operation
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Life-In-Fear
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Hallo!
Ich werde nun am 27. nach Wildungen fahren und werde in nächster Zeit da operiert! Bis jetzt habe ich von Patienten aus Wildungen nur Gutes gehört. Ich kann bestätigen, dass Stavenhagen ein wenig arrogant ist, aber er soll ein super Oparateur sein, dass haben mir mehrere Fahcärzte gesagt. Ich werde mich der Op unterziehen, aber nachdem was ich hier gelesen habe hab ich höllisch Angst vor der OP! Wenn ich hier lese wieveil Schmwerzen ihr habt etc, dann macht mich das nachdenklich. Außerdem stimmt mich nachdenklich, dass ihr solange nicht sitzen konntet. Ich habe gedacht das ging recht schnell wieder. Dass ich 1/2 bis 1 Jahr kein Sport machen kann und dass ich 1/2 Jahr ein Korsett tragen muss war mir klar.
Sorry leute, aber irgendwie hab ich das Bedürfnis mich auszuheulen!
Ich werde nun am 27. nach Wildungen fahren und werde in nächster Zeit da operiert! Bis jetzt habe ich von Patienten aus Wildungen nur Gutes gehört. Ich kann bestätigen, dass Stavenhagen ein wenig arrogant ist, aber er soll ein super Oparateur sein, dass haben mir mehrere Fahcärzte gesagt. Ich werde mich der Op unterziehen, aber nachdem was ich hier gelesen habe hab ich höllisch Angst vor der OP! Wenn ich hier lese wieveil Schmwerzen ihr habt etc, dann macht mich das nachdenklich. Außerdem stimmt mich nachdenklich, dass ihr solange nicht sitzen konntet. Ich habe gedacht das ging recht schnell wieder. Dass ich 1/2 bis 1 Jahr kein Sport machen kann und dass ich 1/2 Jahr ein Korsett tragen muss war mir klar.
Sorry leute, aber irgendwie hab ich das Bedürfnis mich auszuheulen!
- Dalia
- Co-Admin

- Beiträge: 10332
- Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
- Wohnort: NRW
Hallo Life-in-Fear,
erst mal
. Kennst du schon das Skoliose-OP-Forum? In diesem Forum findest du mehr Operierte als hier, aber ein Teil der Leute aus dem Forum schreibt auch hier.
Wieviel Grad (Skoliose? Kyphose?) hast du denn? Bei den Negativberichten hier darf man nicht vergessen, dass die Leute, denen es gut ging, im Forum eher nicht berichten. Außerdem kannst du vielleicht Präventivmaßnahmen ergreifen, wenn du weißt, was auf dich zukommen kann, z.B. Schmerztherapie zuhause am Wochenende.
Ich wünsche dir einen guten OP-Verlauf!
Dalia
erst mal
Wieviel Grad (Skoliose? Kyphose?) hast du denn? Bei den Negativberichten hier darf man nicht vergessen, dass die Leute, denen es gut ging, im Forum eher nicht berichten. Außerdem kannst du vielleicht Präventivmaßnahmen ergreifen, wenn du weißt, was auf dich zukommen kann, z.B. Schmerztherapie zuhause am Wochenende.
Ich wünsche dir einen guten OP-Verlauf!
Dalia
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Sandrinchen
- aktives Mitglied

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- Registriert: Sa, 01.06.2002 - 00:00
- Wohnort: In der Nähe von Recklinghausen
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Hallo Life-In-Fear,
dass du jetzt so kurz vor der OP Angst bekommst ist ganz normal, so ging es jeder/m Operierten hier im Forum.
Ich wurde 1999 in Bad Wildungen operiert und bin sehr zufrieden. Dass Dr. Metz-Stavenhagen bei einigen Patienten arrogant rüberkommt hab ich schon des Öfteren gehört, ich selbst hatte diesen Eindruck eigentlich nicht, ich fand ihn lediglich etwas kurz angebunden. Wie dem auch sei, mit ihm wirst du vermutlich sowieso nicht viel Kontakt haben. Ich hab ihn damals nur bei den Chefarztvisiten und als ich auf der Intensivstation lag gesehen.
