Tobias - wie war die Kur in SALZUNGEN?
-
Spila
- treues Mitglied

- Beiträge: 364
- Registriert: Mo, 16.12.2002 - 00:00
- Wohnort: St. Gallen und nähe Basel, Schweiz
Tobias - wie war die Kur in SALZUNGEN?
Hallo Tobias
Bist du schon von der Kur nach Hause gekommen? Mich interessiert es brennend, wie Salzu für dich war. Deine Geschichte hat mich nämlich sehr berührt.
Wäre froh, etwas von dir zu hören.
Gruss
Theres
Bist du schon von der Kur nach Hause gekommen? Mich interessiert es brennend, wie Salzu für dich war. Deine Geschichte hat mich nämlich sehr berührt.
Wäre froh, etwas von dir zu hören.
Gruss
Theres
... that's life, but we've got only one, so let's make the best out of it!
Hallo Spila!
Danke für Dein Interesse! Nun „muß“ ich wohl auch noch was schreiben. Also:
Auf der einen Seite war die Kur recht erfolgreich. Ich habe fünf Schroth-Übungen gelernt, von denen ich denke, daß ich sie alleine richtig machen kann und daß sie am effektivsten für mich sind.
Auf der anderen Seite bin ich doch sehr enttäuscht. Ich möchte aber gleich dazu sagen, daß das meiner Meinung nach nichts mit der Klinik zu tun hat. Ich habe wohl einfach viel zu viel erwartet.
Zunächst mal finde ich die Schroth-Übungen entsetzlich langweilig und nicht nur das, sie sind auch noch sehr anstrengend und schwierig, d.h. man muß sich während der Übung voll konzentrieren. Deshalb kann man sie nicht nebenbei machen. Es macht so was von überhaupt keinen Spaß und es kostet mich so eine wahnsinnige Überwindung, daß ich schon Sekunden nach dem ich angefangen habe zu turnen wieder aufhören möchte. Und das jetzt jeden Tag eine halbe Stunde, das ganze Leben lang. Wenn damit dann alles in Ordnung wäre, fände ich es schon schlimm genug. Aber es ist bei weitem nicht alles in Ordnung. Der Rücken ist zwar (unmittelbar nach einer Übungsserie) etwas gerader, aber noch lange nicht gerade und leider wird durch das Strecken der WS meine Deformierung des Brustbeins und der Rippen noch viel auffälliger. Es sieht immer noch widerlich und verkrüppelt aus. Die Verbesserung durch Schroth steht in keinem Verhältnis zum Aufwand. Deshalb bin ich mir jetzt auch absolut sicher, daß mir eine Op „nur“ der WS nicht helfen wird.
Ich hatte das „Problem“ mit meinem Körper in letzter Zeit ziemlich erfolgreich verdrängt und mich nicht im Spiegel angeschaut, schon gar nicht nackt. Und dann muß man da plötzlich in einem Raum mit lauter Spiegeln vor anderen Leuten, die zum Teil nur ganz geringe Skoliosen hatten, jeden Tag stundenlang nackt rumturnen. Das war schlimm und die ersten zwei Wochen war ich sehr unglücklich deswegen. Ich habe natürlich schon gewußt, daß das auf mich zukommt, aber ich hätte nicht gedacht, daß es mir immer noch soviel ausmacht. Naja, mit der Zeit ging es dann etwas besser, ich hab dann durch die Spiegel „durchgeguckt“, die Brille abgesetzt oder (verbotener Weise) das T-Shirt angelassen.
Aber ich glaube, Schroth-Turnen und Verdrängen, das geht beides auf die Dauer nicht. Irgendwann will man nach der ganzen Quälerei (wenn man sich denn überwinden konnte) einfach Erfolge sehen und wird dann doch immer wieder bitter enttäuscht. Ich weiß auch nicht...
Eigentlich müßte ich jetzt in Neustadt anrufen, aber es waren schon viele Operierte in Salzungen, die Probleme bekommen haben, z.T. schon nach wenigen Jahren. Ich weiß nicht, ob ich mit dieser potentiellen „Bedrohung“ umgehen könnte. Auch von der Op der Trichterbrust hat man mir stark abgeraten. Im Moment habe ich jedenfalls auch von den Op’s nicht das Gefühl, daß sie für mich eine Lösung sein könnten. Somit bleibt wohl nur „Decke über den Kopf ziehen“ als einzige „Therapie“ übrig.
Viele Grüße,
Tobias
P.S.: Ich kann auch gerne noch was zu den Details der Kur schreiben, also was ich gut fand und was nicht. Ich weiß aber nicht, ob das noch „erlaubt“ ist oder ob es noch jemand hören will...
Danke für Dein Interesse! Nun „muß“ ich wohl auch noch was schreiben. Also:
Auf der einen Seite war die Kur recht erfolgreich. Ich habe fünf Schroth-Übungen gelernt, von denen ich denke, daß ich sie alleine richtig machen kann und daß sie am effektivsten für mich sind.
Auf der anderen Seite bin ich doch sehr enttäuscht. Ich möchte aber gleich dazu sagen, daß das meiner Meinung nach nichts mit der Klinik zu tun hat. Ich habe wohl einfach viel zu viel erwartet.
Zunächst mal finde ich die Schroth-Übungen entsetzlich langweilig und nicht nur das, sie sind auch noch sehr anstrengend und schwierig, d.h. man muß sich während der Übung voll konzentrieren. Deshalb kann man sie nicht nebenbei machen. Es macht so was von überhaupt keinen Spaß und es kostet mich so eine wahnsinnige Überwindung, daß ich schon Sekunden nach dem ich angefangen habe zu turnen wieder aufhören möchte. Und das jetzt jeden Tag eine halbe Stunde, das ganze Leben lang. Wenn damit dann alles in Ordnung wäre, fände ich es schon schlimm genug. Aber es ist bei weitem nicht alles in Ordnung. Der Rücken ist zwar (unmittelbar nach einer Übungsserie) etwas gerader, aber noch lange nicht gerade und leider wird durch das Strecken der WS meine Deformierung des Brustbeins und der Rippen noch viel auffälliger. Es sieht immer noch widerlich und verkrüppelt aus. Die Verbesserung durch Schroth steht in keinem Verhältnis zum Aufwand. Deshalb bin ich mir jetzt auch absolut sicher, daß mir eine Op „nur“ der WS nicht helfen wird.
Ich hatte das „Problem“ mit meinem Körper in letzter Zeit ziemlich erfolgreich verdrängt und mich nicht im Spiegel angeschaut, schon gar nicht nackt. Und dann muß man da plötzlich in einem Raum mit lauter Spiegeln vor anderen Leuten, die zum Teil nur ganz geringe Skoliosen hatten, jeden Tag stundenlang nackt rumturnen. Das war schlimm und die ersten zwei Wochen war ich sehr unglücklich deswegen. Ich habe natürlich schon gewußt, daß das auf mich zukommt, aber ich hätte nicht gedacht, daß es mir immer noch soviel ausmacht. Naja, mit der Zeit ging es dann etwas besser, ich hab dann durch die Spiegel „durchgeguckt“, die Brille abgesetzt oder (verbotener Weise) das T-Shirt angelassen.
