Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
- sternli8484
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-5 Bandscheibenvorfälle BWS
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Schroth Physiotherapie seit 05.2011
Anti-Kyphose Korsett seit Mitte August 2011-ziehe es aber nur gelegentlich an.
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hallo alex
Ich habe genau das gleiche habe stark verkùrzte ischiocrurale Muskulatur der Beinrückenseite...das merkt man, wenn man ein Bein mit einem Thera Band nach oben zieht oder sich in stehen nach unten bückt, ich komme nur bis zu den Knien mit den Fingerspitzen..und so dehnen, bis alles wieder aufgedehnt ist, geht Monate sagte meine KG.
Die übung ha Klaus bei mir mal gepostet, finde den Beitrag aber grad nicht..
Übrigens ich habes heute auch schleht mit den Schmerzen..
Ich habe genau das gleiche habe stark verkùrzte ischiocrurale Muskulatur der Beinrückenseite...das merkt man, wenn man ein Bein mit einem Thera Band nach oben zieht oder sich in stehen nach unten bückt, ich komme nur bis zu den Knien mit den Fingerspitzen..und so dehnen, bis alles wieder aufgedehnt ist, geht Monate sagte meine KG.
Die übung ha Klaus bei mir mal gepostet, finde den Beitrag aber grad nicht..
Übrigens ich habes heute auch schleht mit den Schmerzen..
Es grüsst euch ganz lieb, das Sternli
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her...
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Saphira
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hallo Alex,
ja, Dehnen ist immer ganz wichtig und gut. Nur sollte man das dann auch dauerhaft tun. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich die Strukturen sonst relativ schnell wieder verkürzen und dann war die ganze Mühe umsonst
.
. Und dann noch "Dehnen, dehnen, dehnen" in mind. dreifacher Wiederholung
. Dafür ist Dr. Hoffmann bei den Physiotherapeuten im Raum Leonberg schon bekannt
.
Bei mir widerspricht er sich da aber immer und kann sich nicht so ganz entscheiden, ob diese Muskulatur denn nun verkürzt ist oder nicht
. Mal sagt er ja, mal wieder nein
. Ich sage: nein. Immerhin komme ich mit den Händen bis auf den Boden (also zumindest mit den Fingerspitzen
). Das zieht zwar noch ein bisschen in der Beinrückseite, aber es geht
. Nur machen mir da momentan eher meine Rückenschmerzen einen Strich durch die Rechnung
.
Übungen zur Beinrückseitendehnung gibt es ganz viele, die man auch problemlos zu Hause selber machen kann. Ich kenne da inzwischen echt unzählige davon
.
Grüßle,
Saphira
ja, Dehnen ist immer ganz wichtig und gut. Nur sollte man das dann auch dauerhaft tun. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich die Strukturen sonst relativ schnell wieder verkürzen und dann war die ganze Mühe umsonst
Irgendwie scheint das typisch für Rezepte von Dr. Hoffmann zu sein, dass da sowas draufstehtalex1605 hat geschrieben: "Verkürzte Ischiocrurale Muskulatur" oder so in der Art.
Bei mir widerspricht er sich da aber immer und kann sich nicht so ganz entscheiden, ob diese Muskulatur denn nun verkürzt ist oder nicht
Übungen zur Beinrückseitendehnung gibt es ganz viele, die man auch problemlos zu Hause selber machen kann. Ich kenne da inzwischen echt unzählige davon
Grüßle,
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Alves
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hallo Saphira,
Könntest du ein paar Dehnübungen für die Beinrückseiten nennen. Ich komm auch nicht auf den Boden mit meinen Händen, da es immer an meinen Beinen (Waden ) zieht.
Das heißt ja, dass meine Beinrückseiten verkürzt sind oder? Und welche Körperregionen müsste ich dehnen oder stärken damit ich nicht so leicht in die Kyphotische Fehlstellung falle.
Gruß Alves
Könntest du ein paar Dehnübungen für die Beinrückseiten nennen. Ich komm auch nicht auf den Boden mit meinen Händen, da es immer an meinen Beinen (Waden ) zieht.
Das heißt ja, dass meine Beinrückseiten verkürzt sind oder? Und welche Körperregionen müsste ich dehnen oder stärken damit ich nicht so leicht in die Kyphotische Fehlstellung falle.
