Ich bin ratlos

Schreibe deinen Erfahrungsbericht zur Skoliose, Schmerzbekämpfung etc. oder tausche Erfahrungen mit Leidensgenossen aus
Saphira
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Beitrag von Saphira »

Hallo Lenaluna,

na ja, meine KG ist momentan halt eigentlich nur Massage :D . Meine Physiotherapeutin hat mir auch zu Schroth-Reha geraten. Aber irgendwie habe ich es bisher immer vergessen, Dr. Hoffmann drauf anzusprechen :D . Aber ich muss ja eh nochmal hin, dann sollte ich es nicht vergessen, ihn drauf anzusprechen.

Die Optik bei solchen Sachen sieht immer anders aus, als der tatsächliche Zustand. Bei mir sieht es auch wesentlich schlimmer aus, als es tatsächlich ist. Mein erster Orthopäde damals hatte ohne Röntgenbild schon befürchtet, dass man operieren müsse :gruebel: . Erst nachdem er das Röntgenbild gesehen hatte, hat er diesen Gedanken wieder verworfen. Das war wohl mit ein Grund, warum ich so lange nicht mehr zum Arzt gegangen bin. Weil ich Angst hatte, dass es sich soweit verschlimmert hatte, dass man nun doch operieren müsse. Er hat mir damals allerdings auch keine Gradzahlen genannt. Und es sind bei mir ja nur 17°, also weit genug weg von einer OP-Indikation. Es sieht bei mir halt schlimmer aus, wahrscheinlich wegen dem Beckenschiefstand und der Rotation, also der Verdrehung der Wirbelsäule.

Hast du eigentlich auch manchmal das Problem, dass du in der Hüfte einknickst? Also nicht so voll ganz, aber schon so ein bisschen ein Einknicken in der Hüfte. Da komme ich mir manchmal ganz wackelig vor und laufe dann dementsprechend komisch :D . Das fühlt sich dann manchmal an, wie wenn ich ein rohes Ei in der Hüfte hätte :D.

Grüßle,

Saphira
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo LenaLuna,
Übrings hat sie mir Schroth empfohlen. Sie hat mir auch das Prinzip von Schroth erklärt. Mein Lieblingsthema Korsett hat sie von sich aus angesprochen und bejaht , um die Arbeit vom Dehnen der Muckis (also das Begradigen der Knochen) nicht hinterher mit erneutem Muskelaufbau wieder platt zu machen (sprich die Knochen wieder schief zu trainieren, das hängt mit meinen Muckis zusammen).
das verstehe ich jetzt eigentlich nicht genau. Wogegen sollst du denn Schroth machen und wogegen ein Korsett tragen??
Röntgenologisch hast du ja keine Skoliose und es ist also eher davon auszugehen, dass auch dein Hohlkreuz muskulär oder haltungsbedingt ist. Ansonsten hätte Dr. Hoffmann das ja sicherlich erkannt.
Schroth wäre ja noch denkbar gegen das Hohlkreuz, aber wieso Korsett??

Und was ist denn nun mit dieser Coxa Valga?? Wird das denn bei dir auch bei der KG beachtet? Für mich hört es sich eher an, als würde deine KG sich auf den Rücken konzentrieren.
Wisst ihr etwas von Verschleiß durch Korsett? Wenn ja, bitte melden!
Wo meinst du denn, dass Verschleißerscheinungen auftreten, an den Wirbelkörpern oder an der Hüfte??
Soweit ich weiß, ist "Verschleiß" zunächst eigentlich ganz normal, also der normale Alterungsprozess und führt nicht zwangsläufig zu Beschwerden. Zu Beschwerden kommt es an der Wirbelsäule dann, wenn dadurch Nervenwurzeln berührt werden oder der Spinalkanal eingeengt wird o.ä. Das würde man aber auf einem MRT sehen.
Ansonsten kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein Korsett den Verschleiß fördern würde. Die Bandscheiben werden im Korsett ja sogar eher entlastet, allerdings kann ich mir vorstellen, dass man seine Hüften stärker belastet und da evtl. höherer Verschleiß auftritt. Das ist jetzt aber nur so von mir ein Gedankengang, da man sich halt im Korsett aus der Hüfte raus bewegt, weil man oben drüber ja fixiert ist.
Klar fördert die schiefe Wirbelsäule eine höhere Abnutzung als bei den geraden Menschen, aber ich habe jetzt noch nie gehört, dass Skoliotiker z.B. öfters Bandscheibenschäden hätten etc. Aber auch gerade Menschen haben Rückenprobleme. Ärzte sehen dann halt auf dem Röntgenbild als erstes eine minimale Skoliose (die womöglich erst aufgrund der Schmerzen überhaupt entstanden ist) und schon haben sie den Schuldigen ausgemacht. ;)

Ich kann euch nur raten, wenn eure Physio nicht hilft, notfalls auch die KG-Praxis zu wechseln. Glaubt mir, ich habe schon etliche Physiotherapeuten in meiner Skoliose-Karriere hinter mir und die Unterschiede sind echt gravierend.

Mal eine andere Frage, ist eine Coxa Valga dasselbe wie eine steilgestellte Hüfte?? Bei mir stand das (also steilgestellte Hüfte) nämlich auch mal in einem Befund, aber ich dachte das wäre, weil ich mit einer leichten Hüftdysplasie geboren wurde und hab mir da nie Gedanken darum gemacht. Hab ja auch keine Beschwerden... Das ist aber schon ewig her, ich glaube das war als damals mit 17 mein Becken geröntgt wurde um das Risser-Zeichen zu sehen.

LG
Minimine
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Albert Einstein
Sommer

Beitrag von Sommer »

Hallo Lenaluna,

habe ich etwas überlesen hinsichtlich Korsett? Wieso ist das 1. dein Lieblingsthema und 2. bist du bzw. die Physio der Meinung sowas zu brauchen?
Die Aussage deiner Physiotherapeutin zum Korsett verstehe ich nicht. Kannst du bitte nochmal kurz erklären, was für einen Zweck das haben soll. Ebenso wenig das mit der anfänglichen Skoliose... ???

Ich sehe da in keinster Weise einen Grund für ein Korsett.

Coxa valga ist eine Steilstellung der Hüfte vom Oberschenkelhalswinkel her und somit eine "feste" Grösse - der verändert sich zwar im Laufe des Lebens aber die Steilstellung verschwindet nicht einfach durch KG, ist knochenbedingt. Und tritt meist wie minimine schon schrieb in Verbindung mit einer Hüftdysplasie auf.