Aber ich glaube, Schroth-Turnen und Verdrängen, das geht beides auf die Dauer nicht. Irgendwann will man nach der ganzen Quälerei (wenn man sich denn überwinden konnte) einfach Erfolge sehen und wird dann doch immer wieder bitter enttäuscht. Ich weiß auch nicht...
Eigentlich müßte ich jetzt in Neustadt anrufen, aber es waren schon viele Operierte in Salzungen, die Probleme bekommen haben, z.T. schon nach wenigen Jahren. Ich weiß nicht, ob ich mit dieser potentiellen „Bedrohung“ umgehen könnte. Auch von der Op der Trichterbrust hat man mir stark abgeraten. Im Moment habe ich jedenfalls auch von den Op’s nicht das Gefühl, daß sie für mich eine Lösung sein könnten. Somit bleibt wohl nur „Decke über den Kopf ziehen“ als einzige „Therapie“ übrig.
Viele Grüße,
Tobias
P.S.: Ich kann auch gerne noch was zu den Details der Kur schreiben, also was ich gut fand und was nicht. Ich weiß aber nicht, ob das noch „erlaubt“ ist oder ob es noch jemand hören will...
- sloopy
- Seiten-Eigentümerin

- Beiträge: 6123
- Registriert: Do, 01.11.2001 - 10:17
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: idiopathische thorakolumbal Skoliose
01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37° - Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
Rahmouni-Korsett 2002-2004
CCtec-Korsett 2010-2013 - Wohnort: Eifel
- Kontaktdaten:
Hallo Tobias!
Lieben Gruß, sloopy
Wenn du erst mal lange genug schrothest, geht das- dann kannst du Übungen sehr wohl auch mal nebenbei machen. Es gibt sooooooooo viele Alltagshandlungen, in die du SCHROTH integrieren kannst. Einen Schultergegenzug (oder in deinem Fall Schulterzug) kann man wunderbar zwischendurch am Schreibtisch machen und überhaupt kann man diese Übung sehr gut in viele "normalen" Bewegungsabläufe einbauen.Tobias78 hat geschrieben:Zunächst mal finde ich die Schroth-Übungen entsetzlich langweilig und nicht nur das, sie sind auch noch sehr anstrengend und schwierig, d.h. man muß sich während der Übung voll konzentrieren. Deshalb kann man sie nicht nebenbei machen.
Erfahrungsberichte sind natürlich nach wie vor sehr erwünscht, solange sie sachlich bleiben und daraus nicht wieder eine Grundsatzdiskussion entsteht. Bei diesen werd ich in Zukunft ungefragt handeln- tut mir leid, aber es geht nicht scheinbar anders. Also, Tobias, ran an die Tasten- ich will deine Details auf jeden Fall gern hören.Tobias78 hat geschrieben:P.S.: Ich kann auch gerne noch was zu den Details der Kur schreiben, also was ich gut fand und was nicht. Ich weiß aber nicht, ob das noch „erlaubt“ ist oder ob es noch jemand hören will...
Lieben Gruß, sloopy
Zuletzt geändert von sloopy am Mi, 09.07.2003 - 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
-
Dr. Steffan
- Arzt / Ärztin

- Beiträge: 1464
- Registriert: Fr, 24.05.2002 - 14:57
- Geschlecht: männlich
@Tobias, ich darf leider nichts zu Verbesserungen oder Verschlechterungen Ihres Rückens schreiben.
Sie müssen Sich und Ihrem Rücken Zeit geben. Schroth ist keine Therapie die nach 4 Wochen einen Rücken gerade macht. Je länger man übt um so besser und vor allem stetiger ist die Verbesserung. Sie schreiben ja selbst, daß es zu einer Verbesserung gekommen ist die Sie im Moment noch nicht auf Dauer halten können. Das wird aber noch. Selbst Leistungssportler brauchen Monate um einen Muskel zu trainieren. Natürlich verlangt Schroth eine Menge Selbstdisziplin aber vo nichts kommt nichts. Übrigens machen Sie bitte nicht den Fehler zu denken nach einer OP wäre das mit dem Üben vorbei. Gerade dann müssen Sie ständig weiter üben um später keine Probleme zu bekommen. Wenn Sie möchten rufen Sie mich einfach an oder mailen Sie mir privat.
Dr. Steffan
Sie müssen Sich und Ihrem Rücken Zeit geben. Schroth ist keine Therapie die nach 4 Wochen einen Rücken gerade macht. Je länger man übt um so besser und vor allem stetiger ist die Verbesserung. Sie schreiben ja selbst, daß es zu einer Verbesserung gekommen ist die Sie im Moment noch nicht auf Dauer halten können. Das wird aber noch. Selbst Leistungssportler brauchen Monate um einen Muskel zu trainieren. Natürlich verlangt Schroth eine Menge Selbstdisziplin aber vo nichts kommt nichts. Übrigens machen Sie bitte nicht den Fehler zu denken nach einer OP wäre das mit dem Üben vorbei. Gerade dann müssen Sie ständig weiter üben um später keine Probleme zu bekommen. Wenn Sie möchten rufen Sie mich einfach an oder mailen Sie mir privat.
Dr. Steffan
Dr. K. Steffan
-
Spila
- treues Mitglied

- Beiträge: 364
- Registriert: Mo, 16.12.2002 - 00:00
- Wohnort: St. Gallen und nähe Basel, Schweiz
Hallo Tobias
Vielen lieben Dank für deinen Bericht (hab ihn heute Morgen mit grossere Freude gelesen).
Ich denke auch nicht, dass Schroth-Turnen und Verdrängen auf die Dauer geht, aber vielleicht ist ja mit der Zeit das Verdrängen nicht mehr nötig.
Ich wünsche dir jetzt viel Durchhaltewille (mach die Übungen regelmässig! Ich hab meine Übungen mal über längere Zeit nicht gemacht und bekam dann die Quittung!). Wie sagt man ja so schön: Übung macht den Meister! In ein paar Wochen ist es sicher nicht mehr sooooooooo "mühsam"!
Gruss
Theres
Vielen lieben Dank für deinen Bericht (hab ihn heute Morgen mit grossere Freude gelesen).
Ich denke auch nicht, dass Schroth-Turnen und Verdrängen auf die Dauer geht, aber vielleicht ist ja mit der Zeit das Verdrängen nicht mehr nötig.
Ich wünsche dir jetzt viel Durchhaltewille (mach die Übungen regelmässig! Ich hab meine Übungen mal über längere Zeit nicht gemacht und bekam dann die Quittung!). Wie sagt man ja so schön: Übung macht den Meister! In ein paar Wochen ist es sicher nicht mehr sooooooooo "mühsam"!
Gruss
Theres
... that's life, but we've got only one, so let's make the best out of it!
Hallo Tobias,
deinen Bericht habe ich gelesen. Ich war nach der nicht so tollen Diskussion ganz gespannt auf andere Meinungen.
Dein Problem ist wohl nicht nur die Skoliose, sondern ehr die Folgen.
