Frage nach Korsettqualität Cuxhaven

Alles zur Korsett-Therapie für Jugendliche und Erwachsene bei Skoliose, Morbus Scheuermann, Kyphose ...
Gast

Beitrag von Gast »

hallo miri,
es wird immer schwierig sein, die richtige entscheidung zu treffen.
du hast als laie sicherlich keine erfahrung mit korsetts bzw. mit skoliose, du musst wie die meisten durch deine eigenen erfahrungen lernen.
lass dich nicht von den beiträgen täuschen, sie sind doch sehr subjektiv.
es gibt allerdings wirklich nicht sehr viele gute korsettbauer. mein tip, frag dr. cheneau er wird dir einen guten ot nennen, wenn möglich auch in deiner nähe . ich halte nicht sehr viel vom skoliosetourismus der in deutschland üblich ist, aber leider ist das problem hausgemacht. wenn alle zu rahmouni rennen oder nach sobi, dann können die ot´s in der provinz auch keine erfahrung sammeln. besser wäre es sich mit den ot´s die am wohnort versorgen auszutauschen um im sinne des patienten optimal zu handeln. üblicherweise sind die techniker aber nicht so kollegial, ein cheneauorthese bringt immerhin 2500 euro, was nicht schlecht ist für ein wenig plastik. über die korsttqualität nur soviel, es sollte ein klares ziel bei diagnosestellung genannt werden an dem man sich messen lassen muss. d.h. je nach vorraussetzung gibt es unterschiedliche standards die bekannt sein sollten. es gibt dann eigentlich nur positive überraschungen im weiteren behandlungsverlauf. lass dich aber nicht so sehr durch gradzahlen verwirren, die sind bestenfalls als zwischenergebnisse zu werten und auch nicht immer genau. zur röntgendeutung ein tip, durch die mitte des 5ten lendenwirbels eine lotrechte linie ziehen und hoffen, das die ws sich dieser durch die korsettwirkung bestmöglchst nähert. es muß und kann nicht immer von einer vollkorrektur bzw. überkorrektur als erfolg ausgegangen werden.
viel glück dir und deinem kind
p.s. dr.cheneau www.cheneau@wanadoo.fr
Soj_83
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Beitrag von Soj_83 »

Hallo, AnchetcheprureI,
Du hast geschrieben:
Es geht in der Cuxhavener Klinik noch ein weiteres Problem: das häufige Röntgen.
Das kennen wir auch. Unsere Tochter wurde auch aller halben Jahre geröntgt und das immer gleich 2x, aber nie ohne Korsett. Und während des Klinikaufenthaltes musste sie sich alleine um ihr Schulzeug kümmern und das mit 11 Jahren. Angeblich sollte ja eine sogenannte Erzieherin sich darum kümmern, aber auch das ging voll daneben. Ansonsten wurden wir in regelmäßigen Abständen bestellt, aber die Ärzte waren trotz alledem voll i. O. Vielleicht können sie in Dresden nur nichts anderes als operieren.

Tschüß Letizia
Von anderen etwas fordern ist leicht.
Aber das ist das Allerschwerste:
Die Forderung an sich selbst.

A. S. Makarenko
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Anonymous hat geschrieben:lass dich aber nicht so sehr durch gradzahlen verwirren, die sind bestenfalls als zwischenergebnisse zu werten und auch nicht immer genau. zur röntgendeutung ein tip, durch die mitte des 5ten lendenwirbels eine lotrechte linie ziehen und hoffen, das die ws sich dieser durch die korsettwirkung bestmöglchst nähert.
Oh, klingt klasse. "HOFFEN" :lach: Viel Glück dabei!

Ne, also die Gradzahl ist das einzige Mittel, mit dem der Patient einigermaßen die Kontrolle behalten kann, damit das ganze nicht vollends in Glücksspiel ausartet (was es bei 80% schlechten Korsetts wirklich auch ist).

Gradzahlen sind auch GENAU, und zwar im gegebenen Rahmen von +- 5°. Diese Fehlergrenzen berücksichtigt und die Messung durch erfahrene Leute durchgeführt, sind das sehr brauchbare Werte.