Gruß
Sommer
Lenaluna
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Beitrag von Lenaluna »

Hallo ihr Lieben,
danke für die zahlreichen Antworten, die ich jetzt der Reihenfolge nach beantworte:

@Saphira,
meine 1. KG nach dem neuen Rezept von Doc Hoffmann ist auch eigentlich nur Massage (Detonation). Dann läuft das ja richtig. :)

Meine Optik ist auch schlimmer als die Realität - Gott sei Dank! Andersrum wäre ich noch unzufriedener :D . Ich finde es auch schwierig, den Rücken selbst zu betrachten vor einem großen Spiegel (mit einem kleinen Handspiegel): man dreht sich doch irgendwie immer und bleibt nicht gerade stehen. Wie mein Rücken dann im Liegen (also im "entspannten" Zustand) aussieht kann ich nur meiner Physio glauben.

Dieses Wegknicken kenne ich auch. Bei mir ist es wie ein Tritt ins Leere (als ob ein Fuß in ein Loch tritt). Beim nächsten Schritt rolle ich dann über die Hüfte das Bein ab - das sieht aus, als ob ein Rad eiert :D Oft passiert mir das, wenn ich schneller gehe. Dann zieht es auch ziemlich im Oberschenkel. Wie ist das bei Dir?

Wenn ich zu lange sitze, kann ich die ersten Schritte nur gebückt machen. Hast Du das auch?

@ minimine
Meine Physio hat mir das Prinzip von Schroth erklärt und meinte, dass es viel besser sei als nur Muskelaufbau (und zwar für etliche Rückenprobleme, da Schroth ganzheitlich ist).

Ich habe nicht gesagt, dass ich ein Korsett möchte oder bekomme. Ich habe lediglich die Aussagen meiner Physio aufgeschrieben - ohne meine Meinung.
Nach den Dehnübungen war zumindest die Hüfte wieder an ihrem Platz, die WS wieder gerade und keine Coxa valga mehr.
Dass es nach den Dehnungen dann auch optisch besser war belegt doch, dass es an meinen Muckis liegt:
Nach 30 Minuten allerdings hatte sich der Zustand wieder verflogen.
Da ich mich wieder bewegt habe sind die Muskeln wieder angespannt und schon war es wie vor der Behandlung.

Saphira hat das aber schon richtig erkannt: die Optik sieht schlimmer aus als die Realität ist und ohne Diagnosen zu kennen hat sie dann die Aussage gemacht. Schlimm finde ich das nicht, zumal ich es ihr ja nach ihrer "Diagnose" auch gesagt habe.

Ein Korsett soll mich schmerzfrei machen, damit ich die ganzen Schmerzmedis endlich absetzen kann. Wie das jetzt genau aussehen soll muss ich einen Arzt fragen. Dass es Entlastungskorsetts gibt weiß ich, aber ob die für mich geeignet sind weiß ich nicht.

Verschleiß durch Korsett
Die Aussage ist von H. Püttmann in Essen, den ich wegen einem Entlastungskorsi bzw. einem Orthopäden, der sich damit auch auskennt, kontaktiert habe. Er meinte, durch Korsetts aus dem "süddeutschen Raum" (sprich Rahmouni) würde ein vorzeitiger Verschleiß beschleunigt werden (durch die Über... drehung ?des Körpers - ich habe nur vorzeitiger Verschleiß durch Korsett im Kopf behalten). Näher wollte er darauf nicht eingehen - trotz Nachfrage.

Da ich ja innerhalb von 4 Monaten auf einmal Verschleiß hatte und vielleicht ein Entlastungskorsi tragen werde (um die Medis loszuwerden) sind andere Meinungen diesbezüglich für mich interessant. Ich möchte nicht noch mehr platt machen, als ich durch meine alte KG schon gemacht habe.

Vielleicht möchte da aber auch ein OT dem anderen OT Kunden abjagen?

Also coxa valga ist nicht das gleiche wie eine steilgestellte Hüfte:

Bei coxa valga ist der Schenkelhalswinkel (also wie der Schenkelkopf zum Pfannendach steht) zu groß bzw. zu steil. Normalerweise wird man so geboren und während des Wachstums normalisiert sich dieser Winkel von alleine. Das Normalmaß wird anhand des CCD-Winkels gemessen. Bei kleinen Kindern sind ca. 140° normal, Erwachsene haben ca. 125 °, alte Menschen ca. 115 °. Gemessen wird das anhand eines Robis der Hüfte von vorne. Coxa valga kann angeboren sein (dann steht der Schenkelkopf zu steil im Dach) oder erworben werden (wie bei mir durch Kräfte-Ungleichgewicht in den Muskeln). Kinder/Säuglinge bei denen coxa valga diagnostiziert wird bekommen eine Spreizhose.

Bei der Hüftdysplasie (dysplasie bedeutet "Fehlstellung") kommt noch dazu, dass das Pfannendach, in dem der Schenkelkopf steht, nicht korrekt ausgeprägt ist. Meistens ist es zu kurz. Oft wird die Fehlentwicklung vererbt. Auch dies lässt sich durch ein Frontalröbi der Hüften sehen (Es sind halt die "Dächer" die über dem Schenkelkopf im "Halbbogen" zu sehen sind). Hüftdysplasien können an den Pfannendächern unterschiedlich ausgeprägt sein, d. h. eine Seite mehr, die andere weniger.

Die Hüftdysplasie ist somit eine Kombination aus coxa valga und Fehlbildung des Pfannendaches. Beide Erkrankungen können auch unabhängig voneinander auftreten.

Wie gesagt, die Coxa valga ist bei mir durch Muskelspannung entstanden, eine Hüftdysplasie habe ich nicht. Da die Muckis bei der KG gedehnt werden, verschwindet die coxa valga danach (der Effekt hält aber nur 1/2 Stunde, dann spannen die Muskeln wieder und alles ist wieder schief).

Ich hoffe, ich konnte Dir das verständlich erklären?

@Sommer
1. Mein "Lieblingsthema" - ironisch gemeint, da ich keinen "Panzer" brauche - wie ich ja auch schon in einer meiner Antworten in diesem Thread geschrieben habe.
2. Die Aussage war von meiner Physio ohne Kenntnis der Befunde (habe ich aber so auch geschrieben).

