Bws- Schmerzen- Wer hilft

Schreibe deinen Erfahrungsbericht zur Skoliose, Schmerzbekämpfung etc. oder tausche Erfahrungen mit Leidensgenossen aus
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Herbie
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Bws- Schmerzen- Wer hilft

Beitrag von Herbie »

Hallo Leute!! ;D

Ich bin neu hier, 24 Jahre alt und habe eine 35 ° Skoliose hauptsächlich in der BWS.
Ich habe seit etwa zwei Jahren Probleme genau zwischen den Schulterblättern, der sich dumpf und drückend anfühlt. Manchmal auch brennend und stechend. Ich weiß nicht mehr weiter, da ich wirklich schon alles prbiert habe und mache, dass es eigentlich besser werden müsste.
So habe ich zwei Kuren hinter mir, Akkupunktur, Spritzen, Einrenken, Fango wöchentlich Kg und täglich zu Hause meine Übungen. Zusätzlich Fitness, aber außer Tramal hilft nix.
Weiß jemand Rat. Mein einer Arzt hat mich schon zur Psychotherapie geschickt, aber das bringt echt gar nix. Die meinen bei der Skoliose kannman gar nicht so Schmerzen haben.

Bitte , könnt Ihr mir helfen????? ;(

Viele liebe Grüße !!! :D
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Herbie,

erst mal herzlich willkommen hier im Forum.
So habe ich zwei Kuren hinter mir, Akkupunktur, Spritzen, Einrenken, Fango wöchentlich Kg und täglich zu Hause meine Übungen
Du hast REHA nach Schroth in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim gemacht?

Du machst Schroth-Übungen zuhause?

Wenn nicht, dann gibt es einiges zu tun.

Ansonsten hast Du mal an den Besuch eines Neurologen oder Neurochirurgen gedacht?
In der Calenberger Esplanade gibt es einen, der sich auch mit der Wirbelsäule beschäftigt.
http://www.praxis-neurochirurgie.de/

Gruss
Klaus
Trixi
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Beitrag von Trixi »

Hi Herbie!

Kann dir den Tipp von Klaus nur weiterempfehlen einen Neurologen aufzusuchen.

Hatte bzw. habe teilweise die selben Probleme wie du, und die Neurologen konnten mir immer mit ein paar gezielten Infiltrationen ziemlich schnell und nach einigen Sitzungen meistens auch anhaltend helfen.

Lg. Trixi
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Herbie
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Beitrag von Herbie »

Vielen lieben Dank für die schnellen Antworten!! :)
Also Schrothen tue ich, habe ich bei meiner Kg gelernt. Aber zur Kur war ich nicht in den benannten Kliniken. Meint Ihr da lernt man viel mehr??
Und zum Thema Neurologe..mein Neurologe hat mich ja zur Psychotherapie geschickt, dabei hat er sich noch nicht mal meine Bilder angesehen. Gibt es denn auch Neurologen, die nicht nebenbei auch Psychater sind?? Ich dachte, dass gehört zusammen. Gibt es spezielle Neurologen, könnt Ihr mir da Tipps geben, gerade in Bezug auf diese Infiltration??? Danke für Antworten im Vorraus!! ;D
Ansonsten war ich bei einem Neurochirurgen, der hat dann so 6 mal gespritzt mit Cortison. Er wußte dann aber auch nichts langanhaltendes.

Mein Problem ist glaub ich auch, dass ich beim Arzt nie raus bekomme, wie stark das schmerzt. Selbst wenn ich heulend zu Hause sitze, dann zum Arzt gehe und vor ihm sitz, dann reiße ich mich zusammen und er sagt dann, ich muß gaaaanz viel Kg machen...subba!! Kennt Ihr das auch oder bin ich da die einzige?? Manchmal denke ich dann auch, ich stelle mich einfach zu sehr an und... und... und...ich mag schon gar nicht mehr zum Arzt gehen.
Vielleicht mag ja jemand auch was zu dem Thema was sagen.

