Zusammenhang Tinnitus / Ohrgeräusche mit Skoliose, OP, Stab

Schreibe deinen Erfahrungsbericht zur Skoliose, Schmerzbekämpfung etc. oder tausche Erfahrungen mit Leidensgenossen aus
bandibine
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Zusammenhang Tinnitus / Ohrgeräusche mit Skoliose, OP, Stab

Beitrag von bandibine »

Hallo alle zusammen,

das Thema wurde zwar ein paar Mal kurz angeschnitten, aber ging nie so richtig in meine Richtung.

Mich würde mal interessieren, ob ihr Probleme mit Tinnitus / Ohrgeräuschen habt. Bitte schreibt mir, seit wann ihr es habt, ob ihr Probleme mit der Halswirbelsäule habt (und dies auch spürbar mit dem Tinnitus zusammenhängt), ob ihr Skoliose habt, ob ihr operiert / versteift seid, in welchem Wirbelbereich, wann eure OP war und welches Metall ihr im Rücken habt (Stäbe, Schrauben, Klammern). Und ob ihr nachts durchschlaft und bequem liegen könnt. Und ob ihr Schmerzen in irgendeinem Bereich des Rückens habt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die einzige bin, die Probleme in diese Richtung hat... und würde gern hören, wie es anderen geht.

Kurz zu mir:
Ich habe regelmäßig Probleme mit Halswirbeln und Nacken und habe chronischen Tinnitus, mit dem ich meistens ganz gut klar komme.
Ich habe zusätzlich ein Ohrgeräusch, ein Brummen, was unregelmäßig alle paar Wochen oder Tage ausschließlich nachts einseitig auftaucht (2. Nachthälfte) und mich aufweckt. Es verschwindet erst wieder, wenn ich morgens für einige Zeit auf bin und bleibt dann auch verschwunden.
Mein Gefühl sagt mir ganz stark, dass es einen Zusammenhang zwischen Rücken und Ohrgeräusch geben muss, da dies - wenn verstärkt immer gemeinsam auftritt.


Noch eine Anmerkung: bitte keine Tipps und Ratschläge für Tinnitustherapien - die habe ich alle schon durch - danke!

Ich bin gespannt..
bandibine
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Hast du mal abklären lassen, ob du zu den Leuten gehörst, die nachts mit den Zähnen knirschen?
Zähneknirschen kann Schmerzen im Nacken-, Schulterbereich und auch Kopfschmerzen (Ohren, Schläfen) verursachen.
Manche vermuten sogar, Zähneknirschen könnte die Ursache für Tinnitus sein.
Claudia 2

Beitrag von Claudia 2 »

Ich habe Ohrgeräusche und bin seit 1990 schwerhörig, habe das Gefühl, daß es mit meinen Blockaden und Knötchen, die ich u. a. auch an der HWS habe, zusammenhängt, wenn die betreffenden Regionen relativ gut entdreht sind, höre ich besser, nur leider kann ich den entdrehten Zustand nie muskulär halten und sacke immer wieder in die Blockaden zurück (an den Übergängen der Bögen). Habe geringgradige Skoliose, aber Kyphose dazu, bin nicht operiert.
Marina
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Beitrag von Marina »

medizinisch gesehen kann ein zusammenhang zwischen Wirbelsäule und Tinnitus bestehen. es sind zwar nur wenig leute, bei denen dies zu trifft, aber vielleicht gehörst du ja auch daz. ich gehöre zu diesen kanidaten und komme aber so super zurecht. nur bei zusätzlichem stress wirds sdchlimmer. denke bei mir kommt es vorallem durch die belastung der HWS durch die op, da sie ja jetzt mehr aushalten muss. werd es aber demnächst med. abklären lassen.

@bandibine: würdest du mir evtl. verraten welche therapien du bei welchen leuten gemacht hast (psychologe, arzt....) und wie alt du bist, ob und wenn, wie schwer dein hörverlust ist usw..... wäre nämlich super interessant, da ich azubi zur hörgeräteakustikerin bin und das thema mich sehr interessiert. kannst mir ja sonst auch ne persönliche mail schreiben und nicht hier öffentlich. danke

