Frust von der Seele schreiben
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Also, als erstes möchte ich mich ein wenig dafür entschuldigen, dass ich euch so oft zur Last falle. Es muss ja wirklich den Eindruck erwecken, als würde ich total in Selbstmitleid verfallen. Nein, so schlimm steht es um mich noch nicht! Aber irgendwie hatte ich nie das Gefühl, dass das mit meinem Rücken irgendjemanden von meiner Familie interessiert. Und ganz ehrlich: ich hatte das Gefühl, als ob ihr die einzigen seid, die das wirklich nachvollziehen können. Natürlich seid ihr die Einzigen, weil ihr ja ähnliche Probleme habt! Aber meine Familie könnte das doch wenigstens versuchen!
Leider denken wohl die meißten, die keine Skoliose oder überhaupt irgendeine Krankheit haben, ihre Wehwehchen seien immer die schlimmsten. Wenn ich sage: mein Rücken tut weh, dann heißt es ganz oft "ja und ich habe eine Grippe" oder "ja, und ich habe Kopfweh". Meine Diagnose ist jetzt vier Monate her. Da hätte ich schon gerne mit irgendjemanden geredet! Fehlanzeige. Mein Arzt hat erstmal gelacht und hat gesagt: "Naja, nun wissen sie eben, dass ihre Wirbelsäule etwas krumm ist". Stimmt. Dann war da mein Freund. Ja, der hatte sogar Tränen in den Augen. Den wollte ich natürlich nicht weiter belasten. Mein Vater hat auch gelacht, als ich heulend Tage später angerufen habe und gesagt: "Das hat doch jeder!" Später hat er wenigstens gar nichts dazu gesagt, sondern immer wenn ich davon geredet habe eben andere Dinge zu tun gehabt. Was soll man da sagen. Zugegebenermaßen habe ich dieses Forum einfach dazu benutzt um schlichtweg darüber reden (schreiben) zu dürfen, weil ich so viele Gedanken hatte und nicht wusste wohin damit! Es tut mir leid, wenn es so rübergekommen ist, als ob ich mich nur wichtig machen wollte. Ich freue mich natürlich, wenn ihr genug Leute habt, die euch verstehen - jedenfalls hoffe ich das! Vielleicht habe ich einfach nur Pech. Eure Ula
Leider denken wohl die meißten, die keine Skoliose oder überhaupt irgendeine Krankheit haben, ihre Wehwehchen seien immer die schlimmsten. Wenn ich sage: mein Rücken tut weh, dann heißt es ganz oft "ja und ich habe eine Grippe" oder "ja, und ich habe Kopfweh". Meine Diagnose ist jetzt vier Monate her. Da hätte ich schon gerne mit irgendjemanden geredet! Fehlanzeige. Mein Arzt hat erstmal gelacht und hat gesagt: "Naja, nun wissen sie eben, dass ihre Wirbelsäule etwas krumm ist". Stimmt. Dann war da mein Freund. Ja, der hatte sogar Tränen in den Augen. Den wollte ich natürlich nicht weiter belasten. Mein Vater hat auch gelacht, als ich heulend Tage später angerufen habe und gesagt: "Das hat doch jeder!" Später hat er wenigstens gar nichts dazu gesagt, sondern immer wenn ich davon geredet habe eben andere Dinge zu tun gehabt. Was soll man da sagen. Zugegebenermaßen habe ich dieses Forum einfach dazu benutzt um schlichtweg darüber reden (schreiben) zu dürfen, weil ich so viele Gedanken hatte und nicht wusste wohin damit! Es tut mir leid, wenn es so rübergekommen ist, als ob ich mich nur wichtig machen wollte. Ich freue mich natürlich, wenn ihr genug Leute habt, die euch verstehen - jedenfalls hoffe ich das! Vielleicht habe ich einfach nur Pech. Eure Ula
~ ehemals Ulaschatz ~
- Dalia
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- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
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Re: Frust von der Seele schreiben
Na, dazu ist das Forum doch da.Ulaschatz hat geschrieben:Zugegebenermaßen habe ich dieses Forum einfach dazu benutzt um schlichtweg darüber reden (schreiben) zu dürfen, weil ich so viele Gedanken hatte und nicht wusste wohin damit!
Dafür wurde sogar extra ein Smiley eingerichtet, den ich jetzt an dich weitergeben möchte:
Nein, ist es überhaupt nicht, schreibe deine Gedanken ruhig hier rein, das Forum lebt von der Meinungsvielfalt, und wir freuen uns über jeden, der sich hierher verirrt und hier bleibt.Es tut mir leid, wenn es so rübergekommen ist, als ob ich mich nur wichtig machen wollte.
