Besuch bei Dr. Wilke

Schreibe deinen Erfahrungsbericht zur Skoliose, Schmerzbekämpfung etc. oder tausche Erfahrungen mit Leidensgenossen aus
robinho
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von robinho »

Was soll das denn heißen, das glaube nur ich? Warst du denn überhaupt schon mal im GWZ Steglitz?
Afra92
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Afra92 »

Ich habe jetzt noch mal nachgelesen. Es gibt auch Wandstative, in die man 3 Kassetten reinstecken kann, aber in manche passen auch nur 2. Allerdings verwendet man da immer Kassetten mit der Größe 35x43 cm. Ich zweifel ja nicht an deiner Glaubwürdigkeit robinho, aber woher willst du so genau wissen, das es 4 Einzelbilder waren? Hat dir das die MTR dort gesagt oder dir die noch nicht zusammengesetzten Bilder gezeigt? Als Patient sieht man doch das fertige Bild normalerweise erst beim Artz und auch die Kassetten bekommt man eigentlich nicht zu Gesicht.
Klaus hat geschrieben: Das hatte jetzt offensichtlich nichts mit einer seitlichen Ganz-Aufnahme zu tun, wo man aufgrund der unterschiedlichen Strukturen eigentlich mit unterschiedlichen Dosisleistungen fahren muss. Dr. Hoffmann scheint da ein besonders Verfahren zu haben, weil er offenbar mit einer Dosis auskommt. Ansonsten braucht man wohl doch mindestens 2 Aufnahmen, um die Strukturen gut auflösen zu können.
Hallo Klaus, ich verstehe nicht ganz, warum du immer denkst, das man bei stl. Aufnahem mit unterschiedlicher Dosis arbeiten müsste. Hat dir das mal jemand so erklärt? Das ist gerade der Sinn von Ganzaufnahmen, dass man eben keine 2 Einzelaufnahmen macht. Man stellt den Patienten seitlich vor das Wandstativ in dem die Kassetten sind. Dann begrenzt man mittels Bleiblenden an der Röntgenröhre das Strahlenfeld und zwar so, dass man von der HWS bis zum Becken alles drauf hat. Jetzt würde man je nach Indikation noch seitlich einblenden und dann löst man die Strahlung aus. Die Strahlung hat überall die gleiche Intensität, weil in der Röhre nur eine bestimmte Strahlung ja Aufnahme erzeugt werden kann. Die einzige Möglichkeit, die Intensität der Strahlung zu beeinflussen hat man durch Filter. Der Filter wird dirkt an der Röntgenröhre angebracht und schwächt die Strahlung unterschiedlich bevor diese auf den Patienten trifft. Aber wie schon gesagt arbeitet heute kaum noch jemand mit Filtern, sondern die Bilder können wunderbar am Computer nachbearbeitet werden. Da kann man dann die Helligkeit und den Kontrast des Bildes noch verändern. Die Fehlbelichtung eines Bildes ist heute eigentlich nicht mehr möglich. Früher, als man noch mit Film-Folien-Kombinationen gearbeitet hat, kam es viel schneller zu Fehlbelichtungen und man musste die Aufnahme wiederholen, weil bei einem konventionellen Film keine Nachbearbeitung möglich war.
Diese unterschiedlichen Dickenverhältnisse im Patienten sind eben ein Grund dafür, das Ganzaufnahmen ap oder stl. eben oft nicht so schön belichtet sind wie Teilaufnahmen (z.B. BWS a.p), die aber für die Skoliosediagnostik nicht geeignet sind. Nicht nur bei den stl. Ganzaufnahmen hat man Probleme mit der Belichtung, auch bei den a.p. Aufnahmen muss man auf die unterschiedlichen Dichteverhältnisse im Pat. achten.
Viele Grüße Afra
"Wohin auch immer wir reisen, wir suchen, wovon wir träumen und finden doch stets nur uns selbst." G. Kunert
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Kaffeetrinker
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Kaffeetrinker »

