Hallo zusammen,
In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung fand ich heute folgenden Bericht:
„13 000 Kuren gefährdet“
Rentenversicherung protestiert gegen Präventionsgesetz
Berlin (kne). Die Rentenversicherung sieht sich zur Streichung von jährlich 13 000 Kuren zur Wiedereingliederung ihrer Versicherten in das Erwerbsleben und dem Abbau von 900 Betten in ihren Reha-Kliniken gezwungen, wenn das geplante Präventionsgesetz unverändert in Kraft treten sollte. Das Gesetz soll im Januar vom Bundeskabinett verabschiedet und dann auf den parlamentarischen Weg gebracht werden. Bund und Länder haben sich auf die Eckpunkte des Gesetzes bereits geeinigt.
Kern des Präventionsgesetzes ist der Einsatz von jährlich 250 Millionen Euro, die von der Renten-, der Kranken-, der Unfall- und Pflegeversicherung sowie von den Ländern und Kommunen zur Prävention und Gesundheitsförderung aufgebracht werden sollen. Eine von allen Beteiligten gemeinsam kontrollierte Stiftung „Gesundheitsförderung und Prävention“ soll unter anderem Maßnahmen der Gesundheitsförderung allgemein in „sozialen Lebensumfeldern“ finanzieren.
In einer dieser Zeitung vorliegenden Stellungnahme zum Gesetzentwurf lehnt die Rentenversicherung die Regelungen als teilweise grundgesetzwidrig ab. Mit dem Geld der Beitragszahler, das ab 1. Oktober 2005 fließen soll, sollten auch Personen gefördert werden, die nicht der Rentenversicherung angehören.
Die Rentenversicherung soll per Gesetz zur jährlichen Zahlung von 40 Millionen Euro verpflichtet werden. Die Mittel müssten bei der medizinischen Rehabilitation eingespart werden mit der Folge, dass 13 000 Kuren zur Wiedereingliederung in das Berufsleben nicht mehr genehmigt werden könnten, schreiben die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) und der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR).
Gruss
Klaus
Es ist die Frage, ob nur BfA eigene Einrichtungen betroffen sind,
aber ich denke, es macht vor diesem Hintergrund trotzdem Sinn über "Zwangsalternativen" nachzudenken.
Was ist, wenn eine Schroth-REHA nicht genehmigt wird?
In dem Post über Bücher und Übungsmappen zur Schroth-Therapie geht es ja eigentlich auch um eine mögliche Kombination von ambulanter Schroth-Therapie mit Vertiefung durch die entsprechende Literatur.
Aber das sollte man wirklich extra diskutieren. Dazu werde ich auch meine Anfrage an Dr.Steffan starten, das aber leider erst morgen.
Gruss
Klaus
Pressebericht über Kurmaßnahmen
REHA
Hallo,
wenn man keine Kur genehmigt bekommt, sie aber dringend braucht, koennte man ja auch mal seinen Urlaub dafuer nehmen und es selbst finanzieren. Man gibt so viel fuer andere Dinge aus.....
LG
wenn man keine Kur genehmigt bekommt, sie aber dringend braucht, koennte man ja auch mal seinen Urlaub dafuer nehmen und es selbst finanzieren. Man gibt so viel fuer andere Dinge aus.....
LG
Hallo Gast,
ich denke es wären sicher viele bereit ihren Urlaub zu opfern und Geld für eine Kur auszugeben - nur die meisten haben das Geld einfach nicht. Wenn ich oft lese, dass einige nicht zu Infoveranstaltungen gehen können oder auch, das die Mittel fehlen um zu Dr. Hoffmann nach Stuttgart zu fahren woher soll denn dann das Geld für eine Reha kommen. Um meinem Sohn eine Reha zu finanzieren müsste ich neben meinem Ganztagsjob noch einen zweiten Arbeitsplatz suchen und damit wäre das noch nicht finanziert - das würde bedeuten, dass meine Kids - 3 an der Zahl sich weiter einschränken müssten und das wäre sicher eine Belastung für die ganze Familie. Ich möchte nicht behaupten das es uns schlecht geht aber wir müssen schon aufs Geld schauen.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Menschen die eine Reha benötigen oftmals keinen Arbeitsplatz haben oder teilweise Krankengeld bekommen und sie sowieso schon finanzielle Ausfälle haben. Die Gesundheitsreform belastet den Geldbeutel der Kranken auch noch.
LG Eva
ich denke es wären sicher viele bereit ihren Urlaub zu opfern und Geld für eine Kur auszugeben - nur die meisten haben das Geld einfach nicht. Wenn ich oft lese, dass einige nicht zu Infoveranstaltungen gehen können oder auch, das die Mittel fehlen um zu Dr. Hoffmann nach Stuttgart zu fahren woher soll denn dann das Geld für eine Reha kommen. Um meinem Sohn eine Reha zu finanzieren müsste ich neben meinem Ganztagsjob noch einen zweiten Arbeitsplatz suchen und damit wäre das noch nicht finanziert - das würde bedeuten, dass meine Kids - 3 an der Zahl sich weiter einschränken müssten und das wäre sicher eine Belastung für die ganze Familie. Ich möchte nicht behaupten das es uns schlecht geht aber wir müssen schon aufs Geld schauen.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Menschen die eine Reha benötigen oftmals keinen Arbeitsplatz haben oder teilweise Krankengeld bekommen und sie sowieso schon finanzielle Ausfälle haben. Die Gesundheitsreform belastet den Geldbeutel der Kranken auch noch.
LG Eva
Es kommt nicht darauf an, was man aus uns gemacht hat,
sondern darauf, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat.
Jean-Paul Sartre
sondern darauf, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat.
Jean-Paul Sartre


