Skolioseumfrage!

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marie3helen
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Skolioseumfrage!

Beitrag von marie3helen »

Hi Leute,
ich habe selber Skoliose und schreibe nun eine Facharbeit zu dem Thema. Dafür mache ich eine Umfrage zum Thema Korsett, krankengymnastik usw..
Es wäre supernett und hilfreich wenn ihr den Fragebogen ausfüllen und abschicken würdet! Das ist der Link zu dem Fragebogen:
http://www.skoliose1.beepworld.de/
Danke schon mal im voraus :) :danke:
Amura
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Amura »

Hallo,
was ist das für eine Facharbeit (Schule, Studium,...)?
Würdest du die Ergebnisse der Umfrage auch hier im Forum präsentieren?
Gruß
Amura
marie3helen
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von marie3helen »

Hi,
die Facharbeit schreibe ich von der Schule aus; wenn Interesse daran besteht kann ich die Ergebnisse (natürlich anonym) hier veröffentlichen.
:)
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Klaus
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Klaus »

Hallo marie3helen,

was mir bei Deinem Fragebogen auffällt:

1. welche Altersgruppe sprichst Du an ?
2. die Frage nach der konkreten aktuellen Situation fehlt
3. die Art der Krankengymnastik ist nicht spezifiziert

Gruß
Klaus
marie3helen
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von marie3helen »

Hi Klaus,
meine schriftliche Arbeit soll ca. 12-15 Seiten betragen. Ich habe selber lange überlegt bis ich mich entschieden habe welche Aspekte ich behandeln muss- würde ich die Aspekte die du genannt hast auch noch reinbringen, würde das den Rahmen meiner Arbeit sprengen. Allerdings sind diese Punkte nicht außer Acht zu lassen um ein wissentschaftlich korrektes Ergebniss zu erzielen.
Danke trotzdem für die Aufmerksamkeit!
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Klaus
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Klaus »

marie3helen hat geschrieben:Allerdings sind diese Punkte nicht außer Acht zu lassen um ein wissentschaftlich korrektes Ergebniss zu erzielen.
Ich finde die Punkte sehr wichtig !

Es ist schon ein Unterschied, ob ich Erwachsene oder Kinder und Jugendliche behandle und ob ich irgendeine KG mache oder die nach Katharina Schroth. Das ist einfach das Fazit aus den vielen Erfahrungsberichten, die ich seit 2004 hier intensiv verfolge.
Insbesondere bei den Erwachsenen gibt es in der Versorgung sehr große Defizite, die auch daher kommen, dass diese Gruppe von den meisten Orthopäden nicht ernst genommen wird. Die sollten schon mit den durchaus postiven Erfahrungen (häufig ausgelöst durch unser Forum) auch mehr in den Fokus kommen. Und da es hier häufig Anfragen zu entsprechenden Arbeiten gibt, kann ich auch nur immer wieder betonen, dass man die Skoliose und übrigens auch die Hyperkyphose unbedingt differenzieren sollte, um nicht das Ergebnis stark zu verfälschen.

Es würde ja reichen, wenn man sich auf eine Altersgruppe beschränkt und dies auch deutlich zum Ausdruck bringt.

Gruß
Klaus
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Lya500 »

Hallo!

