Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Schokolaedchen
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: Mo, 22.06.2015 - 13:26
Geschlecht: weiblich

Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Schokolaedchen »

Hallo in diesem Forum zunächst!
Ich bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben und habe schon ein wenig gelesen und hoffe, Ihr könnt mir helfen!

Ich war vor einigen Tagen bei der U-Untersuchung mit meiner Tochter (gerade 8 geworden). Der Kinderarzt hat uns zum Orthopäden geschickt, weil die Wirbelsäule meiner Tochter leicht ungerade sei. Wir waren dann letzte Woche bei der niedergelassenen Orthopädin, die Skoliose diagnostiziert hat und uns 6 Stunden Krankengymnastik verschrieben hat. Da habe ich mir noch nicht viel bei gedacht.

Heute waren wir dann bei der Krankengymnastin. Die hat mich dann aufgeklärt, dass es sich hier um eine langfristige Geschichte handelt und wir unbedingt einen auf Skokiose spezialisierten Orthopäden aufsuchen sollen. Sie hat uns empfohlen zur Uniklinik Essen zu gehen und dort auch eine Röntgenaufnahme anfertigen zu lassen. Sie hat mir dann auch gezeigt, dass die WS meiner Tochter deutlich ,krumm' ist.

Jetzt bin ich auf der einen Seite recht panisch, auf der anderen Seite aber wirklich froh, dass ja Kinderarzt und Orthopäde und Krankengymnast das Problem erkannt haben und uns jeweils an die Experten verwiesen haben.

Vor 2 Jahren, wir wohnten noch in Süddeutschland, hatte ein Kinderorthopäde bei meiner Tochter noch eine Haltungsschwäche diagnostiziert, was wir leider nicht wirklich ernst genommen haben. Krankengymnastik haben wir zwar gemacht, aber meine Tochter ist sehr sportlich mit guter Körperspannung, da haben wir (und auch Krankengymnastin) uns schon gefragt, was das soll. Im Nachhinein natürlich echt blöd von uns...

Meine Frage ist, wie ich jetzt weiter vorgehe:

Gehe ich in die Essener Uniklinik zur Diagnose und Röntgenbilderstellung (wir wohnen nicht weit weg) oder gehe ich woanders hin? ZB in einer der beiden Schroth-Kliniken zur Diagnose? Ich möchte wirklich dahin gehen, wo mein Mädel am besten behandelt wird, also ich fahre auch durch Dland, ist mir eigentlich egal...

Soll ich meine Tochter gleich für eine Kur dort anmelden? Die haben doch sicher ewig lange Wartezeiten?

Weiß gerade gar nicht weiter und brauche bitte Hilfe!

Ach ja, wir sind privat versichert. Ist bestimmt auch relevant. Brauche ich trotzdem eine Überweisung der Orthopädin?

Lieben Dank :-)
Schoko
Benutzeravatar
Schnecke007
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1987
Registriert: Mi, 21.02.2007 - 22:41
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose 4-bogig rechts
Therapie: ambulantes Schroth
Wohnort: Landkreis KA

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Schnecke007 »

Hallo Schokolaedchen,

willkommen hier im Forum.

Wenn Ihr privat versichert seid, ist es sehr schwierig, an eine Schroth-Reha zu kommen, dafür könnt ihr quasi endlos KG-Rezepte für die örtliche Skoliosetherapie (nach Schroth, falls sie das schon kann, oder sonst evtl. nach Vojta) bekommen.

Weißt Du schon etwas über den Grad der Skoliose? Wurde Deine Tochter schon geröntgt? Dabei ist es wichtig, dass die gesamte Wirbelsäule in einem Bild aufgenommen wird und nicht in mehreren Einzelbildern. Ein Bild von vorne, eins von der Seite, so hat man alles, was man braucht.
Zum Klinikum Essen werden sicher andere User Dir noch mehr sagen können. Viele User hier haben außerdem gute Erfahrungen mit Dr. Hoffmann in Leonberg gemacht.

Viele Grüße,
Schnecke
Schokolaedchen
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: Mo, 22.06.2015 - 13:26
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Schokolaedchen »

Lieben Dank für deine schnelle Antwort!

Ein Röntgenbild haben wir noch nicht. deswegen sollen wir in die Essener Uniklinik fahren, sagt die Krankengymnastin. Die Krankengymnastin sagte uns auch, dass man da ein Ganzkörperröntgen machen würde.

Soll ich da hin?