gruß marina
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Schön, dass mal jemand antwortet, ich dachte ich sei die Einzige mit diesen Problemen. Bitte schreibt mir unter diesem Thema, wenn ihr ähnliche Probleme habt. :ja:
Claudia 2 hat geschrieben:Ich habe Ohrgeräusche und bin seit 1990 schwerhörig, habe das Gefühl, daß es mit meinen Blockaden und Knötchen, die ich u. a. auch an der HWS habe, zusammenhängt, wenn die betreffenden Regionen relativ gut entdreht sind, höre ich besser, nur leider kann ich den entdrehten Zustand nie muskulär halten und sacke immer wieder in die Blockaden zurück (an den Übergängen der Bögen). Habe geringgradige Skoliose, aber Kyphose dazu, bin nicht operiert.
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Nein, ich knirsche nicht, dann würde mein Freund flüchten...
:D
Tomma hat geschrieben:Hast du mal abklären lassen, ob du zu den Leuten gehörst, die nachts mit den Zähnen knirschen?
Zähneknirschen kann Schmerzen im Nacken-, Schulterbereich und auch Kopfschmerzen (Ohren, Schläfen) verursachen.
Manche vermuten sogar, Zähneknirschen könnte die Ursache für Tinnitus sein.
:D
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Hallo Marina,
ich schreib meine Antwort mal an alle, du kannst mir aber gern auch privat weiterschreiben.
Ich bin 33 und habe schon ewig chronischen Tinnitus - ohne Hörsturz - ohne Hörverlust. Therapien: Psychotherapie, Druckkammer, Infusionen, Gingko, Retraining, Noiser - HNO-Arzt, Osteopathie, Orthopäde - alles naja- ohne Erfolg. Demnächst habe ich wieder einen Termin beim Orthopäden und danach evtl. nochmal beim Neurologen (Nervenbahnen).

Ich bin mir sicher, dass es mit der HWS zusammenhängt, da beides meist parallel schlimmer wird. Mal sehn, was der Orthopäde sagt.
Eine gute Möglichkeit ist Tiefenentspannung z.B. CranioSacrale Therapie in Verbindung mit Ohrakupunktur - das macht Ohrgeräusche kurzzeitig bei mir leiser.

Zu welchem Mediziner gehst du?
Marina hat geschrieben:@bandibine: würdest du mir evtl. verraten welche therapien du bei welchen leuten gemacht hast (psychologe, arzt....) und wie alt du bist, ob und wenn, wie schwer dein hörverlust ist usw..... wäre nämlich super interessant, da ich azubi zur hörgeräteakustikerin bin und das thema mich sehr interessiert. kannst mir ja sonst auch ne persönliche mail schreiben und nicht hier öffentlich. danke

gruß marina
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Beitrag von bandibine »

Wie lässt du die Regionen denn "entdrehen"?
Claudia 2 hat geschrieben:wenn die betreffenden Regionen relativ gut entdreht sind, höre ich besser, nur leider kann ich den entdrehten Zustand nie muskulär halten und sacke immer wieder in die Blockaden zurück
bandibine
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Eine Info für alle Betroffenen:

Beitrag von bandibine »

Hallo ihr,
ich war heute beim Orthopäden und stellt euch vor:
er diagnostizierte, dass mein Tinnitus von der OP kommt.
Wow, der erste Arzt seit 15 Jahren, der ganz klar und deutlich sagt:
DAS ist die Ursache!!

Die Diagnose war, das Metall ist ein Fremdkörper und sorgt
für Irritationen. Durch die Versteifung werden die Halswirbel mehr belastet und drücken auf die darinliegenden Nervenbahnen.
Mir wurde konsequenter Muskelaufbau empfohlen. Ich schwanke jetzt zwischen Reha wegen Tinnitus, Reha wegen Wirbelsäule oder keiner Reha wegen Zeitmangel...

Ich berichte gern nochmal, ob der Tinnitus durch den Muskelaufbau gelindert wurde.

bandibine
Claudia 2

Beitrag von Claudia 2 »

Hallo Banbine!
Wie lässt du die Regionen denn "entdrehen"?
Claudia 2 hat folgendes geschrieben:
wenn die betreffenden Regionen relativ gut entdreht sind, höre ich besser, nur leider kann ich den entdrehten Zustand nie muskulär halten und sacke immer wieder in die Blockaden zurück.


Ich versuche, die Ecken der Bögen durch Gegendrehen weitzuhalten/auseinanderzuziehen, so daß die Wirbel dort mehr Platz haben.

WEnn ich das richtig verstanden habe, ist das der Unterschied zwischen normaler KG und Schroth. Bei der normalen KG sind die Eckwirbel eher fest. Man lernt es aber auch etwas bei der normalen KG, eben das "sich nicht wegdrücken/-drehen lassen", das Eindrehen in die Skoliose-Richtung verhindern und in die Gegenrichtung spannen. Aber leider eben leichter gesagt als getan... Damit quäle ich mich jetzt schon seit mindestens 2 Jahren herum....
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Claudia2,

zwischendurch mal was anderes.
Du postest hier ja schon interessante Sachen. Wie wäre es denn, wenn Du Dich registrieren würdest. Das erleichtert die Kommunikation und ist ja auch ein Ausdruck von Gemeinsamkeit.
Vielen Dank.