Gruß Alves
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- alex1605
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2. Rahmouni Korsett im Juli 2015
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Ich war heute bei der Krankengymnastik und habe ein paar Übungen gemacht zur Dehnung der Ischiosacralen Muskulatur. Vielleicht bild ichs mir auch nur ein aber es fühlt sich irgendwie gut an.
Es zieht dann auch son bisschen im LWS Bereich, kann das sein? Ich werd die Dehnübungen jetzt täglich machen, mein Physiotherapeut meinte ich solle in der Mittagspause einfach mal 30 Sekunden jede Übungen machen für jedes Bein. Und das Abends dann nochmal...
Bei mir ists aufjedenfall verkürzt, ich komme nicht mit den Händen bis auf den Boden, nicht mal annähernd
Wär aber aufjedenfall cool wenn Klaus nochmal seinen Link posten könnte.
Es zieht dann auch son bisschen im LWS Bereich, kann das sein? Ich werd die Dehnübungen jetzt täglich machen, mein Physiotherapeut meinte ich solle in der Mittagspause einfach mal 30 Sekunden jede Übungen machen für jedes Bein. Und das Abends dann nochmal...
Bei mir ists aufjedenfall verkürzt, ich komme nicht mit den Händen bis auf den Boden, nicht mal annähernd
Wär aber aufjedenfall cool wenn Klaus nochmal seinen Link posten könnte.
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Lady S
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2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr. - Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Ich bin zwar nicht Klaus, aber ich hab was gefunden, was Klaus kürzlich geschrieben hat:
viewtopic.php?f=6&t=22803
Grüsse, Lady S
viewtopic.php?f=6&t=22803
Grüsse, Lady S
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Saphira
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Also, mir fallen da mehrere Übungen zur Dehnung der Beinrückseiten ein.
1. (haben sie in Sobi auch gemacht): man nimmt sich ein Seil und macht am Ende eine stabile Schlaufe dran. Dann legt man sich auf eine Isomatte auf den Rücken und streckt zunächst beide Beine aus. Dann nimmt man das Seil mit der Schlaufe und fädelt ein Bein mit dem Fußballen durch die Schlaufe und nimmt die Seilenden in beide Hände und zieht das Bein ausgestreckt nach oben. Der Rest vom Körper bleibt gerade auf dem Boden liegen und das andere Bein bleibt auch jeweils ausgestreckt auf dem Boden liegen. Und das Bein nur so weit hochziehen, wie es zwar schon zieht, aber noch erträglich ist. Das dann jeweils 30 sec. halten und dann wechseln und insgesamt 3x wiederholen.
2. (von meiner Physiotherapeutin): man legt sich wieder auf einer Isomatte auf den Rücken. Nur legt man dieses Mal die Isomatte in eine offene Tür. Dann legt man ein Bein ausgestreckt an den Türrahmen, während man mit dem Rest vom Körper ausgestreckt in der offenen Tür liegt. Dies wieder etwa 30 sec. halten und dann wechseln und auch jeweils wieder 3 Durchgänge.
3. (von einem anderen Physiotherapeuten): man setzt sich auf den Boden, streckt ein Bein leicht seitlich aus, das andere winkelt man eng an den Körper an. Nun fasst man mit beiden Händen zu den Zehen des ausgetreckten Beines (oder versucht zumindest, in die Nähe der Zehen zu kommen
). Dies hält man dann auch wiederum 30 sec. und wechselt dann und streckt das andere Bein aus während man das erste Bein anwinkelt und greift dann dort wiederum mit beiden Händen Richtung Zehen. Auch hier wieder jeweils 3 Durchgänge.
4. Übung Nr. 3 lässt sich auch noch abwandeln, indem man beide Beine leicht seitlich oder gerade ausstreckt und mit den Händen jeweils versucht, die Zehen zu greifen (also linke Hand Richtung Zehen des linken Fußes und rechte Hand in Richtung Zehen des rechten Fußes). Dies zieht aber schon deutlich stärker und ist daher eher die "Fortgeschrittenenversion"
, vor allem bei gerade ausgestreckten Beinen
.
5. Man kann Übung 4 natürlich auch im Stand machen, was dann dem entspricht, dass man versucht, bei ausgestreckten Beinen mit den Händen zum Boden zu kommen. Dies kann man auch langsam täglich mehrmals versuchen und die Dehnung halten (halt soweit, wie man runterkommt). Diese Übung geht aber auch am meisten in den Rücken (unterer LWS-Bereich), sollte daher nicht unbedingt bei akuten Rückenschmerzen vor allem im Lendenbereich durchgeführt werden. Hier empfehlen sich eher die Übungen 1+2, evtl. noch 3.
