Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
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marko30rtalt
Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Hallo ich habe den M. Scheuermann und habe eine Kyphose von 55-60 Grad. Da ich schon chronisch Schmerzen habe und sie immer (jed. 2. Tag) zurückkehren bitte ich euch um Erfahrungsaustausch.
Ich habe sämtl. konserative mögl. ausgeschöpft (KG, Kur, schwimmen, Korsett etc.) und möchte nun wissen wie sich ein Operation auswirkt.
Die Schmerzen sind direkt oberhalb der Lendenwirbesäule, also an der BWS. Ausserdem hab ich eine "kaputte" Bandscheide in der HWS im Übergang zur BWS.
Die Ärzte haben mir gesagt das bei mir keine OP angezeigt wäre, bekomme aber, so seh ich das mittlerweile, die Schmerzen lang-
fristig nicht mehr in den Griff.
Also würd mich über antworten eurerseits sehr freuen.
Ich habe sämtl. konserative mögl. ausgeschöpft (KG, Kur, schwimmen, Korsett etc.) und möchte nun wissen wie sich ein Operation auswirkt.
Die Schmerzen sind direkt oberhalb der Lendenwirbesäule, also an der BWS. Ausserdem hab ich eine "kaputte" Bandscheide in der HWS im Übergang zur BWS.
Die Ärzte haben mir gesagt das bei mir keine OP angezeigt wäre, bekomme aber, so seh ich das mittlerweile, die Schmerzen lang-
fristig nicht mehr in den Griff.
Also würd mich über antworten eurerseits sehr freuen.
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Rose59
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Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Re: Erfahrugen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Hallo Marko,
über Scheuermann-Op`s haben wir bislang keine Berichte.
Toni hat vor kurzem begonnen, über meine Scheuermann-Kyphose-Op zu berichten (Lurchis Kyphose-Op in Neustadt), schau bitte mal im Bereich Operationen nach.
Meine Operation ist jetzt 6 Wochen her und ich bin leider noch nicht in der Lage, länger als einige Minuten am Rechner zu sitzen.
Ich werde versuchen, meinen Bericht in Kürze ins Forum zu stellen.
Welche KG, welche Kur und welches Korsett hattest Du?
Herzliche Grüße
Petra
über Scheuermann-Op`s haben wir bislang keine Berichte.
Toni hat vor kurzem begonnen, über meine Scheuermann-Kyphose-Op zu berichten (Lurchis Kyphose-Op in Neustadt), schau bitte mal im Bereich Operationen nach.
Meine Operation ist jetzt 6 Wochen her und ich bin leider noch nicht in der Lage, länger als einige Minuten am Rechner zu sitzen.
Ich werde versuchen, meinen Bericht in Kürze ins Forum zu stellen.
marko30rtalt hat geschrieben: Ich habe sämtl. konserative mögl. ausgeschöpft (KG, Kur, schwimmen, Korsett etc.) und möchte nun wissen wie sich ein Operation auswirkt.
Welche KG, welche Kur und welches Korsett hattest Du?
Herzliche Grüße
Petra
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marko30rtalt
Ja....
Hab ein Stützkorsett verschrieben bekommen, kann es am kommenden Freitag abholen.
Hab aber meine Röntgenbilder+ CT-Aufnahmen gesehen, glaube ernsthaft nicht das nur mit dem Korsett in den Griff zu bekommen.
Muss auch beruflich was anderes in zukunft anstreben, da ich ein körperliche Tätigkeit mit viel heben, montieren und überkofarbeiten verrichten muß. Bloß das Arbeitsamt und LVA stellen sich quer, ist nämlich nur Job was ich da mache (ohne Lehre). Das ist auch der Grund warum sie mir nicht weiterhelfen wollen, nur wenn ich quasie in einem Beruf arbeite (mit abgeschlossener Ausbildung).
Die Schmerzen bekomm ich nur mit Schmerzmittel in den Griff (Tramal long 100mg). Hab wirklich schon jahrelang dagegen angekämpft, doch damit hab ich mir leider auch ein wenig die Wirbelsäule verschliessen (zusätzlich).
KG machte ich die ganzen Jahre über + Krafttraining.
War auch bei Dr. Hoffmann, hat mir das Korsett verschrieben, was mir aber langfristig nur etwas ein Stütze bietet.
Nichts desto trotz werd ich so lange suche nach möglichkeiten einer OP (auch im Ausland vorstellbar) bis ich fündig geworden bin.
Hoffe das klingrt jetzt nicht zu pesimistisch, aber wir leben ja in einer fortschrittlichen Zeit, das sollte man die OP mögl. nicht unterschätzen.
Schreibt mir doch bitte noch über euere Erfahrungen.
Petra du hattest wahrscheinlich ein Skoloise die operiert werden
musst, oder? Was genau und wie würde operiert?
Glaubst du das es die richtige Entscheidung war?
Wenn du magst könnte man ja auch mal telefonieren und Informationen
austauschen.
Grüße.
Hab aber meine Röntgenbilder+ CT-Aufnahmen gesehen, glaube ernsthaft nicht das nur mit dem Korsett in den Griff zu bekommen.
Muss auch beruflich was anderes in zukunft anstreben, da ich ein körperliche Tätigkeit mit viel heben, montieren und überkofarbeiten verrichten muß. Bloß das Arbeitsamt und LVA stellen sich quer, ist nämlich nur Job was ich da mache (ohne Lehre). Das ist auch der Grund warum sie mir nicht weiterhelfen wollen, nur wenn ich quasie in einem Beruf arbeite (mit abgeschlossener Ausbildung).
Die Schmerzen bekomm ich nur mit Schmerzmittel in den Griff (Tramal long 100mg). Hab wirklich schon jahrelang dagegen angekämpft, doch damit hab ich mir leider auch ein wenig die Wirbelsäule verschliessen (zusätzlich).
KG machte ich die ganzen Jahre über + Krafttraining.
War auch bei Dr. Hoffmann, hat mir das Korsett verschrieben, was mir aber langfristig nur etwas ein Stütze bietet.
