Angst
Angst
Hallo liebe Forumsmitglieder!
Bevor ich zu schreiben beginne möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin 32 Jahre, Mutter eines Kindergartenkindes und verdränge seit ich 15 Jahre alt bin meinen Rücken.
Die Diagnose eines Wald- und Wiesenothopäden vor 10 Jahren lautete Morbus Scheuermann, Skoliose, Lordose (alles ohne Gradangabe).
Für mich war dieser Orthopädenbesuch damals sehr schlimm und ich habe bzgl. Krankengymnastik nichts gemacht.
Mein Rücken war für mich über all die Jahre nur ein kosmetisches Problem, da der Rundrücken (BWS) sichtbar ist, auch die Verdrehung der Wirbelsäule sowie das stark ausgeprägte Hohlkreuz.
Ich habe seit meiner Jugendzeit Rückenschmerzen, habe das Gefühl nach längerem Laufen in der Mitte durchzubrechen und dort wo der Rundrücken ist fühlt es sich an als hätte ich eine Fackel im Rücken.
Meine Mutter hat damals nichts unternommen obwohl sie die Krümmung bemerkt hat. Sie drohte mir damit ein Korsett tragen zu müssen wenn ich mich nicht bemühen würde ordentlich gerade zu gehen. Für mich war ein Korsett damals eine Horrorvorstellung und so habe ich die Schmerzen verschwiegen und versucht meine krumme Wirbelsäule so weit es geht zu verheimlichen. Mein Rücken wurde für mich zu einer extrem schambesetzten Körperzone. Die Angst um meine Wirbelsäule, die medizinischen Folgen der Deformation habe ich verdrängt.
Zumindest bis vor zwei Wochen.
Ich stand morgends auf, machte eine ganz normale Bewegung und plötzlich spürte ich einen heftigen Schmerz im BWS-Bereich, konnte kaum noch laufen und habe zum ersten mal zu Schmerzmitteln gegriffen, da ich sonst mein Kind nicht mehr versorgen hätte können.
Und dann kam die Angst. Mir wurde schlagartig klar, dass ich all die Jahre die Augen vor meiner kranken Wirbelsäule verschlossen habe, vor meinen Schmerzen und vor meiner Angst, was da mit meinem Rücken passiert.
Ich war erstmal wie gelämt, habe Rotz und Wasser geheult, mich dann aber schließlich auf die Suche nach Informationen begeben und so diese Seite hier gefunden. Für mich ist es noch immer sehr belastend hier zu lesen, aber ich habe es geschafft einen Termin bei Dr. Hoffmann auszumachen.
Ich denke ich bin bei ihm in guten Händen, aber ich habe Angst! Angst vor den Gradzahlen, vor dem Zustand meiner Bandscheiben, gesagt zu bekommen, dass nur noch eine OP hilft.
Und diesbezüglich kommt jetzt nach dem ganzen Text heir auch meine Frage:
Wie geht oder seit ihr mit euren Ängsten umgegangen? Wie lebt ihr damit zu wissen, dass keine Heilung mehr möglich ist, dass ihr älter werdet, die Probleme zu- statt abnehmen werden?
Für mich stürzt im Moment eine Welt zusammen. An manchen Tagen gelingt es mir wieder alles zu verdrängen, der Termin bei Dr. Hoffmann erscheint mir unwirklich, ich überlege ihn abzusagen und weiter zu machen wie bisehr. Und im nächsten Moment kommt wieder die Angst. Die Angst vor einer abgesicherten Diagnose und davor was in der nahen und fernen Zukunft noch auf mich zukommen wird.
Wenn ich bei Dr. Hoffmann war habe ich den Zustand meiner Wirbelsäule schwarz auf weiß. Dann kann ich nicht mehr so tun als wäre alles in Ordnung.
Es kostet mich Mut das jetzt hier abzuschicken.
Gruß,
Lilie
Bevor ich zu schreiben beginne möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin 32 Jahre, Mutter eines Kindergartenkindes und verdränge seit ich 15 Jahre alt bin meinen Rücken.
Die Diagnose eines Wald- und Wiesenothopäden vor 10 Jahren lautete Morbus Scheuermann, Skoliose, Lordose (alles ohne Gradangabe).
