Spätfolgen der Skoliose-OP Wie gehts Euch danach???
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Schlumpf
Spätfolgen der Skoliose-OP Wie gehts Euch danach???
Hallo, ich bin neu hier.
Ich (weiblich) wohne in der Nähe von Straubing (bei München) und bin 28 Jahre alt.
Bin verheiratet und habe einen kleinen Sohn mit 3 Jahren.
Ich bin zur Zeit am Verzweifeln!!
1996 wurde ich wegen 78° und 72° nach Cobb und daraus folgenden Lungenproblemen operiert.
Versteift wurde ich von Th4 - L5.
Die ersten Jahre waren wunderbar, der Rippenbuckel rechts war wunderbar geschrumpft und es war einfach ein wunderbares Gefühl "so gerade" zu sein.
Ich habe viel Sport und KG gemacht, es war alles bestens.
2002 wurde mein kleiner Sohn Marco geboren, die Schwangerschaft war total unproblematisch, keine Schmerzen im Rücken, alles bestens.
Bei der Geburt brach mir bloß dummerweise ein Stab, direkt bei der Lunge. Mein Operateur meint, wir lassen es bei dem gebrochenen Stab, solange er so bleibt und sich nicht verschiebt ist alles OK.
Seither habe ich aber ständig Schmerzen teilweise den ganzen Rücken entlang. Mein Rippenbuckel hat auch wieder zugenommen. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll aber ich weiß daß in mir einfach was nicht stimmt. Ich denke jeden Tag an mein "Innenleben" - mein Leben ist seitdem einfach anders. Der Arzt sagt es paßt schon alles aber ich fühle einfach anders.
Ach ja, ist das bei Euch auch so:
Wenn ich Fieber habe (z.B. Erkältung) dann habe ich brutalste Rückenschmerzen. Mein Arzt sagt das ist ganz normal, denn Fieber ist dazu da Fremdkörper abzuweisen und da die Implantate ja Fremdkörper sind kämpft das Fieber gegen diese an und verursacht diese Schmerzen.
Es wäre super wenn sich jemand meldet um mit mir ein bißchen Erfahrungen auszutauschen, ich kenne niemanden der mit diesem Thema zu tun hat.
Viele Grüße
Schlumpfi
Ich (weiblich) wohne in der Nähe von Straubing (bei München) und bin 28 Jahre alt.
Bin verheiratet und habe einen kleinen Sohn mit 3 Jahren.
Ich bin zur Zeit am Verzweifeln!!
1996 wurde ich wegen 78° und 72° nach Cobb und daraus folgenden Lungenproblemen operiert.
Versteift wurde ich von Th4 - L5.
Die ersten Jahre waren wunderbar, der Rippenbuckel rechts war wunderbar geschrumpft und es war einfach ein wunderbares Gefühl "so gerade" zu sein.
Ich habe viel Sport und KG gemacht, es war alles bestens.
2002 wurde mein kleiner Sohn Marco geboren, die Schwangerschaft war total unproblematisch, keine Schmerzen im Rücken, alles bestens.
Bei der Geburt brach mir bloß dummerweise ein Stab, direkt bei der Lunge. Mein Operateur meint, wir lassen es bei dem gebrochenen Stab, solange er so bleibt und sich nicht verschiebt ist alles OK.
Seither habe ich aber ständig Schmerzen teilweise den ganzen Rücken entlang. Mein Rippenbuckel hat auch wieder zugenommen. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll aber ich weiß daß in mir einfach was nicht stimmt. Ich denke jeden Tag an mein "Innenleben" - mein Leben ist seitdem einfach anders. Der Arzt sagt es paßt schon alles aber ich fühle einfach anders.
Ach ja, ist das bei Euch auch so:
Wenn ich Fieber habe (z.B. Erkältung) dann habe ich brutalste Rückenschmerzen. Mein Arzt sagt das ist ganz normal, denn Fieber ist dazu da Fremdkörper abzuweisen und da die Implantate ja Fremdkörper sind kämpft das Fieber gegen diese an und verursacht diese Schmerzen.
Es wäre super wenn sich jemand meldet um mit mir ein bißchen Erfahrungen auszutauschen, ich kenne niemanden der mit diesem Thema zu tun hat.
Viele Grüße
Schlumpfi
- Dalia
- Co-Admin

- Beiträge: 10332
- Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
- Wohnort: NRW
Hallo Schlumpfi,
herzlich willkommen hier.