Dalia
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Rose59
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Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Hallo Ula,
ich denke, Frust haben die meisten von uns von Zeit zu Zeit und das ist ganz normal.
Natürlich ist es schwer mit der Diagnose umzugehen und sich daran zu gewöhnen.
Die meisten Orthopäden verharmlosen es und sagen den Erwachsenen: Sie sind halt krumm und damit müssen Sie leben. Das ist mir über 20 Jahre so ergangen. Schmerzen werden erst recht nicht ernst genommen.
Deshalb ist es gut, daß es Foren wie dieses, Stonewomans oder andere gibt, Du triffst Gleichgesinnte, hast Erfahrungsaustausch und findest Verständnis.
Mit der Zeit wirst Du auch das ein oder andere Foren-Mitglied persönlich kennenlernen, wenn Du das möchtest.
Zur Familie kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, daß die Erkrankung fast nie erwähnt wurde, man wußte auch nicht mehr darüber, als in einem x-beliebigen Gesundheitsbuch stand.
Es ist also auch oft Unwissenheit und Unsicherheit, wie mit uns umgegangen wird.
Schmerzen anderer Menschen nachzuempfinden ist schwierig bis fast unmöglich.
Ich wünsche Dir, daß Du die Kraft hast, die Skoliose zu akzeptieren.
Und versuche mit Gymnastik etwas dagegen zu tun.
Herzliche Grüße
Petra
ich denke, Frust haben die meisten von uns von Zeit zu Zeit und das ist ganz normal.
Natürlich ist es schwer mit der Diagnose umzugehen und sich daran zu gewöhnen.
Die meisten Orthopäden verharmlosen es und sagen den Erwachsenen: Sie sind halt krumm und damit müssen Sie leben. Das ist mir über 20 Jahre so ergangen. Schmerzen werden erst recht nicht ernst genommen.
Deshalb ist es gut, daß es Foren wie dieses, Stonewomans oder andere gibt, Du triffst Gleichgesinnte, hast Erfahrungsaustausch und findest Verständnis.
Mit der Zeit wirst Du auch das ein oder andere Foren-Mitglied persönlich kennenlernen, wenn Du das möchtest.
Zur Familie kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, daß die Erkrankung fast nie erwähnt wurde, man wußte auch nicht mehr darüber, als in einem x-beliebigen Gesundheitsbuch stand.
Es ist also auch oft Unwissenheit und Unsicherheit, wie mit uns umgegangen wird.
Schmerzen anderer Menschen nachzuempfinden ist schwierig bis fast unmöglich.
Ich wünsche Dir, daß Du die Kraft hast, die Skoliose zu akzeptieren.
Und versuche mit Gymnastik etwas dagegen zu tun.
Herzliche Grüße
Petra
Rose59 war ehemals als lurchi im Forum unterwegs
Na ganz toll! Ich muss sagen, ihr zwei hattet mich echt etwas aufgemuntert. Jetzt hab ich gerade mit meinem Freund geredet und gesagt, ich glaube, die Schmerzen sind in den letzten Monaten etwas weniger geworden. Da hat er geantwortet: vielleicht bilde ich mir das ja nur ein, eigentlich dürfte ich gar keine Schmerzen haben. Schon wieder so ein Rückschlag. Ich rede nie wieder über meine Schmerzen! Sie sind ja doch ganz unwichtig, so scheint es.
Doch, ich will noch was sagen: dass die Schmerzen weniger geworden sind, das hab ich auch Tonis Vitamin E zu verdanken, denke ich. Vielen, vielen Dank dafür! Und die ganzen Tipps zur Haltungsänderung haben sicher auch dazu beigetragen. Ach, bald hab ich endlich den Termin beim Doc Hoffmann. Irgendwie hab ich Angst. Vielleicht schickt er mich ja auch wieder nach Hause und sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Und dann?
Doch, ich will noch was sagen: dass die Schmerzen weniger geworden sind, das hab ich auch Tonis Vitamin E zu verdanken, denke ich. Vielen, vielen Dank dafür! Und die ganzen Tipps zur Haltungsänderung haben sicher auch dazu beigetragen. Ach, bald hab ich endlich den Termin beim Doc Hoffmann. Irgendwie hab ich Angst. Vielleicht schickt er mich ja auch wieder nach Hause und sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Und dann?
