Operation oder Reha ???

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stormi
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Operation oder Reha ???

Beitrag von stormi »

Hallo an alle,
nachdem ich letzte Woche erstmalig bei Dr.Hoffmann war und nach knapp 9 Jahren "Orthopädenodyssee" endlich eine Diagnose für meine jahrelangen Schmerzen erhalten habe, gibt es für mich viele neue Fragen.(Die erste ist: warum habe ich erst jetzt das so hilfreiche Forum gefunden und die Empfehlung zu Dr. Hoffmann zu gehen - hätte mir ne Menge Schmerzen ersparen können! - aber: lieber spät als nie, bin froh, dass es euch gibt :) )
Ich wurde bereits 1976 operiert (Harrington-Distraktion u. dorsale Spodylodese D 11 - L 4 64°) 1981 betrug der Winkel 48°. In den letzten Jahren bin ich 3,5 cm kleiner geworden und der letzte ortsansässige Orthopäde murmelte etwas von "wieder 60°".
Jetzt weiß ich, weshalb: der L 4 trägt die Verankerung des Stabes und wird bei Bewegung herausgeschoben, drückt dadurch auf Nervenbahnen und verursacht somit die Schmerzen.
Die Empfehlung von Dr.H. ist eine Implantatentferung und Einsetzen einer neuen zeitgemäßen Stütze(Halm-Zielke - ich weiß es nicht) Zum Glück war mein Mann dabei, ich war total schockiert! Er hat dann auch nach einer alternativen Behandlung gefragt. Nun haben wir eine Reha beantragt. Da ich noch nie "geschrothet" habe, hoffe ich jetzt ganz sehr, dass mir diese gezielte Therapie hilft, mit Muskelaufbau viel zu erreichen - vielleicht sogar Schmerzfreiheit! Ich bedanke mich ganz herzlich bei Dr. Hoffmann, dass er mir diese Möglichkeit gibt. Vielleicht kann ich auf diese Art eine nochmalige OP vermeiden.
Hat irgendjemand von euch Ähnliches erlebt? Oder ist eine Reha Zeitverschwendung, weil man in so einem speziellen Fall mit Schroth allein nicht mehr viel ausrichten kann? Bitte lasst mich eure Meinung dazu wissen, denn ich bin leider etwas durch den Wind...

Liebe Grüße von
stormi
Claudi74

Beitrag von Claudi74 »

Hallo Stormi,

da Du schon operiert bist würde ich mich auch mal noch in diesem Forum umschauen. Dort sind hauptsächliche Leute anzutreffen, die schon eine Skoliose-OP hinter sich haben. Ich denke, Du könntest dort viele nützliche Infos bekommen.
http://forum.skoliose-op.info/

Viele Grüße
Claudi
Agrimon
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Diagnose: hochthorakale Kyphoskoliose bws 24 Grad, lws 29 Grad, 4bre mit Hyperlordose
Therapie: Korsett von Rahmouni, laufen mit MBT Schuhen, Reha 30.10. bis 26.11.2013 Bad Salzungen, wegen Peritonitis Op 2017 Korsett abgesetzt, jetzt Lumbo Train Bandage, nächste Reha 2019 geplant
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Beitrag von Agrimon »

Hallo stormi,

eine Reha ist eigentlich keine Zeitverschwendung, wenn du sie in der richtigen Klinik machst. In Bad Sobernheim und Bad Salzungen sind auch desöfteren operierte Skoliosen, aber ich habe auch schon von Isny und Neustadt als Rehakliniken für op Patienten gelesen. Wenn du dich weiter im Forum einliest, kannst du mehr Erfahrungen sammeln. Falls die Schmerzen nicht weg gehen, kannst du dich immer noch über OP Kliniken informieren. Selbst Dr. Hoffmann arbeitet mit Neustadt zusammen. Falls du noch weitere Informationen haben willst, kann ich dir auch eine PN schicken.

Gruß Agrimon
bin eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und noch Interesse für andere Dinge hat

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stormi
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Beitrag von stormi »

Hallo zusammen,
ich wollte mich nur kurz für die Rückmeldung bei euch bedanken ;D !

@Claudi74: habe mich im Skoliose-OP-Forum eingelesen, war ein guter Tip!

@ Agrimon: der Reha-Antrag läuft für Bad Salzungen und ich werde versuchen, mit "Extrem-Schrothing" gegen eine erneute OP zu kämpfen. Sollte dies nicht gelingen, melde ich mich noch einmal wegen Info's.

Liebe Grüße von
stormi
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