Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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sloopy
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von sloopy »

SchwarzeSchnecke hat geschrieben:Leider sind bei CCtec die Kyphose-Korsette meist ohne Reklinationsabstützung. Das mag ausreichend sein, wenn die Hauptkrümmung in der LWS ist (und die BWS-Kyphose zur Kompensation dient) oder wenn man sich bereits aktiv im Korsett aufrichten kann, ohne ständig daran gemahnt werden zu müssen. Für Toni und eric (die beiden Erwachenen hier im Forum, die gegenwärtig ein CCtec-Kyphose-Korsett haben) trifft zumindest Letzteres zu.
Hallo Anne,

denkst du, CCtec hat nur erfahrene Kyphosepatienten wie Toni und eric? Die behandeln in der Tat auch Neupatienten mit Korsetten ohne Reklis. ;) Wenn die aktive Aufrichtung -aus welchem Grund auch immer- nicht hinhaut, werden nachträglich Reklis ans Korsett gebaut- das ist überhaupt kein Problem, aber nur in den wenigsten Fällen überhaupt notwendig. Neben Toni und eric trägt z.B. auch Kirafees Tochter seit Jahren ein CCtec-Kyphosekorsett.

LG, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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alex1605
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2. Rahmouni Korsett im Juli 2015

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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Guten Abend.
sloopy hat geschrieben:Wenn die aktive Aufrichtung -aus welchem Grund auch immer- nicht hinhaut, werden nachträglich Reklis ans Korsett gebaut- das ist überhaupt kein Problem, aber nur in den wenigsten Fällen überhaupt notwendig. Neben Toni und eric trägt z.B. auch Kirafees Tochter seit Jahren ein CCtec-Kyphosekorsett.

LG, sloopy
Das bestätigte mir Herr Vogel, den ich eben am Telefon hatte auch. Er nannte das Korsett ein "aktives Trainingsgerät". Sollte man aber schon zu fixiert sein (keine Ahnung ob ich das bin?) ist es auch möglich die Rekli Hörnchen dran zu bauen.
Momentan bin ich sehr interessiert an dem Ding, Herr Vogel hat mich bestens über das Korsett beraten...
Der Preis liegt bei ca 2100 / 2200. den Aufpreis von ca 300 bzw. 400 Euro würde ich zur Not zahlen.
Ich werde nun Dr. Hoffmann eine E-Mail schreiben und ihm das Problem nochmal schildern.

Edit: Habe Dr. Hoffmann nun eine Mail geschrieben und ihm darin über meine Telefonate berichtet und ihn gefragt ob so ein CCtec Korsett auch in Frage kommen könnte.
Übrigens liegt Bad Sobernheim nur eine Stunde von mir entfernt.
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SchwarzeSchnecke
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

alex1605 hat geschrieben:@ SchwarzeSchnecke:

Hmm okay ich dachte die ganze zeit es gibt nur zwei Typen von Korsetten: stützend oder reklinierend. Die MKO, TüKo und das Rahmouni habe ich alle als reklinierendes Korsett abgestempelt.
Sind sie auch alle. Aber nur das Rahmouni ist auch derotierend (und damit zur Behandlung von Skoliosen geeignet).
Aber das klang jetzt irgendwie so, als könnte eine TüKo bei mir nicht ausreichen.
Nein, so war das nicht gemeint.

sloopy hat geschrieben:denkst du, CCtec hat nur erfahrene Kyphosepatienten wie Toni und eric?
Nein.
Die behandeln in der Tat auch Neupatienten mit Korsetten ohne Reklis. ;)
Dazu habe ich jedoch noch keinen Erfahrungsbericht gefunden, aus dem hervorgeht, daß eine hohe Korrektur erreicht wurde... Und ein einziger solcher Bericht wäre mir auch zu dürftig, als daß ich das deshalb empfehlen würde.
aber nur in den wenigsten Fällen überhaupt notwendig.
Tja, und das bezweifle ich eben sehr, und außer mir bezweifeln es zumindest Toni (der ansonsten sehr überzeugt von CCtec und seinem CCtec-Korsett ist) und laut robinhos Aussagen in seinem aktuellem Thread auch Dr. Wilke (der CCtec-Korsette verordnet), wenngleich er von Rahmouni nicht so viel zu halten scheint. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde mir das schon zu denken geben. Ich würde nicht völlig undifferenziert jeden Korsettkandidaten zu Dr. Wilke und CCtec schicken, bloß weil mir das gerade am besten hilft. (Ich würde auch nicht jeden zu Dr. Hoffmann und Rahmouni schicken, denn auch das paßt nicht für jeden.)