Um die Skoliose in ihrem Ausmaß zu begreifen( ich bin nicht direkt betroffen sondern nur die Mutti einer Betroffenen), habe ich mir das Buch von Christa Lehnert-Schroth gekauft. Beim ersten durchblättern war ich entsetzt. Dann fing ich an zu begreifen und habe Katharina Schroth für ihre Ausdauer bewundert. Ich denke genau das sollte es sein. Man muss ausdauernd sein und sich so annehmen wie man ist. erst dann gibt es Verbesserungen. Katharina Schroth hat sich alles mühevoll erarbeitet, wir können es nutzen. Wie mühevoll und deprimierend es auch immer sein mag.
Lisis Skoliose ist nicht so schlimm, wir haben Glück gehabt. Nur glaub mir gefrustet ist sie auch. Sie ist krumm, hat einen kleinen Buckel ist nicht so beweglich und hasst Sport. (ausser reiten)
Plötzlich muss alles andere in den Hintergrund treten für Musikschule, PC und reiten ist nicht mehr so viel Zeit. Und immer wieder geht es um Skoliose. Da haben wir schon einige male Probleme beheben müssen und versucht zu überzeugen. Ihr Schutzschild ist das Korsett. Sie zieht es immer an. Sie ist dann begründet krumm und kann sich so ganz gut verstecken. Kommen fragen nach dem warum des krumm seins zeigt sie ihr Korsett und alle schweigen betroffen. Ob es gut ist oder nicht weiss ich nicht. Für psychologische Beratung fehlt leider im Moment die Zeit. Wir versuchen ihr Sicherheit zu geben.
Und um wieder aufs Schrothen zu kommen. Im Buch gibt es so viele positive Beispiele der Verbesserung mit und durch Schroth und das ohne Korsett, aber nach langjährigem Schrothen. genau das ist allerdings auch das Problem, der Weg zum Ziel ist lang.
Bis bald und alles Gute
Petra
deinen Bericht habe ich gelesen. Ich war nach der nicht so tollen Diskussion ganz gespannt auf andere Meinungen.
Dein Problem ist wohl nicht nur die Skoliose, sondern ehr die Folgen.
Um die Skoliose in ihrem Ausmaß zu begreifen( ich bin nicht direkt betroffen sondern nur die Mutti einer Betroffenen), habe ich mir das Buch von Christa Lehnert-Schroth gekauft. Beim ersten durchblättern war ich entsetzt. Dann fing ich an zu begreifen und habe Katharina Schroth für ihre Ausdauer bewundert. Ich denke genau das sollte es sein. Man muss ausdauernd sein und sich so annehmen wie man ist. erst dann gibt es Verbesserungen. Katharina Schroth hat sich alles mühevoll erarbeitet, wir können es nutzen. Wie mühevoll und deprimierend es auch immer sein mag.
Lisis Skoliose ist nicht so schlimm, wir haben Glück gehabt. Nur glaub mir gefrustet ist sie auch. Sie ist krumm, hat einen kleinen Buckel ist nicht so beweglich und hasst Sport. (ausser reiten)
Plötzlich muss alles andere in den Hintergrund treten für Musikschule, PC und reiten ist nicht mehr so viel Zeit. Und immer wieder geht es um Skoliose. Da haben wir schon einige male Probleme beheben müssen und versucht zu überzeugen. Ihr Schutzschild ist das Korsett. Sie zieht es immer an. Sie ist dann begründet krumm und kann sich so ganz gut verstecken. Kommen fragen nach dem warum des krumm seins zeigt sie ihr Korsett und alle schweigen betroffen. Ob es gut ist oder nicht weiss ich nicht. Für psychologische Beratung fehlt leider im Moment die Zeit. Wir versuchen ihr Sicherheit zu geben.
Und um wieder aufs Schrothen zu kommen. Im Buch gibt es so viele positive Beispiele der Verbesserung mit und durch Schroth und das ohne Korsett, aber nach langjährigem Schrothen. genau das ist allerdings auch das Problem, der Weg zum Ziel ist lang.
Bis bald und alles Gute
Petra
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Tobias
Du warst die 3. und eigentlich die 1. Kyphose in der 4b-Gruppe.
Es war für mich viel faszinierender Dich und Sieglinde von hinten zu beobachten, wie Ihr Eure Kyphos "verschwinden" lassen konntet, als meinen eigenen Rücken im Spiegel zu betrachten. Oft dachte ich mir im Stillen: Es ist schon sagenhaft, wie Tobias seine Kyphose einziehen und die ganze WS aufrichten kann! Wauhhh!!! Das hat auch mich ermutigt das zu sehen.
Du konntest und kannst Dich sooooo gut aufrichten und korrigieren!
Aber dann hast Du Dich wieder zusammensacken lassen, bewusst in die Spiegel geschaut und ein etwas frustriertes Gesicht, weil die Kyphose immer noch (oder schon wieder) da war. Das subjektive Nachspüren war Dir verhasst- als Wissenschaftler der "reinsten Lehre" - logisch, wolltest Du sofort messbare Ergebnisse- verständlich.
Ich versichere Dir- Du hast Dich in diesen 4 Wochen nicht nur immer besser und länger kyphosefrei korrigieren können, sondern wurdest Woche für Woche immer weniger griesgrämig und immer lustiger. Mich hat es innerlich genauso gefreut, wenn Du am Nachbartisch laut mitgelacht hast, wie wenn Du z-B. zwischen zwei Stühlen minutenlang ohne Kypho warst.
Du hast ja selbst schon geschrieben, daß es an Dir lag, daß Du zuviel erwartet hast.
Ich glaub halt, daß unsere Kyphosen weder durch Schroth, noch durch ein Korsett und auch nicht durch eine OP wirklich verschwinden werden.
Nur wir selbst sind primär durch unseren Willen "vom Kopf her" in der Lage, unsere Wirbelsäulen willkürlich aufzurichten.
Schrothen ist anstrengend: JA!!!
Schrothen ist langweilig? Nur bedingt. Man muss es einbauen ins Leben.
Ich kam min ein eher Drittklassiges Hotelzimmer. Erster Blick: Schrothtauglichkeit prüfen:
Türrahmen zum Bad: optimale Breite= Türrahmenübung &Bruschdmuschkeldehnung.
Breite Handtuchhalterstange in fast optimaler Höhe: 50 mal-Übung.
ZWEI richtige Stühle im Hotelzimmer: KLASSE- zwischen 2 Stühlen!
Die Reissäckchen sowieso immer dabei: Hocker über den Kopf.
Sitzen am Laptop: Immer wieder zwischen Drinn: Zwischen OHNE zwei Stäbe. Oder einfach nur die Beckenkorrekturen , rekeln, weitatmen und Schultergegenzug. Rumstehen und auf jemand warten: Taillenstreckübung.
Bei einer Tagung Kaffepause: Beckenkorrekturen , rekeln, weitatmen aufrichten. usw........
finde ich nicht langweilig!
Golf-spielen find ICH langweilig!