Für mich war dieser Orthopädenbesuch damals sehr schlimm und ich habe bzgl. Krankengymnastik nichts gemacht.
Mein Rücken war für mich über all die Jahre nur ein kosmetisches Problem, da der Rundrücken (BWS) sichtbar ist, auch die Verdrehung der Wirbelsäule sowie das stark ausgeprägte Hohlkreuz.
Ich habe seit meiner Jugendzeit Rückenschmerzen, habe das Gefühl nach längerem Laufen in der Mitte durchzubrechen und dort wo der Rundrücken ist fühlt es sich an als hätte ich eine Fackel im Rücken.
Meine Mutter hat damals nichts unternommen obwohl sie die Krümmung bemerkt hat. Sie drohte mir damit ein Korsett tragen zu müssen wenn ich mich nicht bemühen würde ordentlich gerade zu gehen. Für mich war ein Korsett damals eine Horrorvorstellung und so habe ich die Schmerzen verschwiegen und versucht meine krumme Wirbelsäule so weit es geht zu verheimlichen. Mein Rücken wurde für mich zu einer extrem schambesetzten Körperzone. Die Angst um meine Wirbelsäule, die medizinischen Folgen der Deformation habe ich verdrängt.
Zumindest bis vor zwei Wochen.
Ich stand morgends auf, machte eine ganz normale Bewegung und plötzlich spürte ich einen heftigen Schmerz im BWS-Bereich, konnte kaum noch laufen und habe zum ersten mal zu Schmerzmitteln gegriffen, da ich sonst mein Kind nicht mehr versorgen hätte können.
Und dann kam die Angst. Mir wurde schlagartig klar, dass ich all die Jahre die Augen vor meiner kranken Wirbelsäule verschlossen habe, vor meinen Schmerzen und vor meiner Angst, was da mit meinem Rücken passiert.
Ich war erstmal wie gelämt, habe Rotz und Wasser geheult, mich dann aber schließlich auf die Suche nach Informationen begeben und so diese Seite hier gefunden. Für mich ist es noch immer sehr belastend hier zu lesen, aber ich habe es geschafft einen Termin bei Dr. Hoffmann auszumachen.
Ich denke ich bin bei ihm in guten Händen, aber ich habe Angst! Angst vor den Gradzahlen, vor dem Zustand meiner Bandscheiben, gesagt zu bekommen, dass nur noch eine OP hilft.
Und diesbezüglich kommt jetzt nach dem ganzen Text heir auch meine Frage:
Wie geht oder seit ihr mit euren Ängsten umgegangen? Wie lebt ihr damit zu wissen, dass keine Heilung mehr möglich ist, dass ihr älter werdet, die Probleme zu- statt abnehmen werden?
Für mich stürzt im Moment eine Welt zusammen. An manchen Tagen gelingt es mir wieder alles zu verdrängen, der Termin bei Dr. Hoffmann erscheint mir unwirklich, ich überlege ihn abzusagen und weiter zu machen wie bisehr. Und im nächsten Moment kommt wieder die Angst. Die Angst vor einer abgesicherten Diagnose und davor was in der nahen und fernen Zukunft noch auf mich zukommen wird.
Wenn ich bei Dr. Hoffmann war habe ich den Zustand meiner Wirbelsäule schwarz auf weiß. Dann kann ich nicht mehr so tun als wäre alles in Ordnung.
Es kostet mich Mut das jetzt hier abzuschicken.
Gruß,
Lilie
-
Rose59
- treues Mitglied

- Beiträge: 278
- Registriert: Sa, 17.05.2003 - 19:28
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Liebe Lilie,
schön, daß Du den Mut gefunden hast, Dich zu melden.
Dich im Forum umzusehen, einen Termin bei Dr. Hoffmann auszumachen ist doch schon ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Mir ist es vor einigen Jahren genauso ergangen wie Dir und ich habe meine ersten Kyphose-Gradzahlen erst mit 44 Jahren erfahren. Der Schock sitzt dann schon tief.
Ich habe noch versucht, alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen, aber bei mir kam leider alle Hilfe zu spät. Ich mußte mich, bei 94 Grad angekommen, operieren lassen.
Ich sehe, Du bist erheblich jünger und kannst hoffentlich noch einiges auf dem konservativen Weg erreichen.
Vielleicht eine Schroth-Reha oder vielleicht ein Korsett zur Entschmerzung.