Schau Dir bitte die Antwort an minime an, da stehen Deine Fragen auch mitbeantwortet.

LG
Lenaluna
Sommer

Beitrag von Sommer »

Hallo Lenaluna,

ohne jetzt zusehr in Details gehen zu wollen: Wenn von steilgestellter Hüfte gesprochen wird, ist schon Steilstellung in Bezug auf den CCD-Winkel gemeint.

Ich bezweifle, dass direkt im Anschluss an die Krankengymnastik ein Röntgenbild deiner Hüften gemacht wurde zur Bestimmung des CCD-Winkel.
Mir ist nicht bekannt, dass man diesen ohne "Röntgenblick" bestimmen kann.

Ich vermute weiterhin, dass ein Teil deiner Rückenschmerzproblematik hüftbedingt verursacht wird (verkürzte Hüftbeuger,..). Dazu kommt auch die seitendifferente Drehbeweglichkeit deiner Hüften.

Das Thema Entlastungskorsett sehe ich skeptisch - wenn du dein Schmerzproblem nicht in den Griff bekommen kannst mit KG und fleissigem Selbstüben, würde ich eher intensivere Therapie versuchen Richtung Reha. Z.B. in Bad Salzungen, die finden da schon raus was Sache ist.

Wo hat deine Physiotherapeutin die Schroth-Ausbildung gemacht? Das würde mich interessieren.

Gruß
Sommer
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo LenaLuna,
Ein Korsett soll mich schmerzfrei machen, damit ich die ganzen Schmerzmedis endlich absetzen kann.
naja aber wie soll das denn funktionieren, wenn das ganze von der Hüfte ausgeht?!? Weißt du was ich meine? Dann ist das ursprüngliche Problem ja nicht der Rücken, sondern die Hüfte und ich glaube ja kaum, dass es ein "Hüft-Korsett" gibt, oder?!?
Verschleiß durch Korsett
Die Aussage ist von H. Püttmann in Essen, den ich wegen einem Entlastungskorsi bzw. einem Orthopäden, der sich damit auch auskennt, kontaktiert habe. Er meinte, durch Korsetts aus dem "süddeutschen Raum" (sprich Rahmouni) würde ein vorzeitiger Verschleiß beschleunigt werden (durch die Über... drehung ?des Körpers - ich habe nur vorzeitiger Verschleiß durch Korsett im Kopf behalten). Näher wollte er darauf nicht eingehen - trotz Nachfrage.
Ah ja, ein Orthopäde, der meint, dass er sich mit Rahmouni-Korsetts auskennt und dann auch noch bei Erwachsenen. Alles klar... :rolleyes:
Außerdem käme so ein Korsett bei dir eh nicht in Frage, weil es ja nichts zu korrigieren gibt.
Ich denke ja eher, dass der "Verschleiß" bei stützenden Korsetts stärker ist, da hierbei die Muskulatur geschwächt wird, während sie in einem korrigierendem Korsett quasi arbeiten muss. Aber das ist auch nur so ein Gedankengang von mir.

Vielleicht würde dir ja so eine LWS-Bandage helfen?!? Die gibts öfter mal bei Ebay, damit könntest du es ja erstmal versuchen und wenn es was bringt dir dann eine gescheite von einem Arzt verordnen lassen.

LG
Minimine
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Lenaluna
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Beitrag von Lenaluna »

Hallo ihr Lieben,

@sommer
danke für die Aufklärung, dann habe ich jetzt wieder was dazugelernt.

An eine Reha habe ich bereits gedacht (falls alle Stricke reißen). Die kommt aber - wenn überhaupt - erst im nächsten Jahr in Frage.

Meine Physio hat lediglich ein WE-Seminar bei einer Therapeutin aus Bad Sobernheim gehabt - also keine richtige Ausbildung. Sie kennt daher auch nur das Prinzip von Schroth und die Basics. Da Du ja mal geschrieben hast, ich sollte die Schmerzproblematik ganzheitlich sehen bin ich davon ausgegangen, dass der Vorschlag von Schroth-Therapie gar nicht schlecht ist. Bitte erklär mir mal das Prinzip von Schroth. Vielleicht hat die Physio das verkehrt gemacht, als sie sagte, es wäre ganzheitlich.

@minimine
Püttmann ist kein Orthopäde sondern ein Orthopädietechniker, den ich hier durch das Forum gefunden habe (im Forum geht es allerdings um Kinderkorsetts). Deshalb schrieb ich "Kunden" nicht Patienten.

Da ich ja immer hier lese habe ich bereits eine billige LWS-Bandage, die außer zu wärmen nix bringt (hab es jetzt ca. 4 Wochen, da sollte dann schon was zu merken sein).

Deshalb habe ich bei Püttmann angerufen und mich nach einem entlastenden Fachgeschäft-Korsett erkundigt, dessen Preis und nach einem Arzt hier in meiner Nähe, der sich damit auskennt. Er wollte den behandelnden Arzt wissen, ich sagte Hoffmann. Hoffmann = Rahmouni=Konkurrenz, also wird der Konkurrent runtergemacht - denke ich ("Rahmouni-Korsetts beschleunigen den Verschleiß").

Ich wollte mit meiner Frage lediglich die Erfahrungen Anderer herausfinden, also jemand bei dem das schon festgestellt wurde finden. Und außerdem will ich zu einem Orthopädietechniker, über dem ich wenigtens schon ein klein wenig im Vorfeld mal gehört habe. Hier bei uns gibt es nur Einen; er "beliefert" aber vorwiegend Altenheime.

[equote]Vielleicht möchte da aber auch ein OT dem anderen OT Kunden abjagen? [/equote]

Meine Mutter hat ja dann auch ihre Beschwerden. Falls für sie ein Korsett in Frage kommt (mittlerweile hat sie sich doch für Münster entschieden) muss ich auch für sie die richtige Behandlung hier in der Nähe haben.

Allerdings will ich nicht in einen Konkurrenzkampf zwischen 2 OT stehen. Püttmann wurde hier wg. Kinderkorsis schon gelobt (okay, die waren für Skoliose, die ich nicht habe) und ist für mich besser erreichbar als Rahmouni. Für Erwachsenenbehandlung habe ich hier noch nichts gefunden, aber ich brauche ja auch nichts gegen Skoliose. Oder habe ich etwas überlesen??