Mit den Schmerzen ist das recht unterschiedlich. Ich hatte z.B. fast gar keine und habe schon 7 Tage nach der OP die Schmerzmittel ganz weggelassen, andere nehmen noch ein Jahr nach der OP Medikamente gegen die Schmerzen. Wie alt bist du denn? Ich habe ich die Erfahrung gemacht dass jüngere Patienten nach der OP weniger Schmerzen hatten und eher die Schmerzmittel absetzen konnten, aber auch da bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel.
Erzähl doch noch ein wenig mehr von dir. Wie viel Grad hat deine Skoliose? Was hast du bisher an Therapien durchgemacht?
Ich wünsche dir für deine OP schonmal alles Gute!!!
Liebe Grüße, Sandra
dass du jetzt so kurz vor der OP Angst bekommst ist ganz normal, so ging es jeder/m Operierten hier im Forum.
Ich wurde 1999 in Bad Wildungen operiert und bin sehr zufrieden. Dass Dr. Metz-Stavenhagen bei einigen Patienten arrogant rüberkommt hab ich schon des Öfteren gehört, ich selbst hatte diesen Eindruck eigentlich nicht, ich fand ihn lediglich etwas kurz angebunden. Wie dem auch sei, mit ihm wirst du vermutlich sowieso nicht viel Kontakt haben. Ich hab ihn damals nur bei den Chefarztvisiten und als ich auf der Intensivstation lag gesehen.
Mit den Schmerzen ist das recht unterschiedlich. Ich hatte z.B. fast gar keine und habe schon 7 Tage nach der OP die Schmerzmittel ganz weggelassen, andere nehmen noch ein Jahr nach der OP Medikamente gegen die Schmerzen. Wie alt bist du denn? Ich habe ich die Erfahrung gemacht dass jüngere Patienten nach der OP weniger Schmerzen hatten und eher die Schmerzmittel absetzen konnten, aber auch da bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel.
Ich weiß jetzt nicht so recht was du damit meinst. Ich durfte direkt nach dem Aufstehen auch wieder sitzen. Lediglich Leute, die weit unten an der LWS(so weit ich mich erinnere ab dem 4. Lendenwirbel) operiert wurden durften ein halbes Jahr nicht sitzen. Das ist bei Skoliosen aber wohl eher selten, zumindest kenne ich keine operierte Skoliotikerin die nach der OP nicht sitzen durfte.Life-In-Fear hat geschrieben:Außerdem stimmt mich nachdenklich, dass ihr solange nicht sitzen konntet.
Erzähl doch noch ein wenig mehr von dir. Wie viel Grad hat deine Skoliose? Was hast du bisher an Therapien durchgemacht?
Ich wünsche dir für deine OP schonmal alles Gute!!!
Liebe Grüße, Sandra
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Life-In-Fear
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Sandrinchen
- aktives Mitglied

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Hallo Life-In-Fear,
Liebe Grüße, Sandra
Das ist unterschiedlich und hängt in erster Linie davon ab was für eine Krümmung du hast, wie viel Grad sie beträgt usw. Außerdem werden vor der OP noch einige Untersuchungen durchgeführt, danach setzen sich die Ärzte zusammen und beratschlagen welche Methode bei dir am Besten wäre (so war's zumindest als ich dort war).Life-In-Fear hat geschrieben:Kann mir jemand erzählen, wie die OP abläuft etc, ich wurde da noch nicht aufgeklärt!
Liebe Grüße, Sandra
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Life-In-Fear
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Life-In-Fear
- uhu
- treues Mitglied

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- Registriert: Sa, 04.06.2005 - 11:26
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Skoliose
- Therapie: OP 1993
- Wohnort: in der Pampa
Meine OP-Erfahrungen mal kurz zusammengefaßt:
- 1993, Rostock, Dr. Schulz
- Versteifung mit zwei Titanstangen und etlichen Schrauben usw.
- fast sechs-stündige OP (schlagartig war ich auch den Plastik-Panzer los!
