Vor einem Jahr habe ich die Diagnose Hyperkyphose bekommen (damals 73°). Mein Orthopäde hat mir empfohlen, da er kein Spezialist für Hyperkyphose und -lordose ist, mich in der Uniklinik Münster vorzustellen. Das tat ich auch. In der Zwischenzeit habe ich KG in Anspruch genommen und alle Übungen fleißig zu Hause nachgemacht und mein Korsett getragen. Wie man sehen kann mit Erfolg. In Münster habe ich dann ein neues Korsett verordnet bekommen (maßangefertigt).
Mittlerweile mache ich 2 mal die Woche REHA Sport.
Die Therapeuten bei der KG und REHA waren alle total schockiert, dass ich mein Korsett rund um die Uhr tragen muss und meinten, dass man das in meinem Alter mit intensivem Training ausgleichen könne. Jetzt ist meine Frage ob das tatsächlich geht. Für mich wäre das total toll, weil ich dann dieses "bescheidene" Korsett nicht mehr tragen müsste (jedenfalls nicht rund um die Uhr und 7 Tage die Woche).
Meine andere Frage ist: wenn das tatsächlich geht, besteht für mich die Möglichkeit nach dem REHA Sport noch zusätzlich Gerätetraining zu machen. Allerdings kostet das dann etwas. Kann da die Krankenkasse helfen? Mir ist schon klar, dass die Kassen kein Fitnessstudio zahlen, aber ich würde das ja dann nicht dafür tun um z.B. besser auszusehen, sondern um meinem Rücken einen Gefallen zu tun und meine Haltung zu verbessern. Kann da vielleicht mein Orthopäde oder die Ärzte in der Uniklinik irgendetwas zusätzliches ausfüllen oder so??? ich würde das dann eben selber zahlen, aber wenn die Krankenkasse das even. tut wäre das ja noch besser.
Kann man zur Verbesserung sonst noch etwas tun? Chiropraktiker oder andere Praktiken? ich bin für jede Anregung offen und dankbar.
Vielen Dank im voraus