Nichts desto trotz werd ich so lange suche nach möglichkeiten einer OP (auch im Ausland vorstellbar) bis ich fündig geworden bin.
Hoffe das klingrt jetzt nicht zu pesimistisch, aber wir leben ja in einer fortschrittlichen Zeit, das sollte man die OP mögl. nicht unterschätzen.
Schreibt mir doch bitte noch über euere Erfahrungen.
Petra du hattest wahrscheinlich ein Skoloise die operiert werden
musst, oder? Was genau und wie würde operiert?
Glaubst du das es die richtige Entscheidung war?
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Grüße.
- Toni
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Re: Ja....
Hallo Marco...marko30rtalt hat geschrieben:Hab ein Stützkorsett verschrieben bekommen, kann es am kommenden Freitag abholen.
Ein Stützkorsett?
Das ist ein sehr weiter Begriff! Was ist das für ein Korsett? Ein Rahmouni nach Gipsabdruck? oder irgend ein Fertigteil? Auf der Verordnung ist ganz sicher nicht "STützkorsett" gestanden.
Keinesfalls bekommt man das "nur" mit Korsett in Griff. Da muss auch das Muskelkorsett dazukommen. Ein Stützkorsett klingt etwas deprimierend passiv. Wie für jemand der sich vor Schwäche selbst nicht mehr aufrecht halten kann.marko30rtalt hat geschrieben: Hab aber meine Röntgenbilder+ CT-Aufnahmen gesehen, glaube ernsthaft nicht das nur mit dem Korsett in den Griff zu bekommen.
Warst Du schon in einer Reha? Z.B. in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim? dort wird auch eine sozialmedizinische Begutachtung durchgeführt. Z. B. welche Arbeiten Du noch machen kannst oder nicht mehr machen solltest. Mit dem Gutachten kannst Du dann zur Agentur für Arbeit.marko30rtalt hat geschrieben: Muss auch beruflich was anderes in zukunft anstreben, da ich ein körperliche Tätigkeit mit viel heben, montieren und überkofarbeiten verrichten muß. Bloß das Arbeitsamt und LVA stellen sich quer, ist nämlich nur Job was ich da mache (ohne Lehre). Das ist auch der Grund warum sie mir nicht weiterhelfen wollen, nur wenn ich quasie in einem Beruf arbeite (mit abgeschlossener Ausbildung).
Typisch. Hast Du versucht das Tramal zu reduzieren, wenn du hochdosiertes Vitamin E nimmst?marko30rtalt hat geschrieben:
Die Schmerzen bekomm ich nur mit Schmerzmittel in den Griff (Tramal long 100mg). Hab wirklich schon jahrelang dagegen angekämpft, doch damit hab ich mir leider auch ein wenig die Wirbelsäule verschliessen (zusätzlich).
Welche KG? Ich habe jahrelang KG und krafttraining gemacht, was mir außer Verschlimmerung nichts gebracht hat. Erst die Schroth-Reha hat mir zusammen mit dem Rahmouni-Korsett aus dem Schmerzkreis herausgeholfen.marko30rtalt hat geschrieben:
KG machte ich die ganzen Jahre über + Krafttraining.
Ein Korsett sollte Dir aber SOFORT eine Entlastung, Korrektur und Aufrichtung geben. Wegen nur "etwas Stütze"- langfristig- würde ich meinen "Panzer" nicht tragen.marko30rtalt hat geschrieben:
War auch bei Dr. Hoffmann, hat mir das Korsett verschrieben, was mir aber langfristig nur etwas ein Stütze bietet.
Glaubst Du irgendwo im Ausland eine bessere OP zu bekommen als als z.B. in Neustadt oder Tübingen?marko30rtalt hat geschrieben:
Nichts desto trotz werd ich so lange suche nach möglichkeiten einer OP (auch im Ausland vorstellbar) bis ich fündig geworden bin.
Bei Kyphosen beginnt die OP-Indikation "offiziell" bei mindestens 70° Cobb. Du kannst sicher jemand finden, der Dich schon wesentlich früher versteift. Es gibt Kliniken, die ganz scharf drauf sind, die Leute schon mit viel weniger Grad Cobb auf den OP-Tisch zerren. Aber genau solche WS-OP-Kliniken haben keinen guten Ruf.
marko30rtalt hat geschrieben:
Hoffe das klingrt jetzt nicht zu pesimistisch, aber wir leben ja in einer fortschrittlichen Zeit, das sollte man die OP mögl. nicht unterschätzen.
Ich antworte hier mal für Petra, weil es ihr noch sehr schwer fällt auch nur wenige Minuten am Computer zu sitzen. Ich bin gut informiert, da ich die ersten paar Tage nach der OP auf der Intensivstation bei ihr war und mehrmals wöchentlich mit Petra telefoniere.marko30rtalt hat geschrieben:
Schreibt mir doch bitte noch über euere Erfahrungen.
Petra du hattest wahrscheinlich ein Skoloise die operiert werden
musst, oder? Was genau und wie würde operiert?
Petra hatte KEINE (oder kaum) Skoliose, sondern eine Hyperkyphose 94° und extremer Hyperlordose wegen bisher unbehandeltem M. Scheuermann.
Petra geht es leider 6 Wochen nach der OP noch sehr schlecht. Sie hat sehr große Schmerzen und das Aufsein fällt ihr sehr schwer. Sie kann nicht oder kaum sitzen, nicht bücken oder sich nicht nach vorne beugen, nicht über den Kopf greifen. Sie hat Atemnot und ein Spannungsgefühl in der Brust, viel schlimmer als jemals in ihrem Rahmouni Korsett. Sie fühlt sich auch wesentlich steifer als im Korsett.
Rein orthopädisch betrachtet ist die OP ein Riesenerfolg. Sie ist unglaublich begradigt und aufgerichtet. Ihre WS ist nun völlig normal gerade. Aber völlig versteift.
Im Moment noch "bereut" Petra ihre OP-Entscheidung. Es war ein gigantisches Schmerzerlebnis.marko30rtalt hat geschrieben: Glaubst du das es die richtige Entscheidung war?
Jugendliche scheinen diese OP wesentlich leichter "wegzustecken".