)
- zwei bis drei Tage auf Intensiv-Station der Uni-Klinik (mehr Dämmerzustand als alles andere, aber völlig schmerzfrei)
- Verlegung auf Kinder-Intensiv-Station (Einzelzimmer, eigener TV = fast Luxus
)
- aufstehen durfte ich bereits 5 bis 6 Tage nach der OP, sitzen nach ca. 8 Tage (aber daß sollte ich möglichst vermeiden in der ersten Zeit)
- ca. 11 Tage nach OP wieder „normale“ Station
- endlich Entlassung nach 18 Tage nach OP
- nach drei/vier weiteren Wochen hieß es wieder: Schule
- drei bis vier Jahre (inkl. Metall) habe ich ganz normale KG verschrieben bekommen, als die Zeit enger wurde (Nachmittagsunterricht usw.) fiel das nach und nach weg ...
- um den Sportunterricht habe ich mich weiter „gedrückt“, fand mein Arzt auch völlig ok, obwohl ich etliche Sachen auch mitmachen hätte können (ohne Benotung versteht sich, habe dann teilweise Schiri oder meist ganz frei gemacht) und ab 11., da es um die notwendigen Punkte fürs Abi ging, habe ich einfach einen anderen Kurs belegt
Wünsche Dir alles Gute!
- 1993, Rostock, Dr. Schulz
- Versteifung mit zwei Titanstangen und etlichen Schrauben usw.
- fast sechs-stündige OP (schlagartig war ich auch den Plastik-Panzer los!
- zwei bis drei Tage auf Intensiv-Station der Uni-Klinik (mehr Dämmerzustand als alles andere, aber völlig schmerzfrei)
- Verlegung auf Kinder-Intensiv-Station (Einzelzimmer, eigener TV = fast Luxus
- aufstehen durfte ich bereits 5 bis 6 Tage nach der OP, sitzen nach ca. 8 Tage (aber daß sollte ich möglichst vermeiden in der ersten Zeit)
- ca. 11 Tage nach OP wieder „normale“ Station
- endlich Entlassung nach 18 Tage nach OP
- nach drei/vier weiteren Wochen hieß es wieder: Schule
- drei bis vier Jahre (inkl. Metall) habe ich ganz normale KG verschrieben bekommen, als die Zeit enger wurde (Nachmittagsunterricht usw.) fiel das nach und nach weg ...
- um den Sportunterricht habe ich mich weiter „gedrückt“, fand mein Arzt auch völlig ok, obwohl ich etliche Sachen auch mitmachen hätte können (ohne Benotung versteht sich, habe dann teilweise Schiri oder meist ganz frei gemacht) und ab 11., da es um die notwendigen Punkte fürs Abi ging, habe ich einfach einen anderen Kurs belegt
Wünsche Dir alles Gute!
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Life-In-Fear
danke, dass du dir die mühe gemacht hast alles zu schreiben! Kann mir keiner sagen waann ich wieder ca schwimmen kann?uhu hat geschrieben:Meine OP-Erfahrungen mal kurz zusammengefaßt:
- 1993, Rostock, Dr. Schulz
- Versteifung mit zwei Titanstangen und etlichen Schrauben usw.
- fast sechs-stündige OP (schlagartig war ich auch den Plastik-Panzer los!)
- zwei bis drei Tage auf Intensiv-Station der Uni-Klinik (mehr Dämmerzustand als alles andere, aber völlig schmerzfrei)
- Verlegung auf Kinder-Intensiv-Station (Einzelzimmer, eigener TV = fast Luxus)
- aufstehen durfte ich bereits 5 bis 6 Tage nach der OP, sitzen nach ca. 8 Tage (aber daß sollte ich möglichst vermeiden in der ersten Zeit)
- ca. 11 Tage nach OP wieder „normale“ Station
- endlich Entlassung nach 18 Tage nach OP
- nach drei/vier weiteren Wochen hieß es wieder: Schule![]()
![]()
- drei bis vier Jahre (inkl. Metall) habe ich ganz normale KG verschrieben bekommen, als die Zeit enger wurde (Nachmittagsunterricht usw.) fiel das nach und nach weg ...