@Robinho


Auch große Zentren wollen Kohle sparen, obwohl das wirklich nicht sein muss , wenn schon so manch kleiner Orthopäde ganze WS-Aufnahmen auf einem Röbi machen kann un das in 5minuten.....und sich dafür das Gerät leisten kann.
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Klaus
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Klaus »

Afra92 hat geschrieben:Hallo Klaus, ich verstehe nicht ganz, warum du immer denkst, das man bei stl. Aufnahem mit unterschiedlicher Dosis arbeiten müsste. Hat dir das mal jemand so erklärt?
Ja, Dr. Steffan bei meiner REHA in Bad Salzungen in 2005.
Danach gab es nocheinmal eine Diskussion zu den Bildern von Dr. Hoffmann, der das mittlerweile digital in einer seitlichen Aufnahme macht. Hier hatte sich Dr. Steffan zum letzten Mal darüber geäussert und immer noch von 2 notwendigen Aufnahmen gesprochen. Ist schon etwas länger her.

Aber nach Deiner Erklärung liegt es vermutlich an der guten Software, die allmählich Einzug hält und eben über/unter -blendete Bereiche in der Digitaltechnik gut ausgleichen kann. Ich hatte mal von Kodak Plugins für Grafiksoftware, die Röntgenbilder bearbeiten konnte. Das waren dann allerdings abfotografierte Aufnahmen, wo man schnell an Grenzen der Nachbearbeitung kam.

Gruss
Klaus
robinho
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von robinho »

Was ich noch als negativen Punkt anführen möchte: Die Anfertigung eines Korsetts dauert 6-8 Wochen bei cctec Berlin.
Sylvia
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Sylvia »

Hallo robinho,

auch in Bad Sobernheim wartet man ca.6 Wochen auf das Cctec Korsett.

Und ich finde besonders für Kinder oder Jugendliche 6 Wochen zu lannge, bis das Korsett fertig ist.
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Dalia
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Dalia »

Moment mal, ist diese Wartezeit wirklich Standard? Vielleicht ist man bei Kindern und Jugendlichen schneller wie bei Erwachsenen?

Selbst wenn die Wartezeit für alle so lang sein sollte: Besser spät als nie.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
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Sylvia
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Sylvia »

Hallo Dalia,

ob diese ca.6 Wochen Wartezeit auf das Korsett Standard ist weiß ich nicht.
Mein Sohn (Jugendlich)bekam letzten Monat sein erstes Cctec Korsett,und mußte 6 Wochen darauf warten.
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Dalia
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Dalia »

Hallo Sylvia, dein Sohn war "schon" 17 bei der Korsettversorgung, das war wohl nicht so akut. Wie viel Grad hatte er denn? Und er hatte ja schon ein Korsett von Rahmouni. Ich will CCtec nicht verteidigen, aber ich vermute, dass sie sich schon beeilen, wenn es wirklich akut ist.
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Sylvia
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Sylvia »

Hallo Dalia,

die genauen Werte meines Sohnes weiß ich gar nicht.
Bei dem jetzigen Korsett hat Dr. Verres auf das vorher Röntgen verzichtet, weil er meinte das Kontrollröntgen im Korsett wäre wichtiger, und das hat mein Sohn nächsten Monat.

Das letzte mal ist mein Sohn im Januar 2011 bei Dr. Hoffmann geröngt worden.
Und da lagen die Werte bei th.33 und lu.23 ohne Korsett.
k.nahr
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von k.nahr »