Anne
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alex1605
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2. Rahmouni Korsett im Juli 2015

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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Naja, sollte mich das Korsett nicht ausreichend korrigieren weil ich schon zu fixiert bin oder ähnliches, kann man die Reklis ja noch dran bauen, wie mir Herr Vogel erklärt hat. Ich denke deshalb kann ich der ganzen Sache schon eine Chance geben. Ich weiss das Rahmouni hochgelobt wird, was seine Kyphose Orthesen angeht. Ich würde die Orthese ja auch nach wie vor nehmen,aber wie ich in diesem Thread bereits geschildert habe, steht die Krankenkasse mir hier weniger bei.

Mal sehen was Herr Dr. Hoffmann sagt. Ich denke aber, dass wenn solche Korsette auch für Jugendliche verordnet werden, schon eine gewisse Korrektur erfolgen muss sonst wären diese ja keine reklinierenden Korsette, oder sehe ich das falsch?
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Thomas
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Thomas »

Eine MKO ist grundsätzlich genauso reklinierend wie eine Rahmouni-Antikyphose-Orthese oder ein CCtec-Antikyphose-Korsett. Es kommt - wie hier mehrfach schon geschrieben - nur drauf an, ob der, der sie herstellt, genug Erfahrung mit der Anfertigung hat, damit sie auch wirklich richtig wirkt.

Gruß Thomas
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sloopy
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von sloopy »

SchwarzeSchnecke hat geschrieben:Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde mir das schon zu denken geben. Ich würde nicht völlig undifferenziert jeden Korsettkandidaten zu Dr. Wilke und CCtec schicken, bloß weil mir das gerade am besten hilft.
Hallo Anne,

da ich weder Alex noch seine persönliche Situtation kenne, würde ich mir überhaupt nicht anmaßen zu entscheiden, welche Orthese für ihn die beste ist. Ich hab ihm lediglich CCtec als eine weitere Möglichkeit genannt, über die er sich informieren sollte. Die Entscheidung muss Alex selber treffen und wir werden nie wissen, ob eine andere Orthese ihm in der gleichen Situation mehr oder weniger geholfen hätte.

Ich hab sowohl CCtec- als auch Rahmouni-Patienten gesehen, die in ihrer Anti-Kyphosen-Orthese ohne Reklis hingen wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Wichtig ist doch an dieser Stelle, den Fehler zu erkennen und dementsprechend zu agieren, aber dafür muss ich ja nicht das ganze Konzept in Frage stellen.

Gruß,
sloopy
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socke
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von socke »

sloopy hat geschrieben: Ich hab sowohl CCtec- als auch Rahmouni-Patienten gesehen, die in ihrer Anti-Kyphosen-Orthese ohne Reklis hingen wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Wichtig ist doch an dieser Stelle, den Fehler zu erkennen und dementsprechend zu agieren, aber dafür muss ich ja nicht das ganze Konzept in Frage stellen.
Beim Eingipsen habe ich Rahmouni selbst auch auf das Thema Reklihörnchen angesprochen. Er war da ziemlich eindeutig und sagte dass ich auf jeden Fall Reklihörnchen brauche, wenn ich eine maximale Korrektur erreichen will. Wenn die Selbstkorrektur/Selbstaufrichtung irgendwann okay wäre, könnte man aber "neu verhandeln" ;) .

Ich denke mal wenn ich jetzt darauf bestanden und ihn genervt hätte, dass ich keine Reklihörnchen will, hätte er es aber auch direkt ohne gebaut. Ist ja besser, als wenn der Patient es dann garnicht trägt.

Von daher glaube ich nichtmal, dass alle Korsette ohne Reklihörnchen auf seinem Mist gewachsen sind. Vielleicht ist es auch auf Wunsch der jeweiligen Patienten geschehen. Er selber ist jedenfalls absolut für Reklihörnchen, auch bei einer nicht so dramatischen Gradzahl wie meiner.