Petra konnte bisher noch nicht mal die Morphin-Dosis reduzieren. Eine Reduzierung von 60 mg Oxigesic auf 50 mg ist gescheitert, weil die Schmerzen unerträglich groß geworden sind und Petra gar nicht mehr aufstehen konnte. Ihre Leberwerte sind nach der OP sehr schlecht geworden, (kein Wunder wenn man weiß mit wieviel Chemie ( Antibiotika, div. Medikamente, Narkose- und Schmerzmittel) man vollgstopft wird.
Erschwerend kam hinzu, daß Petra schon lange als Schmerzpatientin an hohe Dosen Analgetika gewöhnt war.
Jedenfalls ist eine Scheuermann-Kyphose-OP mit einer Fusionsstrecke von Th 2 bis L2 mit MPDS-Titan-Implantat(Micomedia-Posteriores-Doppelstab-System) ventral über Thoraxöffnung versteift mit Rippenentnahme als Versteifungs- Bandscheibenersatzmaterial bei Erwachsenen alles andere als eine Kleinigkeit!
Das was ich relativ hautnah bei Petra miterleben durfte, hat mich sehr darin bestärkt, daß zuerst ALLES an therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden sollte, bevor man sich aus verzweiflung zu diesem großen Schritt entschließt.
Es gab weder vorher noch nachher eine Aussage oder eine Prognose über Schmerzfreiheit oder auch nur nur Schmerzreduktion durch die OP!
Wir können nur hoffen, daß es Petra langsam wieder etwas besser geht. Ich bin da sehr zuversichtlich.
Aber erst mal muss sich Petra wieder von der OP erholen.
Vermutlich darf Petras OP nicht mit den Skoliose-OP´s relativ junger Menschen verglichen werden. Junge Operierte erholen sich oft unglaublich schnell.
Gut möglich, daß Petra in einem halben Jahr die OP nicht mehr bereut und froh ist, daß sie es hat machen lassen. Das hoffen wir sehr.
Du bist mit den konservativen Therapiemöglichkeiten noch lange nicht richtig austherapiert. Erwarte von einer OP nicht die schnelle und angenehme Lösung für die WS-Probleme.marko30rtalt hat geschrieben: Wenn du magst könnte man ja auch mal telefonieren und Informationen
austauschen.
Grüße.
Ich jedenfalls werde mit Schroth und Korsett weiterkämpfen bis ich das Besteck abgebe. Dessen bin ich mir nun mehr denn je sicher!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
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marko30rtalt
Hallo Toni, hallo Petra :-)
Ja Toni deine Intersive Beratschlagung hat mich sehr gefreut.
Bin zwar schon oftmals hier unter Skolios-info-forum gewesen und
kenn Dich auch als erfahrenen Insider, aber hab jetzt erstmals auch mal
einen Anfrage/ Eintrag gestellt.
Deine Formulierungen sind sehr Fachmännisch, was auf ein kompetentes Wissen hindeutet.
Hab mir jetzt auch ein Rahmouni Korsett aus Stgt. verschreiben lasse, das ich nun am Freitag, wie gesagt. abholen kann.
Leider, das muß ich sagen, weiß ich nicht genau was bei eienr Schroth (Therapie oder KG?) anders is als bei normal KG.
Meine Kyphose ist fasst gänzlich versteift, von "Natur" aus. Leider konnte mir die Ärzte nie genau sagen woher die Schmerzen eigentlich genau herrühren. Hab aber keiner Bandscheibenvorfall.
Fakt ist, das Entzündungsprozzesse sich dabei abspielen, die ohne ihrgenwelche Schmerzmittel nicht komplett in Griff zu bekommen sind.
Natürlich muß auch, wenn auch eher moderat, eine gewisse Ausgleichsbewegung stattfinden.
Bloß ich stell mir eben vor, das eine Aufrichtung der Kyphose eine dauerhafte Schmerzlinderung bringt und Entzündungs- und Verschleißprozesse (die jetzt vorhanden sind) ind den Griff bekommen lassen.
Ich bin Dir sehr dankdar und sehe das Du die sehr engagiert bei der Sache (Forum bist).
Wenn magst könnte man ja auch mal telefonisch über das Thema reden,
würd mich freuen. Lass mir dazu deine Tel.Nr. doch bitte per Mail zukommen (markusfo@gmx.net).
Wäre echt nett, zumal ich wahrscheinlich die OP mache, noch einmal mit jemandem zu reden, der weiß worum´s geht.
Grüsse. Markus.
Bin zwar schon oftmals hier unter Skolios-info-forum gewesen und
kenn Dich auch als erfahrenen Insider, aber hab jetzt erstmals auch mal
einen Anfrage/ Eintrag gestellt.
Deine Formulierungen sind sehr Fachmännisch, was auf ein kompetentes Wissen hindeutet.
Hab mir jetzt auch ein Rahmouni Korsett aus Stgt. verschreiben lasse, das ich nun am Freitag, wie gesagt. abholen kann.
Leider, das muß ich sagen, weiß ich nicht genau was bei eienr Schroth (Therapie oder KG?) anders is als bei normal KG.
Meine Kyphose ist fasst gänzlich versteift, von "Natur" aus. Leider konnte mir die Ärzte nie genau sagen woher die Schmerzen eigentlich genau herrühren. Hab aber keiner Bandscheibenvorfall.
Fakt ist, das Entzündungsprozzesse sich dabei abspielen, die ohne ihrgenwelche Schmerzmittel nicht komplett in Griff zu bekommen sind.
Natürlich muß auch, wenn auch eher moderat, eine gewisse Ausgleichsbewegung stattfinden.
Bloß ich stell mir eben vor, das eine Aufrichtung der Kyphose eine dauerhafte Schmerzlinderung bringt und Entzündungs- und Verschleißprozesse (die jetzt vorhanden sind) ind den Griff bekommen lassen.
Ich bin Dir sehr dankdar und sehe das Du die sehr engagiert bei der Sache (Forum bist).
Wenn magst könnte man ja auch mal telefonisch über das Thema reden,
würd mich freuen. Lass mir dazu deine Tel.Nr. doch bitte per Mail zukommen (markusfo@gmx.net).