Wer meint, die Qualität die er liefert, nicht auch seinen Patienten überprüfbar machen zu müssen, der tut das sehr wahrscheinlich aus ganz bestimmten Gründen, nämlich um Mangelnde Qualität zu vertuschen. Ehrlichkeit und Überprüfbarkeit für den Patienten ist einfach sehr wichtig, denn wie sonst soll man unterscheiden, zwischen Gut und Schlecht. Und es existiert halt leider diesbezüglich mehr Schlechtes als Gutes.

Gruß,
BZebra
Zuletzt geändert von BZebra am Mi, 04.06.2003 - 22:57, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

hallo bzebra,
du weißt ja ganz genau bescheid, aber wie gesagt die gradzahl sollte nicht stigmatisiert werden. sie ist bei weitem auch nicht das einzige merkmal das dem patienten zur kontrolle dient. schön auch wie du zwischen den zeilen liest, ich habe nie von hoffen geschrieben. wenn man aber eure berichte so liest dienen die nicht unbedingt jedem als ermutigung, und sind manchmal möglicherweise unangebracht. denk an deine eigenen erfahrungen.
wie du sicherlich auch weisst gibt es unterschiedliche schulen bezüglich der richtigen korsettbauweise, problem ist nur das viele ot´s sich nicht die mühe machen entsprechend flexibel zu arbeiten. will sagen die reiten alle auf ihren indi-super-ego-style und machen kollegen nur schlecht.
der markt gibt mehr her als zwei drei einzelkämpfer. nur weil nicht jeder ot alle seine superergebnisse ins netz stellt, heisst das nicht es gibt keine.
viel glück
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Wie sonst kann man als Patient noch überprüfen, ob man mit seinem Korsett den gewünschten Erfolg auch sicher erzielen wird oder womöglich das Ding umsonst trägt.

Nenn sie doch bitte auch, die Möglichkeiten, die auch für den Patienten praktikabel durchführbar sind. Vertrauen in den OT ist ja keine Lösung.
Anonymous hat geschrieben:nur weil nicht jeder ot alle seine superergebnisse ins netz stellt, heisst das nicht es gibt keine.
viel glück
Also, wir als Forums-User würden sowas schon mal erwarten, weil wir uns über das Internet informieren. Aber selbst das würde nicht ausreichen.
Das wichtigste ist immernoch die Mundpropaganda. Ohne die Reputation der eigenen Patienten wird man es schwer haben das Vertrauen von Patienten zu gewinnen, die sich nur aus einem einzigen Grund informieren, nämlich um die bestmögliche Behandlung für sich zu bekommen.

Ich bin mir ganz sicher, daß es noch andere OTs gibt, die ebensogute Korsette wie die von OT Rahmouni bauen. Nicht zu vergessen, daß bei Rahmouni ja auch OTs ausgebildet wurden, die jetzt nicht mehr dort arbeiten. Aber sicher sind sie halt nunmal nicht, deswegen braucht man so viel Informationen wie möglich und auch Patienten-Beispiele; auch welche mit denen man sich im richtigen Leben austauschen kann, um sich selbst ein Bild über die Erfolge zu machen, denn Erfolge fälschen kann jeder.

Zu dem an anderer Stelle mal geschreibenen "nicht so mit den Ketten rasseln". Da kann sich jeder der betreffenden (zu) unbekannten OTs sicher sein, es sind die Patienten, die "mit den Ketten rasseln", nicht die OTs selbst.

Im übrigen, wenn ich an meine eigenen Erfahrungen denke, dann kommt mir nur in den Sinn wie naiv und blauäugig ich bzw. wir waren und niemals diese wirklich wirkungslose Behandlung in Frage gestellt haben, sondern anstatt dessen VERTRAUT habe. Das war der GRÖSSTE FEHLER überhaupt.
Vertrauen ist ja bekanntlich gut, Kontrolle ist aber besser.