Ich find Klaus hat vollkommen Recht, du solltest die Altersgruppen nicht außer Acht lassen.
Viele und ich bin eine davon, wurden in ihrer Kindheit oder in der Jugend nicht ausreichend genug behandelt, wobei ich zu meiner Situation auch sagen muss, dass meine Eltern damlas dem Orthopäden vertraut haben. Ich bekam ein Korsett und normale KG verordenet, musste aber nie zu einer erneuten Vorstellung und sollte das Korsett vom 14-18 Lebensjahr tragen, ohne, dass es zwischendurch meinem Wachstum angepasst wurde. Als Heranwachsene hatte ich zwar auch hin und wieder mal Schmerzen, aber erst im richtigen Berufsleben wurden sie zu meinem ständigen Begleiter. Mein Fazit ist, dass man als Kind bzgl. Korsett oft nicht einsichtig genug ist, die Eltern irgendwann auch nicht mehr konseqent dahinter stehen, was zur Folge hatte, dass Jahrelang gar nichts mehr passiert ist. Erst wieder mit einsetzten der Schmerzen im Berufsleben meistens im Erwachsenen Alter wird einem bewusst, was man alles hätte verhindern können, wenn man nicht gleich einen richtigen Spezialisten aufgesucht hätte. Meine Eltern waren der Meinung, dass ein Orthopäde vor Ort die richtige Adresse ist, was sich leider als Trugschluss herausstellte. Nun ist meine Krümmung mittlerweise so schlimm, dass mir eine OP nahe gelegt worden ist.
Da ich sehr viel Angst vor einer OP :eek: habe, will ich es nun mit einer konservativen Korsett-Therapie ausprobieren, dass ich meine Schmerzen in den Griff bekomme und die Krümmung aufhalte, oder evtl.reduziere. Ich stehe noch ziemlich am Anfang meines Berufslebens und will meinen Beruf noch so lange es geht ausüben, denn bis zu meiner Rente ist es noch ein langer langer Weg und ich will aufgrund meines Rundrückens ( Hyperkyphose) nicht Berufsunfähig werden. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich mich vor einer OP so fürchte, weil man nie genau weiß, wie die OP abläuft, ob alles gut verläuft. Sicherlich gibt es schon gute Erfolge zu verzeichnen, was die OP angeht, aber Hundert%ige Sicherheit gibt es nirgendwo und die Schmerzen könnten auch einem nach der OP weiter begleiten. Deswegen bin ich nun diesen Weg eingeschlagen und hoffe sooooo sehr, dass es der richtige ist. Viele Orthopäden sind der Meinung ein Korsett würde bei einem Erwachsenen nichts mehr bringen, wie soll das dann funktionieren bis 65 zu arbeiten? Ich bekam auch immer nur zu hören, dass man ausgewachsen ist und man müsse mit dieser Situation leben, halt Sport treiben. Krankengymnastik ist eine Seltenheit und wird mit viel Glück nur 1x im Jahr verordnet. Dank Erfahrungsaustausches hier im Forum, weiß ich, dass ein Korsett und die richtige KG nach Katharina Schroth bei Erwachsenen durchaus beachtliche Erfolge erziehlt, ganz egal, ob es sich um Skoliose oder Hyperkyphose handelt. Versuche dies in Deiner Facharbeit zu verstehen oder auch einzuarbeiten. Ich persönlich finde, dass dies ein sehr wichtiger Punkt ist, der nicht außer Acht gelassen werden sollte.

Wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Facharbeit.


LG

lya
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von minimine »

Leute, es geht hier um eine Facharbeit und nicht um eine wissenschaftliche Veröffentlichung.
Meint ihr vielleicht der Lehrer, der das später zu lesen bekommt, interessiert sich allen ernstes für Unterschiede in den einzelnen KG-Methoden??
Bei 15 Seiten muss man nunmal die Kirche im Dorf lassen.

@marie3helen:
Ich finde den Fragebogen so in Ordnung, weiß ja allerdings auch nicht, welches Ziel deine Arbeit verfolgt, also, was du damit aussagen willst.
Nur als kleiner Tipp, ich hätte das Thema nicht genommen, denn das wird jeder spätere Arbeitgeber in deinem Abi-Zeugnis lesen können und natürlich darauf schließen, dass du selbst eine Rückenerkrankung hast.

Wünsche dir dennoch viel Erfolg bei der Arbeit.
LG
Minimine

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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Dalia »

Ich finde den Fragebogen für eine Facharbeit auch völlig in Ordnung. Das auszuwerten macht genug Arbeit.

Minimine, das Thema meiner Facharbeit tauchte in meinem Abi-Zeugnis nicht auf. Falls das bei marie3helen doch so ist, sollte sie ihrem Lehrer einen unverfänglicheren Titel nur fürs Zeugnis nennen.