@Sommer und minimine
Ich habe das Gefühl, in den Fettnapt getreten zu sein.

Durch die Diagnose von Doc Hoffmann habe einen Leitfaden dem ich versuche nachzugehen. Saphira hat auch coxa valga und wir geben uns unsere Erfahrungen gegenseitig weiter, da die gleiche Behandlung von Doc Hoffmann vorgeschlagen wurde. Auch ihr wurde von ihrer Physio Schroth empfohlen. Mit Doc Hoffmann haben wir beide darüber noch nicht geredet.

Ist Schroth für Menschen mit meinen Problemen gefährlich (also verschlimmernd oder kontraproduktiv)? Ich dachte schon daran, nachdem die jetzige KG abgelaufen ist das mal zu versuchen wenn Doc Hoffmann zustimmt(die Hotline für entsprechende Therapeuten gibt es hier im Forum).

Ich will von den Medis weg und bin deshalb schon etlichen Ratschlägen hier im Forum und auch außerhalb nachgegangen.

Anscheinend sollte ich aber die Finger davon lassen, oder? Wie lange, meint ihr Beiden, sollte ich die Medis noch nehmen?

LG
Lenaluna
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Beitrag von Lady S »

Ist Schroth für Menschen mit meinen Problemen gefährlich (also verschlimmernd oder kontraproduktiv)? Ich dachte schon daran, nachdem die jetzige KG abgelaufen ist das mal zu versuchen wenn Doc Hoffmann zustimmt(die Hotline für entsprechende Therapeuten gibt es hier im Forum).
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass Schroth-KG einer "normalen" Wirbelsäule schadet, aber warum willst Du Zeit, Energie und KG-Rezepte dafür verplempern, wenn Deine Probleme woanders liegen?
Ich weiss eigentlich auch nicht, was Du da mit einer Bandage oder einem Korsett willst :/
Möglicherweise wird ein grosser Teil der Beschwerden ja auch von den extremen Verspannungen ausgelöst und das Erlernen einer Entspannungstechnik würde Dir helfen (Progressive Muskelentspannung, autogenes Training o.ä.)

Grüsse, Lady S
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Hallo Lenaluna!
Lenaluna hat geschrieben:Bitte erklär mir mal das Prinzip von Schroth. Vielleicht hat die Physio das verkehrt gemacht, als sie sagte, es wäre ganzheitlich.
Schroth KG kann man nicht eben in ein paar Worten beschreiben. Mit Schroth arbeitet man aktiv gegen die Krümmungen der Wirbelsäule (Skoliose oder Hyperkyphose). Es würde für mich wenig Sinn machen, Schroth KG zu praktizieren, wenn keine Wirbelsäulendeformität vorhanden ist- da gibt es sicher effektivere Sachen für dich. Das "ganzheitlich" bezog sich vermutlich darauf, dass Schroth bei den Füßen anfängt und bei der Kopfstellung aufhört.

LG, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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Beitrag von minimine »

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass Schroth-KG einer "normalen" Wirbelsäule schadet
Naja, aber nicht, dass man sich dann erst eine Skoliose antrainiert... :/
Ich mein, was soll man denn korrigieren?? Wo sollte man hinatmen??

Ich denke auch, dass es da sicherlich andere Methoden gibt, die besser geeignet sind und die auch ganzheitlich arbeiten.

Ich kenne einige, die bei normalen Rückenproblemen (also ohne Deformität) gute Erfahrungen mit Joga und Pilates gemacht haben. Solche Kurse gibts oft von der VHS oder auch von Krankenkassen aus und kann man ja mal ausprobieren.
Dann gibt es ja noch andere Methoden, die ich schon gehört habe, aber nicht genau weiß, um was es da geht. Aber du kannst dich ja mal zu den einzelnen Methoden einlesen: Dorn-Therapie, Bobath, Feldenkrais oder vielleicht wäre auch eine osteopathische Behandlung möglich.
Durch die Diagnose von Doc Hoffmann habe einen Leitfaden dem ich versuche nachzugehen. Saphira hat auch coxa valga und wir geben uns unsere Erfahrungen gegenseitig weiter, da die gleiche Behandlung von Doc Hoffmann vorgeschlagen wurde. Auch ihr wurde von ihrer Physio Schroth empfohlen. Mit Doc Hoffmann haben wir beide darüber noch nicht geredet.
So wie ich das verstanden habe, ist der Unterschied zu Saphira allerdings, dass sie ja eine Skoliose hat?! Schroth wird ihr also wohl auch gegen die Skoliose empfohlen worden sein. Was man konkret gegen diese Coxa Valga machen kann, weiß ich leider nicht. Vielleicht wird die bei Schroth auch mit behandelt, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie man bei jemanden mit einer geraden Wirbelsäule Schroth anwenden könnte. :/

LG
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Beitrag von Sommer »

Hallo Lenaluna,

wie sloopy schon geschrieben hat kann man Schroth KG nicht mit ein paar Worten beschreiben. Ich stimme da sloopys Worten voll zu.
Und wenn ich Physiotherapeut wäre, würde ich aufgrund der Komplexität nicht sagen, ich habe Ahnung davon nach einem Wochenendkurs.

Mit ganzheitlich betrachten meinte ich, dass halt nicht nur einseitig bestimmte Muskelgruppen betrachtet werden sondern die Gesamtheit also nicht nur Rückenmuskeln sondern auch Hüftmuskeln,...

Weitere Anmerkung zum nachdenken für dich: Einerseits schreibst du Dr. Hoffmann sieht dich nicht wieder, andererseits willst du ihn fragen was er von Schroth bei dir hält. Das widerspricht sich.

Ich denke nicht das Schroth in dem Sinne "gefährlich" ist, aber halt die beste Therapieform für Wirbelsäulendeformitäten. Und Saphira hat eine Skoliose und du wohl nicht - da ist der Unterschied.

Ich verstehe sehr gut das du von den Medikamenten weg willst, aber ich bin leider kein Hellseher dir sagen zu können, wielang du die noch brauchst. Das Zauberwort heisst Geduld.