So, das sind mal die Übungen, die mir alle einfallen
. Ich hoffe, da ist für euch was dabei
.
6. Für die Dehnung ausschließlich der Rückenmuskulatur, vor allem im Lendenbereich, habe ich inzwischen auch eine Übung gefunden. Und zwar setzt man sich zunächst auf die Knie (am besten auf einer weichen Unterlage) und dann setzt man sich auf seine Fersen drauf (wer mit den Knien Probleme hat, kann gerne noch ein Kissen zwischen Gesäß und Fersen klemmen) und beugt sich dann nach vorne, mit dem Oberkörper sozusagen auf die Oberschenkel legen (auch hier kann man gerne noch ein Kissen dazwischen legen zwischen Oberschenkel und Oberkörper) und dabei die Arme nach vorne ausstrecken (evtl. kann man dabei mit den Armen noch ein wenig nach vorne raus räkeln). Dies ist eine der wenigen Übungen, die ich bei meinen höllischen LWS-Rückenschmerzen ziemlich angenehm finde
.
Grüßle,
Saphira
1. (haben sie in Sobi auch gemacht): man nimmt sich ein Seil und macht am Ende eine stabile Schlaufe dran. Dann legt man sich auf eine Isomatte auf den Rücken und streckt zunächst beide Beine aus. Dann nimmt man das Seil mit der Schlaufe und fädelt ein Bein mit dem Fußballen durch die Schlaufe und nimmt die Seilenden in beide Hände und zieht das Bein ausgestreckt nach oben. Der Rest vom Körper bleibt gerade auf dem Boden liegen und das andere Bein bleibt auch jeweils ausgestreckt auf dem Boden liegen. Und das Bein nur so weit hochziehen, wie es zwar schon zieht, aber noch erträglich ist. Das dann jeweils 30 sec. halten und dann wechseln und insgesamt 3x wiederholen.
2. (von meiner Physiotherapeutin): man legt sich wieder auf einer Isomatte auf den Rücken. Nur legt man dieses Mal die Isomatte in eine offene Tür. Dann legt man ein Bein ausgestreckt an den Türrahmen, während man mit dem Rest vom Körper ausgestreckt in der offenen Tür liegt. Dies wieder etwa 30 sec. halten und dann wechseln und auch jeweils wieder 3 Durchgänge.
3. (von einem anderen Physiotherapeuten): man setzt sich auf den Boden, streckt ein Bein leicht seitlich aus, das andere winkelt man eng an den Körper an. Nun fasst man mit beiden Händen zu den Zehen des ausgetreckten Beines (oder versucht zumindest, in die Nähe der Zehen zu kommen
4. Übung Nr. 3 lässt sich auch noch abwandeln, indem man beide Beine leicht seitlich oder gerade ausstreckt und mit den Händen jeweils versucht, die Zehen zu greifen (also linke Hand Richtung Zehen des linken Fußes und rechte Hand in Richtung Zehen des rechten Fußes). Dies zieht aber schon deutlich stärker und ist daher eher die "Fortgeschrittenenversion"
5. Man kann Übung 4 natürlich auch im Stand machen, was dann dem entspricht, dass man versucht, bei ausgestreckten Beinen mit den Händen zum Boden zu kommen. Dies kann man auch langsam täglich mehrmals versuchen und die Dehnung halten (halt soweit, wie man runterkommt). Diese Übung geht aber auch am meisten in den Rücken (unterer LWS-Bereich), sollte daher nicht unbedingt bei akuten Rückenschmerzen vor allem im Lendenbereich durchgeführt werden. Hier empfehlen sich eher die Übungen 1+2, evtl. noch 3.
