xx

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Lilarot hat geschrieben:das erste zitat lässt verstehen, dass es bei meiner individuellen skoliose mit mehr bauchvolumen eben wirklich ein besserer stand ist...
das zweite sagt, dass es jedem mit dem essen genauso gehe, unabhängig von der haltung...
Nicht jedem, manche Leute können ja essen was sie wollen und nehmen nicht zu, aber den meisten geht es genauso, ganz unabhängig von ihrer Haltung. Ist evolutionsbedingt, in Hungersnöten hatten Menschen, die sich in guten Zeiten ordentlich Vorräte angefuttert haben, halt bessere Überlebenschancen.
also entweder geht es jedem so, oder ich muss für mich eben einen anderen weg finden, weil es bei mir eben doch durch die haltung anderes ist... was meinst du?
Ich gehe davon aus, dass du mit perfekter Haltung das selbe Problem hättest, wie die meisten von uns, weil es einfach nichts Ungewöhnliches ist.
[Es gibt auch Korsette als Kleidungsstücke. Kannst du einfach zuziehen, verringert sich dein Bauchvolumen]
wenn das korsett den bauch einengt, dann würde ich aber noch mehr essen wollen. mein körper möchte ihn ja angeblich möglichst aufgebläht haben...
Nein, das geht ja nicht, da geht ja dann nicht mehr rein. Das Hungegefühl wird ja durch einen vollen Magen gestoppt. Deine sagittale Haltung würde sich aber sicherlich irgendwie verändern.
vielleicht wäre dann für mich ein korsett gut, damit ich während des tragens wenigstens ein normale haltung habe.
Das wäre nur dafür da das Bauchvolumen zu verringern, nicht primär die Haltung zu verändern, höchstens sekundär.
jedoch eben keine lösung für immer. es sei denn ich möchte ein "leben im korsett".
Klar kann man Korsagen immer tragen, ist doch ein Kleidungsstück. Betty Page (benutz mal die Google Bildersuche) dürfte z.B. fast immer eine angehabt haben, an der sieht man gut die typische durch Korsagen entstehende Taille. Früher war das in bestimmten Gesellschaftlichen Schichten doch gängig so was zu tragen.
achja, und zu meiner haltung... dann wird mir aber immer gesagt, dass ich krumm stehe und meine schultern nach vorne fallen (wahrscheinlich weil ebenmeine BWS nach hinten will, ziehen als gegenzug die schultern nach vorne)... ist eben auch nicht so schön
Naja, Diskriminierung von Leuten mit Haltungsschäden ist das halt. Kommt leider vor.
ach gott... das alles ist so anstrengend und besch***en, weil es am ende nie mehr weggeht. und jetzt gerade kommt wieder diese ganze elemtare wut auf, dass man es nicht früher entdeckt hat usw. und dass es überhaupt so gekommen ist. dnan wird mir das ganze immer unheimlich, weil ich ja auch das pco habe usw....
Ja und damit gehst du am besten zu deinen Therapeuten, damit kennen die sich aus, wie man mit Sachen umgeht, die nie weggehen.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

xx
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 01.05.2010 - 21:19, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Lilarot hat geschrieben:und meine sagittale haltung würde sich durch so ein kleidungskorsett doch nicht sonderlich ändern?!
Nein, nicht viel.
...was ich dann meinte, wäre eher ein richtiges korsett, was die WS eben während des tragens gerade drückt...
Das meinte ich nicht, weil das viel zu schwer zu tragen ist. Das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wenn es dir um dein Essproblem geht.

Es ist einfacher, bewusst auf seine Ernährung zu achten, als solch ein Korsett zu tragen. Ich meinte vielmehr ein bequemeres Kleidungs-Korsett à la Betty Page.
Zuletzt geändert von BZebra am Fr, 18.09.2009 - 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

ne
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 24.04.2010 - 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Lilarot hat geschrieben:das bringt dann ja aber nicht genug, wenn es nicht viel an der haltung ändert. bringt dann gar nichts...
außerdem geht es ja auch um eine allgemeine gradzahlverbesserung...
das essproblem ist ja nur eine folge der unausgewogenen haltung
Das hatten wir aber weiter oben geklärt, dass du keine unausgewogene Haltung hast, weil du vorher deinen Haltungsschaden gar nicht wahrgenommen hast, was du sonst getan hättest. Deine Fehlhaltung ist perfekt ausgeglichen, und das ohne dass du dir den Bauch voll machen musst (sonst wäre das ja vorher auch schon so gewesen).
Lilarot hat geschrieben:außerdem der halsbogen usw... wollte ich ja auch verbessern...