lieferzeiten ergeben sich im wesentlichen aus folgenden faktoren,
cobbwinkel,
hoher cobbwinkel + geringes alter = med notwendigkeit hoch,
krümmungsmuster (kombinationen),
arztabnahmetermin,
stationäre aufnahme z.b. zum antrainieren,
kk kostenübernahme,
liegezeit in klinik,
auftragsstand
und
anreise aus ausland.
heißt,
je jünger der patient bei gleichzeitig hohem cobbwinkel, desto schneller wird versorgt ( auch vor bzw. ohne zusage der kk. risko bei ot-betrieb!).
arzttermin zur korsettabnahme bestimmt das arztsekretariat ( bzw. arzt). kann daher auch mal variieren (mal früher mal später).
stationäre aufnahmen dto. .
grundsätzlich dürfen wir vor kostenübernahmezusage der kk nicht mehr als vorbereitungen leisten. liefern wir vorab tragen wir unter umständen die kosten, werden von der kk dann nicht mehr für diesen auftrag bezahlt. normalerweise dauert ein antragsvorgang ca. 3 wo´s -ohne beschleunigungsmaßnahmen. erst dann wird produziert, bzw. kann begonnen werden. termin muss dann auch für den ot passen ;) .
ausnahme sind vereinbarungen die den patienten in die pflicht nehmen, d.h. lehnt die kk ab, zahlt der pat. etc..
um liegezeiten einzuhalten wird o.genanntes schonmal umgangen, risiko trägt dann komplett der ot-betrieb.
für patienten mit seeehr langen anreisen, i.d.r. ausland wird schneller produziert, meist weil vorkasse!!
6-8 wochen sind für ein großorthopädisches hilfsmittel in der ot kein zu langer zeitraum. ausnahmen sind natürlich immer möglich und werden auch nach notwendigkeit eingeräumt.
ergo je größer die zu erwartenden nachteile ( medizinisch, finanziell, organisatorisch...) durch längere wartezeiten für den pat., desto schneller wird versorgt.
Sylvia
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Sylvia »

Danke Herr Nahr für die ausführliche Info.
robinho
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von robinho »

Also wenn in den 6-8 Wochen die Dauer für die Genehmigung der KK mit drin steckt, dann finde ich das ok.
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J-Maria
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von J-Maria »

Hallo robinfo,
dein Post erinnert mich an einen alten Post "Mein Besuch bei Klaus Nahr" ...
Dir alles Gute beim 2. Korsettversuch!
coccinella
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von coccinella »

Hallo Robinho...
ich finde es interessant, was du über Dr. Hoffmann schreibst, da ich auch eher negative Erfahrungen mit ihm gemacht hab.

Viell ist da auch die Erwartung zu hoch, er wird hier hochgelobt als eine Art Koryphäe.... Aber als ich das erste Mal Ende Mai bei ihm war, war die seine erste Frage: Was wollen Sie denn?".. ich war so einbisschen perplex. Hätte ich damals gewusst, dass meine Kyphose 68° beträgt, dann hätte ich ihn gefragt, was die Frage soll. Aber ich wusste es nicht besser.. außerdem war das für eine Extremsituation, da dieses GEspräch seit fünf Jahren meine größte Angst war (ich hatte furchtbare Angst vor der Diagnose, da ich dachte, ich hätte eine schlimme Skoliose). Die weitere Behandlung verlief mechanisch und hölzern, ich kam mir vor wie ein Frosch, den man lieblos sezieren muss. Naja, dachte ich mir, er hat viell einen schlechten Tag. Erst als ich meinte, dass ich ein Korsett haben möchte, wurde er lebendiger. Und als er hörte, dass ich von ihm übers Forum gehört habe, war er Feuer und Flamme fürs Forum.
Dennoch: Die Art und Weise wie mir alles erklärte wurde (bzw. eigentlich nicht-erklärt wurde) fand ich schlecht, auch dass er euphorisch meinte, dass bei einigen Patienten schon 6 Monate genügen würden für tolle Ergebnisse... nene :nein:
Dann die Ord. Hilfe, die da geblieben ist und mich wg. Rahmouni aufgeklärt hat.. ich hatte den Eindruck, dass sie mir auf jeden Fall die Unterschrift anschwatzen wollte.. also dieses Schreiben, dass ich die Kosten übernehme, wenn die KK nicht zahlt.


Wenn ich ehrlich bin, kam ich mir vor wie bei einem Fließbandbetrieb... und keiner der Anwesenden war freundlich oder nett oder so. Naja.. auf jeden Fall war mein Bild ziemlich zerstört von Herrn Hoffmann.

