Meine erste Schroth KG

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mensus
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Meine erste Schroth KG

Beitrag von mensus »

Hallo Ihr!
Gestern hatte ich meine erste Schroth-Stunde.
Nachdem ich nicht so genau wußte, was da auf mich zukommt, war ich vorher schon etwas nervös.
Aber hätte es nicht gebraucht.
In meiner Vorstellung war es für mich echt unangenehm im BH und Slip vor einem Physiotherapeuten "rumzuhüpfen".
Letztendlich war es halb so schlimm.

Der Therapeut nahm sich sehr viel Zeit.
1. um sich meine Rötgenaufnahmen anzusehen
2. um "meine Geschichte" zu erfahren.
Das baute schon mal Vertrauen auf.

Ob die KG nun optimal ist oder nicht, kann ich leider nicht beurteilen, da ich keinen Vergleich habe.
Aber auf jeden Fall fühle ich mich nach meiner jahrelangen Leidensgeschichte nun gut aufgehoben und bin stolz auf mich, endlich etwas "auf den Weg gebracht zu haben". Ein Anfang immerhin!

Der Therapeut lernte mir das "Raffen".

Natürlich hab ich "Hausaufgaben" bekommen, nämlich die Übungen täglich zu wiederholen. Das war mir vorher ja auch schon klar und ich wußte was nun auf mich zukommt.
Mit Elan und voller Optimismus hab ich die Übungen nun gestern und heute gemacht und hoffe in naher Zukunft noch ganz, ganz viel Neues zu lernen.
Den Kurantrag hab ich bereits im Haus. Muß nur noch vollständig ausgefüllt und dann genehmigt werden.

Ich sehe nun "ein Licht am Horizont" und freue mich, endlich "auf dem Weg" zu sein!

Das wollte ich Euch nur mitteilen, denn dieses Forum hat einen ganz großen Anteil zu der Entwicklung gegeben.

Liebe Grüße
Susanne
Gast

Beitrag von Gast »

bei welchen physiotherapeuten warst du?
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mensus
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Mein Therapeut...

Beitrag von mensus »

...heißt Patric Warten und ist in Oberstenfeld (PLZ 71720) und die Adresse wurde mir von Dr. Steffan übermittelt!
Hab ja als "Neuling" keine Vergleich, bin aber seither zufrieden!

Gruuß
Susannne
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Susanne,

es ist gut, dass Du auch eine REHA beantragt hast.
Obwohl meine Therapeutin zum Ausdruck brachte, dass man da nicht viel Neues lernt, eben nur den ganzen Tag intensiv schrothet, habe ich ganz andere Ansätze kennengelernt.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Mari »

Hallo
Susanne du hast mich neugierig gemacht ich bin auf der Suche nach einem physiotherapeuten und Oberstenfeld ist in meiner Nähe ,woher kommst du.

gruß Maria
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mensus
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Schroth im Bottwartal

Beitrag von mensus »

Hallo Mari,

ich komme aus Murr und bin 46 Jahre alt. :ja:
Kann Dir die Adresse und Telefonnummer von Patric Warten gerne schicken, wenn Du Interesse hast.

Gruß
Susanne
Mari
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Schroth im Bottwartal

Beitrag von Mari »

Hallo Susanne

wäre super wenn du mir die Adresse schicken würdest.
Ich komme aus Hessigheim und bin 47 Jahre.

gruß Maria
Punky90w
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Schroth-Kur war wirklich super!!!

Beitrag von Punky90w »

Hallo Leute! ;)
Ich war letzen Sommer das erste mal in Schroth-Kur und es war wirklich super!!! ;D Besonders toll war es, viele verschiedene Menschen kennen zu lernen, die die gleichen Probleme haben wie du (und vielleicht noch größere...)! Am Anfang ist es natürlich anstrengend die vielen Übungen so intensiv durch zu führen, allerdings gewöhnt man sich wirklich schnell daran. Außerdem haben die jenigen, die vorher schon geschrothet haben es leichter (ich wusste vor der Kur noch nicht mals wie "Schroth" geschrieben wird!).
Ich bin mit einigen "Kur-Bekanntschaften" noch jetzt befreundet... !
Also, scheut euch nicht, die Kur zu beantragen, es hat mir wirklich viel gebracht!!!
Viele Grüße!
Eure Stephanie! :)
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Emily
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Beitrag von Emily »

Dass diejenigen, die vor der Kur schon Schroth hatten Vorteile haben, kann ich leider nicht bestätigen. Ich war ca. 3 Monate vor meiner Kur je 2-3 x die Woche bei Schroth KG aber meine KG hatte leider so gut wie keine Ahnung davon. Und ich natürlich erst recht nicht, dachte das stimmt schon alles. Aber sie hat mir nichts beigebracht was ich dann später in der Kur wiedererkannt hätte, nix mit raffen, Paket, Drehwinkel usw. Also man muss schon schauen dass man - wenn man noch nie in Kur war - nen Profi hat und niemanden der sich irgendwie selber ausbildet. So kams mit nämlich bei meiner damals vor...
Grüssle
--Emily
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Emily,

ich kann auch nur raten, unbedingt eine REHA zu machen.
Schon deshalb, weil die persönliche Situation eindeutig festgestellt und zugeordnet werden muss.


Bei mir war es so, dass die ambulante Therapie vor der REHA die geordnete Rückenlage überhaupt nicht berücksichtigt hat. Vermutlich wegen der fehlenden Reissäckchen, die ja jeder für sich haben muss.
Ferner ist mein Flachrücken nicht ausreichend in die Therapie eingegangen. Dafür aber meine Hyperlordose im LWS Bereich, die unmittelbar nach einer Hyperkyphose kommt. Da konnte ich anfangs(!)sogar bei den Therapeuten in BaSa punkten.

Daher die ambulante Schroth-Therapie:
Vor der REHA nur als Übergangslösung
Nach der REHA nur als Kontroll-und Nachfragemöglichkeit in gemeinsamer Arbeit betrachten


Ich denke aber schon, dass die Therapie vor der REHA mit der entsprechenden Auseinandersetzung der eigenen Situation grundsätzlich positiv ist. Richtig verstehen wird man es erst hinterher. Dann kommt man auch mit der Literatur weiter.

Gruss
Klaus
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Fiara
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Beitrag von Fiara »

Also ich kann's auch eher bestätigen, dass es positiv war, dass ich schon vorher Schorth-KG hatte. So konnte ich schon die Drehwinkelatmung und kannte die Begriffe, das Prinzip etc.
Allerdings hatte mich meine damalige Therapeuton wohl als 3BHre eingestuft, in Sobi dann aber 4Bli (ich hab aber auch eine Skoliose, die eher etwas ungewöhnlich ist, hab ich den Eindruck). Das war schon etwas verwirrend, da mein Paket plötzlich der Lendenwulst war und ich praktisch eigentlich gar kein Paket habe ;D Und bis die Therapeuten rausgefunden haben, wie ich denn richtig Schultergegenzug machen soll .. man man man.

Maria
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