Frage - zu wenig Sauerstoff bei Geburt Ursache der Skoliose?

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo,

ich sehe meine Skoliose nicht als Krankheit oder so, sondern als Aufgabe, die gelöst werden soll. Und sie gehört nun mal zu mir. Ich habe durch sie eine andere Lebensauffassung bekommen, gehe einen spirituellen Weg, der mir hilft. Ich gehe mit anderen Augen durch die Welt. Bin nicht mehr so oberflächlich, genieße das Leben und akzeptiere die "Aufgabe". Wenn man einen "inneren Frieden" hat, ist die Skoliose nebensächlich... und es geht einem besser.
Gast

Beitrag von Gast »

Kessi,

gute punkt! Aber ich bin der Meinung das ich kan tun was ich will gegen meine Skoliose aber eine chronische krankheit kann NICHT weg gehen... In dem sinn bleibt Skoliose leider ein teil von mein Leben bis das ende...

Kann das beste draus machen ist klar aber es löschen geht nicht. Da hilft keine OP oder therapi sulchen sachen kann nur das Leiden verringern und dich eine besser lebenserwartung geben.
kessi
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Beitrag von kessi »

Anonymous hat geschrieben:Kessi,

gute punkt! Aber ich bin der Meinung das ich kan tun was ich will gegen meine Skoliose aber eine chronische krankheit kann NICHT weg gehen... In dem sinn bleibt Skoliose leider ein teil von mein Leben bis das ende...

Kann das beste draus machen ist klar aber es löschen geht nicht. Da hilft keine OP oder therapi sulchen sachen kann nur das Leiden verringern und dich eine besser lebenserwartung geben.
Das sehe ich ganz genauso. :gut: !
Es wird immer ein Teil bleiben. Diesen Teil in das Leben und die Persönlichkeit zu integrieren ist ein Ziel für mich, Und zu diesem Ziel kann ich sagen, dass es wirklich schon auf dem Weg beginnt.

kessi
Allegra
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Beitrag von Allegra »

Hallo an alle!

Ich finde es ganz natürlich, dass sich ein Patient nach der Ursache seiner Krankheit fragt - schließlich will man nicht blind durch's Leben gehen und hat eine gewisse Neugier.

Was das Akzeptieren der Krankheit betrifft - da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich habe damit relativ wenig Probleme, denn ich sehe, dass fast jeder Mensch irgendetwas mit sich herumschleppt, sei es nun Skoliose, Asthma, Diabetes, Allergien, Neurodermitis, Migräne usw. .... Ich kenne niemanden, der VOLLKOMMEN gesund ist - mal ganz abgesehen von den psychischen Belastungen, da hat ja auch so mancher ein "Päckchen" (Paketchen ;) ) zu tragen. Also: Niemand ist perfekt, und anstatt sich lange zu grämen, sollte man lieber die jeweilige Krankheit bestmöglich meistern.
Krankheit macht auch stark! Krankheit kann auch eine Chance sein. Das soll jetzt nicht zynisch klingen - ich persönlich empfinde es ganz oft so.

Lieben Gruß

Allegra
peter 1
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seinen Weg finden

Beitrag von peter 1 »

Hallo Allegra,
großes Lob für Deinen Beitrag "seinen Weg finden"! Man muss diesen Weg aber nicht alleine finden, man darf und man sollte ihn im Austausch mit anderen suchen und finden, dann ist die Suche leichter, z.B. hier im Forum oder in einer Selbsthilfegruppe.
Mit solidarischen Grüßen Peter in der Heide.
kessi
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Beitrag von kessi »

Finde ich auch, mit einem kleinen Vorbehalt:
Ich würde "akzeptieren" durch "annehmen" ersetzen.
Denn das ist aktiv. Damit wird ein Prozess der Auseinandersetzung und auch Integration in die Persönlichkeit beschrieben, möglicherweise bis zu einer liebevollen Annahme.
Stärke kommt nur durch Aktion, so wie sich die Muskeln auch nur durch praktische KG und nicht der theorethisch verstandenen und für gut empfundenen Übung bilden ;) .

kessi
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