So wie ich das sehe ist die WS meiner Tochter aber wirklich deutlich krumm. Und wenn ich die Beiträge im Forum richtig verstehe, ist sogar bei geringen Krümmungsgeraden eine Schroth-Reha erforderlich?!? Würde man mich meine Tochter aus Essen in eine der beiden Kliniken überweisen?

Und warum zählt sowas eine private Vers nicht? Wie gehe ich da am besten vor?

Erst in Essen Röntgen, dann versuchen in Reha zu kommen?
Benutzeravatar
Tammi
Profi
Profi
Beiträge: 1336
Registriert: Fr, 01.02.2008 - 16:57
Geschlecht: weiblich
Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 32° mit 6-7° Rotation, thorakal 28°
11/18: Rotation lumbal 5°
Therapie: Korsett 2/08-5/16:
2/08-2/15 Rahmouni
03/15-5/16 CCtec
KG
8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen)
Barfußschuhe
Wohnort: Südthüringen

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Tammi »

Hallo Schokolaedchen,

:welcome:
erstmal, werde nicht panisch, deine Tochter ist noch so jung, da kann man sehr viel machen. Schroth-Reha geht auch, wenn man privat versichert ist, kann nur etwas kompliziert werden, bei mir, ich bin mit meiner Mutter versichert bzw. die letzten Jahre war die Beihilfestelle meines Vaters zuständig, und fahre dieses Jahr das 8. Mal in Folge zur Reha :). Zur Diagnose könnt ihr sicherlich nach Essen gehen, die Behandlung würde ich an einem anderen Ort durchführen. Ihr könntet auch mal fragen, wie im Moment die Wartezeit für die ambulante Sprechstunde von Dr. Steffan in Bad Sobernheim ist, er ist auch hier im Forum vertreten. Ansonsten kommt auch noch Dr. Verres, ebenfalls in Bad Sobernheim bzw. teilweise in einer Privatpraxis in Mainz in Frage.

LG
Tammi
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: viewtopic.php?f=27&t=31324
Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726
Lilly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 124
Registriert: Fr, 08.05.2015 - 21:12
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lilly »

Hallo Schokolaedchen,

erst einmal Willkommen hier! Du wirst hier sicher viele hilfreiche Tipps und Informationen finden - das vorweg.

Wir standen vor gut einem Jahr genau so da wie du, meine Tochter war bei Diagnose genau so alt wie Deine. Wir für unseren Fall hatten bis dato noch rein gar nichts von Skoliose gehört und wussten erst einmal gar nicht, was das ist. Da steht man da mit der Diagnose, dass die Tochter eine krumme Wirbelsäule hat, liest so einiges, was nicht gerade aufmunternd ist (Korsett, OP), hofft, dass es doch keine Skoliose ist bzw. nur eine ganz leichte. Bis man da seinen eigenen Weg findet, dauert es ein bisschen, aber man wächst mit den Aufgaben, heißt es so schön. :ja:
Ich hatte auch Angst, was nun werden soll und ein bisschen ist sie manchmal immer noch da, v.a. da wir nicht den herkömmlichen, sondern unseren ganz eigenen Weg gehen. Zwar mit Erfolg, aber eben ohne Erfahrungsberichte anderer oder Studien und im Hoffen und Bangen, dass wir weiterhin so gut zurecht kommen. Aber Tammi hat Recht - so oder so lässt sich in dem Alter noch ganz viel erreichen und ich denke, das ist das Wichtigste!

Wir sind mitunter durch dieses Forum auch zu Dr. Hoffmann in Leonberg gekommen. Dort bekommt man auf jeden Fall eine anständige Diagnose und das ist fürs Erste ja einmal das Wichtigste. Ich würde mir dort oder bei einem der anderen empfohlenen Ärzte zunächst eine exakte Diagnose holen und alles etwas "sacken" lassen. Natürlich nicht zu lange, denn die Zeit ist oft ein wichtiger Faktor, sprich, dass man dann nicht Wochen abwartet bis man etwas dagegen tut. Aber ich selbst würde dennoch in Ruhe über das weitere Vorgehen nachdenken. Mit für am Wichtigsten halte ich persönlich, sollte sich die Skoliose bestätigen, einen Schroth-Therapeuten zu finden, bei dem ihr schon einmal mit der speziellen Krankengymnastik anfangen könnt.

Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, das Röntgenbild in Essen zu machen, oft wird auch nicht korrekt gemessen. Ganz persönlich würde ich lieber gleich zu einem guten Spezialisten gehen.

Also: erst einmal tief durchatmen, einen Termin bei einem Spezialisten machen lassen und dann gehts weiter :knuddel: .