~ ehemals Ulaschatz ~
- Toni
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Bitte bitte..... gerne geschehen! Ich hatte den Tipp danmals auch von meinem Apotheker-Freund. Die Ärzte haben mich nur mit Diclo oder VIOXX versorgt bis mein Magen geblutet hat!Ulaschatz hat geschrieben: Doch, ich will noch was sagen: dass die Schmerzen weniger geworden sind, das hab ich auch Tonis Vitamin E zu verdanken, denke ich. Vielen, vielen Dank dafür!
Hab KEINE Angst vor dem Termin bei Doc Hoffmann. Er wird Deine Schmerzen ernst nehmen. Da kannst Du völlig sicher sein!Ulaschatz hat geschrieben:Und die ganzen Tipps zur Haltungsänderung haben sicher auch dazu beigetragen. Ach, bald hab ich endlich den Termin beim Doc Hoffmann. Irgendwie hab ich Angst. Vielleicht schickt er mich ja auch wieder nach Hause und sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Und dann?
Ich wünsche DIR daß Du auch DEINEN Weg aus dem Teufelskreis der Schmerzen findest!
Du bist nicht allein!
Gruß Toni
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- Klaus
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Hallo zusammen,
bezüglich Vit.E folgender Hinweis:
Stiftung Warentest hat eine Meldung übernommen, nach der die Arzneimittelkommission der deutschen Apotheken vor der Einnahme hoher Dosen von Vit. E warnt.
Die amerikanische Herzgesellschaft hat ein erhöhtes Sterberisiko ab einer Dosis von 400 IE festgestellt. Dabei ging es um eine Studie mit älteren, chronisch kranken Patienten. Eine Erklärung dafür gibt es (noch)nicht.
Bei fettlöslichen Vitaminen gibt es immer mehr Meldungen über mittel- bis langfristige Nebenwirkungen.
Das ist sicherlich immer eine Abwägungssache. Ich selbst nehme auch Vitamine, ausgerichtet nach der orthokularen Medizin.
Gruss
Klaus
bezüglich Vit.E folgender Hinweis:
Stiftung Warentest hat eine Meldung übernommen, nach der die Arzneimittelkommission der deutschen Apotheken vor der Einnahme hoher Dosen von Vit. E warnt.
Die amerikanische Herzgesellschaft hat ein erhöhtes Sterberisiko ab einer Dosis von 400 IE festgestellt. Dabei ging es um eine Studie mit älteren, chronisch kranken Patienten. Eine Erklärung dafür gibt es (noch)nicht.
Bei fettlöslichen Vitaminen gibt es immer mehr Meldungen über mittel- bis langfristige Nebenwirkungen.
Das ist sicherlich immer eine Abwägungssache. Ich selbst nehme auch Vitamine, ausgerichtet nach der orthokularen Medizin.
Gruss
Klaus
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Die Meldung kenn ich auch und habe sie meinem Apotheker vorgelegt.Klaus hat geschrieben:Hallo zusammen,
bezüglich Vit.E folgender Hinweis:
Stiftung Warentest hat eine Meldung übernommen, nach der die Arzneimittelkommission der deutschen Apotheken vor der Einnahme hoher Dosen von Vit. E warnt.
Die amerikanische Herzgesellschaft hat ein erhöhtes Sterberisiko ab einer Dosis von 400 IE festgestellt. Dabei ging es um eine Studie mit älteren, chronisch kranken Patienten. Eine Erklärung dafür gibt es (noch)nicht.
Der hat recherchiert und die Orginalstudie bekommen, bez. ist darüber groß in der ABDA und Deutschen Apothekerzeitung berichtet worden.
Die amerikanische Studie umfasste tausende älterer und multimorbider Patienten. In Amerika ( Die Amis übertreiben gerne alles!) wurde Vit. E als "Wundermittel" verkauft und gerade von herzkranken und extrem Übergewichtigen in extremen Überdosen "gefressen". Die Signifikanz der "Vitamin E-Fresser" gegenüber der Vergleichsgruppe war sehr gering, ca. 12 Herztote mehr bei über 10.000 Teilnehmern. In der rein statistischen Studie (Es sind die Angehörigen nach dem Tod befragt worden: "Hat der verstorbene Vit. E genommen ?") war selbst kritisch bemerkt worden, daß völlig unklar ist, ob nun diejenigen denen es besonders schlecht ging besonders gerne und in hohen Dosen zum Vit. E (und anderem Zeugs!) gegriffen haben und somit die Statistik der morbideren Gruppe beeinflusst haben. Jedenfalls konnte bisher keine schädliche Wirkung von Vit. E in direkten Versuchen festgestellt werden- IM GEGENTEIL!