So, das sind mal die Übungen, die mir alle einfallen
6. Für die Dehnung ausschließlich der Rückenmuskulatur, vor allem im Lendenbereich, habe ich inzwischen auch eine Übung gefunden. Und zwar setzt man sich zunächst auf die Knie (am besten auf einer weichen Unterlage) und dann setzt man sich auf seine Fersen drauf (wer mit den Knien Probleme hat, kann gerne noch ein Kissen zwischen Gesäß und Fersen klemmen) und beugt sich dann nach vorne, mit dem Oberkörper sozusagen auf die Oberschenkel legen (auch hier kann man gerne noch ein Kissen dazwischen legen zwischen Oberschenkel und Oberkörper) und dabei die Arme nach vorne ausstrecken (evtl. kann man dabei mit den Armen noch ein wenig nach vorne raus räkeln). Dies ist eine der wenigen Übungen, die ich bei meinen höllischen LWS-Rückenschmerzen ziemlich angenehm finde
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- alex1605
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2. Rahmouni Korsett im Juli 2015
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Danke Saphira, ich habe heute bei der Krankengymnastik Übung Nr.3 gemacht. Man spürts aufjedenfall.. ich will das nun täglich machen...
Aber bleibt die Dehnung denn irgendwann erhalten? Oder zieht die Kyphose wieder alles zurück?
Aber bleibt die Dehnung denn irgendwann erhalten? Oder zieht die Kyphose wieder alles zurück?
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Saphira
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hallo ALex,
also aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass man schon immer wieder Dehnübungen machen sollte, da sich sonst alles wieder zurückbildet. Nur muss man am Anfang natürlich viel intensiver dehnen als später. Es geht auch viel leichter, wenn schon eine gewisse "Grunddehnung" vorhanden ist, als wenn man diese erst aufbauen muss
.
Ich persönlich mache meistens die Übung 2 oder auch mal 5 (wenn es mein Rücken zulässt). Mit der Übung 3 habe ich persönlich leider so meine Probleme, da man das eine Bein dabei ja normalerweise wie bei einem halben Schneidersitz abgespreizt anwinkelt. Und damit habe ich aufgrund meiner Hüftdysplasie und meiner coxa antetorta (verstärkte Innenrotation bei verminderter Außenrotationsfähigkeit der Hüfte) leider massive Probleme und Schmerzen. Daher wandle ich diese Übung ein wenig ab, indem ich das Bein dann nicht seitlich anwinkle, sondern vor den Oberkörper aufgestellt, um die starke Außenrotation in der Hüfte zu umgehen.
Grüßle,
Saphira
also aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass man schon immer wieder Dehnübungen machen sollte, da sich sonst alles wieder zurückbildet. Nur muss man am Anfang natürlich viel intensiver dehnen als später. Es geht auch viel leichter, wenn schon eine gewisse "Grunddehnung" vorhanden ist, als wenn man diese erst aufbauen muss
Ich persönlich mache meistens die Übung 2 oder auch mal 5 (wenn es mein Rücken zulässt). Mit der Übung 3 habe ich persönlich leider so meine Probleme, da man das eine Bein dabei ja normalerweise wie bei einem halben Schneidersitz abgespreizt anwinkelt. Und damit habe ich aufgrund meiner Hüftdysplasie und meiner coxa antetorta (verstärkte Innenrotation bei verminderter Außenrotationsfähigkeit der Hüfte) leider massive Probleme und Schmerzen. Daher wandle ich diese Übung ein wenig ab, indem ich das Bein dann nicht seitlich anwinkle, sondern vor den Oberkörper aufgestellt, um die starke Außenrotation in der Hüfte zu umgehen.
Grüßle,
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hallo Alves,
LG
Minimine
dehnen solltest du die Beinrückseiten und die LWS (durch Entlordosierung), stärken die Bauchmuskulatur, aber nur mit Übungen, in denen du nicht wieder in die Kyphose fällst oder du dein Hohlkreuz verstärkst. Solche Übungen kann dir aber jeder Physiotherapeut zeigen, da braucht es keinen speziellen Schroth-Therapeuten.Und welche Körperregionen müsste ich dehnen oder stärken damit ich nicht so leicht in die Kyphotische Fehlstellung falle.
LG
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2. Rahmouni Korsett im Juli 2015
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
minimine hat geschrieben:Hallo Alves,
dehnen solltest du die Beinrückseiten und die LWS (durch Entlordosierung), stärken die Bauchmuskulatur, aber nur mit Übungen, in denen du nicht wieder in die Kyphose fällst oder du dein Hohlkreuz verstärkst. Solche Übungen kann dir aber jeder Physiotherapeut zeigen, da braucht es keinen speziellen Schroth-Therapeuten.Und welche Körperregionen müsste ich dehnen oder stärken damit ich nicht so leicht in die Kyphotische Fehlstellung falle.