Ich bin echt froh, daß dieses statische und isometrische SCHROTH sooo anstrengend ist. sonst hätte es doch gar keinen Einfluss auf die tiefe Rumpfmuskulatur.
In Bad Salzungen lag im Foyer eine Ausgabe des FOCUS. Ein Artikel behandelte den gesundheitlichen Aspekt des Trainings.
Du hast ihn glaub ich auch gelesen: Bis 4 Wochen ist alles Optimierung der neuromuskulären verbindungen. Ab der 4. Woche findet Muskelwachstum statt!!!
Also gib nicht auf, jetzt wo auch DEINE muskeln wachsen würden.
Betrachte SCHROTH doch einfach als eine ganz spezielle Form von Yoga oder ZEN-Meditation. Da könnte man auch sagen: anstrengend und langweilig.
Aber Du lernst Dich immer länger aufzurichten.
Auch ich kämpfe nun im Alltag weiterzuschrothen und den in Salzungen erreichten Status irgendwie zu halten.
Integriere Schroth und Krafttrainig in Dein Leben. Du kannst nur gewinnen.
Und bitte verachte Deinen Körper nicht- der ist viiieeel besser und leistungsfähiger als es oberflächlich betrachtet den Anschein hat.
Es war mir eine echte Freude, mit Dir in den Kellern der Seeklinik "konspiriert" (con spirare- zusammen atmen) zu haben.
In brüderlicher Liebe
Toni
Du warst die 3. und eigentlich die 1. Kyphose in der 4b-Gruppe.
Es war für mich viel faszinierender Dich und Sieglinde von hinten zu beobachten, wie Ihr Eure Kyphos "verschwinden" lassen konntet, als meinen eigenen Rücken im Spiegel zu betrachten. Oft dachte ich mir im Stillen: Es ist schon sagenhaft, wie Tobias seine Kyphose einziehen und die ganze WS aufrichten kann! Wauhhh!!! Das hat auch mich ermutigt das zu sehen.
Du konntest und kannst Dich sooooo gut aufrichten und korrigieren!
Aber dann hast Du Dich wieder zusammensacken lassen, bewusst in die Spiegel geschaut und ein etwas frustriertes Gesicht, weil die Kyphose immer noch (oder schon wieder) da war. Das subjektive Nachspüren war Dir verhasst- als Wissenschaftler der "reinsten Lehre" - logisch, wolltest Du sofort messbare Ergebnisse- verständlich.
Ich versichere Dir- Du hast Dich in diesen 4 Wochen nicht nur immer besser und länger kyphosefrei korrigieren können, sondern wurdest Woche für Woche immer weniger griesgrämig und immer lustiger. Mich hat es innerlich genauso gefreut, wenn Du am Nachbartisch laut mitgelacht hast, wie wenn Du z-B. zwischen zwei Stühlen minutenlang ohne Kypho warst.
Du hast ja selbst schon geschrieben, daß es an Dir lag, daß Du zuviel erwartet hast.
Ich glaub halt, daß unsere Kyphosen weder durch Schroth, noch durch ein Korsett und auch nicht durch eine OP wirklich verschwinden werden.
Nur wir selbst sind primär durch unseren Willen "vom Kopf her" in der Lage, unsere Wirbelsäulen willkürlich aufzurichten.
Schrothen ist anstrengend: JA!!!
Schrothen ist langweilig? Nur bedingt. Man muss es einbauen ins Leben.
Ich kam min ein eher Drittklassiges Hotelzimmer. Erster Blick: Schrothtauglichkeit prüfen:
Türrahmen zum Bad: optimale Breite= Türrahmenübung &Bruschdmuschkeldehnung.
Breite Handtuchhalterstange in fast optimaler Höhe: 50 mal-Übung.
ZWEI richtige Stühle im Hotelzimmer: KLASSE- zwischen 2 Stühlen!
Die Reissäckchen sowieso immer dabei: Hocker über den Kopf.
Sitzen am Laptop: Immer wieder zwischen Drinn: Zwischen OHNE zwei Stäbe. Oder einfach nur die Beckenkorrekturen , rekeln, weitatmen und Schultergegenzug. Rumstehen und auf jemand warten: Taillenstreckübung.
Bei einer Tagung Kaffepause: Beckenkorrekturen , rekeln, weitatmen aufrichten. usw........
finde ich nicht langweilig!
Golf-spielen find ICH langweilig!
Ich bin echt froh, daß dieses statische und isometrische SCHROTH sooo anstrengend ist. sonst hätte es doch gar keinen Einfluss auf die tiefe Rumpfmuskulatur.
In Bad Salzungen lag im Foyer eine Ausgabe des FOCUS. Ein Artikel behandelte den gesundheitlichen Aspekt des Trainings.
Du hast ihn glaub ich auch gelesen: Bis 4 Wochen ist alles Optimierung der neuromuskulären verbindungen. Ab der 4. Woche findet Muskelwachstum statt!!!
Also gib nicht auf, jetzt wo auch DEINE muskeln wachsen würden.
Betrachte SCHROTH doch einfach als eine ganz spezielle Form von Yoga oder ZEN-Meditation. Da könnte man auch sagen: anstrengend und langweilig.
Aber Du lernst Dich immer länger aufzurichten.
Auch ich kämpfe nun im Alltag weiterzuschrothen und den in Salzungen erreichten Status irgendwie zu halten.
Integriere Schroth und Krafttrainig in Dein Leben. Du kannst nur gewinnen.
Und bitte verachte Deinen Körper nicht- der ist viiieeel besser und leistungsfähiger als es oberflächlich betrachtet den Anschein hat.
Es war mir eine echte Freude, mit Dir in den Kellern der Seeklinik "konspiriert" (con spirare- zusammen atmen) zu haben.
In brüderlicher Liebe
Toni
Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten!
Ich glaube, Ihr habt mich etwas falsch verstanden, hab mich wohl schlecht ausgedrückt. Meine Äußerungen von oben habe ich schon auf den maximal gestreckten (gerekelten) Zustand bezogen. Diesen im Alltag zu halten ist noch mal eine andere Sache. Ich weiß, daß das lange dauert. Es ist nur so, daß durch das Strecken der WS die Deformation am Brustkorb (vorne) noch auffälliger wird. Und das ist auch nicht meiner (kranken) Phantasie entsprungen, das haben auch Leute in der Kur zu mir gesagt. Einer hat deshalb sogar bezweifelt, daß ich das „Rekeln“ richtig mache.
Ich sehe halt auch wegen der Trichterbrust mit (mäßig) geradem Rücken noch lange nicht normal aus. Die eine Sache ist besser auf Kosten einer anderen, die Summe bleibt fast gleich. Daran würden auch 100 Jahre mit täglich 50 Stunden Schroth wohl nichts ändern. Das war mir vor der Kur irgendwie nicht recht bewußt und das ist es, was ich so demotivierend finde.
Viele Grüße,
Tobias
P.S.: Der Detail-Bericht über die Kur ist schon in Arbeit, aber das dauert noch ein bißchen...
Vielen Dank für Eure Antworten!