LG,
BZebra
Dr. Steffan
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Beitrag von Dr. Steffan »

Anonymous hat geschrieben: über die korsttqualität nur soviel, es sollte ein klares ziel bei diagnosestellung genannt werden an dem man sich messen lassen muss. d.h. je nach vorraussetzung gibt es unterschiedliche standards die bekannt sein sollten. es gibt dann eigentlich nur positive überraschungen im weiteren behandlungsverlauf. lass dich aber nicht so sehr durch gradzahlen verwirren, die sind bestenfalls als zwischenergebnisse zu werten und auch nicht immer genau.
Hier muss ich ja mal heftig wiedersprechen. Die Überraschungen bei OT's die nicht auf die Skolioseorthesen spezialisiert sind sind immer katastrophal. Ich habe täglich mit Orthesen zu tun die nicht einmal den Namen verdienen oder wie Toni sagen würde eher an einen geschmolzenen Mülleimer erinnern. Gute Qualität lässt sich an der Kombination gutes Ergebnis und einiger maßen guter Tragekomfort messen.
es muß und kann nicht immer von einer vollkorrektur bzw. überkorrektur als erfolg ausgegangen werden.
Das sollte aber immer das Ziel sein. Sicher kann es nicht immer erreicht werden. Aber wenn ich schon von vorne herein Abstriche am Ergebnis mache ist das nicht Sinn und Zweck der Skoliosetherapie. Ich lasse mich dann auf den in Deutschland bestehenden allgemeinen Standart herab und der ist nun wirklich eher schlecht.
Dr. Steffan
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Gast hat geschrieben:schön auch wie du zwischen den zeilen liest, ich habe nie von hoffen geschrieben
Naja, lieber "Gast"- es waren deine Worte ;):
Gast hat geschrieben:zur röntgendeutung ein tip, durch die mitte des 5ten lendenwirbels eine lotrechte linie ziehen und hoffen, das die ws sich dieser durch die korsettwirkung bestmöglchst nähert.
sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
wizard

Beitrag von wizard »

mein fehler, sorry. ihr habt mich ertappt.
Gast

Beitrag von Gast »

Hall Soj_83,

ich habe oft mit den Ärzten dort gestritten, ob dieses permanente Röntgen notwenig sei. Sie ließen sich nicht umstimmen und schickten mich erneut zum Röntgen. Der Arzt hatte noch nicht einmal ein Blick auf meinen Rücken geworfen, da wurde ich gleich noch einmal zum Röntgen geschickt. Dies mache ich auch den Ärzten zum Vorwurf. Sie müssten doch eigenlich wissen, dass häufiges Röntgen nicht unbedingt gesundheitsförderlich sind....
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NettiAngel
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Beitrag von NettiAngel »

Was mich an dem Beitrag vom Gast total verwirrt hat ist das Wort "Skoliosetourismus".
Was hat denn bitte Skoliose mit Tourismus zu tun? Wir fahren doch nicht zum Rahmouni um uns dort ein paar schöne Stunden zu machen!
Was habe ich denn davon wenn ich zum Mechaniker vor Ort gehe, in meinem Fall die Uni Klinik MD, und ich von Anfang an keinen Erfolg in Aussicht habe.
Was bleibt einem denn anderes übrig als "Skoliosetourismus" zu betreiben?
Also bei diesem Beitrag kann man echt nur mit dem Kopf schütteln... :nein: :nein: :nein:
Man muss sich stets vergegenwärtigen, dass der heutige Tag nur einmal kommt. Er kehrt niemals wieder!
Soj_83
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Beitrag von Soj_83 »

Hallo Gast,

ich komme auch nicht ganz mit deinen Wort "Skoliosetourismus" klar. Ich stell mir das so vor, dass da jemand seine Ware anpreist, so ungefähr wie: "du bekommst jetzt ein Korsett und hier du könntest auch noch eins gebrauchen". Ich für mich bin froh, dass das Rahmouni-Korsett hier so viel Lob erhält, denn für meine Tochter ist es die letzte Möglichkeit eine OP zu umgehen, denn sie wurde 2 Jahre nicht ins richtige Korsett gesteckt.
Und warum sollten hier im Forum nicht die "Guten" immer wieder erwähnt werden? Klar wird es noch andere geben, aber viele sind froh, wenn sie einen guten Tipp erhalten.