Bussi ;D
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Bei BWS-Skoliosen kommt es häufiger zu einem sogenannten BWS-Syndrom. Das bedeutet, dass sich der Knorpel im Bereich der Konkavseite aufgrund zu starker Belastung frühzeitig abreibt. Bei einer Skoliose ist dies anhand von Röntgenbildern allerdings schwer zu erkennen. Ein MRT könnte da die nötige Diagnose bringen. Es muss geklärt werden, ob die Schmerzen definitiv von der Skoliose kommen oder ob nicht eventuell entzündliche Prozesse an den Schmerzen beteiligt sind.
Liebe Grüße.
~ ehemals Ulaschatz ~
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Beitrag von Trixi »

Also vielleicht ist das bei uns etwas anders, als in Deutschland.

Komme aus Österreich, aber hier sind Neurologie und Psychiatrie zwei verschiedene Fächer. Man konnte zwar bis vor einigen Jahren eine Doppelausbildung machen, musste sich aber dennoch für ein Gebiet spezielisieren. Heute gibt es nur noch entweder oder.

Jedoch gibt es Neurologen die eine spezielle Ausbildung für Schmerztherapie und natürlich Diagnostik haben.

Liebe Grüße!
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Herbie
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Beitrag von Herbie »

Hallo zusammen!!
Was ist denn der Unterschied zwischen MRT und CT?? Bekommt man da unterschiedlich gute/schlechte Resultate??
Ich glaub, ich werde auf Euer raten mal einen Neurologen suchen, der NUR Neurologe ist!!
Dankesööhhn!! ;D ;D ;D
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Herbie,
Herbie hat geschrieben:Also Schrothen tue ich, habe ich bei meiner Kg gelernt. Aber zur Kur war ich nicht in den benannten Kliniken. Meint Ihr da lernt man viel mehr??
Interessiert mich sehr, in welcher Praxis hast Du gelernt?

Schroth lernt man eigentlich nur richtig in einer REHA. Da habe ich ausführliche Erfahrungen gemacht, weil ich auch Monate vor meiner REHA in Bad Salzungen mit ambulanter Schroth-Therapie(Podbi-REHA) angefangen habe.
Kann mir gar nicht vorstellen, dass Du mit Reissäckchen bei den Übungen richtig unterlagerst.

Warst Du denn schon in der Praxisgemeinschaft vom Friederikenstift.
Die Internetseite ist doch sehr interessant!

Gruss
Klaus
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Beitrag von Herbie »

Hallo Klaus!!

Habe Übungen nach Schroth bei einer älteren Kg gelernt, ist aber schon zwei Jahre her. Weiß nicht ob es die noch gibt. Hieß damals Krankengymnastin M.-R. Liebrich".
Auf Kur in Bad Rothenfelde haben sie es auch versucht, aber ich glaube das war mehr schlecht als recht. Es waren stets sich ähnelnde Übungen, wo ich stets die gleiche Atemübung machte! War irgendwie nicht so toll!

Im Frederiekenstift war ich nicht, aber die arbeiten doch sowieso mit dem Annastift zusammen, und da war ich schon. Die haben mich nach ewig langer Wartezeit nach fünf Minuten nach hause geschickt und gesagt, dass man bei nur 35° keine Schmerzen haben kann...war echt ein SCHEI?- Gefühl!!
Hast Du denn da Erfahrungen??
Liebe Grüße an Dich, Klaus! :)
Herbie
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Ob ein CT oder MRT besser ist, hängt von dem zu untersuchenden Körperteil ab. In den meisten Fällen, so auch bei der Wirbelsäule, ist das MRT dem CT überlegen.
Liebe Grüße.
~ ehemals Ulaschatz ~
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Beitrag von Herbie »

Dankeschön Ulaschatz!!
Kann ich denn dem Arzt sagen , dass ich das will, da ich der Meinung bin, dass das was bringt?? Ich kann doch dem Arzt nicht sagen, was er machen soll??!!
Und wenn da nichts bei rauskommt?? Dann ist das wieder voll peinlich!! Sorry, ich bin da immer so schüchtern!!