Ich glaube, Ihr habt mich etwas falsch verstanden, hab mich wohl schlecht ausgedrückt. Meine Äußerungen von oben habe ich schon auf den maximal gestreckten (gerekelten) Zustand bezogen. Diesen im Alltag zu halten ist noch mal eine andere Sache. Ich weiß, daß das lange dauert. Es ist nur so, daß durch das Strecken der WS die Deformation am Brustkorb (vorne) noch auffälliger wird. Und das ist auch nicht meiner (kranken) Phantasie entsprungen, das haben auch Leute in der Kur zu mir gesagt. Einer hat deshalb sogar bezweifelt, daß ich das „Rekeln“ richtig mache.
Ich sehe halt auch wegen der Trichterbrust mit (mäßig) geradem Rücken noch lange nicht normal aus. Die eine Sache ist besser auf Kosten einer anderen, die Summe bleibt fast gleich. Daran würden auch 100 Jahre mit täglich 50 Stunden Schroth wohl nichts ändern. Das war mir vor der Kur irgendwie nicht recht bewußt und das ist es, was ich so demotivierend finde.
Viele Grüße,
Tobias
P.S.: Der Detail-Bericht über die Kur ist schon in Arbeit, aber das dauert noch ein bißchen...
Tobias,
willst Du den Rest Deines Lebens so verbringen: zweifelnd, pessimistisch, nach dem Motto "Ich weiß auch nicht..."????
Willst Du Dir durch diese Krankheit Dein Leben kaputt machen lassen?
ES GIBT DOCH NOCH SOOO VIEL MEHR ALS DIESEN DEINEN RUNDRÜCKEN !!!
Hast Du schon mal daran gedacht, zu einem Psychologen zu gehen?
Deine Probleme scheinen mir primär von Deiner Einstellung, Deinem Blickwinkel her zu kommen. Wenn man daran etwas ändern könnte... Vielleicht wäre das eine neue Möglichkeit, Dein Leben wieder schön und lebenswert zu machen? (Ich hoffe, Du nimmst mir diese Offenheit nicht übel, ich will Dir nicht zu nahe treten, ich schreibe nur direkt und ganz unverschämt, was ich denke, und ich meine es auch nicht böse, ganz im Gegenteil
)
Ganz liebe Grüße
Allegra
willst Du den Rest Deines Lebens so verbringen: zweifelnd, pessimistisch, nach dem Motto "Ich weiß auch nicht..."????
Willst Du Dir durch diese Krankheit Dein Leben kaputt machen lassen?
ES GIBT DOCH NOCH SOOO VIEL MEHR ALS DIESEN DEINEN RUNDRÜCKEN !!!
Hast Du schon mal daran gedacht, zu einem Psychologen zu gehen?
Deine Probleme scheinen mir primär von Deiner Einstellung, Deinem Blickwinkel her zu kommen. Wenn man daran etwas ändern könnte... Vielleicht wäre das eine neue Möglichkeit, Dein Leben wieder schön und lebenswert zu machen? (Ich hoffe, Du nimmst mir diese Offenheit nicht übel, ich will Dir nicht zu nahe treten, ich schreibe nur direkt und ganz unverschämt, was ich denke, und ich meine es auch nicht böse, ganz im Gegenteil
Ganz liebe Grüße
Allegra
-
Spila
- treues Mitglied

- Beiträge: 364
- Registriert: Mo, 16.12.2002 - 00:00
- Wohnort: St. Gallen und nähe Basel, Schweiz
Hallo TobiasTobias78 hat geschrieben:Ich sehe halt auch wegen der Trichterbrust mit (mäßig) geradem Rücken noch lange nicht normal aus
Kannst du mir mal sagen, wer eigentlich normal aussieht? Was bedeutet denn eigentlich normal? Wie wäre die Welt, wenn alle gleich aussehen würden (also alle der gleichen Norm entsprechen würden), das wäre ja wahnsinnig langweilig! Da könnte man sich ja seinen Freund ja schon bei der Geburt aussuchen, da es ja nur eine "Sorte" gibt, von der man auswählen kann! (das ist jetzt nicht falsch zu verstehen, ich meine das wirklich nicht böse...).
Betrachte doch deine Trichterbrust und deinen Rücken als etwas Einzigartiges, es gehört zu dir und unterscheidet dich "von der Masse". Wir alle haben ein paar besondere Merkmale. Wer hat eigentlich einmal behauptet, dass eine Trichterbrust nicht schön ist?
Studier doch mal ein bisschen darüber und hol dir psychologische Hilfe, damit du wieder ein glückliches und unbekümmertes Leben führen kannst (ich hoffe, du verstehst das jetzt nicht falsch, ich will dich wirklich nicht verletzen!).
Gruss und gut Schroth
Theres
... that's life, but we've got only one, so let's make the best out of it!
- sloopy
- Seiten-Eigentümerin

- Beiträge: 6123
- Registriert: Do, 01.11.2001 - 10:17
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: idiopathische thorakolumbal Skoliose
01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37° - Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
Rahmouni-Korsett 2002-2004
CCtec-Korsett 2010-2013 - Wohnort: Eifel
- Kontaktdaten:
Wer sein Selbst nicht lieben kann, kann niemanden lieben.
Wer sich seines Körpers schämt, schämt sich alles Lebendigen.
Wer seinen Körper schmutzig findet, ist verloren.
Wer die schon vor der Geburt erhaltenen Gaben nicht respektieren kann, kann nie etwas richtig respektieren.
Beryl Blue Spruce, Pueblo Indianerin
Wer sich seines Körpers schämt, schämt sich alles Lebendigen.
Wer seinen Körper schmutzig findet, ist verloren.
Wer die schon vor der Geburt erhaltenen Gaben nicht respektieren kann, kann nie etwas richtig respektieren.
Beryl Blue Spruce, Pueblo Indianerin
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
@Sloopy: Das sind wunderschöne Sätze.
Mir fällt dazu noch ein:
"Wer den Himmel nicht in sich selber trägt, der findet ihn nirgendwo im Universium"
und
"Glück ist eine Sache der Einstellung"
(ich muss mal nachschauen, von wem diese weisen Sätze stammen, mir fällt es gerade nicht ein)
Grüße an alle, insbesondere an Tobias (Du bist ein wunderbarer Mensch und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du das eines Tages auch so sehen kannst!!!)
Mir fällt dazu noch ein:
"Wer den Himmel nicht in sich selber trägt, der findet ihn nirgendwo im Universium"
und
"Glück ist eine Sache der Einstellung"
(ich muss mal nachschauen, von wem diese weisen Sätze stammen, mir fällt es gerade nicht ein)
Grüße an alle, insbesondere an Tobias (Du bist ein wunderbarer Mensch und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du das eines Tages auch so sehen kannst!!!)
- sloopy
- Seiten-Eigentümerin

- Beiträge: 6123
- Registriert: Do, 01.11.2001 - 10:17
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: idiopathische thorakolumbal Skoliose
01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37° - Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
Rahmouni-Korsett 2002-2004
CCtec-Korsett 2010-2013 - Wohnort: Eifel
- Kontaktdaten:
Hallo Allegra,
zum Thema GLÜCK fällt mir auch noch etwas ein:
Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie auf das große vergebens warten.