Liebe Grüße,
Lilly
Dr. Steffan
Arzt / Ärztin
Arzt / Ärztin
Beiträge: 1464
Registriert: Fr, 24.05.2002 - 14:57
Geschlecht: männlich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Dr. Steffan »

Wichtig ist zunächst eine saubere Diagnostik. Die können sie auch in Essen machen lassen. Sollte eine Skoliose von 15° und mehr vorliegen ist eine Schrothreha zwingend notwendig, ein Nachtkorsett empfehlenswert um später höhere Tragezeiten zu verhindern.
Dr. K. Steffan
Schokolaedchen
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: Mo, 22.06.2015 - 13:26
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Schokolaedchen »

Vielen Dank für die Hilfe!

Wir haben jetzt einen Termin für eine genaue Diagnostik Ende Juli bekommen.
Sollte meine Tochter dann eine Reha benötigen, haben wir nochmal 4 Monate Wartezeit mindestens, wenn ich das alles richtig verstehe.

Können wir vorher schon etwas tun? Der nächste Krankengymnastiktermin ist auch erst Ende Juli.

LG
Schoko
Nelly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 102
Registriert: Mo, 09.02.2015 - 15:48
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Tochter 17, progressiv idiopathische Skoliose 4BH rechts
LWS 70° BWS 70°
nach OP LWS 38° BWS 46°
Therapie: Schroth-Therapie, Osteopathie + Vojta
Reha Bad Elster 2015u.2016, Korsett Rahmouni 2015, 2016, 2017
September 2017 OP Dynamische Skoliosekorrektur
Wohnort: Oberbayern

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Nelly »

Hallo,
meine Tochter und mein Mann sind privat versichert.
Bei uns hat die private Krankenversicherung die Reha nicht übernommen, also haben wir über die Rentenversicherung einen Antrag gestellt, allerdings über meine.
Nach 1 Woche war die Reha bewilligt.
Es hat ja eigentlich jeder eine Rentenversicherungsnummer, auch wenn Ihr privat versichert seid.
Hier kannst Du Dich ja schon mal informieren, schadet ja nicht: http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/

LG
Nelly
Schokolaedchen
Newbie
Newbie
Beiträge: 6
Registriert: Mo, 22.06.2015 - 13:26
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Schokolaedchen »

Danke für die Hilfe!

Fühle mich jetzt schon deutlich informierter und nicht ganz so hilflos!
Lilly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 124
Registriert: Fr, 08.05.2015 - 21:12
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lilly »

Liebe Schokolaedchen,

zu Deiner Frage, was ihr schon jetzt tun könnt. Wenn euch das finanziell möglich ist, könntet ihr zu einem guten Osteopathen gehen. Hört euch mal um, wer da in Frage kommen könnte und fragt nach, ob er/sie mit Skoliose Erfahrung hat. Ich finde, das kann man auch schon vor dem Orthopädentermin machen, da der Ostepath eh nicht nach den Gradzahlen geht, sondern nach dem, was er selbst vorfindet. Wichtig ist, dass auch nach dem Becken geschaut wird, ein Beckenschiefstand hat einen enormen Einfluss auf die Skoliose. Des Weiteren wäre es gut, wenn er eine mögliche Beinlängendifferenz beheben kann (i.d.R. nach der Dorn-Methode), auch das hat einen großen Einfluss. Man bekommt dann i.d.R. eine "Hausaufgabe", die man ca. 6 Wochen lang jeden Tag machen muss, damit das Hüftgelenk bzw. die Bänder in der neuen Position stabil werden. Bei meiner Tochter mache ich das aber je nach Bedarf, ich habe die Dorn-Methode und die Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp (besonders für das Becken und die Muskulatur hilfreich) selbst erlernt (bin aber an sich Laie und nicht vom Fach).
Bei einer Beinlängendifferenz wird euch wohl jeder Orthopäde (auch Dr. Hoffmann, das hat er nämlich auch bei uns) Einlagen mit entsprechender Erhöhung auf der "kürzeren" Seite verschreiben. Das ist aber eher kontraproduktiv, da die Statik dann in der Fehlstellung fixiert wird. Eine Beinlängendifferenz kann fast immer nach der Dorn-Methode korrigert werden, es ist ganz ganz selten, dass die Beine tatsächlich unterschiedlich lang sind.
Man muss sich nur vorstellen, wenn auf einer Seite etwas schief ist, dass auch dann die ganze Wirbelsäule mit geht. Deshalb wird die Wirbelsäule nicht gleich gerade, wenn man das korrigiert, aber dafür dass die Krümmung besser wird, besteht eine große Chance - wenn man dran bleibt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Mit intensiver Therapie haben wir bisher auch ohne Korsett große Fortschritte gemacht (meine Tochter hatte aber "nur" Gradzahlen zwischen 20° und 30° n. Cobb).
Wir gehen inzwischen alle 3 Wochen zum Osteopathen und ich therapiere täglich nach Dorn und Popp, je nach dem, was zu korrigieren ist. Tägliche Schroth-Therapie zu Hause + 1x/Woche beim Physiotherapeuten kommen hinzu. Das ist recht viel, aber dafür dann eben ohne Korsett. Wobei ich dazu sagen muss, dass jede Skoliose so individuell ist, dass das, was bei uns so gut funktioniert nicht unbedingt 1 zu 1 auf euch oder andere zu übertragen geht. Das muss man sehen und nicht jeder hält auch eine so intensive Therapie durch. Das gilt aber auch für Erfolge/Misserfolge mit Korsett.