Tschüß Letizia
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A. S. Makarenko
wizard

Beitrag von wizard »

hallo,
mich verwundert euere reaktion auf die formulierung- tourismus.
wenn jemand weit reist, zum teil mehrere 100 km, dann ist er ein reisender, ein tourist. der reisegrund ist die skoliose, deshalb skoliosetourismus. ich habe das nicht böse oder schlecht erscheinen lassen wollen.
gruß
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NettiAngel
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Beitrag von NettiAngel »

Hallo Wizard,

Tourismus ist für mich Urlaub. Urlaub zum erholen u.s.w.
Und bestimmt nicht um einen Arzt zu besuchen! Wir fahren doch nicht freiwillig bzw. nicht gerne nach Stuttgart. Es bleiben nun mal nicht sehr viele Möglichkeiten offen!
Ich würde es auch vorziehen zu einen Orthopädiemechaniker vor Ort zu gehen. Aber leider....
Man muss sich stets vergegenwärtigen, dass der heutige Tag nur einmal kommt. Er kehrt niemals wieder!
Miri

Frage nach Korsettqualität

Beitrag von Miri »

Hallo an Alle,
leider kann meine Tochter die Klinik nach 14 tagen doch noch nicht verlassen. Auf irgendeine Art und Weise geht man dort davon aus, dass sie das Korsett nicht akzeptiert. Sie sagt dies zwar nicht, ihr ist aber ständig übel und sie hat Kopfschmerzen. So wird vermutet, dass diese Symptome psychisch sein können. Darum bleibt sie zur Beobachtung noch ein paar Tage länger, vielleicht muss auch was am Korsett verändert werden.
Frage: Weiß jemand etwas über regelmäßige Übelkeit in der zeit, in der das Korsett getragen wird?
Kann das normal sein?
Antworten könnten mir weiterhelfen.
LG, Miri
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Anchetcheprure
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Beitrag von Anchetcheprure »

Hallo,
ja, diese Symptome kenne ich auch noch aus Cuxhavener Zeit. Allerdings war dies nicht psychisch, sondern körperlich. Denn aufgrund der Pelotten hatte ich auf einmal so etwas wie Migräne-Anfälle bekommen, die aber nach einiger Zeit wieder verschwanden. Auch die permanente Übelkeit kam von der dicken Bauchpelotte. Es wundert mich übrigens, dass sie Deine Tochter nur zwei Wochen dabehalten wollten. Bei meinem ersten Korsett musste ich etwas über drei Wochen da bleiben, andere so gar vier.

Alles Gute für Deine Tocher und schöne Grüße

Anchetcheprure
wizard

Beitrag von wizard »

probleme dieser art können durch das einengen des körperquerschnittes auf höhe der krümmung entstehen. das cuxhavenkorsett ist im prinzip das bostonkorsett. bei beiden wird grossflächig auf den bauch gedrückt ( um das becken aufzurichten ), gleichzeitig wird von hinten auf den lendenwulst druck ausgeübt. es kommt zu einer art quetscheffekt, da nach vorne nicht ausgewichen werden kann. ich habe sehr oft zu eng angepasste cuxhavenkorsetts gesehen, die ähnliche symptome verursacht haben. es ist denke ich nicht die psyche.
dieses wiedersprüchliche konstukt im cuxkorsett sollte ot´s davon abhalten diese zu bauen, oder entsprechen modifizieren.
im übrigen erscheinen mir 2 wochen schon als sehr lang.
dr. muschik hat an jedem 1 montag im monat sprechstunde,soweit ich weiß.
empfehlen kann ich ihn allerdings nicht. habe sehr viele patienten aus cuxhaven kennengelernt denen er nur noch eine op in aussicht gestellt hat , was sich im nachhinein als völlig unnötig erwies.
er prognostizierte in einem fall eine primärkorrektur von unter 50% bei einem ausgangsbefund von jeweils 48° ,bei einer doppelten thorakalen krümmung mit rotation grad 3. was seiner meinung nach als ziel zu gering
sei. stimmt.
die patientin hatte noch kein korsett getragen, wurde dann vorstellig an unserer klinik, versorgt mit einem korsett und hat jetzt eine primärkorrektur auf 10 ° bei th 10 und 20 ° bei th3. rotation ist komplett ausgeglichen.
soviel zu dr. muschik, seinem ot und dem cuxhavenkorsett.
bis bald
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Wiebi
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Beitrag von Wiebi »

