Entfernung der Implantate?
Entfernung der Implantate?
Hallo,
wie schon gesagt (in einer Antwort an Mädel zu ihrer Frage ob OP ja oder nein) bin ich neu hier, tut mir leid, wenn jetzt was doppelt kommt, aber ich hab nichts rechtes gefunden.
Und zwar wurde ich vor 7 Jahren in Bad Wildungen an einer Skoliose operiert, wobei 3 Titanstangen eingesetzt wurden.
Jetzt ist meine Frage, was Ihr davon haltet, die Dinger wieder rausnehmen zu lassen? Hab hier ja auch gruselige Dinge gelesen, dass sie bei manchen brechen. (Ich bin schon mehrfach ordentlich hingeknallt, aber bis jetzt nichts passiert.)
Ich habe auch mal etwas vom Fremdkörpersarkom gehört. Das ist natürlich auch gruselig.
Hat einer von Euch Erfahrungen mit der Herausnehm-OP?
Liebe Grüße, Sunny
wie schon gesagt (in einer Antwort an Mädel zu ihrer Frage ob OP ja oder nein) bin ich neu hier, tut mir leid, wenn jetzt was doppelt kommt, aber ich hab nichts rechtes gefunden.
Und zwar wurde ich vor 7 Jahren in Bad Wildungen an einer Skoliose operiert, wobei 3 Titanstangen eingesetzt wurden.
Jetzt ist meine Frage, was Ihr davon haltet, die Dinger wieder rausnehmen zu lassen? Hab hier ja auch gruselige Dinge gelesen, dass sie bei manchen brechen. (Ich bin schon mehrfach ordentlich hingeknallt, aber bis jetzt nichts passiert.)
Ich habe auch mal etwas vom Fremdkörpersarkom gehört. Das ist natürlich auch gruselig.
Hat einer von Euch Erfahrungen mit der Herausnehm-OP?
Liebe Grüße, Sunny
- seemannskiste
- aktives Mitglied

