Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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akkaro
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Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Beitrag von akkaro »

Hallo,

nachdem och die letzten Tage schon durch diese Forum getigert bin, möchte ich kurz :rolleyes: meine Diagnose mit Befund darstellen....vielleicht kann mir jemand helfen?

Ich habe 2003 nach vielen Lumbalgien? Folgende Diagnose erhalten:

Hypolordose der LWS
Osteochondrose und breitbasige Protusionen mit mäßigen Einengungen der Foramina intervertebralia und des Spinalkanals in den Segmenten LWK 3/4 , LWK 4/5 und LWK 5/SWK 1.


Vor zwei Wochen folgte dann folgendes:

LWK 3/4 mäßiggradige chondrose der Bandscheibe mit geringgradiger Bandscheibenprotusion

LWK 4/5 mäßiggradige chondrose der Bandscheibe mit einer deutlichen Links-mediolateral betonten Bandscheibenprotusion, die den linken lateralen recessus deutlich einengt und hier die linke nervenwurzel L5 tangiert.

LWK 5/SWK 1 deutliche chondrose der Bandscheibe mit einer breitbasigen, rechts paramedian betonten Bandscheibenprotusion, hier nur geringgradige Einengung ohne nervenwurzelbeeinträchtigung.


So, halte mich mit ibuprofen 3x 800 und tramal 4x 20 Tropfen sowie nachts mit tetrazepam über Wasser.

Am 10. Oktober habe ich in der neurochirurgie in der Uniklinik Magdeburg einen Termin...

Ich habe keine Ahnung von osteochondrose, wohl bemerkt habe ich die Diagnose nebenbei vor 8 Jahren erhalten und immer wieder Hexenschüsse und massive Schmerzen.

Vielen dank für jede Hilfe und Erklärung.......

akkaro
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Re: Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Beitrag von akkaro »

Kann mir denn keiner was dazu sagen? Oder bin ich hier total falsch? Ich habe echt null Ahnung, wie ich weiter kommen soll....mein Orthopäde hat gesagt, ich muss damit leben... Und verschreibt akupunktur .... Der Hausarzt schickt mich zum neurochirurgen... Wat denn nu? Ich weiss vor allen Dingen nicht, ob das so weiter geht oder ob es zum Stillstand kommt und woher ich das habe? Ich arbeite im Büro ..... Und habe jahrelang Sport gemacht mit laufen etc.
Dr. Steffan
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Re: Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Beitrag von Dr. Steffan »

Das sind zu wenige Informationen um darauf exakt zu antworten. Wenn ein Bandscheibenvorfall vorliegt, ist für die Therapie entscheidend was er auslöst. Schmerzen, Taubheitsgefühle etc., weiterhin ist wichtig zu wissen was bisher an Therapie gelaufen ist, wie intensiv die Therapie war und wie lange das Problem schon besteht. Wichtig, mehrere Meinungen einholen und dann für sich selbst entscheiden, welchen Weg man gehen will. Auch hier werden die Empfehlungen von konservativer Therapie bis zur Op-Empfehlung gehen.
Dr. K. Steffan
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Re: Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Beitrag von akkaro »

DrSteffan hat geschrieben:Das sind zu wenige Informationen um darauf exakt zu antworten. Wenn ein Bandscheibenvorfall vorliegt, ist für die Therapie entscheidend was er auslöst. Schmerzen, Taubheitsgefühle etc., weiterhin ist wichtig zu wissen was bisher an Therapie gelaufen ist, wie intensiv die Therapie war und wie lange das Problem schon besteht. Wichtig, mehrere Meinungen einholen und dann für sich selbst entscheiden, welchen Weg man gehen will. Auch hier werden die Empfehlungen von konservativer Therapie bis zur Op-Empfehlung gehen.


Erst mal lieben dank für die info!

Also, das Problem besteht seit 2003, hier wurde mir aber damals nur gesagt, dass ich mit 23!!! Jahren osteochondrose habe. Therapie nix....nur immer wieder einrenken. 2005 war ich nochmal auf drängen im MRT... Konnte mich 6 Wochen garnicht rühren- weder laufen sitzen liegen. Hier auch nur Massagen und ibu. Dabei wurde 1 vorwölbung festgestellt im lwk3/4.

In diesem Jahr mehrfach dasselbe problem...nun wieder ein MRT. Also nun schon mehrere vorwölbungen wovon eine mein linkes Bein zeitweise ausschaltet. Abgesehen von den Schmerzen kann das doch nicht in dem Tempo weiter gehen? Meine LWS soll schon noch ein paar Jahre halten :/

Es kann mir auch niemand sagen woher der verschleiss kommt ....ich bin ratlos!
Dr. Steffan
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Re: Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Beitrag von Dr. Steffan »

KG machen sie nicht?
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Re: Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Beitrag von akkaro »

Doch nun nach 8 Jahren hat mir der Hausarzt erstmalig kg verschrieben.... Letzte Woche durfte ich das erste mal hin...freu!

Ich bin im Moment am Ende....gestern dachte ich, die Schmerzen lassen nach.....heute morgen war es auch etwas besser doch dann musste ich Niesen und jetzt ist es schlimmer denn je. Das kann doch nicht sein???? Ernähre mich heute nur von tramal.

Hat es denn überhaupt Sinn nach Magdeburg in die neurochirurgie zu fahren? Mein Orthopäde hat mir gesagt, nur der "da oben" wüsste woran der frühzeitige verschleiss liegt und da könne man eh nichts dran machen.
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Klaus
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Re: Osteochondrose, Hypolordose Hilfe beim Befund MRT ?

Beitrag von Klaus »

akkaro hat geschrieben:Hypolordose der LWS
Ich möchte das mal von der Seite der möglichen Fehlstellungen der Wirbelsäule sehen.
Eine Hypolordose ist eine Steilstellung der LWS. Daraus muss immer gefolgert werden, dass es auch Fehlstellungen in anderen Bereichen der Wirbelsäule geben kann. Diese sind aber leider nicht erfasst worden!
Deshalb sollte auch eine Röntgen-Ganz-Aufnahme der Wirbelsäule von vorn und von der Seite gemacht werden, um diese Situation genau zu erfassen und mögliche Behandlungen auch von dieser Seite aus einzuleiten.

Die Wirbelsäule ist immer als Ganzes zu sehen.
In diesem Zusammenhang ist Dr. Wilke in Berlin evtl. eine Option. s.a. Rubrik Gesucht/Gefunden "Überregionale Sprechstunden".

Gruss
Klaus
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