Kennst du Kirchroth? Da kenne ich Leute.
Wo wurdest du operiert? Sonst würde ich dir Neustadt für eine erneute Beratung bzgl. deines Stabes empfehlen (falls du nicht dort operiert wurdest). Wenn dein Arzt dir nicht helfen kann, solltest du zu einem anderen gehen.
Übrigens gibt es auch noch ein gut besuchtes OP-Forum:
http://www.forum.skoliose-op.info/
Dort findest du eher Operierte als hier, allerdings überwiegen dort die positiven Erfahrungen.
Dalia
herzlich willkommen hier.
Kennst du Kirchroth? Da kenne ich Leute.
Wo wurdest du operiert? Sonst würde ich dir Neustadt für eine erneute Beratung bzgl. deines Stabes empfehlen (falls du nicht dort operiert wurdest). Wenn dein Arzt dir nicht helfen kann, solltest du zu einem anderen gehen.
Übrigens gibt es auch noch ein gut besuchtes OP-Forum:
http://www.forum.skoliose-op.info/
Dort findest du eher Operierte als hier, allerdings überwiegen dort die positiven Erfahrungen.
Dalia
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Fine
- treues Mitglied

- Beiträge: 266
- Registriert: So, 06.07.2003 - 14:56
- Geschlecht: weiblich
- Therapie: 2005 OP, Schroth seit 2003
- Wohnort: Dresden
Hallo Schlumpfi,
ich kann dir auch nur (wie Dalia) das Op-Forum empfehlen, da dort auch Langzeitoperierte mitschreiben, die vielleicht auch schon einen gebrochenen Stab hatten.
Meine OP war erst August 2005, deswegen kann ich dir diesbezüglich nicht viel sagen.
Nur etwas: Man sollte lieber auf seinen Körper hören. Wenn du dich seit dem gebrochenen Stab unwohl fühlst, stimmt wirklich etwas nicht. Und es ist ja auch kein gutes Gefühl ständig daran denken zu müssen.
Mich würde auch interessieren, wo du operiert worden bist?
Auch ich kann dir nur empfehlen, dich mal von den Neustädter Ärzten beraten zu lassen, vielleicht sind die ja der Meinung, den gebrochenen Stab zu ersetzen. Denn ich denke, wenn der Stab sich dann doch so bewegt hat, dass er in die Lunge drückt, hast du ja dann höllische Schmerzen. Und so weit muss man es ja nicht erst kommen lassen. Schließlich hast du ja jetzt schon Schmerzen, und das ist vielleicht eher kein gutes Zeichen. Ich will dir keine Angst machen, nur es ist vielleicht wirklich besser sich eine ärztliche Zweitmeinung zu holen.
LG Fine
ich kann dir auch nur (wie Dalia) das Op-Forum empfehlen, da dort auch Langzeitoperierte mitschreiben, die vielleicht auch schon einen gebrochenen Stab hatten.
Meine OP war erst August 2005, deswegen kann ich dir diesbezüglich nicht viel sagen.
Nur etwas: Man sollte lieber auf seinen Körper hören. Wenn du dich seit dem gebrochenen Stab unwohl fühlst, stimmt wirklich etwas nicht. Und es ist ja auch kein gutes Gefühl ständig daran denken zu müssen.
Mich würde auch interessieren, wo du operiert worden bist?
Auch ich kann dir nur empfehlen, dich mal von den Neustädter Ärzten beraten zu lassen, vielleicht sind die ja der Meinung, den gebrochenen Stab zu ersetzen. Denn ich denke, wenn der Stab sich dann doch so bewegt hat, dass er in die Lunge drückt, hast du ja dann höllische Schmerzen. Und so weit muss man es ja nicht erst kommen lassen. Schließlich hast du ja jetzt schon Schmerzen, und das ist vielleicht eher kein gutes Zeichen. Ich will dir keine Angst machen, nur es ist vielleicht wirklich besser sich eine ärztliche Zweitmeinung zu holen.
LG Fine
"...Der Sinn des Lebens ist es, stets glücklich zu sein..."
--> Buddhistische Auffassung
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pseudonym: leserin
Re: Spätfolgen der Skoliose-OP Wie gehts Euch danach???
Hallo Schlumpfi,Schlumpf hat geschrieben: Bei der Geburt brach mir bloß dummerweise ein Stab, direkt bei der Lunge. Mein Operateur meint, wir lassen es bei dem gebrochenen Stab, solange er so bleibt und sich nicht verschiebt ist alles OK.