Ach ja: Winke der Skoliose bei mir wurde nur pi-mal-daumen geschätzt von ihm... es fand keine messung statt und die Skoliose war allgemein uninteressant für ihn, noch unter 20°...
Ricky
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Zustand nach Morbus Scheuermann
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Beckenschiefstand
Therapie: erstmal dehnen...
...immer noch dehnen
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von Ricky »

Hi,

ich hatte mir auch sehr viel unter der Untersuchung vorgestellt ,die Erwartungen die man von hier hat, sind tatsächlich sehr hoch.
Irgendwie war ich dann tatsächlich auch etwas verunsichert.
Gut, ich wußte, dass ich zumindest einen Scheuermann habe, aber das die Diagnose mit einer Hyperkyphose mit 65°, dreibogige geringe Skoliose und Beckenschiefstand doch nicht ganz so harmlos ist, wurde mir wärend der ganzen Untersuchung nicht bewußt.
Ich hatte eher den Eindruck, er möchte mir sagen, dass es nichts dramatisches ist und man das schnell wieder hinbekommt.Aber wie...da kam (noch) nichts. Gut, bei mir stand dann auch das Dehnen im Vordergrund.
Aber ich hatte mir irgendwie auch mehr erhofft, an Aufklärung, Aussichten etc...sicherlich ist die Diagnose nichts weltbewegendes, aber dennoch beeinträchtigt es mich sehr, vorallem durch die Schmerzen, die ich habe.Leider kam das nicht so sehr zur Sprache...
Als ich draussen war, dachte ich, dass es vielleicht an mir lag. Das ich nicht die richtigen Fragen gestellt habe, dass ich zu müde war, was auch immer....
Er meinte zum Schluß noch, dass ich wirklich vor Weihnachten noch mal kommen soll, da man wirklich was machen könnte...da hatte ich dann das erste Mal den Eindruck,doch einen Weg gezeigt zu bekommen...
Diese Aussage verleidete mich zur Annahme, dass er etwas reservierter war, weil vielleicht viele einmal zu ihm kommen und dann nie mehr und das er deswege erstmal kurzangebunden bleibt.

Mal schauen, jetzt habe ich auf jeden Fall eine Liste mit den Fragen und meinen Beobachtungen und hoffe beim nächsten Mal meine Vorstellungen besser einbringen zu können.

Aber dafür mußte ich keine 65.- € zahlen...was ich gerne gemacht hätte, wenn ich intensiver beraten worden wäre, aber die Arzthelferin sprach mich gar nicht darauf an...

Und zudem hatte ich den Eindruck, dass das Zeitmanagement dort sehr straff geregelt ist.
Entgegen aller Aussagen hier mußte ich sehr lange warten, trotz Termin - aber das lag daran, dass sie mich vergessen hatten ( was ja durchaus einmal vorkommen kann) und ich mich erst nach 1,5 Stunden getraute nachzufragen, weil an der Tür so eine Erklärung hing, dass man eben nicht fragen soll... :rolleyes: :D

LG
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von socke »

coccinella hat geschrieben: Dann die Ord. Hilfe, die da geblieben ist und mich wg. Rahmouni aufgeklärt hat.. ich hatte den Eindruck, dass sie mir auf jeden Fall die Unterschrift anschwatzen wollte.. also dieses Schreiben, dass ich die Kosten übernehme, wenn die KK nicht zahlt.
Das hätte dir spätestens Rahmouni selbst ausgeredet. Ich hab sogar selber angeboten das zu unterschreiben, damit wir schneller anfangen können, aber er hats mir ausdrücklich empfohlen erstmal eine Kostenübernahme zu bekommen (was dann auch geklappt hat). Wenn du bei irgendwem in guten Händen bist (fachlich und menschlich), dann beim Rahmouni (nicht nur bei ihm selbst sondern im gesamten Betrieb). Allein dafür lohnt sich der Weg nach Stuttgart.
Ricky hat geschrieben: Mal schauen, jetzt habe ich auf jeden Fall eine Liste mit den Fragen und meinen Beobachtungen und hoffe beim nächsten Mal meine Vorstellungen besser einbringen zu können.
Ist bei Terminen von denen man viel erwartet immer zu empfehlen. Hab mir auch keinen Zettel gemacht und daher ist vieles verloren gegangen was ich fragen wollte. Naja, ich hab ja im Endeffekt das bekommen was ich erwartet habe (Korsett) und wurde endlich mal vermessen.