Du hast Dir vor zwei Wochen wahrscheinlich eine Wirbelsäulenblockade eingehandelt, so etwas kommt hin und wieder bei uns vor. Eine schmerzhafte Angelegenheit und trotzdem, vielleicht hat gerade diese Blockade Dir den richtigen Anstoß gegeben, endlich etwas zu unternehmen.
Bitte mach Dich jetzt nicht verrückt vor Angst. Warte in Ruhe den Termin bei Dr. Hoffmann ab, er wird Dich untersuchen, eventuell röntgen und Deine Gradzahlen ausrechnen und dann kannst Du handeln, jenachdem was für Dich in Frage kommt.
Ich weiß, es ist schwer für Dich, mit der Situation umzugehen, aber je mehr Du Dich informierst, desto sicherer wirst Du im Umgang mit Deinem Rücken werden.
Bitte sag den Termin bei Dr. Hoffmann nicht ab. Du kannst Deinen Problemen nicht davon laufen. Wir müssen mit unserer Wirbelsäule leben egal welche Therapieform wir einschlagen, aber es gibt auch Chancen auf eine schmerzärmere und geradere Zukunft.
Ich wünsche Dir alles Gute!
Herzliche Grüße
Petra
schön, daß Du den Mut gefunden hast, Dich zu melden.
Dich im Forum umzusehen, einen Termin bei Dr. Hoffmann auszumachen ist doch schon ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Mir ist es vor einigen Jahren genauso ergangen wie Dir und ich habe meine ersten Kyphose-Gradzahlen erst mit 44 Jahren erfahren. Der Schock sitzt dann schon tief.
Ich habe noch versucht, alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen, aber bei mir kam leider alle Hilfe zu spät. Ich mußte mich, bei 94 Grad angekommen, operieren lassen.
Ich sehe, Du bist erheblich jünger und kannst hoffentlich noch einiges auf dem konservativen Weg erreichen.
Vielleicht eine Schroth-Reha oder vielleicht ein Korsett zur Entschmerzung.
Du hast Dir vor zwei Wochen wahrscheinlich eine Wirbelsäulenblockade eingehandelt, so etwas kommt hin und wieder bei uns vor. Eine schmerzhafte Angelegenheit und trotzdem, vielleicht hat gerade diese Blockade Dir den richtigen Anstoß gegeben, endlich etwas zu unternehmen.
Bitte mach Dich jetzt nicht verrückt vor Angst. Warte in Ruhe den Termin bei Dr. Hoffmann ab, er wird Dich untersuchen, eventuell röntgen und Deine Gradzahlen ausrechnen und dann kannst Du handeln, jenachdem was für Dich in Frage kommt.
Ich weiß, es ist schwer für Dich, mit der Situation umzugehen, aber je mehr Du Dich informierst, desto sicherer wirst Du im Umgang mit Deinem Rücken werden.
Bitte sag den Termin bei Dr. Hoffmann nicht ab. Du kannst Deinen Problemen nicht davon laufen. Wir müssen mit unserer Wirbelsäule leben egal welche Therapieform wir einschlagen, aber es gibt auch Chancen auf eine schmerzärmere und geradere Zukunft.
Ich wünsche Dir alles Gute!
Herzliche Grüße
Petra
Rose59 war ehemals als lurchi im Forum unterwegs
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15262
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Hallo Lilie,
so eine heftige Blockade hatte ich zum ersten Mal vor kurzem auch.
Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich Anreise zur REHA hatte. Erst dort stellten sich meine Befürchtungen, es könnte sich um einen leichten Herzinfarkt handeln (mein Vater hatte 3), als falsch heraus. Damit war auch die Angst weg, nachdem der Stationsarzt mit einem RUCK die Blockade beseitigt hatte und ich das Gefühl hatte, jetzt bist Du in guten Händen. So eine Situation ist natürlich ein Glücksfall, um Ängste erst garnicht aufkommen zu lassen bzw. zu reduzieren.
Ich denke, dass die aktive Auseinandersetzung mit der persönlichen Situation sehr viel Ängste nimmt. Eine REHA kann Dir dabei sehr helfen und erst recht dann das Üben zuhause. Zumindest für mich ist die Einrichtung eines "privaten Therapieplatzes" schon mal eine echte Herausforderung gewesen. Jetzt bin ich stolz, mehr Möglichkeiten zu haben, als meine Schroth-Therapeutin.