Bekommt ihr keinen früheren Termin zur Krankengymnastik? Ein guter Schroth-Therapeut kann auch ohne Röntgenbild die richtige Therapie beginnen und das wäre ja durchaus sinnvoll.

Wenn du noch Fragen hast, dann her damit. Ich freue mich jedenfalls, dass hier jemand ist, der eine Tochter in ähnlichem Alter hat :) .

Liebe Grüße,
Lilly
Benutzeravatar
Tammi
Profi
Profi
Beiträge: 1336
Registriert: Fr, 01.02.2008 - 16:57
Geschlecht: weiblich
Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 32° mit 6-7° Rotation, thorakal 28°
11/18: Rotation lumbal 5°
Therapie: Korsett 2/08-5/16:
2/08-2/15 Rahmouni
03/15-5/16 CCtec
KG
8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen)
Barfußschuhe
Wohnort: Südthüringen

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Tammi »

Ich kann mich Nelly anschließen in dem Punkt, dass ihr, falls die Beine gleich lang, aber das Becken schief ist, nicht auf Einlagen mit einseitiger Erhöhung einlassen solltet. Bei mir hat das mehr Probleme gemacht als geholfen und ich kenne noch so einige Leute, denen es ähnlich geht, die meisten Skoliose-Spezialisten sind auch schon davon angekommen und wollen das Becken selbst begradigen. Was ich aber empfehlen kann, um das Becken wieder gerade zu bekommen, sind sensomotorische Einlagen, Dr. Hoffmann verschreibt sie auf Nachfrage auch. Leider übernehmen nicht alle Kassen diese Einlagen, aber ich finde sie wirklich empfehlenswert, selber trage ich seit Oktober welche und im Februar war bereits eine deutliche Reduktion des Schiefstandes zu sehen was auch dabei hilft, meine Wirbelsäule ins Lot zu bekommen.

LG
Tammi
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: viewtopic.php?f=27&t=31324
Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726
Lady S
Profi
Profi
Beiträge: 1595
Registriert: Mo, 10.06.2002 - 00:00
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr.
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Wohnort: Nähe Stuttgart

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lady S »

Nun warte doch erstmal die genaue Diagnostik ab, bevor Du dies und das probierst.
Warum ist die nächste KG erst Ende Juli? Als Privatpatient bekommst Du doch problemlos ein neues Rezept.
Lilly hat geschrieben: Wichtig ist, dass auch nach dem Becken geschaut wird, ein Beckenschiefstand hat einen enormen Einfluss auf die Skoliose. Des Weiteren wäre es gut, wenn er eine mögliche Beinlängendifferenz beheben kann (i.d.R. nach der Dorn-Methode), auch das hat einen großen Einfluss.
Bitte lies Dir doch mal diesen Thread durch: viewtopic.php?f=1&t=30592&p=1086874, insbesondere, was dort ein Physiotherapeut dazu sagt :juggle:
Grüsse, Lady S
Lilly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 124
Registriert: Fr, 08.05.2015 - 21:12
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lilly »

