Begleitperson, Eigenbeteiligung, gesetz./priv. KK

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
loewin16
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Beitrag von loewin16 »

Hallo BZebra,
vielen Dank für die Antwort. Ich werde den Eindruck nicht los, dass du reichlich gefrustet bist von unserem "Solidarsystem" und mit einigen Vorurteilen durchs Leben gehst. Und du wirst sicher deine Gründe dafür haben, das kann ich gut akzeptieren. Schwerer fällt es mir, dass ich hier von dir angegriffen werde, ohne dass du irgendwelche Hintergründe, geschweige denn meine Person kennst. Ich möchte mich zu dem Thema nicht weiter mit dir auseinandersetzen, weil es für mich monmentan viel dringlichere Dinge gibt. Ausserdem komme ich in dieses Forum, um Anregungen, Infos und Hilfen zu bekommen. Denn - stell dir mal vor - Krankheit macht vor niemandem halt, egal ob arm oder reich, privat oder gesetzlich versichert, gross oder klein, intelligent oder dumm...! Du merkst, ich bin etwas erbost, aber das legt sich schnell wieder.Gruß loewin16
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Hallo!

Bin über meine Mama in der gesetzlichen KK familienversichert.
Ab dem 19. (!!) Geburtstag musste ich Rezeptgebühr zahlen, obwohl ich noch zur Schule ging. Das lag daran, dass meine Mama zu gut verdient (es zählt das Familieneinkommen) und ich noch bei meinen Eltern wohnte (wohne immer noch da).
Jetzt bin ich aber wieder zuzahlungsbefreit. Ich gehöre zu den "armen" Studenten, die BAföG beziehen. Wenn man BAföG bezieht, kann man bei den Eltern wohnen und sich befreien lassen.
:)

Gruß
TOMMA
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Sabi
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Schroth-KG

Beitrag von Sabi »

Hallo Tomma!

Hab ich es richtig verstanden,dass die Zuzahlung vom Familieneinkommen abhängt und nicht vom Einkommen dessen,mit dem man versichert ist?
Meine Mutter,mit der ich versichert bin,arbeitet nämlich nur halbtags und wär somit einkommensmäßig unter der Grenze,d.h. ich müsste nicht zuzahlen.
Wenn da aber auch noch das Einkommen meines Vaters mit reingerechnet wird,wären wir klar drüber.
Manchmal ist man als angehender Abiturient einfach benachteiligt,han ich das Gefühl.:-(
Ab den 1.September werd ich aber dann definitiv wieder zuzahlungsbefreut sein,denn da baginne ich eine Ausbildung(bei meiner jetziger Krankekasse,d.h.,ich kann euch dann genauestens informieren,wie das ganze geregelt ist)


Lieber Gruß,Sabi:) :)
Spila
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Re: Begleitperson, Eigenbeteiligung, gesetz./priv. KK

Beitrag von Spila »

loewin16. hat geschrieben:Gibt es hier im Forum Eltern, die das auch schon hinter sich haben und mir von ihren Erfahrungen berichten können? Und wie hat das mit der Kostenübernahme für die Kasse geklappt? Wir sind privat versichert und die Kasse will die 51.-€/Tag nicht übernehmen! Gibt es da irgendwelche Argumentationstipps? Wenn die Kasse zahlt, wird es höchstens auf Kulanzbasis sein.
Hallo Loewin 16

Ich weiss, meine Antwort kommt reichlich spät, aber ich hab den Thread erst jetzt gesehen ("bewege" mich normalerweise nicht in diesem Unterthema).

Schreib doch deiner Kasse, dass eine erfolgreiche Kur nur möglich ist, wenn du mitfährst. Dass ohne deine Begleitung die (teure) Kur ein Misserfolg werden könnte.

Das ist das, was mir dazu einfällt. Du kannst ja mit der Kasse verhandeln, z.B. dass sie nur die Hälfte übernehmen, oder so. Wenn deine ganze Familie dort versichert ist, sollten sie schon kulant sein, ihnen könnte da ja ein guter Kunde verloren gehen (in der Schweiz denkt man zumindest so).

Gruss
Theres

PS: In der Schweiz gibt es nur private Krankenkassen, und es funktioniert auch! Privat heisst nicht, dass einem die Patienten egal sind! Die denken schon langfristig (z.T. muss man die schon überzeugen, aber es geht!)
... that's life, but we've got only one, so let's make the best out of it!
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