Mag sein, dass hier nur Angst verdrängt wird, aber auch die täglichen Mini-Erfolge lassen mich positiv vorwärts gucken.
Hinzu kommt natürlich auch mein Engagement in diesem Forum, das mein ganzes Denken und Fühlen bezüglich meiner Kyphose positiv verändert hat.
Deshalb würde es mich freuen, wenn Du den gleichen Weg gehen würdest.
Herzlich willkommen hier im Forum.
Gruss
Klaus
so eine heftige Blockade hatte ich zum ersten Mal vor kurzem auch.
Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich Anreise zur REHA hatte. Erst dort stellten sich meine Befürchtungen, es könnte sich um einen leichten Herzinfarkt handeln (mein Vater hatte 3), als falsch heraus. Damit war auch die Angst weg, nachdem der Stationsarzt mit einem RUCK die Blockade beseitigt hatte und ich das Gefühl hatte, jetzt bist Du in guten Händen. So eine Situation ist natürlich ein Glücksfall, um Ängste erst garnicht aufkommen zu lassen bzw. zu reduzieren.
Ich denke, dass die aktive Auseinandersetzung mit der persönlichen Situation sehr viel Ängste nimmt. Eine REHA kann Dir dabei sehr helfen und erst recht dann das Üben zuhause. Zumindest für mich ist die Einrichtung eines "privaten Therapieplatzes" schon mal eine echte Herausforderung gewesen. Jetzt bin ich stolz, mehr Möglichkeiten zu haben, als meine Schroth-Therapeutin.
Mag sein, dass hier nur Angst verdrängt wird, aber auch die täglichen Mini-Erfolge lassen mich positiv vorwärts gucken.
Hinzu kommt natürlich auch mein Engagement in diesem Forum, das mein ganzes Denken und Fühlen bezüglich meiner Kyphose positiv verändert hat.
Deshalb würde es mich freuen, wenn Du den gleichen Weg gehen würdest.
Herzlich willkommen hier im Forum.
Gruss
Klaus
Liebe Petra und lieber Klaus,
danke für eure Antworten und das willkommen heißen hier im Forum.
Ich habe inzwischen die Zugtickets nach Stuttgart gekauft und mich damit gezwungen den Besuch bei Dr. Hoffmann anzutreten. Eine sehr liebe Freundin wird mich begleiten, so dass ich ein wenig Unterstützung habe.
Ich denke aber ich weiß jetzt schon was auf mich zukommen wird:
Reha, Korsett und ambulante KG. Ich versuche mich damit anzufreunden, aber es fällt noch immer schwer.
Zumal eine Reha ein immenses organisatorisches Problem wäre, da ich alleinerziehend bin. Aber irgendwie wird es gehen müssen.
Petra, ich habe deine Geschichte gelesen und Wünsche dir sehr, dass es jeden Tag weiter ein bißchen aufwärts geht.
Ein herzlicher Gruß von mir,
Lilie
danke für eure Antworten und das willkommen heißen hier im Forum.
Ich habe inzwischen die Zugtickets nach Stuttgart gekauft und mich damit gezwungen den Besuch bei Dr. Hoffmann anzutreten. Eine sehr liebe Freundin wird mich begleiten, so dass ich ein wenig Unterstützung habe.
Ich denke aber ich weiß jetzt schon was auf mich zukommen wird:
Reha, Korsett und ambulante KG. Ich versuche mich damit anzufreunden, aber es fällt noch immer schwer.
Zumal eine Reha ein immenses organisatorisches Problem wäre, da ich alleinerziehend bin. Aber irgendwie wird es gehen müssen.
Petra, ich habe deine Geschichte gelesen und Wünsche dir sehr, dass es jeden Tag weiter ein bißchen aufwärts geht.
Ein herzlicher Gruß von mir,
Lilie
-
Rose59
- treues Mitglied

- Beiträge: 278
- Registriert: Sa, 17.05.2003 - 19:28
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Hallo Lilie
Ja kann ich mir denken, daß es sehr schwer ist, einmal die Kinder unterzubringen und auch die Trennung von ihnen für 3 oder 4 Wochen.