Die Untersuchung hat sich auch auf die Hüftmuskulatur+Auswerten der RöBis beschränkt, aber ich glaub viel mehr kann/muss er ja auch gar nicht machen.

Das er kurz angebunden war kann ich aber nicht bestätigen. Er hat sich auf jeden Fall Zeit genommen. Ist wahrscheinlich auch immer davon abhängig, wieviel in der Praxis los ist, wann man den Termin hat etc. Ich Zweifel jedenfalls nicht daran, dass ich bei ihm gut aufgehoben bin.

Das Einzige was ich mir gewünscht hätte wäre noch eine zeitliche Prognose gewesen bzgl. Dauer der Gesamtbehandlung, aber ich denke mal dazu kann keiner wirklich was (zuverlässiges) sagen.

LG
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von coccinella »

socke hat geschrieben:
Das Einzige was ich mir gewünscht hätte wäre noch eine zeitliche Prognose gewesen bzgl. Dauer der Gesamtbehandlung, aber ich denke mal dazu kann keiner wirklich was (zuverlässiges) sagen.

LG
Hmm, bei mir hat er eben schon 6 Monate angedeutet... und das kann nicht sein, dass hat Rahmouni relativiert. Rahmouni wollte sich auch gar nicht festlegen und meinte dass man dann in einem Jahr schauen muss.

Ich denke zeitliche Prognosen sind schier unmöglich zu machen, weil so viele Faktoren ausschlaggebend sind:

Tragedauer d. Korsetts
KG
Dehnung der Muskeln
Flexibilität der WS/Grad der Versteifung...


LG
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von schnuffi »

Hallo,

wir waren am 2.11.11 in Leonberg. Habe den Termin per FAX ausgemacht, waren für 8.30 Uhr bestellt und sind gegen 8 Uhr bereits dagewesen. Man hat uns im Buch nicht gefunden, habe auf das FAX hingewiesen und wir sollten erst einmal Platz nehmen. Das Wartezimmer war zu diesem Zeitpunkt voll, wir kamen zu dritt und danach war jeder Platz belegt. Haben dann ca. 10 min.warten müssen und wurden dann aufgerufen. Ging also ziemlich schnell, waren vor der vereinbarten Zeit dran. Ob man uns nun im Terminkalender gefunden hat, habe ich nicht mehr erfragt. Wir haben aber auch eine Anfahrt von ca.400km und ich wäre auch nicht einfach so wieder nach Hause gefahren.
Bei der Terminvereinbarung wurde ich auf die 65€ Beratungskosten hingewiesen, wir mussten sie aber nicht zahlen.
Dr.Hoffmann nahm sich trotz des vollen Wartezimmers Zeit. Hat uns alles ausführlich erläutert, Fragen hatte ich vorbereitet, da wir eine zweite Meinung einholen wollten. Es wurden auch alle Fragen beantwortet.
Meine Tochter trägt ein Korsett und die KK würde jetzt kein neues bezahlen, da erst im Sept.2011 genehmigt. Das Korsett korrigiert, dies wollte ich hören :!: . Er würde aber uns ein anderes empfehlen/verordnen. Unsere Tochter fährt im Dezember zur Reha, danach sollten wir wieder kommen.

Also wir waren zufrieden.

Das unsere Tochter ein hohes Korsett, so wie er vorschlägt, nicht tragen würde, steht auf einen anderen Blatt.
Wir werden sehen, was die Reha bringt und wie es mit unseren Orth.+Techniker weiter geht.

Wollte hier nur unsere Erfahrungen zum Besuch in Leonberg einbringen.

Alles Gute und einen schönen Abend,
Der Wissende weiss und erkundigt sich, aber der Unwissende
weiss nicht einmal, wonach er sich erkundigen soll.
( Indisches Sprichwort)
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Re: Besuch bei Dr. Wilke

Beitrag von robinho »

Also der Thread hier heißt Besuch bei Dr. Wilke. Es ist langsam genug mit Berichten zu Dr. Hoffmann...
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