Bitte lies Dir doch mal diesen Thread durch: viewtopic.php?f=1&t=30592&p=1086874, insbesondere, was dort ein Physiotherapeut dazu sagt
Ja, und? Dass man mit Dorn allein keine Skoliose weg bekommt (bzw. ist es ja eh schwierig bis unmöglich sie ganz weg zu bekommen, aber das auch mit der klassischen Behandlung mit Korsett und Schroth)? Dass man wegen des Beckenschiefstandes andere Therapien benötigt? Hab ich ja im Prinzip alles geschrieben. Ich führe die Therapien selber aus, also Dorn und Popp, und ich weiß schon, wovon ich schreibe. Komisch nämlich, dass nach der Dornbehandlung die Beine plötzlich wieder gleich lang sind. Dass ein Bein im Hüftgelenk nicht 2-3 cm luxieren kann, ist auch richtig. Aber es gibt ja noch ein paar mehr Gelenke am Bein und im Becken. Da kann sich schon etwas zusammenaddieren. Meine Beine hatten schon einmal eine Differenz von etwa 2 cm, aber das lag dann nicht nur am Hüftgelenk, sondern noch im Becken, am Knie und Sprunggelenk. Und nach der Behandlung war alles schön gleich lang.
Jeder darf ja denken, was er will, aber es gibt überall Menschen, die mit Scheuklappen durch die Welt rennen oder es einfach nicht besser wissen bzw. sich nicht interessieren. Im Übrigen wird in dem Thread aus deinem Link von einem Herrn Breuss in Sachen Beinlängendifferenz gesprochen. Die Methode stammt aber von einem Herrn Dorn - das sagt schon viel, oder? Herr Breuss hat nur die Massage erfunden. Die Dorn-Methode wurde aber auch weiterentwickelt, da eben nicht alles stimmte, was Herr Dorn damals annahm - aber so ist das ja mit vielen Theorien und Therapien.
Wenn man alle Fachkräfte automatisch für kompetent in allen Bereichen halten würde, wären auch alle Orthopäden, an sich ebenso Fachkräfte, fit in Sachen Skoliosetherapie. Komischerweise sind es nur eine Hand voll in ganz Deutschland.

Wie bereits geschrieben, liegt auch unser Erfolg nur in der Kombination von verschiedenen Therapien und bei Sängerin52 ist das ebenso.

Aber wie gesagt, jedem seine eigene Meinung und mir die meine. :D

Liebe Grüße,
Lilly
Lilly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 124
Registriert: Fr, 08.05.2015 - 21:12
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lilly »

Tammi pflichte ich bei, dass sensomotorische Einlagen auch eine Hilfe sein können oder aber podoätiologische Einlagen (diese verwenden wir). Aber allein reichen diese auch nicht, sie sind halt ein Baustein, wie ich immer so schön sage :) .

Liebe Grüße,
Lilly
Benutzeravatar
Alex_activitas
Schroth-Therapeut/in
Schroth-Therapeut/in
Beiträge: 744
Registriert: Mo, 04.04.2011 - 15:34
Geschlecht: männlich
Wohnort: 72827 Wannweil
Kontaktdaten:

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Alex_activitas »

Hallo Lilly,

sorry, für meinen Fehler, natürlich war es Herr Dorn, der diese Methode aufgezeichnet und "erklärt" hat. Nicht Herr Breuss.
Das ändert aber an den gravierenden inhaltlichen Fehlern nichts!
Lilly hat geschrieben:Ich führe die Therapien selber aus, also Dorn und Popp, und ich weiß schon, wovon ich schreibe.
Da möchte ich Dich doch fragen, was Du beruflich machst: bist Du Ärztin oder Heilpraktikerin? Hast Du medizinisches Grundwissen im Bereich der Anatomie, Physiologie und Biomechanik?
Lilly hat geschrieben:Komisch nämlich, dass nach der Dornbehandlung die Beine plötzlich wieder gleich lang sind. Dass ein Bein im Hüftgelenk nicht 2-3 cm luxieren kann, ist auch richtig. Aber es gibt ja noch ein paar mehr Gelenke am Bein und im Becken. Da kann sich schon etwas zusammenaddieren. Meine Beine hatten schon einmal eine Differenz von etwa 2 cm, aber das lag dann nicht nur am Hüftgelenk, sondern noch im Becken, am Knie und Sprunggelenk. Und nach der Behandlung war alles schön gleich lang.
Das müsstest Du mir doch genauer erklären - gerne auch anhand von Präparaten. Wer schon einmal ein Hüftgelenk, ein Kniegelenk und ein Sprunggelenk bzw., auch ein ISG in natura mitsamt Bandapparat etc. gesehen hat, die Strukturen selber in der Hand hatte und deren Festigkeit gespürt hat, der muss Zweifel an diesen Aussagen haben. Ich kenne solche "Behandlungsergebnisse" und weiss auch, wie diese zustande gekommen sind. Und das war nicht aufgrund einer tatsächlichen Veränderung... Vielleicht war es ja aber bei Dir ganz anders - das kann ich so natürlich nicht beurteilen und will ich auch ausdrücklich nicht unterstellen.