Ich wollte zuerst auch nicht nach Bad Salzungen zur Reha, nicht weg von der Familie.
Aber im Nachhinein hat mir die Zeit "für mich" in Salzungen sehr gut getan, habe neue Kraft geschöpft, intensiv Schroth gelernt und viele Gleichgesinnte kennengelernt.
Du wirst nach dieser Reha ein anderes Körpergefühl bekommen und falls man Dir ein Korsett verordnet, wird Dir auch in dem Fall die Schrothgymnastik hilfreich sein.
Das schafft man mit 2x ambulanter Schrothgymnastik in der Woche nicht.
Eine richtige Reha wäre die bessere Lösung.
Ich wünsche Dir alles Gute und würde mich freuen, wenn Du über Deinen Besuch in Leonberg berichtest und auch schreibst, wie es bei Dir weiter geht.
Liebe Grüße
Petra
Finde ich prima, daß Du keine Zeit verlierst. Wenn Du bei Dr. Hoffmann warst, hast Du neue Befunde und kannst Dich auf die Zeit "danach" besser einstellen.Lilie hat geschrieben: Ich habe inzwischen die Zugtickets nach Stuttgart gekauft und mich damit gezwungen den Besuch bei Dr. Hoffmann anzutreten.
Eine liebe Freundin an diesem Tag bei sich zu haben, ist "Gold" wert.Lilie hat geschrieben:Eine sehr liebe Freundin wird mich begleiten, so dass ich ein wenig Unterstützung habe.
Lilie hat geschrieben:Ich denke aber ich weiß jetzt schon was auf mich zukommen wird:
Reha, Korsett und ambulante KG. Ich versuche mich damit anzufreunden, aber es fällt noch immer schwer.
Zumal eine Reha ein immenses organisatorisches Problem wäre, da ich alleinerziehend bin. Aber irgendwie wird es gehen müssen.
Ja kann ich mir denken, daß es sehr schwer ist, einmal die Kinder unterzubringen und auch die Trennung von ihnen für 3 oder 4 Wochen.
Ich wollte zuerst auch nicht nach Bad Salzungen zur Reha, nicht weg von der Familie.
Aber im Nachhinein hat mir die Zeit "für mich" in Salzungen sehr gut getan, habe neue Kraft geschöpft, intensiv Schroth gelernt und viele Gleichgesinnte kennengelernt.
Du wirst nach dieser Reha ein anderes Körpergefühl bekommen und falls man Dir ein Korsett verordnet, wird Dir auch in dem Fall die Schrothgymnastik hilfreich sein.
Das schafft man mit 2x ambulanter Schrothgymnastik in der Woche nicht.
Eine richtige Reha wäre die bessere Lösung.
Danke schön, Lilie, ich hoffe, daß es jetzt aufwärts geht. Seit Dienstag bin ich in einer Schmerzambulanz, die Medikamente werden anders eingestellt und jetzt "verstehe" ich auch den ein oder anderen Schmerz.Lilie hat geschrieben:Petra, ich habe deine Geschichte gelesen und Wünsche dir sehr, dass es jeden Tag weiter ein bißchen aufwärts geht.
Ich wünsche Dir alles Gute und würde mich freuen, wenn Du über Deinen Besuch in Leonberg berichtest und auch schreibst, wie es bei Dir weiter geht.
Liebe Grüße
Petra
Rose59 war ehemals als lurchi im Forum unterwegs
Hallo Lilie!
Ich würde dir gerne Mut machen und dich motivieren. Kann ich aber leider nicht, denn mir geht es im Moment so wie dir. Also eigentlich geht es mir schon länger so. Ich kenne mich zwar mit Schroth und meinem Rücken ganz gut aus, verdränge aber die ganze Problematik seit der Diagnose ( da war ich 12 ). Ich schaffe es nicht, etwas für meinen Rücken zu tun. hier in der Gegend hab ich keine Möglichkeit für ambulantes "schrothen" und selbst aktiv zu werden und zuhause was zu tun kriege ich auch nicht hin. Sport mach ich sonst auch nicht, ab und zu mal Yoga.
Tja, jetzt hatte ich diesen Montag auch eine Blockade in der LWS und mache mir seitdem die schlimmsten Vorwürfe, weil ich auch mit dran Schuld bin. Mache schon seit nem halben Jahr eine Gesprächstherapie, auch aus demselben Grund nichts für meinen Körper tun zu können.
