lang, lang ist es her (letzter Besuch 2008
Deshalb meine Krankengeschichte in Kurzfassung:
Skoliose festgestellt mit 6 oder 7 Jahren. Ab 11. Lj. Korsett (Rehatechnik Dresden) bis zum 17. Lj.
Chobb-Winkel bei letzter Messung bei Dr. Hoffmann BWS: ca.48°, LWS: ca. 37° (soweit ich mich erinnere)
Reha in BaSa im März 2006, seit Jan 2006 Erwachsenenkorsett von Ramouni (allerdings nach Schwangerschaft derzeit zu "eng"
Nun zu meinen Problemen: Seitdem unser Kind auf der Welt ist (1 Jahr) habe ich oft sehr starke Verspannungen im BWS-Bereich, aufgrund des tragens, die sogar schon dazu führten, dass ich mit stechenden Schmerzen im Brustbereich und starken Atemproblemen in der Notaufnahme im KH landete (Verdacht auf Gallenkolik). Dort stellte man dann fest, dass es "nur" Verspannungen sind und mich mit Paracetamol nach Hause schickte. An Schmerzen bin ich eigentlich gewöhnt, aber diese waren echt heftig und ich bekomme diese jetzt meistens bei den ersten Anzeichen mit Ibu 600 in den Griff. Was mir nun Sorgen bereitet ist, dass in dem BWS-Bereich, in dem die Krümmung und die Verspannung ist, eine Stelle taub ist und zeitweise kribbelt. Egal, was ich mache, es bleibt taub. Das selbe im Fuß. Ich habe seit einiger Zeit einen Senkfuß und angeblich daraus resultierend zwei taube Zehen (besteht da evtl. ein Zusammenhang zwischen Fuß- und Rückenfehlstellungen?). Wegen diesen war ich dann bei einem "Orthopäden", der mir Einlagen für meine Schuhe verschrieb, den Rücken aber weder angeschaut hat, noch irgendwelche Behandlungsvorschläge gemacht hat. Auf meinen Wunsch hin und Erklärung darüber, was Schroth-Therapie ist, schrieb er mir zumindest ein Rezept für KG aus, sodass ich wieder zur Schroth-Gruppe gehen kann. Wenn es meine Zeit erlaubt, gehe ich schwimmen und schrothe nun auch ab und an zuhause, aber ich gestehe, meistens trainiere ich nur in der Gruppe einmal die Woche. Leider sind noch 5kg zuviel auf den rippen, dann paßt auch mein Korsett wieder hoffe ich. Aber ein Allheilmittel ist das sicher auch nicht.
Nun zu meinen Fragen: Da die IBU600 nun langsam nicht mehr helfen, Schroth oft anfänglich mit weiteren Schmerzen verbunden ist und der Weg zu Dr. Hoffmann mittlerweile nach meinem Umzug von München nach Hannover zu weit ist, habt Ihr noch irgendwelche Ideen, was ich noch gegen meine Schmerzen tun kann? Von Orthopäden hier vor Ort wird man nicht ernst genommen (ich bin allerdings auch niemand, der weinend vor nem Arzt sitzen würde, obwohl mir vielleicht so zumute ist) und ich habe einfach Angst, dass es nie wieder besser wird und die Stelle für immer taub bleibt. Würde manuelle Therapie helfen und wenn ja, bekomme ich das neben dem Rezept für Schroth-KG? Was haltet ihr in dem Fall von Osteopathie oder macht man da noch mehr Schaden? Habe mir jetzt von meiner Hausärztin noch ne Überweisung zum Neurologen geholt, nächster freier Termin 6.7.12. Wartezeit von über zwei Monaten. Bis dahin kann doch ein Nerv auch zerstört werden, oder? Naja, lange Rede, kurzer Sinn, wäre schön, wenn jemand mal aus dem Nähkästchen plaudert. Vielleicht hatte ja jemand die selben Probleme und die in den Griff bekommen?