Libe Grüße!! :)
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Herbie,
Herbie hat geschrieben:Habe Übungen nach Schroth bei einer älteren Kg gelernt, ist aber schon zwei Jahre her. Weiß nicht ob es die noch gibt. Hieß damals Krankengymnastin M.-R. Liebrich".
Also in der Liste der Schroth-Therapeuten ist die nicht aufgeführt.
Eine Praxis in Hannover unter diesem Namen gibt es auch nicht, kann also nur angestellt gewesen sein oder pleite? :)

Da ich die Liste seit einem Jahr verfolge und weiss, dass auch veraltete Angaben dort erscheinen, könnte es durchaus sein, dass diese Therapeutin gar keine Schroth-Ausbildung in Bad Sobernheim gemacht hat.
Ich kann Dir nur empfehlen, einen neuen Anlauf zu machen und z.Bsp. die Podbi-REHA aufzusuchen. Zumindest bei Skoliose solltest Du dort gut versorgt sein.

Es geht aber nichts über eine REHA! Auch bei Deinem "geringen" Grad.

Ich hoffe Du hast die [Sammlung] Hannover in der Rubrik "Gesucht&Gefunden" schon gesehen, da steht alles Wichtige zur Versorgung in Hannover drin!

Was das Annastift angeht, so findest Du dort auch entsprechende Kommentare.
War erst am Donnerstag da, um endlich mal eine Ganz-Aufnahme zu bekommen. Nach insgesamt 4 Stunden habe ich wenigstens feststellen können, dass im Gegensatz zu 2001 eine OP nicht mehr angeraten wurde und man sich unter Bad Salzungen was vorstellen konnte.
Allerdings liess sich der junge Assistenzarzt offensichtlich von meinen gezielten Fragen und Statements beeindrucken und musste dann noch seinen Chef fragen, was insgesamt zu tun sei. Und das ist das allergrösste Problem dort, an diesem Gespräch wird man nicht beteiligt. Ich schreibe dazu noch etwas in der Sammlung.
Herbie hat geschrieben:Im Frederiekenstift war ich nicht, aber die arbeiten doch sowieso mit dem Annastift zusammen,
Das ist eine neurochirurgische Gemeinschaftspraxis, die sich speziell mit Schmerzen beschäftigt.
Das ist doch ein ganz anderer Ansatz, als im Annastift.

Hast Du denn schon mal auf die Seite geguckt?
Warum bist Du so skeptisch und probierst es nicht einfach mal aus.
Sind doch nur im schlimmsten Fall 10€. :)

Was meinst Du wohl, wieviel verschiedene Orthopäden die meisten von uns ausprobiert haben, bis sie endlich das richtige Procedere gefunden haben? Das sind jedenfalls auch meine Erfahrungen und was Schmerzen angeht, so bin ich da gottseidank nicht so sehr davon betroffen. Ich mache mir aber gerade Gedanken um schmerzhafte Muskelverhärtungen und deren Auswirkung. Da kommt diese Praxis evtl. auch in Frage.
Ausserdem sammele ich ja auch Erfahrungen jeder Art für Hannover und bin schon deshalb daran interessiert, wie die ambulanten Therapien in dieser Praxis bezüglich Wirbelsäule tatsächlich aussehen.

Gruss
Klaus
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Diagnose: Thorakolumbalskoliose, BWS 54 Grad, LWS 50 Grad
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Beitrag von Trixi »

Zum Unterschied CT und MR:

Die Kernspintomographie (MR) ist ein computergestütztes bildgebendes Verfahren das auf dem Prinzip der Magnetresonanz beruht. Es wird hier im Gegensatz zum CT keine ionisierende Strahlung verwendet.
Werden beim MR spezielle MAgneten verwendet, ist eine dem CT meist überlegene, sehr hohe Auflösung und Darstellung kleiner antatomischer Strukturen möglich.

Die Hauptindikation einer Kernspintomographie sind Erkrankungen des Nervengewebes (Rückenmark, Bandscheiben, Gehirn und Gelenksdiagnostik).

Das CT dient vor allem (nicht nur) dem Nachweis von Gewebeveränderungen wie Tumore, Metastasen, Abszesse. Besonders gut zu sehen sind im CT auch knöcherne Strukturen, wie zum Beispiel nach einer OP wo die WS mit körpereigenem MAterial stabilisiert wurde, die knöcherne Durchbauung dieses Abschnittes aussieht.

Liebe Grüße! Trixi
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