Paßt auch irgendwo zu dir, Tobias-
freu dich über die kleinen Erfolge in Salzungen und erwarte nicht zu viel von dir selber.
Der Weg ist das Ziel
zum Thema GLÜCK fällt mir auch noch etwas ein:
Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie auf das große vergebens warten.
Paßt auch irgendwo zu dir, Tobias-
freu dich über die kleinen Erfolge in Salzungen und erwarte nicht zu viel von dir selber.
Der Weg ist das Ziel
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
Hallo Ihr!
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich möchte noch sagen, daß ich von mir aus diese „Diskussion“ nicht noch mal angefangen hätte, aber Spila hat ja nachgefragt. In sofern ist sie (bist Du) „schuld“.
@Allegra
@Spila
Also normal ist bei der Brustkorbform: Vorne mehr oder weniger konvex (aber nicht konkav) und nirgendwo nach innen gekrümmt. Aber ich glaube, das war eh eine rhetorische Frage, oder? Und das eine TB schön sein soll, das wäre mir absolut neu. Aber wenn Du ein Mädel kennst, die sowas toll findet, dann schick sie mal bei mir vorbei.
Auch meine Ärztin in Salzungen hat zu mir gesagt: „Keiner ist perfekt. Auch Claudia Schiffer ist nicht perfekt. Bei der steht die Hüfte etwas schief.“ Das ist ja furchtbar nett gemeint, aber was soll das denn heißen? O.k., ich bin nicht perfekt und Claudia Schiffer auch nicht? Na prima, dann melde ich mich gleich morgen bei einer Model-Agentur an.
Ich fände es auch nicht langweilig, wenn die Menschen keine solchen Mißbildungen, Deformitäten oder ähnliches mehr hätten. Dann bliebe ihnen viel Leid erspart und das hieße noch lange nicht, daß dann alle gleich sein müßten.
@sloopy
Da verlangst Du aber schon sehr viel auf einmal...
Das ist jetzt auch nicht böse gemeint. Ich finde es wirklich sehr nett von Euch, daß Ihr Euch so viel Mühe gebt. Aber irgendwie ist es halt so theoretisch.
Viele Grüße und trotzdem Danke,
Tobias
P.S.: Irgendwann ist auch mein Bericht fertig...
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich möchte noch sagen, daß ich von mir aus diese „Diskussion“ nicht noch mal angefangen hätte, aber Spila hat ja nachgefragt. In sofern ist sie (bist Du) „schuld“.
@Allegra
Nein, das will ich sicher nicht. Deshalb ja auch das ganze Theater mit Korsett, Kur, Op, usw.Allegra hat geschrieben:Willst Du den Rest Deines Lebens so verbringen: zweifelnd, pessimistisch, nach dem Motto "Ich weiß auch nicht..."????
Willst Du Dir durch diese Krankheit Dein Leben kaputt machen lassen?
Nun, dieser (und die TB) vermiest mir halt u.a. das, was mir am meisten Spaß macht. Ich hätte wohl was anderes studiert, wenn ich gesund wäre. Das ist halt Pech. Wenn es mein absoluter Traum wäre Physiker zu werden, wäre ich wohl besser dran. Aber das hab ich ja schon mal geschrieben. In sofern gibt es da nicht so viel mehr.Allegra hat geschrieben:ES GIBT DOCH NOCH SOOO VIEL MEHR ALS DIESEN DEINEN RUNDRÜCKEN !!!
@Spila
Also normal ist bei der Brustkorbform: Vorne mehr oder weniger konvex (aber nicht konkav) und nirgendwo nach innen gekrümmt. Aber ich glaube, das war eh eine rhetorische Frage, oder? Und das eine TB schön sein soll, das wäre mir absolut neu. Aber wenn Du ein Mädel kennst, die sowas toll findet, dann schick sie mal bei mir vorbei.
Auch meine Ärztin in Salzungen hat zu mir gesagt: „Keiner ist perfekt. Auch Claudia Schiffer ist nicht perfekt. Bei der steht die Hüfte etwas schief.“ Das ist ja furchtbar nett gemeint, aber was soll das denn heißen? O.k., ich bin nicht perfekt und Claudia Schiffer auch nicht? Na prima, dann melde ich mich gleich morgen bei einer Model-Agentur an.
Ich fände es auch nicht langweilig, wenn die Menschen keine solchen Mißbildungen, Deformitäten oder ähnliches mehr hätten. Dann bliebe ihnen viel Leid erspart und das hieße noch lange nicht, daß dann alle gleich sein müßten.
@sloopy
Da verlangst Du aber schon sehr viel auf einmal...
Das ist jetzt auch nicht böse gemeint. Ich finde es wirklich sehr nett von Euch, daß Ihr Euch so viel Mühe gebt. Aber irgendwie ist es halt so theoretisch.
Viele Grüße und trotzdem Danke,
Tobias
P.S.: Irgendwann ist auch mein Bericht fertig...
- sloopy
- Seiten-Eigentümerin

- Beiträge: 6123
- Registriert: Do, 01.11.2001 - 10:17
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: idiopathische thorakolumbal Skoliose
01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37° - Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
Rahmouni-Korsett 2002-2004
CCtec-Korsett 2010-2013 - Wohnort: Eifel
- Kontaktdaten:
Das ist mir durchaus bewußtTobias78 hat geschrieben:@sloopy
Da verlangst Du aber schon sehr viel auf einmal...
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
So, hier ist nur endlich mein vielfach angekündigter Bericht über die Kur in Bad Salzungen. Er ist zwar nicht annähernd so umfangreich wie der von Toni, aber dafür braucht Ihr auch nicht so viel zu lesen und es gibt auch garantiert keine Fortsetzung, es sei denn, Ihr habt noch Fragen. Na dann hoffe ich noch, daß mein Bericht nicht der Zensur zum Opfer fällt und keine kriegerischen Auseinandersetzungen auslöst.
Die Therapie-Dichte in der Einführungswoche fand ich persönlich etwas gering, aber danach war es ok. Allerdings fand ich das freie Üben effektiver als die Gruppe, denn da war die Betreuung irgendwie individueller, man konnte seine persönlichen Übungen machen, dazu Fragen stellen, usw., während in der Gruppe oft ein Programm dran war, das nicht so recht zu einem gepaßt hat. Ich fände es daher besser, wenn man in der Einführungswoche alle (bzw. die meisten) Schroth-Übungen in einer Gruppe durchgeht und danach dann nur freies Üben macht, dafür dann öfter und länger und mit etwas weniger Patienten pro Therapeutin und zusätzlich ein paar Einzelstunden bekommt. Außerdem könnte man die Zusatzanwendungen wie Fango und vor allem Skoliose-Wasser meiner Meinung nach einsparen. Obwohl, dank Skoliose-Wasser weiß ich jetzt immerhin schon, wie man sich mit 80 in einer Rheuma-Kur fühlt.
