Hallo,
als erstes möchte ich sagen, dass das was Bienchen schrieb keinesfalls mit einer Skoliose zusammenhängen muss!
Ein Kind was 4500g wiegt und 59 cm lang (!!) ist, passt in den seltensten Fällen problemlos durchs Becken.
Ich habe Skoliose seit Kindertagen, bin versteift im BWS-Bereich und ich hatte eine stinknormale Geburt, wie jede andere Frau auch!
Und ich bin froh, dass meine Hebamme die Versteifung mit einem "kein Problem" abgetan hat.
Ich habe unter der Geburt keinen (!) Gedanken an meinen Rücken verschwendet, nicht mehr Schmerzen gehabt, als andere Gebährende auch.
Also bitte, lass dich um Gotteswillen nicht so verunsichern.
Das einzig Wichtige ist - wie Gast schrieb - UNBEDINGT hinterher Rückbildungsgymnastik UND Physiotherapie gegen die Skoli machen.
BZebra hats mir recht gut und plausibel erklärt.
So lange das Baby noch drin ist, wird die WS gut gestützt, aber die Muskeln leiern aus (logisch bei dem Bauch

).
Sobald das Baby raus ist, geht JEGLICHE Stabilisation verloren. Dies muss durch gezielte Rückbildungsgymnastik und Physiotherapie bezgl. der Skoliose wieder aufgebaut werden.
Also, keine Angst.
Ich war übrigens weder bei der Rückbildungsgymnastik, noch bei Physio bezüglich der Skoli bzw. bezgl. Verschlechterungen im LWS-Bereich, weil es mir nicht bewusst war.
Was hab ich nun? Eine Rektum Diastase (Loch zwischen den Bauchmuskelsträngen auf dem Bauch) und eine massiv verschlechterte LWS, weil ich nichts für die Muskeln getan habe.
Also, Schwangerschaft genießen, in Ruhe das Baby zur Welt bringen, etwas erholen und dann eben die Muskeln wieder aufbauen und du wirst keine Probleme bekommen (nicht mehr als vorher).
LG Mel
(noch ein guter Tipp - mach dich mit Tragetüchern/Tragehilfen vertraut, damit gewährleistest du ein gesünderes Tragen für dich und das Baby! Wenn du Fragen dazu hast, schreib mich an)