Trainer hat geschrieben:Nach meiner Erfahrung sind es keine "Triggerpunkte", die Schmerzen verursachen. Es handelt sich m.E. um verhärtete Bereiche der Muskulatur. Die findet man am besten selbst z.B. mit dem Vollgummiball (Methode s. oben).
Ja, aber der Therapieansatz und das Finden ist doch das Gleiche. Meine Therapeutin meinte, dass in dem Kurs von Bauermeister nicht nur von den tatsächlichen "fernen" Triggerpunkten die Rede war, sondern auch von den "direkten Schmerzpunkten". Die findet man auch mit dem Triggosan Schlüssel sehr gut.
Allerdings in Selbstbehandlung hat sich die Methode "zwischen 2 Türrahmen mit Tennisball 60 mm im Rücken" bei mir bislang sehr gut bewährt, nur mit zusätzlichen starkem Druck der Hände am Türrahmen!!
Ein weiterer Versuch mit Katzenball 35 mm hat erstaunlicherweise nichts gebracht. Es wird zwar auf eine kleinere Fläche gedrückt (was eigentlich dem Triggosan näher kommt), aber die Kraftübertragung ist durch die kleinere Fläche auch geringer.
Da ich aktuell auch die Dehnung in anderer sehr aktiver Form äußerst effektiv anwende, ist die "Druckpunkt Therapie" allerdings temporär etwas in den Hintergrund geraten.
OniPowers? hat geschrieben:Ist diese Triggerpunkt- Therapie der klassischen Thai- Massage nicht sehr ähnlich?
Ich denke, es geht hier tatsächlich um Drucktechniken, Akupressur ist ja auch eine, nur eben mit ganz kleinem Druck. Bis 40 kg sind aber bei Triggerpunkt-Therapie Bauermeister angesagt und es ist offensichtlich, wie Trainer auch sagt, eine individuelle Erfahrung, was nun wie wirkt.
Möglicherweise ist zu geringer Druck mehrmals in der Woche viel weniger effektiv durch kontinuierliche Schädigung des Muskelgewebes, als ein ganz intensiver Druck einmal in der Woche, wohlgemerkt immer auf die gleiche Stelle eines Muskels bezogen.
OniPowers hat geschrieben:Ich war leider nur in einer Sitzung, aber habe mir sagen lassen, dass man nach einer Woche ein neuer Mensch ist. Das hat unser Reiseleiter gesagt, der, wenn ich das richtig erinnere auch einen ordentlichen Haltungsschaden hatte (aber bestimmt nicht nach Schroth etc. geturnt hat, denn er lebt in China).
Also hatte er den Haltungsschaden nach der Behandlung nicht mehr?
Und war das ein Haltungsschaden oder eine Kyphose?
Bitte nicht die Dinge durcheinander bringen, wir reden hier von Verhärtungen und nicht von "Wirbelsäulenbegradigung", die vor einiger Zeit hier massiv in Malaysia beworben wurde, ohne das irgendein schlüssiger konkreter Erfahrungsbericht vorgelegt wurde.
Gruss
Klaus