Von den Therapeutinnen hatte ich ein gemischten Eindruck. Einige fand ich sehr gut und sie kamen mir auch sehr erfahren vor. Andere fand nicht ganz so überzeugend. Vor allem haben die an allem etwas auszusetzen: Dieser Muskel ist verkürzt, jener Muskel ist verspannt, die Zehen sind zu unbeweglich, der Fuß ist zu platt, usw. und das wurde einem z.T. in einem Ton mitgeteilt, als hätte man deshalb nur noch wenige Wochen zu leben.
Motivationskünstler waren sie auch nicht gerade. Eine hat immer wieder gesagt: „ Es geht hier ja nur um ganz kleine Veränderungen, 0,1mm oder 0,01mm.“ Super motivierend! Eine andere hat diesen tollen Satz gesagt, den ich schon 1000mal gehört und gelesen habe: „Den Scheuermann hattest Du ja in Deiner Jugend, das kann man jetzt nicht mehr viel machen.“ Aber es gab auch eine, die hat mir Mut gemacht und gesagt (wie auch Herr Dr. Steffan): „So eine Kyphose kann man noch sehr gut aufrichten.“ Na, dann will ich das mal glauben.
Und ständig liegen sie einem in den Ohren: „Du mußt unbedingt mehr Sport machen.“ Und wenn man dann fragt was für ein Sport, dann heißt es: „Rückenschwimmen oder Walken.“ Na super, ich fang bestimmt an hier durch die Gegend zu Walken, so nach dem Motto: „Hast Du noch Sex oder walkst Du schon?“ Am besten wohl noch mit so Stöcken. Jedenfalls war mir das Pflicht-Gewalke (ohne Stöcke) um den See schon mehr als peinlich. Genauso wie das öffentliche Reissackgeschleudere auf der Terrasse! Wie im Zoo! Hat mich gewundert, daß uns keiner gefüttert hat. (Ich entschuldige mich schon mal für diesen Absatz, aber ich mußte das mal loswerden. Ich hoffe es nimmt mir keiner übel!)
Aber abgesehen davon kann ich mich nicht beklagen. Ich habe fünf Übungen gelernt (50 mal, zwischen zwei Stühlen und Stäben, über einen Stuhl und Kopfspannbeuge) und ich denke, die haben sie mir richtig beigebracht. Ich bin allerdings heil froh, daß ich keine Skoliose habe. Denn Skoliose-Übungen sind 1000 mal schwieriger als meine Kyphose-Übungen und das hätte ich, glaube ich, nicht hingekriegt (aber wegen meiner eigenen Unfähigkeit, nicht wegen den Therapeutinnen). Nur die Atemtherapie fand ich etwas unzureichend, sie beschränkte sich auf kollektives Massieren der Atemstellen.
Meine Stationsärztin muß ich noch lobend erwähnen. Sie war super nett, hat sich sehr viel Zeit genommen, alle Fragen ausführlich beantwortet und hat einen sehr kompetenten Eindruck gemacht.
Das Essen fand ich ganz gut (im Gegensatz zu den meisten Mitpatienten). Aber das ist vielleicht wie in dem einen Asterix-Film. Da finden auch alle in der Fremdenlegion das Essen schlecht, nur dem Briten schmeckt’s...
Die Betten fand ich auch o.k., aber ich muß sagen, daß ich da auch nicht empfindlich bin. Bei meinem Zimmer hatte ich etwas Pech, es war zum Hof raus und nicht zum See, aber sonst war es prima. Und leider, ach, mit einem Kurschatten ist es auch nichts geworden (trotz 4:1-Verhältnis), dabei hatte ich mir das fest vorgenommen... So gesehen ist Walken wohl doch der ideale Sport für mich!
Viele Grüße,
Tobias
Die Therapie-Dichte in der Einführungswoche fand ich persönlich etwas gering, aber danach war es ok. Allerdings fand ich das freie Üben effektiver als die Gruppe, denn da war die Betreuung irgendwie individueller, man konnte seine persönlichen Übungen machen, dazu Fragen stellen, usw., während in der Gruppe oft ein Programm dran war, das nicht so recht zu einem gepaßt hat. Ich fände es daher besser, wenn man in der Einführungswoche alle (bzw. die meisten) Schroth-Übungen in einer Gruppe durchgeht und danach dann nur freies Üben macht, dafür dann öfter und länger und mit etwas weniger Patienten pro Therapeutin und zusätzlich ein paar Einzelstunden bekommt. Außerdem könnte man die Zusatzanwendungen wie Fango und vor allem Skoliose-Wasser meiner Meinung nach einsparen. Obwohl, dank Skoliose-Wasser weiß ich jetzt immerhin schon, wie man sich mit 80 in einer Rheuma-Kur fühlt.
Von den Therapeutinnen hatte ich ein gemischten Eindruck. Einige fand ich sehr gut und sie kamen mir auch sehr erfahren vor. Andere fand nicht ganz so überzeugend. Vor allem haben die an allem etwas auszusetzen: Dieser Muskel ist verkürzt, jener Muskel ist verspannt, die Zehen sind zu unbeweglich, der Fuß ist zu platt, usw. und das wurde einem z.T. in einem Ton mitgeteilt, als hätte man deshalb nur noch wenige Wochen zu leben.
Motivationskünstler waren sie auch nicht gerade. Eine hat immer wieder gesagt: „ Es geht hier ja nur um ganz kleine Veränderungen, 0,1mm oder 0,01mm.“ Super motivierend! Eine andere hat diesen tollen Satz gesagt, den ich schon 1000mal gehört und gelesen habe: „Den Scheuermann hattest Du ja in Deiner Jugend, das kann man jetzt nicht mehr viel machen.“ Aber es gab auch eine, die hat mir Mut gemacht und gesagt (wie auch Herr Dr. Steffan): „So eine Kyphose kann man noch sehr gut aufrichten.“ Na, dann will ich das mal glauben.
Und ständig liegen sie einem in den Ohren: „Du mußt unbedingt mehr Sport machen.“ Und wenn man dann fragt was für ein Sport, dann heißt es: „Rückenschwimmen oder Walken.“ Na super, ich fang bestimmt an hier durch die Gegend zu Walken, so nach dem Motto: „Hast Du noch Sex oder walkst Du schon?“ Am besten wohl noch mit so Stöcken. Jedenfalls war mir das Pflicht-Gewalke (ohne Stöcke) um den See schon mehr als peinlich. Genauso wie das öffentliche Reissackgeschleudere auf der Terrasse! Wie im Zoo! Hat mich gewundert, daß uns keiner gefüttert hat. (Ich entschuldige mich schon mal für diesen Absatz, aber ich mußte das mal loswerden. Ich hoffe es nimmt mir keiner übel!)
Aber abgesehen davon kann ich mich nicht beklagen. Ich habe fünf Übungen gelernt (50 mal, zwischen zwei Stühlen und Stäben, über einen Stuhl und Kopfspannbeuge) und ich denke, die haben sie mir richtig beigebracht. Ich bin allerdings heil froh, daß ich keine Skoliose habe. Denn Skoliose-Übungen sind 1000 mal schwieriger als meine Kyphose-Übungen und das hätte ich, glaube ich, nicht hingekriegt (aber wegen meiner eigenen Unfähigkeit, nicht wegen den Therapeutinnen). Nur die Atemtherapie fand ich etwas unzureichend, sie beschränkte sich auf kollektives Massieren der Atemstellen.