Gruß
Sommer
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Beitrag von Saphira »

Ja genau, der Unterschied zwischen Lenaluna und mir ist, dass ich zusätzlich zu einer seitendifferenten coxa valga und einem Beckenschiefstand eine echte Skoliose von 17° habe. Und Dr. Hoffmann meinte, dass man bei mir beides behandeln müsse. Also sowohl das Becken/Hüfte, als auch die Skoliose. Und die Schroth-Reha war da wohl eher auf die Skoliose bezogen. Vor allem, da einige meiner Muskelverspannungen wohl mit durch die Skoliose bedingt sind, da ich leider etwas aus dem Lot stehe :D . Und meine Physiotherapeutin sieht momentan neben den Muskelverspannungen wohl die Skoliose als größeres Problem wie die Hüfte mit der coxa valga. Und deshalb meinze sie, dass bei mir wohl eine Schroth-Reha sinnvoller wäre als diese ganzen Massagen momentan. Aber Dr. Hoffmann ist wohl der Meinung, dass dafür erst die Muskeln etwas gelockert und gedehnt werden sollten, ehe die Schroth-Reha sinnvoll wäre (wenn ich das so richtig interpretiere :D ). Es sind bei mir halt mehrere Baustellen :D . Ich stelle bei Gelegenheit mal das Röbi von mir ein, dann sieht man den Unterschied vielleicht besser.

@ Lenaluna: Meine linke Hüfte fühlt sich manchmal halt so instabil an. Weh tut das Einknicken nicht (zum Glück). Wenn der Muskel allerdings ordentliche verspannt ist, dann kann es schon mal bis zum großen Zeh runter ziehen. Langes Sitzen macht mir nicht so viel aus, wie langes Stehen :D . Wenn ich länger gestanden bin, kann ich mich nicht mehr hinsetzen, weil ich so steif im Rücken bin :D . Nur, wenn ich mich längere Zeit gebückt habe, kann ich erstmal nicht mehr aufrecht hinstehen :D . Da fühle ich mich dann manchmal wie eine alte Oma mit 80 :D .

So, ich hoffe, dass ich einige Unklarheiten beseitigen konnte.

Grüßle,

Saphira
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Beitrag von Lenaluna »

Hallo ihr Lieben,

danke für eure Antworten. Ich versuche, das gesamt zu beantworten.

Schroth ist also eine ganzheitliche Therapie, die unten anfängt und oben aufhört. Da sind sich wohl alle einig.

Mit Schroth könnte man sich eine Skoliose eventuell antrainieren - das ist ist mir neu.

Ich mache mal eine Auflistung, was ich schon alles ausprobiert habe (außer Medis und normale KG). Ich hoffe, dass es dann klarer wird, warum ich versuche, einen Strohhalm zu finden, an dem ich mich klammern kann.

Verhaltenstraining - was tun, wenn Schmerz kommt? =
Praktische Tips zum Umgang damit. Helfen auch gut - lindern oder verhindern den Schmerz aber nicht.

Autogenes Training (Yoga gehört für mich auch in die Kategorie) - gelerntes Entspannen von Körper und Geist =
der Geist ist sehr entspannt, aber der Körper nicht. Zum Einschlafen (was ich aber auch ohne AT sehr gut aufgrund der Medis kann) sehr gut. Ansonsten hilft es nicht.

Pilates - Ganzkörptertraining (Muskeln mit Hilfe des Geistes steuern, Muskelaufbautraining, primär Beckenboden) =
habe ich mit Anfang 20 im Fitness-Studio gemacht. Ist auch gut zum Muskelaufbau, den soll ich aber ja gerade nicht machen.

Dorn
hat nicht geholfen, dafür hatte ich am Rücken, da wo "gedrückt" wird, blaue Flecken - finde ich nicht okay, muss aber vielleicht so
sein?! Hinterher mehr Schmerzen als vorher über Tage.

Muskelaufbau
Die Ergebnisse kennen alle ja schon.

WS-Bad
Hat mir nichts gebracht.

Geräte-Training
Fällt unter Muskelaufbau, siehe oben.

WS-Bandage
Wärmt sehr gut, hilft aber nicht.

Osteopathie
Kann ich mir leider nicht leisten.

Meiner Meinung nach habe ich schon viel ausprobiert. Natürlich packt mich so langsam dann die Ungeduld - im Oktober geht schließlich das neue Semester los und ich kann u. a. nicht lange sitzen und nur mit Schmerzen schnell gehen (ich muss den Hörsaal wechseln).

Ich will niemandem seinen benötigten Therapieplatz wegnehmen, indem ich ihn zu unrecht belege.

Saphira hat (leider) eine Skoliose von 17°. Ich habe es hier im Forum so verstanden, dass erst ab 20° eine behandlungswürdige Skoliose vorliegt (habe wegen meiner Mutter mich eingelesen). Das ist der Unterschied zwischen uns beiden - das stimmt. Aber da es - so wie ich das verstehe - unter "nicht behandlungswürdig" fällt, dachte ich, es hätte kein Gewicht.

Es gibt aber noch einen Unterschied: meine Muskeln entspannen nicht mehr nach Bewegung.

Ich glaube, dass ich deshalb - auch wie Saphira - erstmal Detonations-KG erhalten habe. Wie es weitergeht weiß ich noch nicht.

@Saphira
Herzlich willkommen im Club der alten Tanten :D ! Ich finde, wenn man längere Zeit in einer Position bleibt, dann sind die Bewegungen hinterher generell so steif (schlimm bei Dir im Stehen, schlimm bei mir im Sitzen).

Bei mir zieht es eher in den Kopf rein, manchmal auch in die Oberschenkel. Bis zum großen Zeh komme ich nicht :D .

Wie ist das bei Dir? Musst Du auch ständig den Input wechseln?

Übrigens habe ich Tolperisol ausprobiert (sollte mir das ja gut überlegen). Anordnung war: zuerst 1-0-1, nach 3 Tagen, 2-0-2, nach 3 Tagen, 3-0-3. Bis zur Höchstdosierung habe ich mich nicht getraut (habe bei 2-0-2 aufgehört). Helfen nicht. Habe mir jetzt eine Rolle "Smarties" als Therapie verordnet: 3-3-3. Helfen zwar auch nicht - schmecken aber :lach: .