Wäre echt nett, zumal ich wahrscheinlich die OP mache, noch einmal mit jemandem zu reden, der weiß worum´s geht.
Grüsse. Markus.
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Rose59
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- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Danke Toni, daß Du schon geantwortet hast.
Hallo Markus,
es ist schon genauso wie Toni es beschreibt.
Heute würde ich es mir noch häufiger überlegen, ehe ich einer Op zustimme, aber wahrscheinlich denke ich in einigen Monaten anders darüber.
Ich bin gerade, von meinen 94 Grad Kyphose sieht man nichts mehr, eine wirklich fantastische Leistung der Ärzte in Neustadt, aber eben auch völlig steif bei der langen Fusionsstrecke,
Bitte probiere es zuerst mit dem Rahmouni-Korsett aus.
Das Rahmouni hat mich zeitweise von den muskulären Schmerzen befreit und wäre nicht mittlerweile eine Osteoporose erkannt worden, die mir das Tragen des Korsetts sehr erschwert hat, hätte ich mich bestimmt nicht so schnell zu einer Operation entschlossen.
Die Schroth-Gymnastik hilft die innere Muskulatur zu stärken, Du wirst auch ein ganz anderes Gefühl für Deine Körperhaltung bekommen.
Gib dem Rahmouni und Schroth eine Chance.
Wir können gerne auch telefonieren, werde Dir eine Mail schicken.
Herzliche Grüße
Petra
Hallo Markus,
es ist schon genauso wie Toni es beschreibt.
Heute würde ich es mir noch häufiger überlegen, ehe ich einer Op zustimme, aber wahrscheinlich denke ich in einigen Monaten anders darüber.
Ich bin gerade, von meinen 94 Grad Kyphose sieht man nichts mehr, eine wirklich fantastische Leistung der Ärzte in Neustadt, aber eben auch völlig steif bei der langen Fusionsstrecke,
Bitte probiere es zuerst mit dem Rahmouni-Korsett aus.
Das Rahmouni hat mich zeitweise von den muskulären Schmerzen befreit und wäre nicht mittlerweile eine Osteoporose erkannt worden, die mir das Tragen des Korsetts sehr erschwert hat, hätte ich mich bestimmt nicht so schnell zu einer Operation entschlossen.
Die Schroth-Gymnastik hilft die innere Muskulatur zu stärken, Du wirst auch ein ganz anderes Gefühl für Deine Körperhaltung bekommen.
Gib dem Rahmouni und Schroth eine Chance.
Wir können gerne auch telefonieren, werde Dir eine Mail schicken.
Herzliche Grüße
Petra
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Karlson vom Dach
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Hallo Markus,
auch ich habe Entzündungen und eine Kyphose von 65° (gehabt). Dr. Hoffmann riet mir anfangs zu einer Op, die ich auf jeden Fall nicht über mich ergehen lassen wollte.
Die Entzündungen haben bei mir einen Namen: Morbus Bechterew. Hast Du Dich daraufhin untersuchen lassen? Sieht man die Spuren der Entzündungen im Röntgenbild? Ich würde deswegen auch noch einen internistischen Rheumatologen aufsuchen, der Dich ggf. auf entsprechende Medikamente einstellt.
Ich habe seit Mitte September ein Rahmouni-Korsett und habe eine Schroth-Reha hinter mir. Das Korsett hat mich sehr schnell von den Schmerzen befreit, die von der Fehlhaltung herkamen!
Allerdings die Schmerzen, die die Entzündungen verursachen, so glaube ich, sind durch das Korsett nicht großartig verbessert worden. Dagegen nehme ich zur Zeit täglich 2 Voltaren Resinat in Verbindung mit einem Magenschutzpräparat. Ich halte das für wichtig, da ich nur so meine Schroth-KG machen kann (täglich eine Stunde, Sonntags sogar 2). Warum Schroth, hat Dir Petra bereits geschrieben. Sollte es sich bei Dir um Bechterew handeln, solltest Du aber auch noch andere Übungen machen, um die Beweglichkeit Deiner Gelenke zu erhalten. Ein Programm aus Schroth, Dehnübungen und sonstigen Übungen, die der Mobilisation dienen, habe ich mir in Bad Salzungen zusammengestellt, was ich Dir auch empfehlen würde.
Toni hat Dir bereits Vitamin E empfohlen. Ich würde dazu noch Vitamin C (verzögerte Aufnahme, sonst "rauschts" durch), Omega 3-Fettsäuren (Lachsöl-Kapseln) und das Spurenelement Selen nehmen. Ich experimentiere zur Zeit mit diesen Stoffen. Diese Infos habe ich aus dem Buch "Orthomolekulare Medizin" (=heilen mit Vitaminen und Spurenelementen) von Uwe Gröber.
Gruß
Karlson vom Dach
auch ich habe Entzündungen und eine Kyphose von 65° (gehabt). Dr. Hoffmann riet mir anfangs zu einer Op, die ich auf jeden Fall nicht über mich ergehen lassen wollte.
Die Entzündungen haben bei mir einen Namen: Morbus Bechterew. Hast Du Dich daraufhin untersuchen lassen? Sieht man die Spuren der Entzündungen im Röntgenbild? Ich würde deswegen auch noch einen internistischen Rheumatologen aufsuchen, der Dich ggf. auf entsprechende Medikamente einstellt.
Ich habe seit Mitte September ein Rahmouni-Korsett und habe eine Schroth-Reha hinter mir. Das Korsett hat mich sehr schnell von den Schmerzen befreit, die von der Fehlhaltung herkamen!
Allerdings die Schmerzen, die die Entzündungen verursachen, so glaube ich, sind durch das Korsett nicht großartig verbessert worden. Dagegen nehme ich zur Zeit täglich 2 Voltaren Resinat in Verbindung mit einem Magenschutzpräparat. Ich halte das für wichtig, da ich nur so meine Schroth-KG machen kann (täglich eine Stunde, Sonntags sogar 2). Warum Schroth, hat Dir Petra bereits geschrieben. Sollte es sich bei Dir um Bechterew handeln, solltest Du aber auch noch andere Übungen machen, um die Beweglichkeit Deiner Gelenke zu erhalten. Ein Programm aus Schroth, Dehnübungen und sonstigen Übungen, die der Mobilisation dienen, habe ich mir in Bad Salzungen zusammengestellt, was ich Dir auch empfehlen würde.