- um den Sportunterricht habe ich mich weiter „gedrückt“, fand mein Arzt auch völlig ok, obwohl ich etliche Sachen auch mitmachen hätte können (ohne Benotung versteht sich, habe dann teilweise Schiri oder meist ganz frei gemacht) und ab 11., da es um die notwendigen Punkte fürs Abi ging, habe ich einfach einen anderen Kurs belegt
Wünsche Dir alles Gute!
- Emily
- Vielschreiber

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- Registriert: Do, 13.05.2004 - 17:29
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Hi Life!
Ich wurde 1998 in Wildungen operiert und bin ca. 2 Monate nach der Entlassung mit Korsett schwimmen gegangen, aber gleich im Meer mit Wellen
Also mit Korsett kannst schon schwimmen. So richtig wird das sicher nach nem halben Jahr, sobald Du das Korsi weg hast, gehen. Schwimmen finde ich ist wirklich der einzige Sport der nach einer OP kein Problem ist. Wenn mans halt nicht übertreibt.
Zu den Schmerzmitteln: Ich habe - soweit ich mich erinnern kann - nur auf der Intensiv Schmerzmittel bekommen, habe aber auch danach keine mehr gebraucht, nur noch einige Tage da es bei mit Komplikationen mit der Bauchspeicheldrüse gab. Aber sonst fand ich es nicht schmerzhaft, wenn Du jemanden hast der auf der Intensiv bei Dir ist ist es zu ertragen. Das schlimmste fand ich die Thoraxdrainage aber die ist man ja wieder los. Und eben das Gefühl NICHTS alleine machen zu können, vom vielen liegen tut einem dann halt der Rücken weh. Aber so schlimm war es für mich nicht dass ich nun unbedingt hätte Schmerzmittel gebraucht. Ausserdem hab ich damit in Wildungen NUR gute Erfahrungen gemacht, bei anderen Mädels traten noch vereinzelt Schmerzen auf aber die haben dann sofort was bekommen was wirkt.
Also darum brauchst Dir in Wildungen eigentlich keine Sorgen machen. Auf der Intensiv hast Du dann eh eine Schmerzpumpe bei der Du selber regulieren kannst wieviel Du brauchst.
Ich wurde 1998 in Wildungen operiert und bin ca. 2 Monate nach der Entlassung mit Korsett schwimmen gegangen, aber gleich im Meer mit Wellen
Zu den Schmerzmitteln: Ich habe - soweit ich mich erinnern kann - nur auf der Intensiv Schmerzmittel bekommen, habe aber auch danach keine mehr gebraucht, nur noch einige Tage da es bei mit Komplikationen mit der Bauchspeicheldrüse gab. Aber sonst fand ich es nicht schmerzhaft, wenn Du jemanden hast der auf der Intensiv bei Dir ist ist es zu ertragen. Das schlimmste fand ich die Thoraxdrainage aber die ist man ja wieder los. Und eben das Gefühl NICHTS alleine machen zu können, vom vielen liegen tut einem dann halt der Rücken weh. Aber so schlimm war es für mich nicht dass ich nun unbedingt hätte Schmerzmittel gebraucht. Ausserdem hab ich damit in Wildungen NUR gute Erfahrungen gemacht, bei anderen Mädels traten noch vereinzelt Schmerzen auf aber die haben dann sofort was bekommen was wirkt.
Also darum brauchst Dir in Wildungen eigentlich keine Sorgen machen. Auf der Intensiv hast Du dann eh eine Schmerzpumpe bei der Du selber regulieren kannst wieviel Du brauchst.
Grüssle
--Emily
--Emily
- uhu
- treues Mitglied

- Beiträge: 286
- Registriert: Sa, 04.06.2005 - 11:26
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Skoliose
- Therapie: OP 1993
- Wohnort: in der Pampa
Das Problem stellte sich mir gar nicht.Life-In-Fear hat geschrieben: danke, dass du dir die mühe gemacht hast alles zu schreiben! Kann mir keiner sagen waann ich wieder ca schwimmen kann?
Wir wohnen zwar am See - aber ich bin eh ne Frostbeule und die nächste Schwimmhalle ist ca. 60 km weg.
Also OP Sommer 93 - erstes Planschen im Sommer 94. und da habe ich auch erst schwimmen gelernt ...