Meine Stationsärztin muß ich noch lobend erwähnen. Sie war super nett, hat sich sehr viel Zeit genommen, alle Fragen ausführlich beantwortet und hat einen sehr kompetenten Eindruck gemacht.
Das Essen fand ich ganz gut (im Gegensatz zu den meisten Mitpatienten). Aber das ist vielleicht wie in dem einen Asterix-Film. Da finden auch alle in der Fremdenlegion das Essen schlecht, nur dem Briten schmeckt’s...
Die Betten fand ich auch o.k., aber ich muß sagen, daß ich da auch nicht empfindlich bin. Bei meinem Zimmer hatte ich etwas Pech, es war zum Hof raus und nicht zum See, aber sonst war es prima. Und leider, ach, mit einem Kurschatten ist es auch nichts geworden (trotz 4:1-Verhältnis), dabei hatte ich mir das fest vorgenommen... So gesehen ist Walken wohl doch der ideale Sport für mich!
Viele Grüße,
Tobias
-
Gast
...na wenigstens hat es wärend deiner Reha niemand geschafft dir deinen von mir als sehr sympatisch empfundenen Sarkasmus abzutrainieren.Tobias78 hat geschrieben:„Hast Du noch Sex oder walkst Du schon?“
Tobias, Tobias,Tobias......
Ich glaube du siehst das alles ein wenig zu schwarz.
Ihr hattet meiner Meinung nach doch auch sehr viel Spaß, oder?
Ich habe auch wärend der Kur nicht den Mann meiner Träume kennengelernt und einige sitzen heute noch in Salzu und warten auf die Lieferung der "Katalogmänner"
Geh einfach mit offenen Augen durch die Welt und versteck dich nicht in deinem Korsett oder hinter deinem "bescheuerten" Rücken.
Es gibt einen ganzen Haufen Frauen, bei denen die Skoliose weit schlimmer ausgeprägt und sichtbarer ist, als dein kleiner "Buckel".
Tut mir leid, das ich so radikal werde, aber das muß einfach mal gesagt werden.
Ganz davon ab fand ich dich super nett, humorvoll, charmant, inteligent...etc.
Wenn das eine Frau die du kennenlernst nicht sehen kann, dann ist sie blind, oder dumm (vielleicht auch beides), auf jeden Fall unter deinem Niveau.
Verschwende mit denen nicht deine Zeit, das ist es nicht wert!
Liebe Grüsse
Nicole
Hallo Tobias,
danke für Deinen Bericht!
Da ich ja selbst demnächst nach Salzungen gehe, bin ich für alle Erfahrungsberichte und Eindrücke dankbar.
Ich persönliche finde Walken, Schwunggymnastik etc. aber gar nicht "peinlich", ich gebe zu, ich freu mich schon drauf !!!
Und was den Kurschatten betrifft ... vielleicht hätte es mit einer positiveren Grundhaltung geklappt
?? (Nicht böse sein
).
Viele Grüße!
Allegra
danke für Deinen Bericht!
Da ich ja selbst demnächst nach Salzungen gehe, bin ich für alle Erfahrungsberichte und Eindrücke dankbar.
Ich persönliche finde Walken, Schwunggymnastik etc. aber gar nicht "peinlich", ich gebe zu, ich freu mich schon drauf !!!
Und was den Kurschatten betrifft ... vielleicht hätte es mit einer positiveren Grundhaltung geklappt
Viele Grüße!
Allegra
-
Gast
Hallo. Ich denke Tobias braucht die Übungen für seinen Körper. Ich hab eine (relativ kleine) Trichterbrust, was dazu führte dass sich der Rücken krumm machte und der bauch nach vorne wölbte. Ich war bei keiner Kur. Habe nur Rückengymnastikübungen gemacht. Hab da so einen Zetten vom Arzt mit einigen übungen bekommen. Ich habe diese Übungen über ein halbes Jahr gemacht. Ich konnte durchhaus erfolge sehen und auch wenn der Brustkorb inzischen nicht grade ist, so sind die Muskeln die dadrauf sind dennoch atraktiver als die knochen die vorher da waren und so ein Waschbrettbauch ist auch nicht schlecht das lenkt die Frauen von der Brust ab
Ich mache inzwischen nur wenige Übungen. Meistens versuche ich anders sport zu machen, weil die übubungen auf dauer langweilen, aber man sollte sie schon am anfang durchziehen um zu sehen, welche muskeln dabei geübt werden und wie man sich richtig streckt.... damit man das dann auch in sport einbauen kann. Was die Wahl der Sportart angeht.... Ich habe Festgestellt, dass klettern und schwimmen die perfekten sportarten sind. Versuch es doch mal mit klettern macht voll spass. Musst natürlich vorher einbishen Klimzüge und so.. üben, sonnst ist es zu schwer
Weil beim klettern man ziemlich gut die rückenmuskulatur, bauchmuskulatur und Muskeln von dennen ich gar nicht gewusst habe, dass sie exiestieren
trainieren kann und es macht spass. Bei einer Übung denkt man sich, ja das mache ich, damit ich weniger problemme habe. Beim klettern dankt man nur wie komme ich da am besten hoch und wenn man oben ist, "wau bin ich geil"
oder so 
ach und was den Psychologen angeht. Ein Psychologe kann dir vielleicht helfen. Hey aber wer braucht schon so was. Das was mir wirklich geholfen hat ist der erste Sex mit einer Frau.
Also mindestens ein halbes jahr durchhalten mit übungen sich währrend dessen eine Frau suchen und dann von übungen auch auf "normalen" sport umschalten.
Mein persönlicher Weg zum "Erfolg"
don´t worry, be happy
(ach und damit das ganze nicht zu annonym ist. Bin ein Student, 23 Jahre, zur Zeit mal wieder single)
Ich mache inzwischen nur wenige Übungen. Meistens versuche ich anders sport zu machen, weil die übubungen auf dauer langweilen, aber man sollte sie schon am anfang durchziehen um zu sehen, welche muskeln dabei geübt werden und wie man sich richtig streckt.... damit man das dann auch in sport einbauen kann. Was die Wahl der Sportart angeht.... Ich habe Festgestellt, dass klettern und schwimmen die perfekten sportarten sind. Versuch es doch mal mit klettern macht voll spass. Musst natürlich vorher einbishen Klimzüge und so.. üben, sonnst ist es zu schwer
ach und was den Psychologen angeht. Ein Psychologe kann dir vielleicht helfen. Hey aber wer braucht schon so was. Das was mir wirklich geholfen hat ist der erste Sex mit einer Frau.
Also mindestens ein halbes jahr durchhalten mit übungen sich währrend dessen eine Frau suchen und dann von übungen auch auf "normalen" sport umschalten.
Mein persönlicher Weg zum "Erfolg"
don´t worry, be happy
(ach und damit das ganze nicht zu annonym ist. Bin ein Student, 23 Jahre, zur Zeit mal wieder single)