Toni hat Dir bereits Vitamin E empfohlen. Ich würde dazu noch Vitamin C (verzögerte Aufnahme, sonst "rauschts" durch), Omega 3-Fettsäuren (Lachsöl-Kapseln) und das Spurenelement Selen nehmen. Ich experimentiere zur Zeit mit diesen Stoffen. Diese Infos habe ich aus dem Buch "Orthomolekulare Medizin" (=heilen mit Vitaminen und Spurenelementen) von Uwe Gröber.
Gruß
Karlson vom Dach
@ Lurchi: Ich freue mich sehr, dass es dir allmählich besser geht. 6 Wochen sind bei einer so schweren Op eigentlich nicht viel, und ich hoffe, in den nächsten Wochen und Monaten geht es nur noch aufwärts!
Darf ich noch eine Frage zu deiner Op stellen?
Toni schreibt, du seist von ventral operiert, spricht aber dann von einem posterioren (=von hinten eingesetztem) Doppelstabsystem. Ich schließe daraus, dass du erst von vorn operiert wurdest, um die Wirbel voneinander zu lösen und um zwischen die Bandscheiben die Knochenspäne einzubringen, und dann von hinten die Stäbe eingebaut bekamst.
Wurden diese beiden Ops in einem "Arbeitsgang" gemacht?
Ein Halo musste anscheinend nicht verwendet werden?
Weiterhin gute Genesungsfortschritte!
Irma
Darf ich noch eine Frage zu deiner Op stellen?
Toni schreibt, du seist von ventral operiert, spricht aber dann von einem posterioren (=von hinten eingesetztem) Doppelstabsystem. Ich schließe daraus, dass du erst von vorn operiert wurdest, um die Wirbel voneinander zu lösen und um zwischen die Bandscheiben die Knochenspäne einzubringen, und dann von hinten die Stäbe eingebaut bekamst.
Wurden diese beiden Ops in einem "Arbeitsgang" gemacht?
Ein Halo musste anscheinend nicht verwendet werden?
Weiterhin gute Genesungsfortschritte!
Irma
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Rose59
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Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Hallo Irma,
es wurde ein ventrales Release gemacht und dorsal das MPDS eingesetzt.
Ich habe es auch zuerst nicht geglaubt, daß man in der Lage ist, all diese Vorgänge in eine Op zu packen. Aber die Neustätter haben es geschafft, der Halo blieb mir erspart und mit dem "all in one"-Konzept auch ein langer Krankenhausaufenthalt. War schon eine enorme Leistung.
Danke für Deine guten Wünsche, vielleicht bin ich ein ungeduldiger Patient. Mir kommt die Zeit schon so lang vor und die Fortschritte so klein und vielleicht vergesse ich auch immer, wie schwer der Eingriff war und wie lange die Operation gedauert hat.
Ist ja alles Neuland für mich und ich weiß nicht, wie lange der Heilungsprozess dauert und was in der Norm ist.
Herzl. Grüße
Petra
es wurde ein ventrales Release gemacht und dorsal das MPDS eingesetzt.
Ich habe es auch zuerst nicht geglaubt, daß man in der Lage ist, all diese Vorgänge in eine Op zu packen. Aber die Neustätter haben es geschafft, der Halo blieb mir erspart und mit dem "all in one"-Konzept auch ein langer Krankenhausaufenthalt. War schon eine enorme Leistung.
Danke für Deine guten Wünsche, vielleicht bin ich ein ungeduldiger Patient. Mir kommt die Zeit schon so lang vor und die Fortschritte so klein und vielleicht vergesse ich auch immer, wie schwer der Eingriff war und wie lange die Operation gedauert hat.
Ist ja alles Neuland für mich und ich weiß nicht, wie lange der Heilungsprozess dauert und was in der Norm ist.
Herzl. Grüße
Petra
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marko30rtalt
Antwort zu Karlson von Dach
Hallo zusammen,
Karlson vom Dach zunächst eine Bemerkung zu Deine Tips.
Das mit dem M.Bechterew weiß ich nicht, ich habe auf jedenfall Deine und die von Toni beherzigt und bin zur Rheumatologin. Die war eigentlich zu meiner Überraschung (im Bezug auf viel Ärzte) sehr kooperativ und prüft jetzt auch den HLA27 Faktor im Blut. Ist dieser positiv sind die Chance größer, das es sich um etwas Rheumatisches handelt. Wünsche mir natürlich ein negatives Ergebniss, aber ansonsten hätte ich natürlich die Erklärung für die sporadische Entzündungsattaken.
Ich weiß nicht ich habe auch öfters Probleme mit den Augen. Bei mir wurde zwar schon das trocken Auge diagnostiziert, aber weiß nicht ob nicht noch was anderes dahinterseteckt. Sie sind eben das ganz Jahr gereizt und gerötet und besonders dann wenn meine Rückenschmerzen und Probleme mit dem Allgemeinbefinden auftreten.
Ok, bekomme morgen mein Korsett und freu mich schon darauf.
Danke nochmals für die Tips mit Diclofenac. Ja das Fischölkapsel mit mehrfach ungesättigter Omega Fettsäure helfen soll hab ich schon gehört. Und Vitamin E anscheinend ja sowieso.
Meine Rheumatologien meinte noch das die meisten M. Scheuerman "geschädigten" eigentlich keinerlei Schnerzen und Probleme im Allgemeinen haben, da kann ich eigentlich nur widersprechen, was meint ihr dazu?????
Egal, man muß nach vorne gucken.
Danke nochmals Petra, Toni und Karlson vom Dach.
Ich lasse wieder von mir hören.
Karlson vom Dach zunächst eine Bemerkung zu Deine Tips.
