Beeinträchtigung durch Versteifung

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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DAGI T
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Beitrag von DAGI T »

interessant...

was Ihr alle so erlebt habt...

ich habe fast 60 Grad und BIN NICHT OPERIERT, wollte und konnte seinerzeit nicht...

mir geht es aber auch einigermaßen gut, im Moment...

an den nicht registrierten Gast...

ja, Laufen, also joggen sollte man nicht immer oder unbedingt...
versuch es doch einmal mit walken, nordic walken...
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seemannskiste
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Beitrag von seemannskiste »

Damien hat geschrieben:

Leben lässt es sich so schon, wenn man sich nicht sehr ungeschickt anstellt, bemerkt auch keiner die Versteifung, wenn man allerdings etwas größer ist, so wie ich (190cm) und die Versteifung recht lang ist, kann es schon manchmal schwierig werden, sich einfach mal so nach vorne beugen und so was auf einem Tisch auszufüllen ist bei mir nurnoch sehr selten drin, in der Regel garnicht, das nervt dann doch etwas.
Der größte Vorteil einer OP ist eben, dass man zumindest die ersten Jahre keine Schmerzen mehr hat und optisch auch wieder ziemlich Top aussieht. Heute, wo ich weis das es Rahmounikorsette gibt und Schroth-KG würde ich mir das mit der OP auf jeden nochmals sehr sehr gut überlegen, wenn ich nochmal die Wahl hätte...

Erwähnen möchte ich noch zusätzlich, wer denkt, nach einer OP sei alles gut, der irrt sich. Ich kämpfe gerade aktuell mit massiven Nacken und Halswirbelproblemen, die ohne OP leicht zu beheben wären, durch die lange versteifung allerdings ist es nun extrem schwer, die Sache in den Griff zu bekommen :( - eine Problematik die wohl jeden versteiften früher oder später in der einen oder anderen Art heimsuchen wird!!

Viele (wie auch ich damals) lassen sich zu leicht von den vollmundigen Versprechen der Operateure blenden...

hallo Damien,

du sprichst mir aus dem herzen, gerade dieses wissen, dass es diese rhamouni-dinger und den ganze schwachsinn gibt und das die sogar auch noch mit 14 helfen.... ( was ja damals alle meine orthopäden bestritten haben, als hätten sie die weisheit mit löffeln gefressen )
es gibt tage da kratzt es mich keinen meter dass ich da hinten schrauben drinn habe, an anderen bekomme ich wut und ich will mich einfach nur wieder richtig bücken können...

kann mich noch ziemlich gut an meine erste fahrt in einem normalen auto erinneren (meine eltern hatten damals einen vw-bulli und ich kam erst nach 2 monaten in den genuss mal in wirklich in einem auto zu fahren in das man nicht easy einsteigen kann ) dass ding war damals, ich kam einfach nicht rein. hab bestimmt ne 1/4 stunde gebraucht... autofahren ist einfach das wobei ich merke das es nervt, stört, wehtut usw....
wenn es nicht die halswirbelsäule ist, dann ist es wie bei mir die lenden-ws
man muss den unversteiften teil unbedingt in bewegung halten sonst ist es aus !


aber im großen und ganzen kann ich mich garnicht mehr erinnern wie es vorher war....ich denke das geht jedem früher oder später so...

schuhe binden...

schuhe binden war einfach vorher kein großer akt, man hat sich halt die schuhe gebunden und sich keinen abgekrampft....

ab einer gewissen körpergröße, und einer gewissen länge der versteifung, na sagen wir mal so ab 7 wirbeln aufwärts ist so eine versteifung einfach nicht mehr so easy wie die ärzte es gerne hätten... aber diese zahlen... alles abstrackt, der mensch ist eben durch simple statistik nicht zu beschreiben...


vom dave...
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Kathy_Lindner
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Beitrag von Kathy_Lindner »

Kaethelschen



hi ich wollte dich frage wieviel grad du gehabt hast weil es hängt ja davon auch ab und von der versteifungszohne wie man sich jetzt zb. die schuhe binden kann usw.
Kathy_Lindner
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Beitrag von Kathy_Lindner »

damien wieviel grad hast denn?
Verena77
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Beitrag von Verena77 »

Habe selber 98 Grad und wurde vor 12 Jahren ( im recht späten Alter von 16) versteift. Für die Statistik: 80% der Wirbelsäule kann ich laut Arzt nicht mehr bewegen...
Ich denke es kommt in vielen Fällen eher auf die post - OP ´sche Lebenseinstellung und (leider) in anderen Fällen auf die Diagnose an...
Trotz allem: NIE entmutigen lassen. Habe nach der OP noch eine Ausbildung im Handwerk gemacht und studiere (also viel "Rücken schädliches Sitzen)mittlerweile. Mit den Rückschlag, dass eine Schraube mal nachgezogen werden mußte kann ich leben.Schließlich war es den Spaß wert.
Im übrigen sind unglaubige Gesichtsausdrücke von seiten der Ärtze immer wieder ein Erlebnis...
crazy

Beitrag von crazy »

hallo ihr liebe ich bin heute auf eure seite gestoßen und mir die vor-und nachteile einer versteifung der lenden wirbel durch gelesen da auch ich von einem solche eingriff betroffen bin. ich arbeite im garten und landschaftsbau bin 40 jahre und befürchte das ich meinen job nicht mehr richtig ausüben kann ka was dann folgen soll und wie so eine op von statten geht.
wie lange ist denn so eine reha und wann kann ich mit wieder aufnahme meine job´s rechnen???
es sind die letzten beiden bandscheiben die raus sollen da auch ein hoher verschleiß und morbios-scheuermann-syndrom vorliegt.so wie skoliose und naja was kann schief gehen???

wer kann helfen????
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seemannskiste
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Beitrag von seemannskiste »

hallo crazy,

es gibt keine handbücher in denen steht wer nach welcher ws -op noch dies und jenes ausüben kann.

wenn alles gut läuft, und du dich auf den Ar*** setzt, was deine muskulatur angeht, kannst du unter umständen wieder in diesem beruf arbeiten.

für dich sollte jetzt erst einmal die frage geklärt werden, ist eine operation überhaupt dringen notwendig, und wenn ja, solltest du erst nach deiner operation entscheiden ob du dich fit genug fühlst im beruf landschaftsbau weiter zu arbeiten.

vom dave...
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