Skoliose & Snowboarden

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Antworten
Allison

Skoliose & Snowboarden

Beitrag von Allison »


Hi!
BIn neu hier und hätte gleich ein Anliegen.
Hab' schon seit ca. 20Jahren Skoliose und will heuer erstmals
ein Snowboard besteigen.Ich weiss,es ist nicht der beste Sport für mich,aber gibt es eine Möglichkeit den Rücken schonend darauf vorzubereiten?
Ich mache gerade Trockentraining auf dem Skateboard.
Wer hat Erfahrung mit Snowboarden mit Skoliose?
Danke für eure HIlfe.
cybergirl0013
Newbie
Newbie
Beiträge: 7
Registriert: Mi, 12.07.2006 - 14:16

Beitrag von cybergirl0013 »

hi allison,
über rückenschonende vorbereitung kann ich dir leider nichts sagen aber meine erfahrungen mit snowboards sind leider gar nicht gut.
wollte es auch lernen, hab auch drei kurse gemacht, etliche freunde von mir haben versucht es mir bei zu bringen, alles ohne erfolg.
ich muss dazu sagen dass ich ein feigling bin, aber das allein ist glaub ich nicht schuld an meinem misserfolg.
ich glaube inzwischen dass man sich mit einer skoliose deshalb schwerer tut, weil ja der ganze körper nicht gerade ist. also stehst immer mehr oder weniger schief, weshalb du viel schwerer das gleichgewicht halten kannst. außerdem musst du den oberkörper in den kurven immer ausgleichend drehen. das gelingt auch nicht wirklich, weil ja die beweglichkeit auch eingeschränkt ist.
und gerade am anfang stürzt man sehr oft, auch auf den rücken, was glaub ich nicht gesund sein kann.
ich hab meistens nach so einem tag ziemliche rückenschmerzen gehabt.
ich will dir jetzt nicht unbedingt davon abraten, musst es selber probieren, wenn deine skoliose nicht so stark ausgeprägt ist, gehts dir vielleicht besser als mir.
musst es ausprobieren.
kauf dir aber auf keinen fall gleich die ganze ausrüstung. schau dass irgendwo ein board ausborgen kannst, für den fall, dass es dir gleich geht wie mir. wäre ja schade ums geld.
liebe grüße!
cybergirl0013
Newbie
Newbie
Beiträge: 7
Registriert: Mi, 12.07.2006 - 14:16

Beitrag von cybergirl0013 »

hi allison,
über rückenschonende vorbereitung kann ich dir leider nichts sagen aber meine erfahrungen mit snowboards sind leider gar nicht gut.
wollte es auch lernen, hab auch drei kurse gemacht, etliche freunde von mir haben versucht es mir bei zu bringen, alles ohne erfolg.
ich muss dazu sagen dass ich ein feigling bin, aber das allein ist glaub ich nicht schuld an meinem misserfolg.
ich glaube inzwischen dass man sich mit einer skoliose deshalb schwerer tut, weil ja der ganze körper nicht gerade ist. also stehst immer mehr oder weniger schief, weshalb du viel schwerer das gleichgewicht halten kannst. außerdem musst du den oberkörper in den kurven immer ausgleichend drehen. das gelingt auch nicht wirklich, weil ja die beweglichkeit auch eingeschränkt ist.
und gerade am anfang stürzt man sehr oft, auch auf den rücken, was glaub ich nicht gesund sein kann.
ich hab meistens nach so einem tag ziemliche rückenschmerzen gehabt.
ich will dir jetzt nicht unbedingt davon abraten, musst es selber probieren, wenn deine skoliose nicht so stark ausgeprägt ist, gehts dir vielleicht besser als mir.
musst es ausprobieren.
kauf dir aber auf keinen fall gleich die ganze ausrüstung. schau dass irgendwo ein board ausborgen kannst, für den fall, dass es dir gleich geht wie mir. wäre ja schade ums geld.
liebe grüße!
eli
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 58
Registriert: So, 17.07.2005 - 17:26
Wohnort: Guben
Kontaktdaten:

Beitrag von eli »

Hey...
Als ich vor 4 Jahren angefangen habe Snowboard zu fahren, wusste ich noch gar nichts von meiner Skoliose. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich da schon eine leichte Skoli hatte. Bin dann trotzdem jedes Jahr gefahren, auch als ich dann wusste, dass ich Skoli hab.
Es kommt vielleicht auch darauf an, wie viel Grad die Skoliose betraegt. Vielleicht probierst du es einfach aus und wenn du kein gutes Gefuehl dabei hast oder es wehtut, dann kann man es ja immer noch sein lassen.

LG, eli
Wolfi
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 70
Registriert: Mi, 23.04.2003 - 15:53
Geschlecht: männlich
Diagnose: M. Scheuermann / leichte Skoliose
Hyperkyphose 78° (2003)
Therapie: Schroth (3x Bad Salzungen)
Seit 2003 das 4. Rahmouni
Wohnort: Süd-Bayern

Beitrag von Wolfi »

Hallo Allison,

wegen meiner Skoliose würde ich mir beim Snowboarden keine Sorgen machen. Snowboarden ist für die Wirbelsäule garantiert nicht ungesünder als Skifahren.

Verdrehen tust du deine Wirbelsäule nur, wenn du Driftschwünge machst, weil man damit den Schwung auslöst. Diese Art von Schwünge machst du sicherlich als Anfänger, sobald du etwas besser auf dem Board unterwegs bist, wirst du auch carven. Beim carven belastet man nur abwechselnd die beiden Kanten, verdrehen muss man dabei gelegentlich mal den Kopf, dass du keinen anderen umnietest, aber der Oberkörper bleibt dabei ganz ruhig und wird auf keinen Fall verdreht.

Was in meinen Augen Pflicht ist, vielleicht bei krummen Wirbelsäulen etwas mehr als bei geraden, ist das Tragen eines Rückenprotektors. Man sollte dabei die Langversion nehmen, die die ganze Wirbelsäule vom Hinterteil bis Höhe Schultern abdeckt. Die Teile gibt es entweder im Motorradladen, mittlerweile auch schon in fast jedem Snowboardshop und im Moment gerade sehr sehr günstig (wenn auch etwas schwer) bei Tchibo. Die Protektoren absorbieren jeden Aufprall super gut, dass deine Wirbelsäule bei einem Crash garantiert als letztes Teil an deinem Körper Schaden nimmt.

Was mittlerweile auch schon Pflicht ist, unabhängig von der WS, ist ein Helm, aber das musst du natürlich selbst wissen.

Boarden ist soooooooooo g... , lass dich auf keinen Fall davon abhalten.

Viele Grüße!
Wolfi
Antworten