Das mit dem M.Bechterew weiß ich nicht, ich habe auf jedenfall Deine und die von Toni beherzigt und bin zur Rheumatologin. Die war eigentlich zu meiner Überraschung (im Bezug auf viel Ärzte) sehr kooperativ und prüft jetzt auch den HLA27 Faktor im Blut. Ist dieser positiv sind die Chance größer, das es sich um etwas Rheumatisches handelt. Wünsche mir natürlich ein negatives Ergebniss, aber ansonsten hätte ich natürlich die Erklärung für die sporadische Entzündungsattaken.
Ich weiß nicht ich habe auch öfters Probleme mit den Augen. Bei mir wurde zwar schon das trocken Auge diagnostiziert, aber weiß nicht ob nicht noch was anderes dahinterseteckt. Sie sind eben das ganz Jahr gereizt und gerötet und besonders dann wenn meine Rückenschmerzen und Probleme mit dem Allgemeinbefinden auftreten.
Ok, bekomme morgen mein Korsett und freu mich schon darauf.
Danke nochmals für die Tips mit Diclofenac. Ja das Fischölkapsel mit mehrfach ungesättigter Omega Fettsäure helfen soll hab ich schon gehört. Und Vitamin E anscheinend ja sowieso.
Meine Rheumatologien meinte noch das die meisten M. Scheuerman "geschädigten" eigentlich keinerlei Schnerzen und Probleme im Allgemeinen haben, da kann ich eigentlich nur widersprechen, was meint ihr dazu?????
Egal, man muß nach vorne gucken.
Danke nochmals Petra, Toni und Karlson vom Dach.
Ich lasse wieder von mir hören.
- Toni
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Prima Markus, nun bist Du auf dem richtigen Weg.
Die Freude am Korsett wird Dir vorerst zwar vergehen, wenn Du es ab morgen erstmal anhasst, aber das schaffst Du auch noch. Der Anfang in dem rigiden Panzer ist wirklich kein Vergnügen!
Auch an Karlson:
versucht doch auch weitere nebenwirkungsarme oder nebenwirkungsfreie rein pflanzliche Entzündungshemmer: Teufelskralle und /oder Indischer Weihrauch (Boswelliana H15) wirkt bei vielen so gut, daß sie kaum noch Diclo brauchen. Hat mir in meinen Schmerzphasen früher gut geholfen.
Brauche inzwischen fast gar nix mehr. (Außer Vit. E)
Gruß Toni
Die Freude am Korsett wird Dir vorerst zwar vergehen, wenn Du es ab morgen erstmal anhasst, aber das schaffst Du auch noch. Der Anfang in dem rigiden Panzer ist wirklich kein Vergnügen!
Auch an Karlson:
versucht doch auch weitere nebenwirkungsarme oder nebenwirkungsfreie rein pflanzliche Entzündungshemmer: Teufelskralle und /oder Indischer Weihrauch (Boswelliana H15) wirkt bei vielen so gut, daß sie kaum noch Diclo brauchen. Hat mir in meinen Schmerzphasen früher gut geholfen.
Brauche inzwischen fast gar nix mehr. (Außer Vit. E)
Gruß Toni
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Karlson vom Dach
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Hallo Markus,
klasse, Du bist ja richtig schnell unterwegs!
Zum Bechterew: Kann man auch haben, wenn HLA27 negativ ist. Die Rückenschmerzen treten beim Bechterew in Schüben auf, man ist dann "im Schub". Bei 20% der Betroffenen schlägt sich der Bechterew auch auf die Augen in Form einer Iritis (Entzündung der Regenbogenhaut) nieder.
Ich bin gespannt auf Deine Korsetterfahrungen. Halte uns bitte auf dem laufenden...
Mir hat es gegen die "Verspannungsschmerzen" bereits ab dem ersten (!!!) Tag geholfen. Nach ein zwei Stunden wurde es unerträglich, aber man steigert sich halt...
Zu den nebenwirkungsfreien oder pflanzlichen Entzündungshemmern:
Teufelskralle, Hox Alpha, Lyprinol haben mir bis jetzt nicht geholfen. Mein nächstes Experiment ist SAM, hab gestern darüber berichtet.
Gruß,
Karlson
klasse, Du bist ja richtig schnell unterwegs!
Zum Bechterew: Kann man auch haben, wenn HLA27 negativ ist. Die Rückenschmerzen treten beim Bechterew in Schüben auf, man ist dann "im Schub". Bei 20% der Betroffenen schlägt sich der Bechterew auch auf die Augen in Form einer Iritis (Entzündung der Regenbogenhaut) nieder.
Ich bin gespannt auf Deine Korsetterfahrungen. Halte uns bitte auf dem laufenden...
Mir hat es gegen die "Verspannungsschmerzen" bereits ab dem ersten (!!!) Tag geholfen. Nach ein zwei Stunden wurde es unerträglich, aber man steigert sich halt...
Zu den nebenwirkungsfreien oder pflanzlichen Entzündungshemmern:
Teufelskralle, Hox Alpha, Lyprinol haben mir bis jetzt nicht geholfen. Mein nächstes Experiment ist SAM, hab gestern darüber berichtet.
Gruß,
Karlson
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Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
[quote="Lurchi"]Danke Toni, daß Du schon geantwortet hast.
Hallo Markus,
es ist schon genauso wie Toni es beschreibt.
Heute würde ich es mir noch häufiger überlegen, ehe ich einer Op zustimme, aber wahrscheinlich denke ich in einigen Monaten anders darüber.
Ich bin gerade, von meinen 94 Grad Kyphose sieht man nichts mehr, eine wirklich fantastische Leistung der Ärzte in Neustadt, aber eben auch völlig steif bei der langen Fusionsstrecke.
Auch oder gerade weil Dein Post schon 6 Jahre her ist, würde mich mal interessieren, wie es Dir heute geht?
Inwiefern wirkt sich die Versteifung im Alltag aus?
Hast Du "gelernt", die Bewegungseinschränkung adäquat zu kompensieren ?
Ich habe leider bisher keine wirklich detailierten Schilderungen über Langzeiterfahrungen nach erfolgter Kyphose-Spondylodese gefunden.