wenn man die hauptkrümmung verbessert, müssten sich doch auch die kompensationskrümmungen usw verbessern...?!
Und wozu wolltest du den Halsbogen verbessern? Der hat doch in der gleichen Weise früher auch keine Probleme gemacht.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

xx
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 01.05.2010 - 21:20, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Hast du nach deinen Diagnosen gefragt? Tu das, konzentriere dich darauf, weil körperlich geändert werden in dem Umfang wie du es gerne hättest kann es eh nicht.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

xx
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 01.05.2010 - 21:21, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Lilarot hat geschrieben:jetzt weichst du wieder aus.
meine körperlichen sachen kann ich nicht durch die psyche ändern und sie sind auch sicher nicht von der psyche aus ausgelöst.
Die Zusammenhänge, die zu ausmachst, gehen zu weit, die sind zu weit voneinander entfernt und viel zu spekulativ und unwahrscheinlich, insbesondere wenn du neben dem Essen auch noch bis zum Kiefer und diesem Digsbums-Syndrom gehst.

Deine körperlichen Sachen kannst du NUR über den psychischen Ansatzpunkt ändern. Es ist der einzige Weg.

Du brauchst genaue Diagnosen über das was du hast, dein stationärer Aufenthalt wird ja nicht ewig dauern, und danach musst du ambulante Behandler finden, wo du nur qualifizierte Leute finden kannst, wenn du weißt nach was du suchen musst.

Besorg die Diagnosen.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

das haltungsproblem ist definitiv DA.
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 24.04.2010 - 18:12, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Das sind aber jetzt alles Probleme, die dir alle wichtig sind und die du alle beheben willst - und zwar über die Korrektur deiner Skoliose, alle zusammen auf einen Schlag.

Bei all diesen Problemen siehst du aber selbst nur mehr oder weniger geringe Wahrscheinlichkeiten, dass sie mit der Skoliose zusammenhängen. Du verhälst dich aber nicht entsprechend dieser geringen Wahrscheinlichkeiten.

Diese Nebenschauplätze sind alle so relevant für dich, dass wenn wir dir einen Lösungsvorschlag machen (wie z.B. Korsett ausprobieren), dann plötzlich das Essproblem relevant wird oder es deiner Meinung nach nur erfolgsversprechend ist, wenn es die Skoliose ganz korigiert (was nicht geht).

Wenn man beim Essproblem ansetzt, dann ist das auch nicht in Ordnung, weil das nicht die Haltung ändert.

Und genau da würde ich in Sachen Psychotherapie mal hinschauen, warum du das machst, warum ganz viele wenig relevante Aspekte eine so große Bedeutung für dich bekommen, dass sie entscheidungsrelevant werden und deine Aufmerksamkeit von jedem individuellen Problem dem du dich zuwendest wieder ablenken.

Es sind vielleicht alles samt keine wirklichen Probleme, sondern Entschuldigungen sich DEM Problem nicht zuzuwenden, was wahrscheinlich psychischer Natur ist.

Siehs mal von der positiven Seite: An deiner Skoliose und an keinem der anderen Probleme kann wirklich etwas geändert werden, aber du hast auch dieses "Einschätzungsproblem" nenne ich es mal, was doch auf etwas psychisches hindeutet, und damit hast du doch eine echte Chance die Probleme ganz weg zu bekommen, dann nämlich, wenn sie rein psychicher Natur sind.

Das ist sehr gut, weil es eine echte Chance ist.
minimine
Co-Admin
Co-Admin
Beiträge: 6145
Registriert: So, 17.02.2008 - 13:21
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose
Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015
Kontaktdaten:

Beitrag von minimine »

Lilarot, ich weiß nicht, ob du es tatsächlich nicht verstehst, oder ob du es einfach nicht verstehen willst :rolleyes:

Ja, deine Skoliose ist da und auch die Haltungsveränderungen. Die wären aber eigentlich kein Problem. Nur du machst daraus ein Problem, weil du dich zu sehr mit deiner Haltung beschäftigst. DAS ist das eigentliche Problem und das ist nunmal psychisch. Zudem akzeptierst du deine Skoliose nicht und das musst du!!! Deshalb, nutze die Therapie in der Klinik und versuche diese Einstellung zu ändern!