Gruss
Klaus
Claudielle
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Registrierung

Beitrag von Claudielle »

Hallo Klaus, da war wohl was schiefgelaufen, wollte mich ursprünglich unter "claudielle" registrieren lassen, dann kam eine Meldung "Name ist schon vergeben" oder so ähnlich, so daß ich es mit "claudia 2" versucht hatte, aber wohl unbemerkt immer nur als "Gast" aufgetreten bin - sorry.

Jedenfalls bin ich mit einem neuen Versuch nun -hoffentlich- doch unter "claudielle" zukünftig zu sehen.
Claudielle
gizbo
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Beitrag von gizbo »

Also ich habe nen ganzen leichten Tinnitus. Bin '98 nach Harrington operiert wurden, allerdings wurde nur die untere Wirbelsäule versteift. habe mittlwerweile oben wieder ne gute Krümmung (sollten so an die 50°) sein und meine Halswirbelsäule ist auch leicht schief. habe zur Skoliose noch ne Kyphose (~90°). naja mein Hals ist laut meiner KG immer ein wenig verspannt, aber nicht doll.

Wobei der Tinnitus bei mir wohl durch Lärm ausgelöst wurde. War aufm Abi-Ball und danach noch in der Disco und dazu noch gut angetrunken und dann bin ich am nächsten Tag mit nem Tnnitus aufgewacht, der sich aber im laufe der Zeit verbessert hat.

Naja bei mir ist aber Diagnose nicht so einfach, da ich noch ne spinale Muskelatrophie habe und nicht auszuschließen ist ob die auch was damit zu tun haben könnte. Zudem ist mein Kiefer auch nicht ganz akkurat das mein KFO auch dort die Ursache nicht ausschließen könnte. Könnte also ne Menge als Ursache in Frage kommen.

/edit: Habe keine Schmerzen und habe afaik Titan mit Schrauben drin
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Wiebi
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Beitrag von Wiebi »

hallo!
ich habe ständigen tinnitus. ich schätze seit der grundschule. höre ein rauschen und ein piepen, das rauschen war schon in der grundschulzeit da (bin jetzt 17). hörsturz hatte ich keinen, höreinschränkung eigentlich auch noch nicht, nur wenn leise gesprochen wird, überpiept der tinnitus das ganze manchmal. allerdings habe ich neulich bei uns im physikunterricht festgestellte, als wir ein gerät hatten, mit der man die ronfrequenzen immer höher drehen konnte, dass ich viel eher den ton nicht mehr gehört hab, als alle anderen. zwar fällt das im alltag noch nicht so auf, aber ein "anflug" von schwerhörigkeit ist da schon zu vermuten, das das bei uns auch in der familie liegt.
ich bin sehr häufig in der halswirbelsäule verspannt und habe es auch häufig mit bloackaden zu tun. mein kiefer ist auch ziemlich verspannt und öffnet z.b. nicht gleich schnell, auf beiden seiten.
LG Wiebke

[i]Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.[/i]
joyride
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Beitrag von joyride »

Auch nen Tinitus - mein HNO schiebt es auf die Halswirbelsäule, andere physiologische Gründe kann er nicht erkennen. Beim Hörtest sieht man einen schönen "Knick" genau bei der Frequenz. Höhere und tiefere top!! Bei Verspannung wird es schlechter, im Urlaub besser....
Wenn es nervt nehme ich Ginko.

Joy
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Toni
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Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
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1 Milwaukee
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1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen!
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Beitrag von Toni »

Habt ihr schon mal versucht, ob der Tinnitus geringer wird, wenn Ihr die Nervenwurzeln im HWS-Bereich mit sanftem und dosiertem Entlastungszug mit einer Glisson-SchlingeBild leicht streckt. Bis 7 kg Gegengewicht wird gerade das Gewicht des Kopfes etwa aufgehoben und die Hals und Nackenmuskeln können total entspannen. Von 7 - 10 kg kommt dann leichter Zug auf die HWS.
Aber sprecht vorher mit Eurem Arzt oder PT darüber. Unter besonderen Umständen kann so ein Glisson-Gerät auch verordnet werden, aber erst mal bei der PT versuchen ob es hilft und was bringt!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Hallo,
hast du nur Ohrgeräusche oder auch Hörminderung?
Gruß
bandibine
gizbo hat geschrieben:Also ich habe nen ganzen leichten Tinnitus. Bin '98 nach Harrington operiert wurden, allerdings wurde nur die untere Wirbelsäule versteift. habe mittlwerweile oben wieder ne gute Krümmung (sollten so an die 50°) sein und meine Halswirbelsäule ist auch leicht schief. habe zur Skoliose noch ne Kyphose (~90°). naja mein Hals ist laut meiner KG immer ein wenig verspannt, aber nicht doll.