@Sommer
Bitte reiß meine Bemerkungen nicht aus dem Zusammenhang hinaus bzw. lies doch meine Beiträge komplett und zitiere sie auch so:

[equote]Es ist gut, dass er eine Diagnose hat und diese auch zu dem Symptomen passt (was die anderen Ärzte ja nicht hatten). Dafür bin ich ihm dankbar.[/equote]

[equote]Fazit:
Wir freuen uns, dass er anscheinend vielen Menschen helfen kann. ABER: Uns beide wird er nicht wiedersehen... [/equote]

Geärgert habe ich mich über eine Bemerkung von ihm. Seine Qualität als Doc habe ich nicht angezweifelt. Allerdings muss ich mit 3 völlig kontroversen Diagnosen zurecht kommen. Ich finde, wenn mir dabei die Nerven blank liegen (zumal ich auch Zeitdruck habe), ist das normal. Dafür habe ich von anderen Teilnehmern hier im Forum bereits Verständnis bzw. Aufmunterung erhalten.

Mit ein bißchen Distanz meine Gedanken zu der fraglichen Bemerkung: Vielleicht hat er sich auch nur gewundert, da viele Menschen ja auf Geld aus sind (und dann Krankheiten "überinterpretiert" werden). Dann kam ich mit meinem Interesse die Lage zu verbessern und Freude über "keine Skoliose". Daher vielleicht die Bemerkung:

[equote]Die Meisten sind enttäuscht, dass sie bei der Diagnose kein Schmerzensgeld vom Gegner bekommen![/equote]

Ich denke, dass ich das vielleicht auch in den falschen Hals bekommen habe bzw. seinen Humor nicht verstand. Die Nerven liegen halt blank :|
LG
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Beitrag von minimine »

Hallo LenaLuna,
Mit Schroth könnte man sich eine Skoliose eventuell antrainieren - das ist ist mir neu.
also nicht, dass das jetzt auf die Goldwaage gelegt wird. Ich kann mir halt nicht vorstellen, wie es bei einer geraden Wirbelsäule wirken soll. Schroth besteht ja aus vielen einzelnen Elementen. Dazu gehört auch das asymmetrische Trainieren der Muskulatur. Unter diesem Gesichtspunkt könnte ich mir halt vorstellen, wenn du asymmetrisch trainierst, dass dann womöglich eine muskuläre Skoliose entstehen könnte. Ob das tatsächlich möglich ist, weiß ich nicht. Ich glaube aber, das es wirklich nicht für dich geeignet ist.
Es geht auch nicht darum, jemanden einen Therapieplatz wegzunehmen, aber dir wäre damit ja auch nicht geholfen, wenn Schroth wo ganz woanders ansetzt.
Ich mache mal eine Auflistung, was ich schon alles ausprobiert habe (außer Medis und normale KG). Ich hoffe, dass es dann klarer wird, warum ich versuche, einen Strohhalm zu finden, an dem ich mich klammern kann.
OK, deine Liste ist wirklich schon sehr lang. Ich kann schon verstehen, dass du da langsam am Verzweifeln bist. Deswegen meinte ich ja, lies dich in die verschiedenen Methoden ein und die, die dir am logischsten erscheint, solltest du vielleicht mal versuchen. Wenn dadurch natürlich die Schmerzen noch stärker werden (langfristig), dann ist das natürlich nichts. Nur vielleicht ist es auch normal, dass die Schmerzen am Anfang erst stärker werden, war bei mir zumindest bei Schroth so.

Lass uns das doch mal logisch angehen. Dr. Hoffmann ist der Meinung, deine Beschwerden kämen von der Coxa Valga und hat dir Dehnung verordnet. Inwiefern ist denn bisher deine KG darauf eingegangen? Für mich hörte sich deine Schilderung nämlich schon so an, als hätte sie sich auf den Rücken konzentriert.
Zudem hat dir doch Dr. Hoffmann eine Szintigraphie nahegelegt. Ich würde da an deiner Stelle schon hingehen, vielleicht gibt das ja wirklich nähere Hinweise auf Entzündungen oder alte Brüche. Und wenn man die Ursache erstmal herausgefunden hat, kann man sicherlich gezielter therapieren.
Saphira hat (leider) eine Skoliose von 17°. Ich habe es hier im Forum so verstanden, dass erst ab 20° eine behandlungswürdige Skoliose vorliegt (habe wegen meiner Mutter mich eingelesen). Das ist der Unterschied zwischen uns beiden - das stimmt. Aber da es - so wie ich das verstehe - unter "nicht behandlungswürdig" fällt, dachte ich, es hätte kein Gewicht.
Eine Skoliose ist erst ab ca. 20° behandlungsbedürftig (bei Erwachsenen!)im Sinne der Progredienzvermeidung, also auch ohne Beschwerden. Eine Skoliose (ab 10°), die aber Beschwerden macht, ist immer behandlungsbedürftig, egal wie stark sie ist. Nur kommen bei geringen Krümmungen die Beschwerden nicht zwangsläufig von der Skoliose.
Soweit ich mich erinnere kommt bei Saphira auch noch eine stärkere Rotation hinzu und soweit ich weiß ist eine höhere Rotation ein Maßstab für Progredienzgefahr aber auch für Beschwerden.
Es gibt aber noch einen Unterschied: meine Muskeln entspannen nicht mehr nach Bewegung.
Hmh, wenn du bei der Szintigraphie warst und dort auch nichts festgestellt wurde, vielleicht wäre dann ein Besuch bei einem Neurologen mal ganz sinnvoll.

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Beitrag von Lenaluna »

Hallo Minimine,

danke für Deine Antwort und Dein Verständnis! Du hast ja Recht mit Schroth: (Übertrieben dargestellt) wenn ich eine Beule am Kopf habe nutzt mit ein Coolpack an den Füßen ja auch Nichts ;)

Dr. Hoffmann ist nicht der Meinung, dass die Schmerzen von Coxa valga kommen (die hat lediglich Einfluß auf mein Gangbild, das optische Hohlkreuz und den Watschelgang).

Seine Diagnose lautet: massiv verkürzte reflektorische Verkürzung der Rückenmuskulatur mit Lendenstrecksteife (die Coxa valga bzw. das optische Hohlkreuz führt er darauf zurück).

Daher bin ich bei der Dehnung (Detonation). Stimmt, die KG bezieht sich nur auf den Rücken bzw. die Seiten - aber es sind, wie auch bei Saphira, keine aktiven Übungen, d. h. die Physio macht alles alleine.

