ich habe hier leider kein Thema diesbezüglich gefunden, daher eröffne ich hiermit eines.
Ich hatte voriges Jahr einen Verkehrsunfall mit dem Fahrrad. Dabei habe ich mir beim Sturz vom Fahrrad den Oberkörper verdreht und seitdem verstärkt Beschwerden (Verstärkung der Rotation und der Verkrümmung). Ich litt auch unter ständigem Kribbeln im Ring- und kleinen Finger beider Hände, besonders der rechten Hand, was sich mittlerweile nach Physiotherapie, regelmäßiger Schroth-Gymnastik und Training wieder reduziert hat. Ich habe außerdem Probleme bei längerem Stehen und seit dem Unfall besonders im Sitzen, und bei Seitwärtsdrehungen.
Ich war nach diesem Unfall Ende 2014 als Rehabilitantin in der Katharina Schroth Klinik in Sobernheim (das 1. Mal 2012) mit meiner Skoliose in stationärer Behandlung.
Ich arbeite permanent an der Verbesserung meiner Skoliose und habe vor dem Unfall sogar eine Reduktion meiner Wirbelsäulenverkrümmung erreicht. Vor dem Unfall habe ich den Skoliosegrad über 25 Jahre stabil auf denselben Werten gehalten. Die erreichten Verbesserung betrug minus 10° thorakal nach Cobb).
Nach dem Radunfall habe ich nach ein paar Wochen ein Röntgenbild anfertigen lassen, da ich das Gefühl einer Verschlechterung hatte. Der Befund ergab dann eine Verschlechterung von +10 -12° thorakal und +7° lumbal nach Cobb.
Wieso will mir keiner betätigen, dass es möglich ist, dass so ein Unfall eine Verschlechterung einer bestehenden Skoliose schafft, Folgeschäden verursachen kann? Jetzt suche ich eine Fachmeinung, die mir bestätigen kann, dass solche Fälle sehr wohl vom Unfall kommen können. Aber es fühlt sich niemand zuständig, bzw. diejenigen, die das tun, sind keine Spezialisten für Skoliose.
Bitte um Hilfe!
Viel Sonne,
Dantia