Wobei der Tinnitus bei mir wohl durch Lärm ausgelöst wurde. War aufm Abi-Ball und danach noch in der Disco und dazu noch gut angetrunken und dann bin ich am nächsten Tag mit nem Tnnitus aufgewacht, der sich aber im laufe der Zeit verbessert hat.

Naja bei mir ist aber Diagnose nicht so einfach, da ich noch ne spinale Muskelatrophie habe und nicht auszuschließen ist ob die auch was damit zu tun haben könnte. Zudem ist mein Kiefer auch nicht ganz akkurat das mein KFO auch dort die Ursache nicht ausschließen könnte. Könnte also ne Menge als Ursache in Frage kommen.

/edit: Habe keine Schmerzen und habe afaik Titan mit Schrauben drin
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Hallo,
hast du die Hörminderung mal untersuchen lassen?
Ich habe meinen Tinnitus auch seit ich denken kann, aber mindestens seit der OP.
Ich war jetzt 5 mal bei der Krankengymnastik und mein lästiger, nur nachts auftauchender Brummton ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. Parallel dazu sind seit Jahren die Muskeln etwas entspannter - weg ist es natürlich nicht. Genauso wenig wie der normale Tinnitus - der aber weniger störend geworden ist. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben.
Wäre schön, wieder von dir zu hören.
Bandibine
Wiebi hat geschrieben:hallo!
ich habe ständigen tinnitus. ich schätze seit der grundschule. höre ein rauschen und ein piepen, das rauschen war schon in der grundschulzeit da (bin jetzt 17). hörsturz hatte ich keinen, höreinschränkung eigentlich auch noch nicht, nur wenn leise gesprochen wird, überpiept der tinnitus das ganze manchmal. allerdings habe ich neulich bei uns im physikunterricht festgestellte, als wir ein gerät hatten, mit der man die ronfrequenzen immer höher drehen konnte, dass ich viel eher den ton nicht mehr gehört hab, als alle anderen. zwar fällt das im alltag noch nicht so auf, aber ein "anflug" von schwerhörigkeit ist da schon zu vermuten, das das bei uns auch in der familie liegt.
ich bin sehr häufig in der halswirbelsäule verspannt und habe es auch häufig mit bloackaden zu tun. mein kiefer ist auch ziemlich verspannt und öffnet z.b. nicht gleich schnell, auf beiden seiten.
bandibine
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Beitrag von bandibine »

Hallo,
was tust du gegen die Verspannungen?
Ich würde dir unbedingt empfehlen, etwas zu tun, sonst wird es garantiert schlimmer...
Und Gingko hilft dir? Ich habe dies selbst mehrfach über längere Zeiträume eingenommen. Ich merke zwar, dass es leistungssteigernd wirkt, aber Ohrgeräusche bekämpft es nicht.
Bandibine
joyride hat geschrieben:Auch nen Tinitus - mein HNO schiebt es auf die Halswirbelsäule, andere physiologische Gründe kann er nicht erkennen. Beim Hörtest sieht man einen schönen "Knick" genau bei der Frequenz. Höhere und tiefere top!! Bei Verspannung wird es schlechter, im Urlaub besser....
Wenn es nervt nehme ich Ginko.

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Beitrag von bandibine »

Hallo Toni,
hat dies den gleichen Effekt wie bei der Krankengymnastik? Dabei zieht der PT mit seinen Händen an der HWS, streckt, dehnt und drückt und es ist wahnsinnig wohltuend und entspannend. Und es wirkt anscheinend auch.
Bandibine
Toni hat geschrieben:Habt ihr schon mal versucht, ob der Tinnitus geringer wird, wenn Ihr die Nervenwurzeln im HWS-Bereich mit sanftem und dosiertem Entlastungszug mit einer Glisson-SchlingeBild leicht streckt. Bis 7 kg Gegengewicht wird gerade das Gewicht des Kopfes etwa aufgehoben und die Hals und Nackenmuskeln können total entspannen. Von 7 - 10 kg kommt dann leichter Zug auf die HWS.
Aber sprecht vorher mit Eurem Arzt oder PT darüber. Unter besonderen Umständen kann so ein Glisson-Gerät auch verordnet werden, aber erst mal bei der PT versuchen ob es hilft und was bringt!
Gruß Toni
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