Die größte deutschsprachige Online-Selbsthilfegruppe von und für Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose, Morbus Scheuermann und Kyphose (Hyperkyphose). Hier können sich Patienten informieren und Erfahrungen austauschen.
ich möchte kurz mal über meine Erfahrung mit der Triggerosteopraktik nach Dr. Bauermeister berichten. Ich habe heute meine Prüfung abgelegt, sie wurde von Manuel Debus von der IGTM abgenommen. Alle Therapeuten die heute in der Prüfung waren haben durchweg über sehr sehr gute Erfahrung mit der Osteopraktik berichtet. Fakt ist, das man bei dieser Art von Therapie als Therapeut über seinen Schatten springen muß. Man muß dem Pat. Schmerz zu fügen, z.T. starken Schmerz, und dann feststellen das Hämatome von sehr großem Ausmaß entstehen können. Dies war und ist für mich immer noch eine Herausforderung, ich muß selbst gewisse Grenzen in mir überschreiten. Am eigenen Körper habe ich die Folgen der Therapie spüren können.
Fakt ist aber, das therapierte Triggerpunkte keinen Schmerz mehr verursachen, da das Schmerzgedächtnis im Muskel gelöscht ist. Da bei Skoliosepatienten viele Körperabschnitte betroffen sind, muß man davon ausgehen, das auch im sehr großem Umfang Triggerpunkte vorhanden sind. Daher wird die Osteopraktik bei Skoliose auch sehr umfangreich sein. Und sie wird eine Zusatztherapie zur Schrothschen Behandlungsmethode sein, die aber, richtig angewendet, erheblich zur Schmerzlinderung beitragen kann. Falls Ihr Fragen habt, per Email an ralfpekel@t-online.de.
dePhysio hat geschrieben:Daher wird die Osteopraktik bei Skoliose auch sehr umfangreich sein. Und sie wird eine Zusatztherapie zur Schrothschen Behandlungsmethode sein, die aber, richtig angewendet, erheblich zur Schmerzlinderung beitragen kann
Ich denke, das hat dieser umfangreiche Thread ja auch gezeigt, dass der Auslöser Skoliose/Kyphose eine andere Dimension hat, als eine "allgemein gestörte" Rückenfunktion.
Das was Du mit "umfangreich" bezeichnet hast, muss man wahrscheinlich auch auf die Zeitdauer einer solchen Therapie anwenden. Solange die Skoliose/Kyphose sich trotz Schroth oder Korsett nicht soweit verbessert, dass muskuläre Überlastungen mit entsprechenden Schmerzen weitestgehend unterbunden sind, muss man mit Sicherheit regelmässig diese Therapie als Begleitung machen.
Auch wenn die Behandlungsperioden individuell sehr unterschiedlich sind, muss man sich schon der langfristigen Kosten bewusst sein.
Deswegen ist hier auch viel von Eigeninitiative bezüglich Drucktechnik geredet worden.