Skoliose trat wieder in den Hintergrund.
Jetzt häuften sich seit einiger Zeit wieder die Schmerzen( mittlerweile bin ich fast 42 Jahre alt), vor allem im unteren Schulterbereich und das Knacken und Stechen im Kreuz nahm wieder zu.
Ich wieder zum Orthopäden- selbe Arzt-selbes Prozedere. Die Diagnose war ein Schlag ins Gesicht! Die Skoliose hatte sich drastisch verschlimmert(30°)Lumbale Skoliose und noch eine kleinere im Brustwirbelbereich.
"Katastrophal"<---( O- Ton Doc) nun meinte er dass noch unbedingt eine Knochendichte- Messung gemacht werden müsste, ööööhm dass selbe hat mir ein befreundeter Internist gesagt, als ich mir voriges Jahr ziemlich unspektakulär das Handgelenk gebrochen hatte :tot: und der Orthopäde hat mir als quasi "Erste Hilfe" 6 Einheiten KG verschrieben (WS2a) und meinte, ich würde eigentlich in Dauertherapie gehören und empfahl mir ein hier ansässiges FPZ Rückenzenrum, nu bin ich mal gespannt ob die BKK die Kosten übernehmen würde. Das Rückenzentrum konnte mir nur sagen, dass meine BKK keinen Vertrag mit ihnen hat, aber dass die BKK schon mal eine einzelne Übernahme genehmigt hatte. Also bin ich da noch guter Hoffnung.
Auch wenn ich keine Ahnung hab, ob das mir wirklich hilft ich wäre schon froh wenn die Schmerzen weniger würden

*blubb* das kommt davon wenn man so klickwütig ist...
Liebe Grüße an alle Rückengeplagten da draußen...
Ute
Papiertigerlein
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 179
Registriert: Sa, 15.10.2005 - 20:07
Wohnort: München

Beitrag von Papiertigerlein »

Hallo Uschl,
erst mal herzlich willkommen hier. Hm - versteht eigentlich dein Orthopäde speziell was von Skoliose? Die sind nämlich recht rar. Da kann Rückenzentrum draufstehen wie es will ... frag erst mal nach ob die sich mit Skoliose auskennen.
Ansonsten - machen wir mal dazu einen extra Thread auf - weil wir dich hier herst mal herzlich willkommen heißen!
Papiertigerlein
-------------------
[img]http://www.cosgan.de/images/smilie/nahrung/c060.gif[/img]
ICH BRAUCH KAFFEE!!
uschl
Newbie
Newbie
Beiträge: 39
Registriert: Di, 20.06.2006 - 22:59
Wohnort: Remscheid

Beitrag von uschl »

Danke für das "Welcome" ,Papiertigerlein.
Sorry, dass ich jetzt erst reagiere, aber ich befasse mich erst seit 2 Tagen intensiv mit der Thematik. Ich bin noch dabei die Lage für mich zu sondieren und bin beileibe kein williges "Opferlamm" für die Mediziner.
Sonst wäre ich ja auch kaum hier auf die Suche gegangen ;) ;D
Ich werde auf jeden Fall noch ein intensiveres Gespräch mit meinem Orthopäden führen, dass steht schon mal ausser Frage. Ich habe erst am vergangenen Dienstag begriffen wie wichtig bzw. wie drastisch diese Krankheit verläuft. Ich war von seiner ehrlichen Erschütterung über die Röntgenaufnahmen ziemlich geschockt gewesen und habe danach erst begonnen mich genauer über die Krankheit und die Therapie zu informieren. Das nächste Gespräch mit dem Doc wird mich da doch einen Schritt weiterbringen.
LG
Clawi

Beitrag von Clawi »

Hallo!

Herzlich Willkommen hier!

Schön, dass du hier gefunden hast!

Dann wünsche ich dir viel Spaß hier!

Gruß Anna
Antworten