Wenn man unter 800 i.E pro Tag bleibt ist man auf der sicheren Seite.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
Dazu möchte ich eine Bemerkung aus ernährungsmedizinischer Sicht machen: um mit normaler Ernährung 400 IE/Tag Vitamin E aufzunehmen, müßtest Du täglich fast 2 Liter Olivenöl trinken. Das ist vollkommen unphysiologisch. Auch wenn man annimmt, dass Vit. E als Antioxydans bei Entzündungen der Gelenke hilft, würde ich nicht empfehlen, Dosen über 400 IE/Tag über sehr lange Zeit unkontrolliert einzunehmen.
Es ist richtig, dass echte Beweise für die Schädlichkeit sehr hoher Dosen noch austehen (im Gegensatz zwei anderen fettlöslichen Vitamenen, Vit. D und Vit. A), aber auch Vit. E wird im Körper gespeichert. Übrigens gehen Ernährungswissenschaftler von einem täglichen Bedarf (bei gesunden Personen) von 20 IE aus!
Solange die Frage der Langzeitwirkung einer sehr hohen Vit. E- Zufuhr noch nicht abschließend geklärt ist, würde ich auch lieber auf Nummer sicher gehen und die Grenze von 400 IE/Tag nicht überschreiten.
Viele Grüße, Irma
Es ist richtig, dass echte Beweise für die Schädlichkeit sehr hoher Dosen noch austehen (im Gegensatz zwei anderen fettlöslichen Vitamenen, Vit. D und Vit. A), aber auch Vit. E wird im Körper gespeichert. Übrigens gehen Ernährungswissenschaftler von einem täglichen Bedarf (bei gesunden Personen) von 20 IE aus!
Solange die Frage der Langzeitwirkung einer sehr hohen Vit. E- Zufuhr noch nicht abschließend geklärt ist, würde ich auch lieber auf Nummer sicher gehen und die Grenze von 400 IE/Tag nicht überschreiten.
Viele Grüße, Irma
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Wie könnte das kontrolliert werden? Wäre das nicht eine sehr aufwändige Analytik, wenn nicht einmal der schadenverursachende Wirkmechanismus bisher bekannt ist?irma hat geschrieben:Dazu möchte ich eine Bemerkung aus ernährungsmedizinischer Sicht machen: um mit normaler Ernährung 400 IE/Tag Vitamin E aufzunehmen, müßtest Du täglich fast 2 Liter Olivenöl trinken. Das ist vollkommen unphysiologisch. Auch wenn man annimmt, dass Vit. E als Antioxydans bei Entzündungen der Gelenke hilft, würde ich nicht empfehlen, Dosen über 400 IE/Tag über sehr lange Zeit unkontrolliert einzunehmen.
Das ist die essentielle WHO Mindest-Dosis! Die Menge die man quasi zum Überleben langfristig mindestens braucht. Die ist meilenweit weg von der therapeutischen Dosis als "Entzündungsunterdrücker".irma hat geschrieben: Es ist richtig, dass echte Beweise für die Schädlichkeit sehr hoher Dosen noch austehen (im Gegensatz zwei anderen fettlöslichen Vitamenen, Vit. D und Vit. A), aber auch Vit. E wird im Körper gespeichert. Übrigens gehen Ernährungswissenschaftler von einem täglichen Bedarf (bei gesunden Personen) von 20 IE aus!
Das ist schön und recht. Aber die als "Entzündungshemmer" einigermaßen funktionierende und immer noch empfohlene Dosis liegt zwischen 600 - 800 I.E.irma hat geschrieben:
Solange die Frage der Langzeitwirkung einer sehr hohen Vit. E- Zufuhr noch nicht abschließend geklärt ist, würde ich auch lieber auf Nummer sicher gehen und die Grenze von 400 IE/Tag nicht überschreiten.
Viele Grüße, Irma
Leistungssportler nehmen gegen Trainingsschmerzen bis zu 1200 I.E. alpha-Tocopherol pro Tag. (die haben aber auch einen anderen Fettstoffwechsel als "Otto-Normalverbraucher")
Was ist die Alternative?
Höhere Dosen Diclo oder Ibu? NEIN DANKE!
Aber eine 400 mg-E-Dosis kombiniert mit etwas Teufelskralle und oder Boswellia ( ind. Weihrauch) könnte als Alternative durchaus auch gut entschmerzend funktionieren!
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
-
Gast
Versteh mich bitte nicht falsch, Toni, gegen die kurzfristige Anwendung von hohen Dosen Vit. E habe ich nichts gesagt.