Ich versuche das mit der Skoliose nochmal zusammenzufassen:

Ab 20° bei Erwachsenen - nur behandlungsbedürftig, wenn Beschwerden

Wenn Skoliose Beschwerden macht - Behandlung notwendig unabhängig von Gradzahl

Richtig verstanden?

Zur Szinti habe ich mich angemeldet. Dr. Hoffmann schreibt im Befund, dass manche Verletzung nicht radiologisch zu sehen sind. Ich war ja nur mit der HWS im CT bzw. MRT - der Rest wurde nur geröntgt.

Neurologisch wurde bei mir leichtgradige Contusio spinalis festgestellt. Schmerzen kann die aber i. d. R. nicht verursachen.

Kannst Du mit dem Befund: Block/DS C5/6 links, Muskulatur weich, etwas anfangen? C5 u. 6 sind Wirbel, ergeben die zusammen einen Block?

LG
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Beitrag von minimine »

Hallo LenaLuna,
Dr. Hoffmann ist nicht der Meinung, dass die Schmerzen von Coxa valga kommen (die hat lediglich Einfluß auf mein Gangbild, das optische Hohlkreuz und den Watschelgang).

Seine Diagnose lautet: massiv verkürzte reflektorische Verkürzung der Rückenmuskulatur mit Lendenstrecksteife (die Coxa valga bzw. das optische Hohlkreuz führt er darauf zurück).
OK, jetzt hab auch ich das verstanden. :D Und deine KG, dehnt die denn dann auch diesen verkürzten Bereich??
Ich versuche das mit der Skoliose nochmal zusammenzufassen:

Ab 20° bei Erwachsenen - nur behandlungsbedürftig, wenn Beschwerden

Wenn Skoliose Beschwerden macht - Behandlung notwendig unabhängig von Gradzahl

Richtig verstanden?
Jein...
Eigentlich sollte schon jede Skoliose behandelt werden, also ab 10° und vorliegender Rotation. Allerdings ist das bei einer Skoliose unter 20° und zudem ohne Beschwerden eigentlich kein Muss. Man wird so eine Therapie ja auch nie durchhalten, wenn man keine Motivation hierfür hat, also entweder Schmerzen zu verringern oder eine Verschlechterung zu vermeiden bzw. eine Verbesserung zu erzielen. Eine Progredienz im Erwachsenenalter gibt es meist nur bei Skoliosen > 30°, wobei es darunter natürlich auch möglich ist.
Ich war ja nur mit der HWS im CT bzw. MRT - der Rest wurde nur geröntgt.
Dann solltest du vielleicht auch mal von der BWS und der LWS ein MRT machen lassen. Da es bei dir ja im Zusammenhang mit Unfallfolgen geht, ist dafür dann dein BG-Arzt zuständig, also der sollte das dann veranlassen. CT würde ich nicht machen lassen, viel zu hohe Strahlung!!!
Kannst Du mit dem Befund: Block/DS C5/6 links, Muskulatur weich, etwas anfangen? C5 u. 6 sind Wirbel, ergeben die zusammen einen Block?
Puh, keine Ahnung. Aber wenn du den Befund nicht verstehst, dann geh doch damit mal zu deinem Hausarzt, der erklärt dir das dann. Mach ich auch immer so. ;)
Also muskulär weich bedeutet wohl in dem Zusammenhang, dass dein Nacken nicht verspannt ist, aber was da mit Block gemeint ist... keine Ahnung.

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Beitrag von Saphira »

@ Lenaluna: Ich kann mir gut vorstellen, dass du langsam am verzweifeln bist, wenn du schon längere Zeit Schmerzen hast und ohne Schmerzmittel nicht mehr auskommst. Da wäre meine Laune auch dahin und ich würde von den Schmerzmitteln so schnell wie möglich loskommen wollen und endlich eine Behandlung finden wollen, die mir hilft. Ich komme mit meinen meistens spannungsbedingten Schmerzen zum Glück weitgehendst ohne Schmerzmittel klar. Abgesehen davon, dass die gängigen Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen (Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac) bei mir ohnehin nicht gegen Rückenschmerzen wirken :D . Nur manchmal sind meine Schmerzen so stark, dass ich den ganzen Tag mies gelaunt bin und heule. Aber so extrem sind es dann zum Glück nur wenige Tage und am nächsten oder ein paar Tage später sind die Schmerzen wieder erträglicher. Bei lokal begrenzten Schmerzen an vereinzelten kleineren Stellen habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen mit arnikahaltigen Salben gemacht. Ich weiß nicht, ob das für dich eine Option wäre. Allerdings wird das wohl schwierig, wenn wirklich der gesamte Rücken wehtut :confused: .

@ Minimine: Ja genau, bei mir kommt noch eine mittelstarke Rotation hinzu. Also scheint bei mir wohl die Rotation das größere Problem zu sein, als die Skoliose an sich. Ich war nämlich beim genaueren Betrachten meines Röntgenbildes leicht schockiert. Ich habe nämlich festgestellt, dass auf dem Röntgenbild von vorne diejenigen Dornfortsätze der Wirbelsäule, die normalerweise hinten dran sind, in dem Röbi seitlich zu sehen waren. Und der Teil der Wirbelsäule, der normalerweise vorne ist war auf der anderen Seite sichtbar. Davon geschockt habe ich beim letzten Termin Dr. Hoffmann darauf angesprochen. Er meinte aber, es sei "nur" eine mittelstarke Rotation.

Wegen den Beschwerden frage ich mich manchmal, ob meine Verspannungen durch die Skoliose bedingt sind oder einfach so durch schlechte Haltung und mangelnde Bewegung. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem. Aber dass ich nach längerem Stehen oder Laufen regelrecht steif im Rücken werde und mich schier nicht mehr hinsetzen kann, weil ich das Gefühl habe, im Lendenbereich "auseinander zu brechen". Da frage ich mich, ob das durch die Skoliose bzw. die Rotation bedingt ist oder eine andere Ursache hat. Ich hatte nämlich vor etwa 1 1/2 Jahren auch schonmal einen Hexenschuss :D . Aber wie gesagt, ich kann nicht so genau sagen, ob meine Rückenbeschwerden auf die Skoliose zurückzuführen sind oder auf was anderes. Mal ist es besser, mal ist es schlimmer. Dr. Hoffmann meinte jedenfalls, dass bei mir beides, also auch die Skoliose, behandlungsbedürftig ist.