LG
Minimine
Mal ne Frage an der Stelle:
Dr. Hoffmann hat bei mir nichts von einer Hyperlordose gesagt, nur einer Hyperkyphose. Optisch sieht man mir auch nicht an dass ich ein Hohlkreuz hätte. (obwohl man meine Hyperkyphose trotz 61 Grad ja irgendwie auch nicht so wirklich sieht).
Soll ich dann auch die LWS dehnen?
Und dann nochmal eine generelle Frage, die mir aufgekommen ist als ich einen anderen Thread mir durchgelesen habe.
Ich glaube die Aussage dort war in etwa folgende:
"Bei Krümmungen die optisch trotz hoher Grade weniger auffallen, wird eine Korrektur schwerer."
Entweder hab ich das total missverstanden oder wie darf ich das jetzt verstehen
Des Weiteren hätte ich noch eine Frage , die mir vielleicht die Spezialisten hier (wenn es um Kyphose geht) beantworten können.
Wenn ich tatsächlich keine Hyperlordose habe, gibt es dann für mich irgendwelche Nachteile / Vorteile beim Korsetttragen?
Wie ich bereits sagte, Dr. Hoffmann hat nichts von einer Hyperlordose gesagt und soweit ich mich erinnern kann sah es auf dem Röntgenbild auch absolout nicht danach aus.
- SchwarzeSchnecke
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hallo,
Die meisten Hyperkyphotiker haben auch eine Hyperlordose, und zwar zum Ausgleich, damit sie trotzdem einigermaßen aufrecht sind: Eine Hyperkyphose ohne Hyperlordose führt nämlich i.d.R. dazu, daß man eine leicht vornübergebeugte Haltung hat.
Falls eine Hyperlordose besteht, wird das Korsett von Rahmouni so gebaut, daß auch diese korrigiert wird - egal, ob die Hyperlordose auf dem Rezept erwähnt ist oder nicht.
Dr. Hoffmann ist kein Dr. House, was die Genauigkeit der Diagnosen angeht. Er schreibt normalerweise nur so viel auf, wie nötig ist, damit die passende Behandlung erfolgen kann. Wenn er ein Korsett verordnet, dann weiß er, daß Rahmouni schon das richtige machen wird.
VG, Anne
Da würde ich direkt den Physiotherapeuten fragen.alex1605 hat geschrieben:Dr. Hoffmann hat bei mir nichts von einer Hyperlordose gesagt, nur einer Hyperkyphose. Optisch sieht man mir auch nicht an dass ich ein Hohlkreuz hätte. (obwohl man meine Hyperkyphose trotz 61 Grad ja irgendwie auch nicht so wirklich sieht).
Soll ich dann auch die LWS dehnen?
Die meisten Hyperkyphotiker haben auch eine Hyperlordose, und zwar zum Ausgleich, damit sie trotzdem einigermaßen aufrecht sind: Eine Hyperkyphose ohne Hyperlordose führt nämlich i.d.R. dazu, daß man eine leicht vornübergebeugte Haltung hat.
Ich kann mir keine logische Begründung dafür denken, warum dem so sein sollte."Bei Krümmungen die optisch trotz hoher Grade weniger auffallen, wird eine Korrektur schwerer."
Entweder hab ich das total missverstanden oder wie darf ich das jetzt verstehen
Nein.Wenn ich tatsächlich keine Hyperlordose habe, gibt es dann für mich irgendwelche Nachteile / Vorteile beim Korsetttragen?
Falls eine Hyperlordose besteht, wird das Korsett von Rahmouni so gebaut, daß auch diese korrigiert wird - egal, ob die Hyperlordose auf dem Rezept erwähnt ist oder nicht.
Bei mir hat er auch nichts von einer Hyperlordose gesagt, und ich hatte trotzdem eine.Wie ich bereits sagte, Dr. Hoffmann hat nichts von einer Hyperlordose gesagt und soweit ich mich erinnern kann sah es auf dem Röntgenbild auch absolout nicht danach aus.
Dr. Hoffmann ist kein Dr. House, was die Genauigkeit der Diagnosen angeht. Er schreibt normalerweise nur so viel auf, wie nötig ist, damit die passende Behandlung erfolgen kann. Wenn er ein Korsett verordnet, dann weiß er, daß Rahmouni schon das richtige machen wird.
VG, Anne
Ausgewachsen und trotzdem korrigierendes Korsett? - Na klar!