LG
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Silas
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Ich habe nur gute Erfahrungen mit Reklis gemacht, habe mich auch schnell daran gewöhnt und dadurch wurde meine Oberkörperasymmetrie sofort optisch und langfristig auch strukturell behoben.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von KiiRSCH »

Ich habe auch Hyperkyphose mit 60° und Morbus Scheuermann. Ich bekomme am Dienstag mein Korsett und werde die Übungen fleißig machen, denn ich habe leider relativ starke Schmerzen. -.-
Wende dich der Sonne zu,
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von willy3000 »

Hallo , habe auch einen extremen Rundrücken mit M Scheuermann. DIe Schmerzen sind bei mir nach einer längeren AUtofahrt nach Düsseldorf aufgetreten. Komischerweise habe ich seit 3 Monaten keinen Kraftsport mehr gemacht. Könnt ihr mir einen guten Orthopäden vorschlagen der auch vernünftige Aussagen machen kann ??#

Bis jetzt MRT und Röntgen durchgemacht ( beides zeigt eine leichte Skoliose mit Schwanenhals Problemen im Nackenberiech ) . Habe aber die verdammten Schmerzen im BWS Bereich links..... Kann es kaum aushalten , ausser mit IBU 600

Hoffe ihr könnt mir helfen , danke
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socke
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von socke »

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Klaus
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Klaus »

Hallo willy3000,

zunächst mal bitte ich Dich, keine Doppelposts zum gleichen Thema zu erstellen.
Dann die Frage, ob hier öffentlich wirklich ein Bild von Dir erscheinen soll ??

Gruss
Klaus
Ricky
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Ricky »

Wieso postest du das hier jetzt noch einmal?
Es wurde Dir doch weiter oben von Socke schon ein Link geschickt, mit den Adressen der zu empfehlenden Docs...


Ich habe mal das offensichtlich übrig gebliebene Fragment von willy gelöscht. Gruss Klaus
willy3000
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von willy3000 »

ja sorry, wusste nicht das ich diesen nochmal verschickt habe , ruhig Brauner
Ricky
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Ricky »

willy3000 hat geschrieben:ja sorry, wusste nicht das ich diesen nochmal verschickt habe , ruhig Brauner
Wieso Brauner ? :-)

Ich weiß selbst, dass man am Anfang ganz schnell,ganz viel, Wissen möchte, um alles wieder (natürlich ganz schnell ) in Ordnung zu bringen...

Dennoch ist esmühsam für die, die anderen helfen und immer wieder an verschiedene Personen relativ gleiche Tipps geben, dies auch noch bei ein und der gleichen Person zu machen...

In diesem Sinne, war nicht böse gemeint...
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von willy3000 »

nehme in Moment die IBU 600 als Blocker gg. meine BWS Blockierungen. Leider sitz ich den ganzen Tag am PC --- tödlich.... keine anderen Bewegungen manchmal möglich , habe jetzt schon gekündigt und bin auf der SUCHE nach was neuem, bin verzwiefelt. Welche Tabletten helfen den wirklich am besten gg. Blockierungen

und bringen Einrenkungen etwas. Liege öfters auf n Dielenboden und strecke alles von mir dann hör ich so langsam das Knucken , ist es immer gut???

LG

WILLI
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von socke »

Als rezeptfreies Schmerzmittel ist IBU schon die richtige Wahl. Gegen Blockierungen hilft eigentlich nur Mobilisation. Dass ein Wirbel sich durch Muskelrelaxantien (welche allerdings rezeptpflichtig sind) von selber wieder einrenkt, habe ich noch nie erlebt und halte es auch für unwahrscheinlich.

Du solltest einen der vorgeschlagenen Ärzte aufsuchen.

LG
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von minimine »

Hallo Willi,

wenn du eine richtige Blockade mit starken Schmerzen (schon die kleinste Bewegung schmerzhaft bis hin zu Atemprobleme) hast, dann wirst du um´s Einrenken nicht drum herum kommen.
Bei mir half da jedenfalls nichts anderes mehr, kein Ibu 800, keine Wärme, kein Selbst-Einrenken.
Aber du solltest nur zu einem Arzt gehen, der auch deine Wirbelsäule gut kennt und der gut ist beim Einrenken.

Langfristig solltest du dich mal an einen Spezialisten wenden, der dir helfen kann.

LG
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Silas
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Meiner Erfahrung nach haben Ärzte eher die Hauruck-Methode beim Blockaden lösen und machen das selten auf sanfte Art, weil sie es nicht besser gelernt haben.

Hingegen haben manuelle Therapeuten eine spezielle Ausbildung dafür und können schonend Blockaden lösen. Auch Osteopathen können hilfreich sein.
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von willy3000 »

Hi die Schmerzen lassen langsam nach , aber ich weiss auch nicht wann sie wieder kommen.....meine Frau meint das durch Depressionen auch gedankliche Schmerzen auftreten können. ABer bei meinen Scheuermann würd ich das nicht behaupten. Oder liegen Depressionen und Scheuermannprobleme dicht beianander??

Würd mich über eine Antwort freuen , danke

Diagnose MRT : erhebliche Krümmung des BWS mit schwanenhalsige Ausweitung der HWS
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