Hallo Gugelhopf,
Kannst du mir bitte sagen wieviel Grad meine Kyphose beträgt? Ich weiss nämlich nicht wie ich das messen muss.
Ich tue mich da auch schwer, frag doch beim nächsten Mal Dr. Klöckner. Auf jeden Fall kann man schon von einer ausgeprägten Hyperkyphose sprechen, die auch eine (deutsche) Indikation für ein Korsett ist.
Wie gesagt ich werde mich gleich umsehen nach ähnlichen Beiträgen doch wenn ich nochmals zu Dr. Klöckner gehe was wären die Besten Argumente für ein Korsett?
Auch wenn ich selbst kein Korsett trage, kann ich die Argumente von dem schon genannten Dr. Steffan gut nachvollziehen.
Er geht nämlich in erster Linie davon aus,
dass man selbst genügend vom Korsett überzeugt sein muss und das auch in allen Punkten vertreten kann..
Also was das dann im Alltag und auch bezüglich Dauer dieser Behandlung bedeuten kann. Für die meisten Erwachsenen dient das ja zur Schmerzbekämpfung, bei der allerdings auch die Optik mehr oder weniger stark verbessert werden kann. Ingesamt eine Frage der Lebensqualität, die man damit steigern kann oder eben auch nicht. Das ist also eine ganz indivduelle Einschätzung, die jeder selber treffen muss. Deshalb sollte man sich wirklich in die Erfahrungsberichte dazu einlesen, um das allmählich regelrecht zu verinnerlichen. Das braucht schon Zeit.
Das Argument mit dem Muskelabbau im Korsett kommt leider häufiger, stimmt aber so nicht. Durch Korrekturbewegungen im Korsett wird das verhindert, allerdings reicht das allein nicht aus, um die Situation langfristig zu stabilisieren.
Im Gegensatz dazu kommt in der Regel (nicht immer) bei Dr. Hoffmann die Empfehlung von ihm selbst. Und man sollte sich schon vorher darüber klar sein oder sich Bedenkzeit erbeten.
Das ist dann eher die Motivationsschiene für einen vom Arzt angebotenen Versuch, den ein Korsett immer darstellt. Und weniger das Überreden, um ein Korsett zu bekommen.
Gruß
Klaus