Ich habe es schon einmal gesagt: die Techniken an sich sind nicht falsch. Nur ist der Wirkungsmechanismus ein komplett anderer, als Dorn etc. angenommen haben und z.T. immer noch annehmen. Dies ist jedoch bei der Beurteilung der Reaktionen der Patienten nicht unwichtig.
Ich muss wissen und nicht glauben, was ich mache und was ich bewirke. Nur dann kann ich auch die Reaktionen beurteilen und ggf. gegensteuern.
Vor allem muss ich wissen, wo meine Grenzen bzw. die Grenzen der angewandten Technik sind.
Lilly hat geschrieben:Aber wie gesagt, jedem seine eigene Meinung und mir die meine. :D
Jede/r hat das Recht auf eine eigene Meinung. Das ist absolut korrekt.
So muss auch jede/r die Konsequenzen seines/ihres Handelns selber tragen.

Zum Thema "Dorn" kann ich nur die Seite eines sehr kompetenten Kollegen empfehlen, auf der er die wesentlichen Punkte zusammengefasst hat: http://www.mtk-physio.de/Info-Box/Dorn- ... rapie.html

Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
Homepage: http://www.activitas.de
activitas auf facebook: https://de-de.facebook.com/activitasWannweil
Lilly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 124
Registriert: Fr, 08.05.2015 - 21:12
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lilly »

Ich habe es schon einmal gesagt: die Techniken an sich sind nicht falsch. Nur ist der Wirkungsmechanismus ein komplett anderer, als Dorn etc. angenommen haben und z.T. immer noch annehmen. Dies ist jedoch bei der Beurteilung der Reaktionen der Patienten nicht unwichtig.
Wenn die Techniken an sich nicht falsch sind, warum postest Du dann einen Link, in dem die Dorn-Methode als Humbug bezeichnet wird?
Ein kompetenter Therapeut wendet eine weiterentwickelte Form an und nicht 1 zu 1, was Herr Dorn ursprünglich erläutert hat und weiß auch um die Anatomie.
Ich muss wissen und nicht glauben, was ich mache und was ich bewirke. Nur dann kann ich auch die Reaktionen beurteilen und ggf. gegensteuern.
Vor allem muss ich wissen, wo meine Grenzen bzw. die Grenzen der angewandten Technik sind.
Da gebe ich dir vollkommen Recht! Aber was spricht gegen das Ausprobieren? Natürlich nur bei einem kompetenten Therapeuten (den man aber auch bei anderen Therapieformen haben muss).
Zum Thema "Dorn" kann ich nur die Seite eines sehr kompetenten Kollegen empfehlen, auf der er die wesentlichen Punkte zusammengefasst hat: http://www.mtk-physio.de/Info-Box/Dorn- ... rapie.html
Die Kompetenz zum Thema Dorn zweifle ich doch stark an. Es wird behauptet, dass alles auf reiner Suggestion beruht und als "Psychokram" abgetan und das pauschal für die Dorn-Methode, nicht allein für das ursprüngliche (aber auch das ist nicht kompletter Humbug). Das halte ich aber für schlichtweg falsch! Für mich ist das Scheuklappendenken und ich kann nur den Kopf schütteln. Aber auch dieser Herr darf seine eigene Meinung haben. Ich teile sie nur ganz und gar nicht. Dafür sind die Erfolge bei meiner Tochter einfach zu deutlich (aber beruhend auf einer Kombination von Therapien). Und meine eigenen Erfahrungen sprechen ebenso für sich! Ein Placebo-Effekt würde es bei mir sicher nicht geben, dafür bin ich grundsätzlich erst einmal viel zu skeptisch. Und ich habe auch schon einen Therapeuten erlebt, der erstens recht grob unterwegs war und mir zweitens nicht so gut weiterhelfen konnte. An seiner Person lag es nicht, er ist ansonsten sehr nett.

Was ich auch schon anderswo geschrieben habe: Ich finde es sehr engstirnig, wenn Methoden und Therapien, die (noch) nicht dem "Ärztestandard" entsprechen, pauschal als unwirksam dargestellt werden. Genauso engstirnig, wie eine Methode/Therapie als das einzig Wahre dar zu stellen.

Ich bin sehr von unseren Therapien überzeugt, auch wenn es ein etwas anderer Weg ist, als üblich, und möchte dies auch mitteilen, damit jemand die ganze Bandbreite der Möglichkeiten kennen lernen und seinen eigenen, besten Weg finden kann. Dieser wiederum kann sich dann auch deutlich von unserem unterscheiden.
Ich bin es nur ein bisschen leid, dass sich alle, die sich mit anderen Therapieformen auseinandersetzen und nicht den üblichen Weg gehen, so sehr rechtfertigen müssen (jetzt nicht nur hier, sondern auch in anderen Threads). Dabei könnte es ja ebenso wie Korsett, Schroth und was auch immer, auch so manchem weiter helfen! Und die Chance, dies heraus zu finden, sollte doch jeder haben, denke ich.

