Ich bin Lena. Ich möchte euch gerne etwas über meine Skoliose erzählen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr auch antworten.
Bei mir war eigentlich schon immer klar, dass ich Skoliose habe. Es liegt bei mir nämlich in der Familie. Als Erstes war ich bei der Orthopädin Fr. Dr. Lau. Dort wurde mir Physiotherapie verordnet. Ich bin dann auch zu einer Physiotherapie an meiner Schule gegangen. Dort wurde ich aber nur ein bisschen massiert. Bei einer Osteopathin, die mich massiert hat, war ich auch. Da meine Orthopädin später nur noch Privatpatienten annahm, musste ich mir einen Neuen suchen.
Im Alter von 11 Jahren war ich dann bei einem orthopädischen Facharzt Petzold-Bradley in Bernau. Dort wurde ich geröntgt und hatte damals schon eine Verkrümmung von 25 Grad. Mir wurde dann wieder Physiotherapie verschrieben. Damals wurde das Thema Korsett auch schon erwähnt, aber nicht weiter darauf eingegangen. Jedenfalls war ich wieder bei der Physiotherapie an meiner Schule und habe auch Übungen bekommen. Als ich bei der nächsten Untersuchung war, meinte mein Orthopäde, dass alles in Ordnung wäre.
Letztes Jahr wurde ich dort wieder geröntgt und es kam raus, dass ich schon eine Verkrümmung von 37 Grad hatte. Mein Orthopäde hat mich gleich zur Oberlinklinik in Potsdam-Babelsberg überwiesen.
Dort wurde dann sogar eine Verkrümmung von 49 Grad festgestellt. Nun hieß es so schnell wie möglich ein Korsett, um eine Operation zu verhindern. Irgendwie hat mir das alles schon ein bisschen Angst gemacht.
Nach 6 Wochen musste ich zur Nachkontrolle, wo sich herausgestellt hat, dass sich meine Skoliose um über 10 Grad verbessert hat! Das war schon ziemlich cool!
Ich gehe jetzt auch jede Woche zu einer guten Physiotherapeutin, die meine Schroth-Übungen kontrolliert.
LG