Letzter Korsett-Thread: viewtopic.php?t=20971 • Reha in Bad Salzungen: viewtopic.php?f=9&t=10543 • Hypermobilität: viewtopic.php?f=4&t=21414
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- Klaus
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Es wäre die Frage, wo denn die Hyperkyphose den Ausgleich in der Wirbelsäule macht? Möglicherweise in der HWS durch Steilstellung ?alex1605 hat geschrieben:Dr. Hoffmann hat bei mir nichts von einer Hyperlordose gesagt, nur einer Hyperkyphose...
Soll ich dann auch die LWS dehnen?
Ansonsten in der LWS keine Dehnung, Du kannst ja noch mal Deinen Therapeuten fragen.
Das könnte von mir sein."Bei Krümmungen die optisch trotz hoher Grade weniger auffallen, wird eine Korrektur schwerer".
Zwischen Optik und tatsächlicher Stellung der Wirbelkörper können ja grosse Unterschiede bestehen und zwar sowohl optisch grösser als auch optisch kleiner als tatsächlich. Normalerweise würde man erwarten, dass sich in der Optik auch genau die Fehlstellung der Wirbelkörper widerspiegelt.
Ich spekuliere jetzt mal und sage ganz mutig
Also je höher diese "Fehlhaltung" desto besser (und leichter) die Verbesserungsmöglichkeit der Optik. Es gab hier schon user, die anhand der Röntgenaufnahme eine wesentlich bessere Situation hatten, als ihre Optik das hätte vermuten lassen. Und da hat in erster Linie diese Dehnung gewirkt.
So kann man sich vielleicht vorstellen, dass bei einer Optik, die sich direkt an der Stellung der Wirbelkörper orientiert, solche optischen Verbesserungen zunächst mal nicht so einfach erzielen lassen. Die gesamte Situation richtet sich dann ganz nach dem Grad der Hyperkyphose aus dem Röntgenbild und ist mit Schroth und/oder Korsett langfristig anzugehen.
Bei starken Verkürzungen, wie bei Dir, ist mit der speziellen Dehnung vorher auch schon einiges zu erreichen, möglicherweise steckt da auch so ein Anteil von kyphotischer Fehlhaltung drin, der relativ schnell beseitigt werden kann.
Zu meinen spekulativen Thesen kann gern eine Diskussion geführt werden.
Wie das in der Praxis mit dem Korsett in diesem Fall aussieht, können Dir evtl. die Hyperkyphose Korsett Träger beantworten, ansonsten wird eben gezielt gebaut. Die Nachteile sehe ich nur in der HWS, die wie schon gesagt, möglicherweise steilgestellt ist.Wenn ich tatsächlich keine Hyperlordose habe, gibt es dann für mich irgendwelche Nachteile / Vorteile beim Korsetttragen?
Allerdings würde ich, wie SchwarzeSchnecke auch betont hat, nocheinmal gründlich bezüglich Hohlkreuz recherchieren.
Gruss
Klaus
- alex1605
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2. Rahmouni Korsett im Juli 2015
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Ich hab das bei mir auch noch nicht so ganz begriffen. Mein Rücken sieht optisch wirklich nahezu normal aus. Nur wenn ich die Arme nach vorne strecke damit meine Schulterblätter nach vorne gehen, sieht man dass es "etwas" bucklig" aussieht. Ich kann deshalb immer noch nicht so ganz begreifen, dass ich 61 Grad Hyperkyphose haben soll. Andererseits zweifel ich Dr. Hoffmanns Kompetenz in keinster Weise an, die Messung wird schon stimmen.
Finde es nur merkwürdig weil ich hier sehr oft gelesen habe das Leute mit solch einer Gradzahl starke Probleme mit der Optik haben. Auch hab ich schon Bilder gesehen von manchen, die weniger Grad als ich haben und es sehr viel schlimmer als bei mir aussieht.
Ich wurde auch noch nie darauf angesprochen das ich krumm wäre oder ähnliches, habe sogar manchmal Komplimente bekommen das ich einen schönen sportlichen Körper hätte.
Insofern kann ich vielleicht froh sein, das mir die Kyphose zumindestens optisch keine großen Schwierigkeiten macht (außer wenn ich das Korsett in der Öffentlichkeit tragen würde).