Es wäre ein Umdenken nötig. Aber es klappt nicht. Und meine Skoliose wird immer schlimmer.
Ich arbeite weiter an mir und wünsche dir, dass du es schaffst aktiv zu werden und deinem Rücken was Gutes zu tun!
Viel Erfolg dabei!
LG, elaine
Ich würde dir gerne Mut machen und dich motivieren. Kann ich aber leider nicht, denn mir geht es im Moment so wie dir. Also eigentlich geht es mir schon länger so. Ich kenne mich zwar mit Schroth und meinem Rücken ganz gut aus, verdränge aber die ganze Problematik seit der Diagnose ( da war ich 12 ). Ich schaffe es nicht, etwas für meinen Rücken zu tun. hier in der Gegend hab ich keine Möglichkeit für ambulantes "schrothen" und selbst aktiv zu werden und zuhause was zu tun kriege ich auch nicht hin. Sport mach ich sonst auch nicht, ab und zu mal Yoga.
Tja, jetzt hatte ich diesen Montag auch eine Blockade in der LWS und mache mir seitdem die schlimmsten Vorwürfe, weil ich auch mit dran Schuld bin. Mache schon seit nem halben Jahr eine Gesprächstherapie, auch aus demselben Grund nichts für meinen Körper tun zu können.
Es wäre ein Umdenken nötig. Aber es klappt nicht. Und meine Skoliose wird immer schlimmer.
Ich arbeite weiter an mir und wünsche dir, dass du es schaffst aktiv zu werden und deinem Rücken was Gutes zu tun!
Viel Erfolg dabei!
LG, elaine
Hallo Elaine!
Lieben Dank für dein Posting.
Da geht es uns beiden wohl ähnlich. Auch mir fällt es immens schwer etwas für meinen Rücken zu tun. Ich war in den letzten 12 Jahren 2 mal beim Orthopäden.
Die verschrieben bekommene Krankengymnastik habe ich dann auch gemacht, aber zu hause üben ging nicht. Das einzige was ich mache ist, wenn die Schmerzen stark werden mich hinzulegen und meine Wirbelsäule zu dehnen. Das tut gut und entlastet.
Eigentlich ist es verrückt: Der Kopf weiß, dass man etwas tun muss um eine Verschlimmerunng zu verhindern, aber irgend etwas steuert dagegen und lässt einen nicht Sorge tragen für sich selbst. Mich macht das manchmal auch so wahnsinnig wütend!
Spürst du dass die Therapie für dich eine Hilfestellung ist?
Würde mich freuen nochmal von dir zu hören.
Lieber Gruß,
Lilie
Lieben Dank für dein Posting.
Da geht es uns beiden wohl ähnlich. Auch mir fällt es immens schwer etwas für meinen Rücken zu tun. Ich war in den letzten 12 Jahren 2 mal beim Orthopäden.
Die verschrieben bekommene Krankengymnastik habe ich dann auch gemacht, aber zu hause üben ging nicht. Das einzige was ich mache ist, wenn die Schmerzen stark werden mich hinzulegen und meine Wirbelsäule zu dehnen. Das tut gut und entlastet.
Eigentlich ist es verrückt: Der Kopf weiß, dass man etwas tun muss um eine Verschlimmerunng zu verhindern, aber irgend etwas steuert dagegen und lässt einen nicht Sorge tragen für sich selbst. Mich macht das manchmal auch so wahnsinnig wütend!
Spürst du dass die Therapie für dich eine Hilfestellung ist?
Würde mich freuen nochmal von dir zu hören.
Lieber Gruß,
Lilie
Dazu möchte ich auch was schreiben.
Mir geht es genauso wie euch.Ich habe zwar nur eine leichte Kyphose von 50 Grad,aber ich habe ziemlich Verspannungen im Schulter und Nackenbereich.Ausserdem habe ich immer das Gefühl das ich mich nicht richtig bewegen kann.Ich fühle mich ziemlich steiff.
Ich habe zweimal ein Rezept für KG bekommen.Ich bin natürlich auch hingegangen,aber die Übungen habe ich auch nicht zuhause gemacht.Die KG war nicht Schroth,worüber ich natürlich nicht traurig war.So hatte ich wieder eine Ausrede.So nach dem Motto so lange ich kein Schroth kann,brauche ich auch keine Übungen zu machen.