Du sprichst von langstreckiger Versteifung. Ich gehe mal davon aus, dass damit auch die LWS involviert ist. Das scheint die Bewegungseinschränkung ja nochmals exorbitant zu verstärken ?
Hallo Markus,
es ist schon genauso wie Toni es beschreibt.
Heute würde ich es mir noch häufiger überlegen, ehe ich einer Op zustimme, aber wahrscheinlich denke ich in einigen Monaten anders darüber.
Ich bin gerade, von meinen 94 Grad Kyphose sieht man nichts mehr, eine wirklich fantastische Leistung der Ärzte in Neustadt, aber eben auch völlig steif bei der langen Fusionsstrecke.
Auch oder gerade weil Dein Post schon 6 Jahre her ist, würde mich mal interessieren, wie es Dir heute geht?
Inwiefern wirkt sich die Versteifung im Alltag aus?
Hast Du "gelernt", die Bewegungseinschränkung adäquat zu kompensieren ?
Ich habe leider bisher keine wirklich detailierten Schilderungen über Langzeiterfahrungen nach erfolgter Kyphose-Spondylodese gefunden.
Du sprichst von langstreckiger Versteifung. Ich gehe mal davon aus, dass damit auch die LWS involviert ist. Das scheint die Bewegungseinschränkung ja nochmals exorbitant zu verstärken ?
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willy3000
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- Geschlecht: männlich
- Diagnose: MORBUS SCHEUERMANN / Hyperkyphose 68 GRAD COBB
- Therapie: OP
- Wohnort: Papenburg
Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Hallo,
habe eine 60 GRAD COBB / Scheuermann Diagnose. Dr Bettin meinte ich sollte nach Neustadt wegen einer OP Absprache sobald das Korsett nicht das Superergebnis bringt. Ich bin 38 und sitze viel am Tage . ICh weiss nicht ob ich eine OP machen soll. Wie steht ihr zu der Diagnose.
Lebe am Tag mit viel Schmerz und IBU 600.. Weiss langsam nicht mehr weiter. würde gerne schmerzfrei am Tage weiterleben.. ich glaube das ich mit euch einige gute schmerzfreien Meikamtene besprechen kann , bzw wie ihr zu der OP steht. danke
nehme in Moment hockkonz. VITAMIN E u Magnesium
dank eurer Texte, helfen aber nicht immer ... komisch nur das es Tage gibt wo ich keine Schmerzen habe.. sind aber die Ausnahme ,leider... LG WILLEM
habe eine 60 GRAD COBB / Scheuermann Diagnose. Dr Bettin meinte ich sollte nach Neustadt wegen einer OP Absprache sobald das Korsett nicht das Superergebnis bringt. Ich bin 38 und sitze viel am Tage . ICh weiss nicht ob ich eine OP machen soll. Wie steht ihr zu der Diagnose.
Lebe am Tag mit viel Schmerz und IBU 600.. Weiss langsam nicht mehr weiter. würde gerne schmerzfrei am Tage weiterleben.. ich glaube das ich mit euch einige gute schmerzfreien Meikamtene besprechen kann , bzw wie ihr zu der OP steht. danke
nehme in Moment hockkonz. VITAMIN E u Magnesium
- Raven
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- Registriert: Fr, 21.01.2011 - 21:33
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
- Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Hallo Riven,
ob Lurchi hier noch antworten wird, ist eher ungewiss (älterer Thread etc.).
Schau mal ins www.skoliose-op.info - dort gibt es auch Erfahrungsberichte nach Hyperkyphose-Spondylodese von verschiedenen Patienten unterschiedlichsten Alters.
Bezüglich der Bewegungseinschränkungen: Die letztendlich übrig bleibenden scheinen vergleichbar zu denen nach Versteifungs-OPs aufgrund von Skoliose auszufallen; Unterschiede werden eher hinsichtlich der Genesungszeit berichtet.
Viele Grüße,
Raven
ob Lurchi hier noch antworten wird, ist eher ungewiss (älterer Thread etc.).
Schau mal ins www.skoliose-op.info - dort gibt es auch Erfahrungsberichte nach Hyperkyphose-Spondylodese von verschiedenen Patienten unterschiedlichsten Alters.
Bezüglich der Bewegungseinschränkungen: Die letztendlich übrig bleibenden scheinen vergleichbar zu denen nach Versteifungs-OPs aufgrund von Skoliose auszufallen; Unterschiede werden eher hinsichtlich der Genesungszeit berichtet.
Viele Grüße,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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Rose59
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- Registriert: Sa, 17.05.2003 - 19:28
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Hallo Riven,
es tut mir leid, daß ich Deine Nachfrage erst jetzt gesehen habe.
In Sachen Schmerzbeseitigung hat mir die Op gar nichts gebracht.
Allerdings kann ich nicht sagen, wie es heute ohne Op wäre, weil sich meine Verkrümmung jährlich verschlimmerte.
Wie eine Op ausgeht und ob man hinterher schmerzfrei ist, das kann niemand im Vorfeld wissen und aus eigener Erfahrung nutzt einem dann auch die ganze Recherche nichts. Die Zeit geht weiter, die Op-Methoden und Implantate ändern sich und auch die Ärzte, die heute am Op-Tisch stehen sind vermutlich andere als damals.
Vorallem aber sind bei den Operierten Vorgeschichte, Konstitution, Vorerkrankungen, Alter etc unterschiedlich, da wird es schwierig Vergleiche zu ziehen.
Hallo Willem
Es ist mit Sicherheit schön, wieder gerader zu sein, aber es gibt keine Garantie für Schmerzfreiheit nach einer Op.
Herzliche Grüße
Lurchi
es tut mir leid, daß ich Deine Nachfrage erst jetzt gesehen habe.
Nicht gut, viele Einschränkungen im täglichen Leben durch Schmerzen.Riven hat geschrieben: Auch oder gerade weil Dein Post schon 6 Jahre her ist, würde mich mal interessieren, wie es Dir heute geht?
In Sachen Schmerzbeseitigung hat mir die Op gar nichts gebracht.
Allerdings kann ich nicht sagen, wie es heute ohne Op wäre, weil sich meine Verkrümmung jährlich verschlimmerte.
