Aber ich fang mal ganz am Anfang an...
Ich weiß von der Skoliose seit ich 12 Jahre (1976) alt war (da hieß es noch lapidar "Wirbelsäulenverkrümmung) ich bekam Krankengymnastik verschrieben, die die halbe Zeit ausfiel. Meine Eltern kümmerten sich nicht weiter drum und mir war´s schnuppe. Ich hatte da ja noch keine Beschwerden. Lange Jahre ging es gut.
1991 wurde ich schwanger und gegen Ende der Schwangerschaft mit fortschreitendem Körpergewicht fing das Kreuz fürchterlich an zu knacken und hin und wieder stach es auch mal etwas. Aber das störte mich noch nicht wirklich, denn nach der geburt fing ich an regelmäßig Sport zu machen Aerobic/Stepaerobic und Gymnastik/Muskeltraining, weil meine Figur irgendwie aus der Form geraten war, ihr wisst schon...
Vor 8 Jahren hatte ich dann furchtbare Rückenschmerzen und bin gleich zum Orthopäden. Durch Röntgenaufnahmen nochmal die Diagnose Skoliose, es folgten ein paar Einheiten Krankengymnastik und der dringende Rat mich sportlich weiter zu betätigen, sonst würde ich am Krückstock landen. "Gut", dachte ich, "nicht spektakulär"...Skoliose trat wieder in den Hintergrund.
Jetzt häuften sich seit einiger Zeit wieder die Schmerzen( mittlerweile bin ich fast 42 Jahre alt), vor allem im unteren Schulterbereich und das Knacken und Stechen im Kreuz nahm wieder zu.
Ich wieder zum Orthopäden- selbe Arzt-selbes Prozedere. Die Diagnose war ein Schlag ins Gesicht! Die Skoliose hatte sich drastisch verschlimmert(30°)Lumbale Skoliose und noch eine kleinere im Brustwirbelbereich.
"Katastrophal"<---( O- Ton Doc) nun meinte er dass noch unbedingt eine Knochendichte- Messung gemacht werden müsste, ööööhm dass selbe hat mir ein befreundeter Internist gesagt, als ich mir voriges Jahr ziemlich unspektakulär das Handgelenk gebrochen hatte
Auch wenn ich keine Ahnung hab, ob das mir wirklich hilft ich wäre schon froh wenn die Schmerzen weniger würden
*blubb* das kommt davon wenn man so klickwütig ist...
Liebe Grüße an alle Rückengeplagten da draußen...
Ute