Bald geht es zur Kur!Danach habe ich keine Ausrede mehr.Denn dann kann ich ja Schroth.Hoffe ich doch
Mein Problem ist vielleicht auch das ich meine Kyphose auch gar nicht so ernst nehme.Ich denke immer naja 50 Grad ist ja nicht so viel und optisch sieht man es ja auch nicht.Auf der anderen Seite denke ich manchmal auch oh je hoffentlich wird es nicht schlimmer.Auch mein Arzt hat mir bischen Angst gemacht,vielleicht hat er gemerkt das ich es nicht ganz so ernst nehme.Ich habe ihm halt erzählt das ich die Übungen nicht zuhause mache und da war er natürlich nicht begeistert und hat mir gleich die Kur vorgeschlagen.
Das zweite Problem ist,das ich meistens jeden Tag ausser Sonntag erst um 21 Uhr zuhause bin.Weil ich im Verkauf tätig bin.Die Arbeit ist total anstrengend!Man muß schwer heben,bücken und vor allem Stehen ist sooo anstrengend.Mir tut abends alles weh.Meine Beine sind so schwer.Ich komme abends gar nicht mehr von der Couch hoch.Wie soll ich da noch die Übungen machen?Ja und am besten noch bei der vielen Freizeit die man noch hat zusätzlich Sport?Wie soll das alles funktionieren?
Das ist alles einfacher gesagt wie getan
Ich habe mir auf jedenfall vorgenommen nach der Reha wenigstens 10 min am Tag dann die Übungen zu machen.Ich hoffe es klappt.Na wenn man dann wieder in seinem besch...Alltag ist oh je....
Das mußte ich jetzt einfach mal loswerden.Jetzt geht es mir besser
Mir geht es genauso wie euch.Ich habe zwar nur eine leichte Kyphose von 50 Grad,aber ich habe ziemlich Verspannungen im Schulter und Nackenbereich.Ausserdem habe ich immer das Gefühl das ich mich nicht richtig bewegen kann.Ich fühle mich ziemlich steiff.
Ich habe zweimal ein Rezept für KG bekommen.Ich bin natürlich auch hingegangen,aber die Übungen habe ich auch nicht zuhause gemacht.Die KG war nicht Schroth,worüber ich natürlich nicht traurig war.So hatte ich wieder eine Ausrede.So nach dem Motto so lange ich kein Schroth kann,brauche ich auch keine Übungen zu machen.
Bald geht es zur Kur!Danach habe ich keine Ausrede mehr.Denn dann kann ich ja Schroth.Hoffe ich doch
Mein Problem ist vielleicht auch das ich meine Kyphose auch gar nicht so ernst nehme.Ich denke immer naja 50 Grad ist ja nicht so viel und optisch sieht man es ja auch nicht.Auf der anderen Seite denke ich manchmal auch oh je hoffentlich wird es nicht schlimmer.Auch mein Arzt hat mir bischen Angst gemacht,vielleicht hat er gemerkt das ich es nicht ganz so ernst nehme.Ich habe ihm halt erzählt das ich die Übungen nicht zuhause mache und da war er natürlich nicht begeistert und hat mir gleich die Kur vorgeschlagen.
Das zweite Problem ist,das ich meistens jeden Tag ausser Sonntag erst um 21 Uhr zuhause bin.Weil ich im Verkauf tätig bin.Die Arbeit ist total anstrengend!Man muß schwer heben,bücken und vor allem Stehen ist sooo anstrengend.Mir tut abends alles weh.Meine Beine sind so schwer.Ich komme abends gar nicht mehr von der Couch hoch.Wie soll ich da noch die Übungen machen?Ja und am besten noch bei der vielen Freizeit die man noch hat zusätzlich Sport?Wie soll das alles funktionieren?
Das ist alles einfacher gesagt wie getan
Ich habe mir auf jedenfall vorgenommen nach der Reha wenigstens 10 min am Tag dann die Übungen zu machen.Ich hoffe es klappt.Na wenn man dann wieder in seinem besch...Alltag ist oh je....
Das mußte ich jetzt einfach mal loswerden.Jetzt geht es mir besser