Es wird dir deshalb nichts nützen, dein körperliches Problem anzugehen, wenn das eigentliche Problem, das psychische, nicht behandelt wurde!!! Denn ansonsten wirst du nie was ändern, du wirst ansonsten immer wieder etwas an deinem Körper finden, dass du nicht der Norm zuordnest.

Nur weil die Skoliose bei dir diagnostiziert wurde, bist du doch nicht kränker als vorher!!!
1.das haltungsproblem ist definitiv DA. nicht psychisch, sondern physisch! beeinflusst natürlich das psychische empfinden.
s.o.! Das Haltungsproblem wäre eigentlich gar kein "Problem", wenn du psychisch nicht eins daraus machen würdest!
2. die sache mit dem bauch volfressen als ausgleich ist eine THEORIE, die nicht stimmen muss. es wäre von meinem momentanen standpunkt aus nur "möglich".
Auch das Problem ist rein psychisch, weil du deine Haltung zu sehr in den Vordergrund schiebst!
4.das mit dem PCO-syndom ist eher UNWAHRSCHEINLICH,
Das haben wir bereits geklärt, es hängt zu 100% nicht mit der Skoliose zusammen!!!
3. die sache mit dem kiefer ist fifty-fifty.
Das ist das einzige, was wirklich mit der Skoliose in Verbindung stehen kann. Das kannst du mit Dr. Hoffmann besprechen, er arbeitet da mit einem Kieferorthopäden zusammen!
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

ist aber trotzdem alles anstrengender als für einen "normalen", also jmd ohne skoliose oder eben mit einer ausgeglichenen skoliose.
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 24.04.2010 - 18:13, insgesamt 2-mal geändert.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

xx
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 01.05.2010 - 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
BZebra
Profi
Profi
Beiträge: 4915
Registriert: Mo, 20.05.2002 - 15:06

Beitrag von BZebra »

Ich würde dir gar kein Korsett mehr empfehlen, weil das eine zu große Belastung für dich sein wird und mit deinem Ziel der Bequemlichkeit erst mal für eine sehr lange Zeit gar nichts zu tun hat.

Naja, du entscheidest was du machst und was nichts, ich habe dir meine Meinung gesagt, wo ich an deiner Stelle anfangen würde, mehr kann ich nicht machen.

Ich wünsche dir in jedem Fall viel Erfolg mit was immer du versuchst.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

klar ist das korsett erstmal sauunbequem und überhaupt unbequem... aber vielleicht kann ich mich leichter aufrecht halten, da ich keine kompensation machen muss und einfach im lot bin.
dafür eben die plastikschale und alles negative was damit zusammenhängt. aber vlt habe ich ja am ende noch ein wenig dauerhaften korrekturgewinn...
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 24.04.2010 - 18:15, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Dalia
Co-Admin
Co-Admin
Beiträge: 10332
Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
Geschlecht: weiblich
Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
Wohnort: NRW

Beitrag von Dalia »

Lilarot, ich schließe mich BZebra an. Du bist keine Kandidatin für ein Korsett. Dazu benötigt man eiseres Durchhaltevermögen, die Fähigkeit, Beschwerden auszuhalten, und eine große Portion Optimismus. Gerade die Punkte 1 und 3 halte ich bei dir für sehr problematisch, zumindest so wie du dich hier darstellst.

Wenn du das Korsett hast, wirst du dich darin hässlich, unförmig und klobig fühlen, du bist nicht mehr richtig beweglich, musst bei Kleidungen ein bis zwei Nummern größer tragen, kannst nicht jedes Kleidungsstück wie ohne Korsett tragen. Nur wer eine Super-Compliance hat, einen sehr hohen Ehrgeiz, eine positive Einstellung und einen eisernen Willen hat, der wird die negativen Seiten des Korsetts zu kompensieren verstehen und wird lernen, sich darin grazil bewegen und modisch kleiden zu können. Aber dazu muss man erst mal den sehr schwierigen Einstieg überwinden. Außerdem wird es lange dauern, bis du einen Korrektureffekt siehst. Du wirst deine Skoliose und deine Haltung nicht für alle Zeiten wegtherapieren können. Ideal wäre es, wenn du das Korsett zeitlebens beim Schlafen tragen würdest, dann reicht die nächtliche Korrektur, um sie tagsüber halbwegs zu halten. Aber je länger du das Korsett weglässt, desto schneller fällst du in deine Haltung zurück.