Grüßle,

Saphira
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Beitrag von Lenaluna »

Hallo ihr Lieben,

danke für eure Antworten! Ich habe heute etwas rumtelefoniert (meine ehemalige Orthopädin).

@Minimine (vielleicht auch für Saphira interessant?)
Soweit ich das beurteilen kann, gibt sich die Therapeutin Mühe und dehnt den Rücken und auch die Seiten (sie dehnt die Muskeln auch schon bei der Massage). Insoweit würde ich sagen, dass die Behandlung richtig ist.

Jetzt habe ich das mit der Skoliose auch in meinen blonden Kopf reinbekommen :D .

Meine D-Ärztin wimmelt mich insgesamt ab. Es ist sehr eigenartig für mich, da ich immer über die BWS geklagt habe und keiner darauf einging. Ich werde das MRT aber bei meinem neuen Orthopäden anfragen.
Kannst Du mit dem Befund: Block/DS C5/6 links, Muskulatur weich, etwas anfangen? C5 u. 6 sind Wirbel, ergeben die zusammen einen Block?
Block = blockierte Wirbel, DS = Druckschmerz, C5 und C6 sind Wirbel der HWS. Also sind die Wirbel C5 und C6 der HWS blockiert. Außerdem TH1 blockiert.

Deine Anregung zum logischen Drangehen finde ich super!Danke für den Tip! Hier nun das mir am logischten Erscheinende:

Ich habe mal ein wenig gegoogelt und rausbekommen, dass die letzten 4 Wirbel der HWS (C5 - C 8) zusammen mit den Nerven des ersten Brustwirbels (TH1) das Nervengeflecht für Arme usw. bilden. Ich vermute stark, dass die Blockierungen der Wirbel C5 u. C6 und TH1 auf die Nerven drücken und das den Schmerz in Rücken, Brust, Schultern, Nacken, Kopf und die Atemnot auslöst. Eingequetschte Nerven verursachen nämlich Schmerz.

Wenn ich das richtig verstehe, sind Nerven sehr nachtragend bzgl. Schmerz; im Schnitt dauert es 1,5 bis 2 Jahre bevor sie sich erholen - das klingt stark nach einem 6-er im Lotto mit Zusatzzahl ;D .

Kann natürlich auch sein, dass ich einen Bandscheibenvorfall in der BWS habe - das zeigt sich beim MRT, leider jedoch nicht auf Röbis.

Meine Hausärztin konnte übrigens mit den Abkürzungen von der Ortho auch nicht viel anfangen.. :/ .

Insofern kann ich schmerzmäßig meinen Körper in der Taille teilen: die LWS von der Coxa valga, BWS und HWS von blockierten Wirbeln, alles dazwischen von den verkürzten Muskeln.

@Saphira
Ich habe bei meinen "Forschungen" gelesen, dass Skoliose-Patienten auch blockierte Wirbel haben können, die Schmerzen auslösen. Bist Du dahingehend mal untersucht worden? Ein Hexenschuss kann viele Ursachen haben. Der Schmerz ist von den Nerven, die die WS selbst versorgen (nicht von den Spinalnerven).

Auch dass Du nicht auf Schmerzmittel anspringst, deutet vielleicht auf Blockaden hin (ich habe gelesen, dass Menschen mit Blockaden auf so gut wie kein Schmerzmittel wirklich ansprechen; lediglich kann der Schmerz betäubt werden - die Ursache beheben die Medis jedoch nicht - ergo kommt der Schmerz wieder).

Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass die Rotation Probleme bereitet und die Skoliose insgesamt Schmerzen verursacht (es entspricht ja nicht einer gesunden WS-Haltung).

Wie ist das Gefühl nach Betätigung bei Dir (z. B. Sport)? Entspannen die Muskeln danach oder bleiben sie bretthart?

LG
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Schroth KG

Beitrag von Silas »

Was für ein Schwachsinn ist denn dass ???

Blockaden kann man nicht auf einem Röntgenbild sehen :rolleyes:

Die einzige mögliche, aber unzuverlässige Diagnostik ist Abtasten und Beweglichkeit prüfen.
Den von Dir genannten Stellen kann man das dann aber nicht eindeutig zuordnen.

Das ganze hört sich eher danach an, dass die Ärztin irgendwas scheinbar Greifbares in den Bericht schreiben wollte, um Dich abzuwimmeln.
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Beitrag von minimine »

Silas hat geschrieben:Blockaden kann man nicht auf einem Röntgenbild sehen
Wo steht denn, dass die auf dem Röbi diagnostiziert wurden??
Für mich hört sich das schon nach einer körperlichen Untersuchung an, da ja auch geschrieben wurde, dass die Muskulatur weich ist.
LenaLuna hat geschrieben:Meine D-Ärztin wimmelt mich insgesamt ab. Es ist sehr eigenartig für mich, da ich immer über die BWS geklagt habe und keiner darauf einging. Ich werde das MRT aber bei meinem neuen Orthopäden anfragen.
Ich weiß nicht, inwieweit sich der neue Orthopäde darauf einlassen wird. Wenn es Unfallfolgen sind, dann ist definitiv die BG dafür zuständig und das geht dann nur übern den D-Arzt.
Vielleicht wäre ja eine neue Strategie, erstmal nichts von dem Unfall zu erzählen. ;)
Auch dass Du nicht auf Schmerzmittel anspringst, deutet vielleicht auf Blockaden hin (ich habe gelesen, dass Menschen mit Blockaden auf so gut wie kein Schmerzmittel wirklich ansprechen; lediglich kann der Schmerz betäubt werden - die Ursache beheben die Medis jedoch nicht - ergo kommt der Schmerz wieder).
Also ich hatte schon öfters in der BWS Blockaden. Man würde das definitv merken, denn eine richtig fiese Blockade kann richtig starke Schmerzen auslösen. Das würde man nicht über längere Zeiträume aushalten, denn man kann sich kaum noch bewegen, geschweige denn gut atmen. Kleinere Blockaden können sich selbst wieder lösen, z.B. durch Wärme und Schmerzmittel, aber bei richtig fiesen Blockaden geht man auch freiwillig zum Arzt zum "einrenken". Allerdings sollte von zu häufigem Einrenken Abstand genommen werden. An die HWS würde ich aber nur jemanden im äußersten Notfall ran lassen. Da liest man manchmal unschöne Dinge, also wenn, dann nur jemanden mit viel Erfahrung ran lassen.

LG
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