Lendenwirbel nicht zusammen gewachsen

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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jean1983
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Lendenwirbel nicht zusammen gewachsen

Beitrag von jean1983 »

Hallo, ich (27) habe seit einigen Jahren starke Probleme mit meinen Rücken, jetzt endlich wurde festgestellt das der letzte Lendenwirbel nicht zusamm gewachsen ist. Muss jetzt meine Beckenmuskulatur aufbauen und schwer tragen vermeiden und auch abnhemen, habe noch 10 kg von der schwangerschaft zuviel. Was kann passieren wenn ich die Muskeln nicht aufbaue? Ich habe teilweise so starke schmerzen das ich nicht weiter gehen kann, oder wenn ich wach werde und starke schmerzen habe ich mich nicht mehr bewegen kann ab unterleib. bin über die diagnose echt schockiert.
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo jean,

:welcome:

sowas hatten wir glaub ich auch noch nicht im Forum. :/ Ich würde an deiner Stelle aber auf jeden Fall mal zu einem Wirbelsäulen-Spezialisten gehen. Aus welcher Gegend kommst du denn?

Das ist ja dann sicherlich schon seit deiner Geburt so, oder?

LG
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Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Jean,

hast Du ein Röntgenbild, dass Du hier einstellen könntest, damit wir eine konkretere Vorstellung von Deinem Befund bekommen?
jean1983
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...

Beitrag von jean1983 »

Hallo, das Röntgenbild ist beim Arzt, habe die nicht mit bekommen.

Das ist warscheinlich von Geburt an, ich habe vor ca 10 Jahren mal ein Tritt in den Bereich bekommen und habe seit dem starke Schmerzen, aber so wie der Arzt meinte ist das von Geburt an, also nie zusamm gewachsen.
jean1983
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Beitrag von jean1983 »

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Silas
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Beitrag von Silas »

Vielleicht weisst Du einige Details, um besser zu verstehen, was sich hinter Deinem "nicht zusammengewachsenen Lendenwirbel" verbirgt.

Ist es so, dass Wirbelkörper und Wirbelbogen nicht verwachsenen sind oder hast Du einen fehlgebildeten Wirbel, z.B. einen Schmetterlingswirbel wie hier dargestellt:
files/grafik-formatst_454.jpg

Ist die Wirbelsäule am von Dir beschriebenen Wirbel verkrümmt?

Wenn es sich z.B. um einen Schmetterlingswirbel handelt, führt dieser i.d.R. nicht zu Beschwerden, wegen die Diagnose solltest Du Dir nicht zusätzlich Stress machen, da dadurch z.B. Muskelverspannungen und Schmerzen verstärkt werden können.

Muskelaufbau ist eine sinnvolle Maßnahme, eine ausbalancierte, kräftige Muskulatur entlastet und stützt die Wirbelsäule, oft verschwinden dadurch Schmerzen.

Gerade in der Schwangerschaft vernachlässigen viele Menschen sportliche Aktivität, zudem führt die Schwangerschaft zum "Aufweichen" der stützenden Strukturen - wichtig für die Geburt, aber manchmal auch schlecht für den Rücken.

Abnehmen ist zwar eine richtig unangenehme und nervige Angelegenheit, Dein Rücken wird Dir aber jedes Kilo weniger danken.
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Beitrag von minimine »

Hallo jean,

wer hat denn diese Diagnose gestellt?
Evtl. wäre Dr. Niemeyer in Hamburg, die Klinik Neustadt/Holstein oder auch eine Wirbelsäulensprechstunde an einer Uni-Klinik eine Möglichkeit. Du müsstest ja erstmal genau herausfinden, was mit diesem Wirbel nun genau nicht stimmt und ob man konkret was dagegen tun kann oder eben nur "Schadensbegrenzung" mit Muskelaufbau betreiben kann.


LG
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jean1983
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...

Beitrag von jean1983 »

das war ein Orthopäde. er hat röntgenbilder gemacht u da sah man eindeutig das der wirbel nicht zusammen is
Gast

Beitrag von Gast »

Wenn Du das eindeutig auf dem Röntgenbild sehen konntest, ist es wahrscheinlich ein Schmetterlingswirbel.

Ein Schmetterlingswirbel ist kein Grund zur Sorge, wenn beide Teilstücke gleich hoch sind, macht das i.d.R. keinerlei Beschwerden und ist eher ein Zufallsbefund.

War das eine Aufnahme von vorne/hinten oder von der Seite?
jean1983
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...

Beitrag von jean1983 »

ja von vorne! Was mich nur wundert das man das bei früheren aufnahmen nie gesehen hat und auch nicht beim kernspintomographie. Kann der Arzt eigentlich genau erkennen ob es von Geburt an ist und nie zusamm gewachsen ist oder ein bruch ist durch ein Tritt ins Becken? Weil seit dem das war (vor ca 10 jahren) habe ich die probleme erst.
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Silas
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Beitrag von Silas »

Der Gastbeitrag ist von mir, verweigert aber hartnäckig die Editierung.

Normalerweise ist es erkennbar, ob es sich um eine Fehlbildung oder ein Trauma handelt.

Bei Röntgenbildern sind manchmal die Lendenwirbel nicht gut zu erkennen, beim MRT hätte das aber auf jeden Fall auffallen müssen, falls genau dieser Bereich untersucht wurde.

Falls es wirklich so sein sollte, dass diese Veränderung nicht von Geburt an vorhanden war, wäre weitere Abklärung ratsam.
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Beitrag von wiki »

Vielleicht ist das gemeint:

http://de.wikipedia.org/wiki/Spondylolysis

Aber eigentlich sollte der behandelnde Arzt den Befund und die notwendigen Maßnahmen genau erklären!!
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