hi!
ich finde es nicht so schlimm wie ihr, dass man so lange da sein muss! es ist meiner meinung nach besser, den druck der pelotten langsam ansteigen zu lassen, als wenn man knall auf fall gleich einen riesigen, schmerzhaften druck zu haben! das was ich von den rahmounikorsetten höre, schreckt mich mitlererweile richtig ab! meine krankengymnastin hatt irgendwann mal mit jemanden eine diskussion, über rahmouni korsette und am ende sind beide darauf gekommen, dass rahmounikorsette auch nicht das gelbe vom ei sind! genaue begründungen weiß ich im moment nicht (werde ds nächste mal nochmal nachhaken) aber sie meinte, dass rahmounikorsette häufig auf die lunge drücke und daher nicht gut sein! nur bei wirklich hohen gradzahlen, wo viele schon operieren, würden rahmounikorsette wirklich etwas bringen...
so, nun stempelt meine krankengymnastin als unwissend ab! ich weiß, dass sie ne menge erfahrung etc. hat!
mfg wiebi
wizard

Beitrag von wizard »

hallo wiebi,
ich höre immer das die pelotten so stark drücken, mir ist das als nachteil beim cheneaukorsett bekannt. es sieht auch so aus , als wäre es beim rahmounikorsett so. dieser druck macht das eingewöhnen sehr schwer, ein korsett soll sicherlich spürbar sein muss aber nicht zwangsläufig weh tun. eine aufrichtung der ws ist auch anders möglich. über details kann man streiten, wichtig sind die ergebnisse und der weg dahin. ich habe über jahre versucht auf diese seitl. drücke zu verzichten, was schwer fällt wenn man die klassischen methoden des korsettsbau kennt. es geht aber auch ohne schmerzhaften druck.
es ist sehr interessant was ihr alle schreibt, ich habe zwar sehr viel patientenkontakt aber hier erweitert sich mein verständnis für euere situation taglich. vielen dank.
deine kg darf und muß kritisch sein. ich tausche mich regelmäßig mit den behandelnden kg´s aus. dies ist sehr hilfreich, um die korsetts zu verbessern, ich bin ja kein kg und weiß nicht bis ins kleinste über alle übungen usw. bescheid. soll ja nicht so sein, dafür gats die fachleute. ein doc kann ja auch kein korsett bauen, wenn du verstehst wie ich das meine ?
bis bald
netkitty
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Beitrag von netkitty »

Hi wiebi,
keine Angst vor einem Rahmouni Korsett!
Ich hab meins jetzt seit Freitag und fühl mich "Königlich"! :king:
Es ist nicht bei allen so schlimm und wenn du schon erfahrung im Kosettragen hast, wird es dir mit sicherheit leichter fallen, auch wenn es mehr drücken sollte.
Ich trage es jetzt schon immer so 2-3 Stunden am Stück, dann mache ich 1-2 Std Pause und dann gehts weiter.
Das wird schon, sei einfach zuversichtlich und denk an die möglichen Erfolge, das motiviert!
Grüsse
Nicole
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No matter.
Try again. Fail again.
Fail better.[/i]
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Beitrag von Sabi »

Hallo Wiebi,

ich kann Nicole nur zustimmen. :ja:
Am Anfang ist es ungewohnt aber mit der Zeit gewöhnt man sich an das Drücken und empfindet es nicht mehr als schlimm.

Ein Rahmouni-Korsett ist wirklich nicht schlimm!!!!!!!!!

Zur Eingewöhnung kann man das Korsett ja immer ein wenig öffnen,um sich schneller daran zu gewöhnen.
Ich hab manchmal sogar da Gefühl,dass ich mich mit nicht ganz geschlossenem Korsett mehr selbst korrigieren muss und der Druck so zum Teil größer ict als wenn ich es ganz zu hab.

Vor einem Rahmouni-Korsett muss man wirklich keine Angst haben!!!!!

Liebe Grüße,Sabi :flower: :flower:
In der Idee leben heißt,
das Unmögliche behandeln,
als wenn es möglich wäre.
Goethe
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