Eine andere, brutalere Methode wäre eine Operation. Ich weiß aber nicht, ob du mit deinen niedrigen Graden eine Kandidatin dafür wirst. Dann ist die erste Zeit zwar auch hammerhart, sehr viel härter und brutaler als beim Korsett, aber der Effekt ist wesentlich langanhaltender und die kontinuierliche therapeutische Behandlung der Skoliose kann reduziert werden.

Allerdings bin ich nicht operiert und ich kenne mich damit nicht aus, vielleicht übersehe ich da auch wichtige Aspekte. Vielleicht melden sich hier Operierte oder du guckst ins OP-Forum von stonewoman, siehe unsere Linksammlung: http://skoliose-info-forum.de/links.php#Operation
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
minimine
Co-Admin
Co-Admin
Beiträge: 6145
Registriert: So, 17.02.2008 - 13:21
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose
Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015
Kontaktdaten:

Beitrag von minimine »

Lilarot, ich bin zwar auch der Meinung, dass in deinem Fall ein Korsett kein Muss ist und bin mir nicht sicher, ob du psychisch stabil genug dafür bist. ABER, wenn du es unbedingt probieren willst, dann tue es. Zu verlieren hast du schließlich nichts.

Da du eine rein thorakolumbale Skoliose hast, würde ich fast sagen, dass du besser bei OT Nahr aufgehoben wärst, da dann das Korsett wohl kleiner ausfallen wird. Ich weiß aber nicht, ob er dir einen Arzt nennen kann, der das unterstützt. Es ist schon schwer genug einen Arzt zu finden, der die Korsetttherapie bei Erwachsenen unterstützt, wenn das Korsett notwendig ist. Schwieriger ist es dann wohl noch, wenn es eigentlich nicht notwendig ist. Es ist ja auch nicht sicher, wenn du zu Dr. Hoffmann fährst, dass er dir unbedingt ein Korsett verschreibt...kann ja sein, dass er es auch nicht als notwendig einstuft!

Aber dein Essproblem wirst du damit sicherlich nichts los, da das eine reine Kopfsache ist, die du unbedingt psychologisch angehen musst. Du willst unbedingt eine Haltung, die der Norm entspricht und gehst dafür sogar soweit, dass du dir da Zusammenhänge mit Vollfressen ausdenkst und dann auch noch ausführst. Das muss behandelt werden, denn damit kannst du dir einen körperlichen Schaden zufügen. Das kann z.B. in eine ernsthafte Essstörung etc. münden.
Eine andere, brutalere Methode wäre eine Operation. Ich weiß aber nicht, ob du mit deinen niedrigen Graden eine Kandidatin dafür wirst
Also ganz ehrlich, aber eine OP bei einer läppischen 30° Skoliose ohne Progredienz, das ist nun wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Tut mir leid, aber da hat man ja hinterher mehr Einschränkungen als vorher. Abgesehen davon würde diese OP wohl kein vernünftiger Chirurg durchführen :nein: und würde dann wohl eher als Schöhnheits-OP gelten, was dann auch privat bezahlt werden sollte!
V.a. sind die konservativen Möglichkeiten ja noch gar nicht ausgeschöpft und das ursächliche Problem in der Psyche würde damit auch nicht gelöst werden.
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Benutzeravatar
Schnecke007
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1987
Registriert: Mi, 21.02.2007 - 22:41
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose 4-bogig rechts
Therapie: ambulantes Schroth
Wohnort: Landkreis KA

Beitrag von Schnecke007 »

dann überlege ich noch ständig, wie es denn jetzt bei anderen skolioses ist
Wozu?? :confused: :nixweiss: :gruebel: Das wird ja an Deinem Problem nichts ändern, außer vielleicht dass Du Dich darin bestärkst, dass Du so eine bedauernswerte, einzigartige, furchtbar problematische Skoliose hast und alle anderen es ach so viel besser haben.
Lilarot
Gesperrter User
Gesperrter User
Beiträge: 178
Registriert: Fr, 21.08.2009 - 22:24

Beitrag von Lilarot »

xx
Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 01.05.2010 - 21:22, insgesamt 2-mal geändert.
Gesperrt