Liebe Grüße,
Lilly
Benutzeravatar
Alex_activitas
Schroth-Therapeut/in
Schroth-Therapeut/in
Beiträge: 744
Registriert: Mo, 04.04.2011 - 15:34
Geschlecht: männlich
Wohnort: 72827 Wannweil
Kontaktdaten:

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Alex_activitas »

Hallo Lilly,

glaub mir, Michael ist sehr kompetent.
Nur, weil er Deine Ansicht nicht teilt, ihm die Kompetenz abzusprechen halte ich wiederum für "Scheuklappendenken".
Diese Reaktion beschreibt er jedoch sehr exakt und deckt sich leider mit den allermeisten Erfahrungen, die auch ich gemacht habe: wenn anatomisch-physiologische und funktionelle Argumente gebracht werden, kommen wenig sachliche Gegenargumente.

Und dass ein Placebo-Effekt auch bei sehr skeptischen Menschen funktioniert ist bekannt.

Schroth und Krankengymnastik als dem "Ärztestandard" entsprechend zu bezeichnen, ist leider nicht zutreffend. Es gibt immer noch genug Ärzte, die genau dies nicht so sehen.
Daher bezeichne ich "Dorn" auch nicht pauschal als unwirksam, sondern ganz im Gegenteil: ich habe die Ausbildung absolviert und kann aus erster Hand sagen, dass die Erklärungen dahinter komplett falsch sind.

Genausowenig stelle ich eine Methode/Therapie als das "einzig Wahre" dar.
Nur ist nicht jedes Behandlungsmodell, welches vermarktet und auf dem Selbstzahlermarkt angeboten wird automatisch richtig und zielführend. Man muss jede (!) Methode kritisch hinterfragen.

Leider konntest Du mir meine Fragen nach Deinem anatomisch-physiologischen und funktionellen Hintergrund noch nicht beantworten...

Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
Homepage: http://www.activitas.de
activitas auf facebook: https://de-de.facebook.com/activitasWannweil
Lilly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 124
Registriert: Fr, 08.05.2015 - 21:12
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lilly »

Daher bezeichne ich "Dorn" auch nicht pauschal als unwirksam, sondern ganz im Gegenteil: ich habe die Ausbildung absolviert und kann aus erster Hand sagen, dass die Erklärungen dahinter komplett falsch sind.
Da beschreibst Du aber die Erklärungen, die dir dieser Seminarleiter gegeben hat. Wenn dieser nach den alten Theorien lehrt, dann sind diese Erklärungen sicher falsch. Aber das kann ja nicht pauschalisiert werden.
Nur ist nicht jedes Behandlungsmodell, welches vermarktet und auf dem Selbstzahlermarkt angeboten wird automatisch richtig und zielführend. Man muss jede (!) Methode kritisch hinterfragen.
Da gebe ich dir vollkommen Recht! Und das habe ich auch gemacht! Und jeder muss seinen eigenen Weg finden - denn autmatisch NICHT zielführend sind sie auch nicht.
Leider konntest Du mir meine Fragen nach Deinem anatomisch-physiologischen und funktionellen Hintergrund noch nicht beantworten...
Ich bin Laie und behaupte auch nicht jedes anatomische Detail zu kennen. Ich wende die Methoden/Therapien in Absprache mit unserem Therapeuten an und dieser hat diese Kenntnisse und gibt diese auch an mich weiter. Das dürfte reichen, finde ich. Ich will ja auch nur meiner Tochter weiterhelfen und nicht als Therapeut anfangen. Fragst du auch jeden anderen, der eine Therapie toll findet und hilfreich und dies hier mitteilt, ob er dazu jedes anatomische Detail kennt?
Ich habe schon einmal geschrieben, dass ein ins Blaue zu therapieren nichts bringt und der Meinung bin ich noch. Aber wenn man einen kompetenten Therapeuten hat und in seiner Begleitung behandelt und es Erfolg zeigt und der Therapeut dann auch weiß, warum (und ich dann auch), ist das doch ausreichend. Und wenn alles auf einen Placebo-Effekt hinauslaufen würde, wäre alles so einfach und würde bei jedem wirken - was es aber nicht tut. Aber wo hat man schon eine Garantie. ;)

Im Übrigen lasse ich den Erfolg ebenso seitens eines auch hier rennomierten Spezialisten und sogar Orthopädietechniker überprüfen, die mir diesen bestätigt haben.