- Beiträge: 198
- Registriert: Mo, 14.02.2005 - 20:02
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: kassel
hallo sunny
ich wurde 1999 bei wwwildungen an kyphose operiert....
bin auch schon oft hingefallen ! und habe auch schon oft darüber nachgedacht die dinger wieder rausnehmen zu lassen !
mir haben 3 unterschiedliche ärzte ( darunter doc völpel, wicker ) gesagt,
so lang die schrauben/stangen keine probleme bereiten, sollte man sie nach so langer zeit nicht mehr entfernen !
die op wird schwierig, da die stange super verwachsen sind... aber ich habe auch eine versteifung von th5 - l1 das ist ne ganze menge! wenn sie bei dir nur 4 o. 5 w. versteift haben ist es vielleicht nicht so ein großes problem !
naja.... schau halt mal ! aber wenn du deswegen wieder irgend welche drainagen in den brustkorb gedrückt bekommst würde ich es mir gründlich überlegen ! diese dinger nerven doch unheimlich mehr, als der unheimlich gedanke schrauben im rücken zu haben
was bei dir noch dagegen spricht, ist die tatsache, das titan wesentlich weniger probleme, mit den noch nicht sehr gut erforschten langzeitallergien bereitet !
gruss dave
ich wurde 1999 bei wwwildungen an kyphose operiert....
bin auch schon oft hingefallen ! und habe auch schon oft darüber nachgedacht die dinger wieder rausnehmen zu lassen !
mir haben 3 unterschiedliche ärzte ( darunter doc völpel, wicker ) gesagt,
so lang die schrauben/stangen keine probleme bereiten, sollte man sie nach so langer zeit nicht mehr entfernen !
die op wird schwierig, da die stange super verwachsen sind... aber ich habe auch eine versteifung von th5 - l1 das ist ne ganze menge! wenn sie bei dir nur 4 o. 5 w. versteift haben ist es vielleicht nicht so ein großes problem !
naja.... schau halt mal ! aber wenn du deswegen wieder irgend welche drainagen in den brustkorb gedrückt bekommst würde ich es mir gründlich überlegen ! diese dinger nerven doch unheimlich mehr, als der unheimlich gedanke schrauben im rücken zu haben
was bei dir noch dagegen spricht, ist die tatsache, das titan wesentlich weniger probleme, mit den noch nicht sehr gut erforschten langzeitallergien bereitet !
gruss dave
Hallo Dave (Seemannskiste),
vielen Dank für Deine Antwort! Das ist ja schon mal ganz beruhigend zu lesen, dass die Ärzte eher dazu raten, die Stangen drin zu lassen. Ich hab nämlich tatsächlich keine große Lust auf noch so eine OP, zumal bei mir ja 12 Wirbel mit entsprechend viel Material verschraubt sind.
Ich habe nur im Zuge meines Studiums von diesen Fremdkörpersarkomen (Sarkom = bösartiger Krebs des Bindegewebes) gehört, die nach einer Zeit von 20-30 Jahren auftreten können. Hast Du auch schon mal was davon gehört?
Weißt Du, woran man das (rechtzeitig) merkt, wenn man so ein Langzeitallergiker ist? Wäre es eine T-Zell-vermittelte Reaktion mit Entzündung? Dann müsste man ja wahrscheinlich auch Fieber und Schmerzen haben.
Außerdem frage ich mich, was die ganzen Schrauben veranstalten können, falls ich im Alter Osteoporose bekomme, und die Chance ist ja relativ hoch.
vielen Dank für Deine Antwort! Das ist ja schon mal ganz beruhigend zu lesen, dass die Ärzte eher dazu raten, die Stangen drin zu lassen. Ich hab nämlich tatsächlich keine große Lust auf noch so eine OP, zumal bei mir ja 12 Wirbel mit entsprechend viel Material verschraubt sind.
Ich habe nur im Zuge meines Studiums von diesen Fremdkörpersarkomen (Sarkom = bösartiger Krebs des Bindegewebes) gehört, die nach einer Zeit von 20-30 Jahren auftreten können. Hast Du auch schon mal was davon gehört?
Weißt Du, woran man das (rechtzeitig) merkt, wenn man so ein Langzeitallergiker ist? Wäre es eine T-Zell-vermittelte Reaktion mit Entzündung? Dann müsste man ja wahrscheinlich auch Fieber und Schmerzen haben.
Außerdem frage ich mich, was die ganzen Schrauben veranstalten können, falls ich im Alter Osteoporose bekomme, und die Chance ist ja relativ hoch.
-
Rose59
- treues Mitglied

- Beiträge: 278
- Registriert: Sa, 17.05.2003 - 19:28
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Hallo Sunny,Sunny hat geschrieben:
Außerdem frage ich mich, was die ganzen Schrauben veranstalten können, falls ich im Alter Osteoporose bekomme, und die Chance ist ja relativ hoch.
wenn Du Sorge hast an Osteoporose zu erkranken, dann laß Dich rechtzeitig untersuchen. Die Untersuchungen müssen zur Zeit selbst bezahlt werden, es sei denn, Du hattest schon mehrere Knochenbrüche.
Aber Du bist sicher noch sehr jung und hast noch etliche Jahre Zeit, wer weiß, was sich bis dahin geändert hat.
Wenn die Osteoporose rechtzeitig erkannt wird, kannst Du auch gezielt etwas dagegen tun mit hochdosierten Calciumgaben und Bisphosphonaten.
Bei mir wurde die Osteoporose im Alter von 44 Jahren "entdeckt", da hat noch kein Arzt an eine vorbeugende Untersuchung gedacht , sondern Toni war mißtrauisch geworden, hat mich zum Arzt geschickt und er hatte recht..
Vor 11 Wochen bin ich übrigens in Neustadt operiert worden mit Osteoporose, von Th2-L2.
Also mach Dich bitte nicht nervös, aber denke an entsprechende Vorsorge.
Herzliche Grüße
Petra
- seemannskiste
- aktives Mitglied

- Beiträge: 198
- Registriert: Mo, 14.02.2005 - 20:02
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: kassel