Der Arzt sagt es paßt schon alles aber ich fühle einfach anders.
Schlumpfi
ich bin nicht der Ansicht Deines Arztes, dass schon alles passt.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein gebrochener Stab eigentlich IMMER ein Zeichen dafür ist, dass an einer Stelle KEINE KNOCHENFUSION stattgefunden hat!
Das heißt, die versteifte Strecke war nicht wirklich überall knöchern durchbaut und es konnten die ganze Zeit kleine Bewegungen stattfinden, die schließlich zum Bruch des Metalls geführt haben.
Die Geburt war also nicht die wirkliche Ursache, das Problem bestand schon vorher die ganze Zeit.
Das Deine Wirbelsäule nun, wo der Stab gebrochen ist, gar nicht mehr stabil ist, merkst du am größer werdenden Rippenbuckel.
Ich finde es also überhaupt nicht richtig, davon auszugehen, es sei soweit alles in Ordnung.
Du müßtest mit einem wirklichen Fachmann besprechen, was Du zur Stabilisierung tun kannst, ob Muskelaufbau hilft oder evtl. ein Korsett oder ob nicht eine erneute OP angezeigt wäre.
Deine Schmerzzunahme bei Infekten würde mich auch ein wenig beunruhigen. Es kann nämlich z.B. vorkommen, dass die Implantate sich auch infizieren. Darauf müsste man reagieren.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich finde, du solltest dich nicht abspeisen lassen, sondern einen guten Spezialisten aufsuchen.
Alles Gute!
hi,
kann meinen VorposterInnen nur zustimmen. Suche so schnell wie möglich einen Spezialisten auf. Wenn du schmerzen hast, dann kann nicht alles in Ordnung sein!! Wenn nötig, hol dir noch eine 2. oder sogar 3. Meinung ein... es könnte nämlich durchaus sein, dass du verschiedene Befunde bekommst...
Du wolltest noch Erfahrungen von anderen Operierten hören: Also wenn ich Fieber habe, spüre ich meine Implantate NICHT. Denke nicht, dass sie der Körper nach so langer Zeit noch unbedingt als Fremdkörper wahrnimmt... bei mir jedenfalls nicht. War das denn schon so bevor sie gebrochen waren?
Alles Gute und Ausdauer für Arztbesuche,
Steffi
kann meinen VorposterInnen nur zustimmen. Suche so schnell wie möglich einen Spezialisten auf. Wenn du schmerzen hast, dann kann nicht alles in Ordnung sein!! Wenn nötig, hol dir noch eine 2. oder sogar 3. Meinung ein... es könnte nämlich durchaus sein, dass du verschiedene Befunde bekommst...
Du wolltest noch Erfahrungen von anderen Operierten hören: Also wenn ich Fieber habe, spüre ich meine Implantate NICHT. Denke nicht, dass sie der Körper nach so langer Zeit noch unbedingt als Fremdkörper wahrnimmt... bei mir jedenfalls nicht. War das denn schon so bevor sie gebrochen waren?
Alles Gute und Ausdauer für Arztbesuche,
Steffi
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen.“ (Konfuzius)
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Schlumpfi
Vielen Dank!!!!
Vielen Dank für die Antworten die mir schon viel Infos geben.
Kirchroth ist nicht weit weg von uns!!
Ich wurde in Straubing bei Dr. Rudolf Bertagnoli operiert.
Es ist nur so:
Man bekommt bei diesem Arzt ein Vor-der-OP-Gespräch und dann wird man auch von ihm operiert.
Danach sieht man diesen tollen Arzt aber nie wieder!!
Man bekommt nur noch Kontrolltermine bei Assistenzärzten von ihm.
Hätte ich das vorher gewußt wäre ich natürlich wo anderes hingegangen aber das konnte ich damals nicht wissen!!
Kirchroth ist nicht weit weg von uns!!
Ich wurde in Straubing bei Dr. Rudolf Bertagnoli operiert.
Es ist nur so:
Man bekommt bei diesem Arzt ein Vor-der-OP-Gespräch und dann wird man auch von ihm operiert.
Danach sieht man diesen tollen Arzt aber nie wieder!!
Man bekommt nur noch Kontrolltermine bei Assistenzärzten von ihm.
Hätte ich das vorher gewußt wäre ich natürlich wo anderes hingegangen aber das konnte ich damals nicht wissen!!
