Hallo zusammen,
meine Mutter (61 J., schwere Skoliose) hat ihre erste Kur von der AOK genehmigt bekommen, und zwar ganz schnell. Da ich den Antrag fuer sie gestellt habe, moechte ich gerne meine Idee zum Antrag vorstellen, vielleicht hilft es ja jemanden.
Meine Mama hat niemals Schmerztherapie gemacht, und ihre letzte KG liegt auch schon viele Jahre zurueck (hat eh nicht geholfen). Ich habe im Antrag das Ganze auch so geschrieben, mit der Angabe der Gruenden (dass sie z.B. jegliche Hoffnungen auf gute Orthopaeden und KG schon vor Jahrzehnten aufgegeben hatte), und dann beschrieben, wie wir von der Schroth-Therapie erfahren haben, und gesagt, dass die Reha u.a. der Vermeidung der Bettlaegerigkeit dienen soll. Dann habe ich noch eine Kopie der Seite 308 aus dem Buch "Dreidimensionale Skoliosebehandlung" (7. Auflage) dazu gelegt, wo eine Frau vor und nach der Kur abgebildet ist, die aehnliche Skoliose wie meine Mutter hat.
Es hat geklappt, und die Moral von der Geschicht ist wohl, dass man den Leuten, die diese Entscheidungen treffen, so viel wie moeglich helfen soll, die Situation zu begreifen.
Ach ja, und den aerztlichen Attest hat Dr. Hoffmann gemacht, aber ich weiss nicht, was drin stand.
Viele Gruesse
Ida