Normalerweise ist bei Bewerbungen das Abi-Zeugnis uninteressant, wenn eine Lehre oder ein Studium abgeschlossen wurde, denn für die darauffolgende Ausbildung gibt es ja nochmal ein Zeugnis. Nur wer ohne Ausbildung eine Arbeit sucht, muss evt. das Abiturzeugnis vorlegen. Wenn jemand eine Beamtenausbildung anstrebt, sollte er sich genau überlegen, welcher Titel der Facharbeit im Zeugnis erscheint.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von minimine »

Hallo Dalia,

also bei mir steht der Titel der Facharbeit im Abi-Zeugnis (inkl. der dazugehörenden Note). Ich dachte auch immer, später interessiert sich Niemand mehr für das Zeugnis und habe es bei meinen ersten Bewerbungen nach dem Studium nicht mit angefügt. Bis es dann ein paar Mal nachgefordert wurde.
Ich wäre also vorsichtig, man kann nie wissen, wozu man das Zeugnis noch braucht.
LG
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Raven »

Hallo,

bei mir stand der Titel auch auf dem Abiturzeugnis.
minimine hat geschrieben:Ich dachte auch immer, später interessiert sich Niemand mehr für das Zeugnis und habe es bei meinen ersten Bewerbungen nach dem Studium nicht mit angefügt. Bis es dann ein paar Mal nachgefordert wurde.
... hatte ich auch schon mal.
Zu einem unverfänglichen Titel, bzw. einem, der nicht auf die Erkrankung selbst schließen lässt (sondern nur z.B. auf ein Interesse an Gesundheitsthemen), rate ich daher auch sehr!
Nur wer ohne Ausbildung eine Arbeit sucht, muss evt. das Abiturzeugnis vorlegen.
Und bei der Bewerbung bzgl. eines Ausbildungsplatzes (das nochmal extra, da ich es nicht unter "ohne Ausbildung eine Arbeit suchen" rechne). Hier wird es sicher (!) verlangt und der Titel der Facharbeit kann schon mal Anlass zu Fragen im Vorstellungsgespräch geben (warum gewählt, was genau gemacht - passierte mir schon bei einem, wennauch aus ganz anderen Gründen, auffälligen Thema). Wenn solche Fragen unerwartet kommen, kann das in dem Fall hier schon unangenehm für einen werden.

Viele Grüße,
Raven
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Klaus
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Klaus »

Ach so, es geht hier nur um die Facharbeit für den Lehrer, der sich für Details nicht interessiert und die Folgen, den der Titel später für den Schüler haben könnte.

Da war ich wohl auf dem falschen Dampfer, als ich dachte, dass unser Forum auch Multiplikator sein sollte.
Klaus hat geschrieben:Es würde ja reichen, wenn man sich auf eine Altersgruppe beschränkt und dies auch deutlich zum Ausdruck bringt.
Das wären 2 Sätze als Vorbemerkung und die Konzentration vermutlich auf Kinder und Jugendliche.

Gruß
Klaus
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von minimine »

Da war ich wohl auf dem falschen Dampfer, als ich dachte, dass unser Forum auch Multiplikator sein sollte.
Solche detaillierten Unterschiede, wie du sie vorschlägst, werden häufig noch nicht mal in wissenschaftlichen Aufsätzen berücksichtigt. Warum soll dann ausgerechnet eine Schülerin bei ihrer 12-15!! seitigen Facharbeit nochmal ihre komplette Gliederung und Fragebogen über den Haufen werfen, wenn es letztendlich doch nur ein Lehrer zu lesen bekommt. Irgendwo muss man bei der Seitenanzahl nunmal Abschläge machen.
LG
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Re: Skolioseumfrage!

Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:Warum soll dann ausgerechnet eine Schülerin bei ihrer 12-15!! seitigen Facharbeit nochmal ihre komplette Gliederung und Fragebogen über den Haufen werfen, wenn es letztendlich doch nur ein Lehrer zu lesen bekommt.
Deswegen hatte ich ja vorgeschlagen, wenigstens eine Vorbemerkung zur Altersgruppe zu machen. Das hat mit dem eigentlichen Fragebogen nichts zu tun. Selbst die Untergliederung der Frage nach Art der KG wäre nun wirklich nicht mit "komplette Gliederung und Fragebogen über den Haufen werfen" verbunden, aber das muss jetzt auch nicht sein.

Im übrigen ist es ja auch eine Sache von marie3helen, ob das für sie selbst wichtig ist.
Solche detaillierten Unterschiede, wie du sie vorschlägst, werden häufig noch nicht mal in wissenschaftlichen Aufsätzen berücksichtigt.
Ja, deswegen gibt es ja unser Forum. ;)

Gruß
Klaus
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