Damit mag ich die Diskussion jetzt auch beenden. Ich wollte eigentlich nur MÖGLICHE Therapieformen vorstellen, als nachgefragt wurde, was man schon machen könnte. :rolleyes:
Lilly
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 124
Registriert: Fr, 08.05.2015 - 21:12
Geschlecht: weiblich

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Lilly »

Liebes Schokolaedchen,

eigentlich wollte ich euch nur weiterhelfen, insofern, dass euch eben verschiedene Möglichkeiten offen stehen. Jetzt ist das Ganze ein bisschen in eine Dorn-Diskussion ausgeartet, was ich gar nicht beabsichtigt habe. Tut mir leid. Aber vielleichht war es auch informativ für dich, was auch immer du für dich daraus mitnimmst :) .

Ich möchte nur noch einmal betonen, dass in UNSEREM Fall die genannten Therapieformen einen enormen Erfolg gebracht haben, ABER das nicht pauschalisiert werden kann. Und das wollte ich mitteilen, so wie andere ebenso Schroth usw. anbringen. Es stellen nur MÖGLICHKEIITEN dar, wie auch Schroth, Korsett, Rolfing, Spiraldynamik oder was auch immer. Was dann den persönlichen Erfolg bringt, müsst ihr selber herausfinden. Und in unserem Fall ist ALLEINE Dorn oder ALLEINE eine der anderen Therapien nicht ausreichend, sondern nur die Kombination - die ich selber durch Ausprobieren und Erfolge herausgefunden habe und nun weiterführe/weiterführen lasse - solange es weiterhin so gut läuft. Im Übrigen hat das Ausprobieren nur kurze Zeit in Anspruch genommen und auch nur nehmen dürfen und das unter täglicher Kontrolle meinerseits und wöchentlicher durch den Physiotherapeuten. Die ersten Erfolge stellten sich sofort ein, weitere innerhalb weniger Wochen und es geht insgesamt stetig bergauf. Über viele Wochen ohne nennenswerte Erfolge hätte ich das sicher nicht getan, das hätte ich für fahrlässig gehalten und wir wären wohl wieder zum Korsett gegangen.
Und es ist KEIN Ausreden eines möglichen Korsetts, das steht mir gar nicht zu! Meine Tochter hatte immense Probleme damit und auch weniger Erfolge als jetzt. Das kann aber bei euch, sofern ein Korsett überhaupt nötig sein wird, ganz anders sein!

Liebe Grüße und alles Gute,
Lilly
Zuletzt geändert von Lilly am Mi, 24.06.2015 - 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Alex_activitas
Schroth-Therapeut/in
Schroth-Therapeut/in
Beiträge: 744
Registriert: Mo, 04.04.2011 - 15:34
Geschlecht: männlich
Wohnort: 72827 Wannweil
Kontaktdaten:

Re: Mädchen 8Jahre Skoliose Diagnose Was jetzt?

Beitrag von Alex_activitas »

Hallo Lilly,
Lilly hat geschrieben:Ich bin Laie und behaupte auch nicht jedes anatomische Detail zu kennen. Ich wende die Methoden/Therapien in Absprache mit unserem Therapeuten an und dieser hat diese Kenntnisse und gibt diese auch an mich weiter. Das dürfte reichen, finde ich. Ich will ja auch nur meiner Tochter weiterhelfen und nicht als Therapeut anfangen. Fragst du auch jeden anderen, der eine Therapie toll findet und hilfreich und dies hier mitteilt, ob er dazu jedes anatomische Detail kennt?
Du hattest geschrieben:
Lilly hat geschrieben:Ich führe die Therapien selber aus, also Dorn und Popp, und ich weiß schon, wovon ich schreibe.
Dies habe ich dahingehend fehlinterpretiert, dass Du sie selber als "Therapeutin" anwendest. Dies hast Du jetzt klargestellt und damit ist das ja auch erledigt.

Nein, ich frage nicht jeden anderen, aber das weisst Du auch.
Ich frage nur dann, wenn jemand bestimmte Wirkungen beschreibt bzw. sagt, das bestimmte Wirkungen eintreten. Denn gerade beim Thema "Dorn" ist dies wichtig, wie schon mehrfach beschrieben.

Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
Homepage: http://www.activitas.de
activitas auf facebook: https://de-de.facebook.com/activitasWannweil
Antworten