Dennoch finde ich das alles merkwürdig. Bei Skoliosen kann mans ja noch auf diese Rotation schieben, aber bei Kyphosen? :X
Finde es nur merkwürdig weil ich hier sehr oft gelesen habe das Leute mit solch einer Gradzahl starke Probleme mit der Optik haben. Auch hab ich schon Bilder gesehen von manchen, die weniger Grad als ich haben und es sehr viel schlimmer als bei mir aussieht.
Ich wurde auch noch nie darauf angesprochen das ich krumm wäre oder ähnliches, habe sogar manchmal Komplimente bekommen das ich einen schönen sportlichen Körper hätte.
Insofern kann ich vielleicht froh sein, das mir die Kyphose zumindestens optisch keine großen Schwierigkeiten macht (außer wenn ich das Korsett in der Öffentlichkeit tragen würde).
Dennoch finde ich das alles merkwürdig. Bei Skoliosen kann mans ja noch auf diese Rotation schieben, aber bei Kyphosen? :X
- Klaus
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
So wie Du das schilderst, gehörst Du offensichtlich zu der Gruppe, bei der die Optik nicht so einfach zu verändern ist. Aber sie ist ohnehin ja schon besser, als die tatsächliche Situation!alex1605 hat geschrieben:Insofern kann ich vielleicht froh sein, das mir die Kyphose zumindestens optisch keine großen Schwierigkeiten macht
Ich bin mir bei dieser Situation auch nicht so ganz klar darüber, wie so etwas zustande kommt, denn nach meiner spekulativen These hättest Du ja eine "lordotische" Fehlhaltung.
Hier müssten eigentlich Muskelstrukturen weniger überdehnt sein, als die dazugehörigen Sehnen und Bänder ??...o.ä.
Vielleicht kann ja mal ein Therapeut dazu Stellung nehmen.
Gruss
Klaus
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minimine
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hallo Alex,
Da gibt es sicherlich viele Variationen.
Ich glaube aber nicht, dass das Optische einen Einfluss auf die Korrekturmöglichkeit hat.
Frag doch einfach bei Rahmouni mal nach, ob du auch ein Hohlkreuz hast. Vielleicht fällt es dir nicht so auf, weil es kurzbogig ist. Die Steißbein-Stellung soll da ja auch wichtig sein bei der Beurteilung.
Glaub mir, ich hab auch lange Zeit gedacht, ich hätte kein Hohlkreuz, aber ich hab eins. Bei mir hat es auch nicht Dr. Hoffmann diagnostiziert, weil es einfach nebensächlich ist. Rahmouni hat es auch so berücksichtigt und bei Schroth richten sich die Übungsausführungen eh eher nach Sichtbefund.
Bei mir sieht es seitlich so aus, dass ich ein Hohlkreuz habe, darüber dann minimal zum Flachrücken tendiere und meine HWS ein wenig steilgestellt ist. Alles in allem nicht dramatisch und neben der Skoliose bei mir zu vernachlässigen.
LG
Minimine
Kyphose ist eben nicht gleich Kyphose. Ich könnte mir vorstellen, dass das Optische dadurch bestimmt wird, wie kurz- oder langbogig die Kyphose ist, wo sie genau sitzt (eher höher oder eher tiefer) und wie sich die Ausgleichskrümmungen darstellen.Dennoch finde ich das alles merkwürdig. Bei Skoliosen kann mans ja noch auf diese Rotation schieben, aber bei Kyphosen? :X
Da gibt es sicherlich viele Variationen.
Ich glaube aber nicht, dass das Optische einen Einfluss auf die Korrekturmöglichkeit hat.
Frag doch einfach bei Rahmouni mal nach, ob du auch ein Hohlkreuz hast. Vielleicht fällt es dir nicht so auf, weil es kurzbogig ist. Die Steißbein-Stellung soll da ja auch wichtig sein bei der Beurteilung.
Glaub mir, ich hab auch lange Zeit gedacht, ich hätte kein Hohlkreuz, aber ich hab eins. Bei mir hat es auch nicht Dr. Hoffmann diagnostiziert, weil es einfach nebensächlich ist. Rahmouni hat es auch so berücksichtigt und bei Schroth richten sich die Übungsausführungen eh eher nach Sichtbefund.
Bei mir sieht es seitlich so aus, dass ich ein Hohlkreuz habe, darüber dann minimal zum Flachrücken tendiere und meine HWS ein wenig steilgestellt ist. Alles in allem nicht dramatisch und neben der Skoliose bei mir zu vernachlässigen.