Das kommt mit der Zeit automatisch. Die restliche Bewegung geht in die unversteiften Bereiche und die machen bei mir Ärger, richtig Ärger. Im Endeffekt gehe ich heute öfter zum Orthopäden als jemals vor der Op und hole mir Spritzen ab.Riven hat geschrieben:Hast Du "gelernt", die Bewegungseinschränkung adäquat zu kompensieren ?
Detallierte Schilderungen kenne ich auch nicht, einige Operierte haben sich nach so vielen Jahren in diesem Forum nicht mehr gemeldet. Und ich würde heute im Internet auch nicht mehr detailliert darüber berichten. Per PN oder Email sieht das schon anders aus.Riven hat geschrieben:Ich habe leider bisher keine wirklich detailierten Schilderungen über Langzeiterfahrungen nach erfolgter Kyphose-Spondylodese gefunden.
Wie eine Op ausgeht und ob man hinterher schmerzfrei ist, das kann niemand im Vorfeld wissen und aus eigener Erfahrung nutzt einem dann auch die ganze Recherche nichts. Die Zeit geht weiter, die Op-Methoden und Implantate ändern sich und auch die Ärzte, die heute am Op-Tisch stehen sind vermutlich andere als damals.
Vorallem aber sind bei den Operierten Vorgeschichte, Konstitution, Vorerkrankungen, Alter etc unterschiedlich, da wird es schwierig Vergleiche zu ziehen.
Hallo Willem
So schwer es ist, das ist eine Entscheidung, die Dir niemand abnehmen kann.willy3000 hat geschrieben:Hallo,
ICh weiss nicht ob ich eine OP machen soll.
Wenn es Dir möglich ist, such Dir einen guten Schmerztherapeuten und mache eine Schmerztherapie. Wenn das nicht hilft, kannst Du Dich immer noch operieren lassen.willy3000 hat geschrieben:Lebe am Tag mit viel Schmerz und IBU 600.. Weiss langsam nicht mehr weiter. würde gerne schmerzfrei am Tage weiterleben.. ich glaube das ich mit euch einige gute schmerzfreien Meikamtene besprechen kann , bzw wie ihr zu der OP steht. danke![]()
Es ist mit Sicherheit schön, wieder gerader zu sein, aber es gibt keine Garantie für Schmerzfreiheit nach einer Op.
Herzliche Grüße
Lurchi
- Raven
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- Beiträge: 1530
- Registriert: Fr, 21.01.2011 - 21:33
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- Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
- Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Hallo Lurchi,
tut mir echt sehr leid, zu lesen, dass es dir weiterhin so schlecht geht
Ich gebe dir ganz Recht: Patienten zu vergleichen, ist schwierig (verschafft durchaus gewissen Überblick, aber bei einem selbst kann sich's ganz anders auswirken). Ich finde auch, wie du, dass man vor einer OP alles andere (innerhalb eines gewissen Rahmens, natürlich nicht jede obskur erscheinende "Therapie") ausprobiert haben sollte.
Liebe Grüße,
Raven
tut mir echt sehr leid, zu lesen, dass es dir weiterhin so schlecht geht
Ich gebe dir ganz Recht: Patienten zu vergleichen, ist schwierig (verschafft durchaus gewissen Überblick, aber bei einem selbst kann sich's ganz anders auswirken). Ich finde auch, wie du, dass man vor einer OP alles andere (innerhalb eines gewissen Rahmens, natürlich nicht jede obskur erscheinende "Therapie") ausprobiert haben sollte.
Liebe Grüße,
Raven
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Riven
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- Registriert: Fr, 25.11.2011 - 17:49
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
- Wohnort: Hessen
Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Danke für deine Antwort.
Sehr sehr schade, das du weiterhin solche Probleme hast.
Sehr sehr schade, das du weiterhin solche Probleme hast.
- Kaffeetrinker
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- Beiträge: 1559
- Registriert: Mi, 07.10.2009 - 18:46
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: Hyperkyphose
Stand 2010----74°
Stand 2013----74° (ohne mein zutun)
Gut gehalten :) - Therapie: Korsetttherapie abgebrochen,
Reha BaSa 02/03 2014
es war geil und vermiss die Leute echt :) (und die Quälerei^^) - Wohnort: Südpfalz
Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Moin Lurchi ,
habe deinen Beitrag gelesen und hoffe doch inständig dass es dir bals besser gehen wird.
Und ich begrüße es sehr dass auch (leider)negatives geschrieben, auch schlechte ehrliche Erfahrungen gehören schriftlich niedergelegt dass man auch
weiss dass es anders laufen kann als man es sich wünscht oder von den Ärzten eingetrichtert bekommt.
habe deinen Beitrag gelesen und hoffe doch inständig dass es dir bals besser gehen wird.
Und ich begrüße es sehr dass auch (leider)negatives geschrieben, auch schlechte ehrliche Erfahrungen gehören schriftlich niedergelegt dass man auch
weiss dass es anders laufen kann als man es sich wünscht oder von den Ärzten eingetrichtert bekommt.
- bluecat
- Profi

- Beiträge: 1263
- Registriert: Fr, 13.12.2002 - 00:00
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Double Major Skoliose LWS 51°, BWS 57° in 2007
2013 BWS+LWS 57°
Gleitwirbel L2/L3 - Therapie: Korsett als Jugendliche (erst CBW Korsett, dann Cheneau von Sanomed)
Korsett als Erwachsene (´03 -´07 Rahmouni,
seit 7/11 cctec),
Rehas 96, 02, 06, 09, 12, 15; KG, OP Empfehlung - Wohnort: Hessen
Re: Erfahrungen mit OP´s beim Morbus Scheuermann.
Liebe Lurchi,
ich freue mich sehr von dir mal wieder etwas zu lesen
Und es ist so schade, dass du dich in dieser Situation befinden musst.
Fühl dich mal
Ganz liebe Grüße
bluecat
ich freue mich sehr von dir mal wieder etwas zu lesen
Und es ist so schade, dass du dich in dieser Situation befinden musst.
Fühl dich mal
Ganz liebe Grüße
bluecat