Hier gibt es aber viele Leute mit chronischen Beschwerden, und denen würde ich nicht empfehlen, unkontrolliert über sehr lange Zeit (das könnten ja leicht Jahre sein) Vitamine in Höchstdosen zu schlucken, nach dem Motto "Viel hilft viel".
Auch wenn es sich um scheinbar unschädliche Mittel handelt, gilt "Die Dosis macht das Gift", und solange ausgewiesene Fachleute sich noch streiten, welche Dosis das genau ist, möchte ich zur Vorsicht bei der Anwendung raten.
Die Angabe von 20 IE war zum Vergleich der Größenordnungen gedacht; das ist die Menge, die man bei gesunder, ausgewogener Ernährung normalerweise zu sich nehmen kann und die bei sonst gesunden Personen (also ohne nachgewiesene Mangelerscheinungen und ohne erhöhten Bedarf) auch in Tablettenform nicht überschritten werden braucht. Verglichen damit sind die 400 IE, die zur Zeit als Langzeitdosis für unbedenklich gehalten werden, schon sehr viel.
Irma
Hier gibt es aber viele Leute mit chronischen Beschwerden, und denen würde ich nicht empfehlen, unkontrolliert über sehr lange Zeit (das könnten ja leicht Jahre sein) Vitamine in Höchstdosen zu schlucken, nach dem Motto "Viel hilft viel".
Auch wenn es sich um scheinbar unschädliche Mittel handelt, gilt "Die Dosis macht das Gift", und solange ausgewiesene Fachleute sich noch streiten, welche Dosis das genau ist, möchte ich zur Vorsicht bei der Anwendung raten.
Die Angabe von 20 IE war zum Vergleich der Größenordnungen gedacht; das ist die Menge, die man bei gesunder, ausgewogener Ernährung normalerweise zu sich nehmen kann und die bei sonst gesunden Personen (also ohne nachgewiesene Mangelerscheinungen und ohne erhöhten Bedarf) auch in Tablettenform nicht überschritten werden braucht. Verglichen damit sind die 400 IE, die zur Zeit als Langzeitdosis für unbedenklich gehalten werden, schon sehr viel.
Irma
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Vitaminversorgung
Hallo zusammen,
ich denke, dass die Vitamindiskussion allgemein sehr widersprüchlich ist.
Bevor hier nicht klare Aussagen kommen, bleibe ich also bei meinen 400iE Vitamin E.
Beispiel ß-Carotin
Ich bin Nichtraucher und habe aufgrund der Sendung BBC exclusiv "Body-Check" die Tagesdosis von 9mg auf 4mg gesenkt. Na ja, im Sommer wird es wohl mehr werden. Sonnenbrand kenne ich kaum.
Beispiel Folsäure:
Es ist allgemein bekannt, dass Folsäure-Mangel durch die Böden in Deutschland besteht. Trotzdem wird monoton offiziell verkündet und weiter verbreitet, dass bei "normaler" Ernährung kein Bedarf an zusätzlichen Vitaminen besteht.
Beispiel Vit. B:
Hier ist es in Deutschland (im Gegensatz zu Dänemark)nicht so leicht, an preiswerte höher dosierte Erzeugnisse ausserhalb der Apotheken zu kommen. Trotzdem bleibe ich dabei, mein extrem niedriger Homocystein Wert ist Bestätigung genug.
Gruss
Klaus
ich denke, dass die Vitamindiskussion allgemein sehr widersprüchlich ist.
Bevor hier nicht klare Aussagen kommen, bleibe ich also bei meinen 400iE Vitamin E.
Beispiel ß-Carotin
Ich bin Nichtraucher und habe aufgrund der Sendung BBC exclusiv "Body-Check" die Tagesdosis von 9mg auf 4mg gesenkt. Na ja, im Sommer wird es wohl mehr werden. Sonnenbrand kenne ich kaum.
Beispiel Folsäure:
Es ist allgemein bekannt, dass Folsäure-Mangel durch die Böden in Deutschland besteht. Trotzdem wird monoton offiziell verkündet und weiter verbreitet, dass bei "normaler" Ernährung kein Bedarf an zusätzlichen Vitaminen besteht.
Beispiel Vit. B:
Hier ist es in Deutschland (im Gegensatz zu Dänemark)nicht so leicht, an preiswerte höher dosierte Erzeugnisse ausserhalb der Apotheken zu kommen. Trotzdem bleibe ich dabei, mein extrem niedriger Homocystein Wert ist Bestätigung genug.
Gruss
Klaus