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Minimine
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
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- alex1605
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- Diagnose: Leichter Morbus Scheuermann - Folge: 61° Hyperkyphose.
- Therapie: 1. Rahmouni Korsett im August 2012. Therapie nach 4 Monaten abgebrochen, Korsett nur noch nach Bedarf getragen.
2. Rahmouni Korsett im Juli 2015
Ich gebe mein Bestes :-)
Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Hi minimine,
das was du schreibst klingt schon logisch.Ich freu mich einfach darüber dass man es mir optisch nicht ansieht.
Meine Freunde haben auch gestaunt als ich ihnen von meinem Krümmungsgrad erzählt habe.
Das einzigste was mir mal gesagt wurde war von meinem Hausarzt:" Sie haben ein bisschen Rundrücken". Das sagte er als ich mich nach vorne beugen musste.
das was du schreibst klingt schon logisch.Ich freu mich einfach darüber dass man es mir optisch nicht ansieht.
Meine Freunde haben auch gestaunt als ich ihnen von meinem Krümmungsgrad erzählt habe.
Das einzigste was mir mal gesagt wurde war von meinem Hausarzt:" Sie haben ein bisschen Rundrücken". Das sagte er als ich mich nach vorne beugen musste.
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Reha BaSa 02/03 2014
es war geil und vermiss die Leute echt :) (und die Quälerei^^) - Wohnort: Südpfalz
Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Die Brust sollte auch noch gedehnt werden , zumindest hat er mir das gesagt, weil bei mir alles so nach vorne gezogen sein soll, fällt mir oder anderen aber ned auf......
- alex1605
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Ich muss jetzt nochmal was bzgl. der Dehnübung zur ischiocrurale muskulatur nachfragen.
Ich habe die von Saphira beschriebene Übung Nr. 3:
Meiner Meinung nach macht das Sinn, denn werden dadurch denn nicht einfach nur die Waden mehr gedehnt?
Ich habe ein gutes Gefühl bei der Übung und würde sie deshalb gerne weitermachen. Aber richtig
Kann mir jemand was dazu sagen?
Ich habe die von Saphira beschriebene Übung Nr. 3:
Zufällig bin ich im Internet auf einen Beitrag gestoßen bei dem gesagt wurde, dass man die Knie nicht durchstrecken sollte und auch die Füße nicht anziehen sollte.Saphira hat geschrieben:
3. (von einem anderen Physiotherapeuten): man setzt sich auf den Boden, streckt ein Bein leicht seitlich aus, das andere winkelt man eng an den Körper an. Nun fasst man mit beiden Händen zu den Zehen des ausgetreckten Beines (oder versucht zumindest, in die Nähe der Zehen zu kommen). Dies hält man dann auch wiederum 30 sec. und wechselt dann und streckt das andere Bein aus während man das erste Bein anwinkelt und greift dann dort wiederum mit beiden Händen Richtung Zehen. Auch hier wieder jeweils 3 Durchgänge.
Meiner Meinung nach macht das Sinn, denn werden dadurch denn nicht einfach nur die Waden mehr gedehnt?
Ich habe ein gutes Gefühl bei der Übung und würde sie deshalb gerne weitermachen. Aber richtig
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Du fühlst ja wo es zieht
und wenns an der richtigen Stelle zieht dann passts ja 
-
Saphira
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Hüftdysplasie bds. - Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen
Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre
Also die Wade ist ja auch ein Teil der Beinrückseitenmuskulatur. Und bei mir zieht die Übung aber eigentlich immer in der gesamten Rückseite des Oberschenkels. Ich denke, man sollte das Knie halt nicht übertrieben überstrecken, sondern "normal" durchstrecken. Man muss bei diesen ganzen Dehnübungen auch immer aufpassen, dass man mit dem Becken nicht zu sehr nach vorne ins Hohlkreuz kippt oder die BWS zu sehr rund macht (das wäre ja sonst wiederum kontraproduktiv für eine Hyperlordose/Hyperkyphose).
Wie gesagt, es gibt dazu ja mehrere Übungen. Ich versuche immer abzuwechseln und nicht jedesmal die gleichen Dehnübungen zu machen
.
Grüßle,
Saphira
Wie gesagt, es gibt dazu ja mehrere Übungen. Ich versuche immer abzuwechseln und nicht jedesmal die gleichen Dehnübungen zu machen
Grüßle,
Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.