Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

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Kartol
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Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Hallo Skoliose-Community,

ich bin nun 25 Jahre alt und bin auf dem Höhe Punkt meiner Schmerzen angelangt.
Eigentlich war auf der Suche nach Übungen gegen meine Rückenschmerzen und bin glücklicherweise auf dieses Forum gestoßen.

Mit 14 Jahren bekam ich das erste Mal KG verschrieben und ich hatte für eine lange Zeit Ruhe. Doch mit der Zeit wurde es immer schlimmer.

Ich habe eine CT hinter mir und schreibe mal die Diagnose von meinem Rheumatologen auf. Er schickte mich halt zur CT.

Diagnose:

LWS-Syndrom bei Skoliose
Großbogige, S-förmige Skoliose der BWS mit leichtem Beckenschiefstand re.
Lediglich Einschränkung der Beweglichkeit der LWS bei de Anteflexion.
Leichte Einschränkung der Beweglichkeit der HWS bei der Rotation.

Keine Ahnung ob diese Daten relevant sind, aber ich werde diese auch zufügen.

Kinn-Sternum-Abstand: 1/22 cm
Feleche: 0 cm
Atemexkursion im 4. ICR: 3 cm
Ott: 30/34 cm
Schober: 10/15 cm
Finger Boden Abstand: 0 cm

Habe noch die Labordignostik, denke aber die ist nicht so wichtig.


Ich habe immer das Gefühl gehabt, mir kann man nicht helfen und es ist halt einfach mein Schicksal. Die einen haben dieses und die anderen jenes. Bin bis vor kurzem immer zu dem Ortophäden in meiner Nähe gewesen. Dieser hat mir, bis auf ein paar Spritzen und Tabletten nicht wirklich weiterhelfen können. Selbst bei aktuellen Rötgen Aufnahmen, die wir in seiner Praxis gemacht haben, hat er mir nicht einmal sagen können das ich Skoliose habe.
Ich habe das Gefühl gehabt er kann mir nicht weiterhelfen und wechselte meinen Ortophäden. Leider erst mit 24 Jahren, diesen Schritt hätte ich viel eher machen müssen, denn ich denke mit Jungen Jahren hätte ich dieses furchtbaren Schemerzen mit richtigem Training vermeiden können. Ich bin sehr verärgert über diesen Ortophäden. Er hätte mir helfen müssen.
Mein neuer Ortophäde hat mir gleich beim ersten Gespräch gesagt, dass ich Skoliose und Morbus Scheuermann habe( Röntgen Bilder mitgenommen).

Ich habe mich bei Ihm sehr wohlgefühlt. Sehr nett und er sagte mir, dass kriegen wir schon hin und es wird alles gut. Hatte endlich wieder Hoffnungen.
Anfang des Jahres waren meine Schmerzen so schlimm, dass ich noch nicht einmal stehen konnten. Kein Scherz, das bloße stehen mit Freunden bereitete mir sehr starke schmerzen und das Tagelang. Schmerzen an der kompletten Wirbelsäule. Fast zwei Wochen hatte ein kribbeln in meinen Oberschenkel gefühlt. Dieses habe ich aber nicht mehr.
Einfachste dinge im Leben bereiten mir Schmerzen, wie z.B: Brotschmieren, einfache Gegenstände heben, einfache arbeiten im Garten und und und.

Jedenfalls hatte ich in dieser Zeit meinen Arzt gewechselt. Er verschrieb mir sofort das D1 Rezept und danach halt noch ein weiteres mal. Es ist ein wenig besser geworden, aber immer noch viel zu schlimm. Nach dem Sein Kontigent ausgeschöpft war, habe ich mich sofort im Fitness Studio angemeldet und treibe 2-3 die Woche Fitness. Ich mache viel für den Rücken: Latübungen, Klimmzüge, Rudern, Lendenübungen so ziemlich alles.
Habe viel mit Physiotherapeuten, meinem Ortophäden und Fitnesstrainern gesprochen und dies sagen mir alle dasselbe. Ich sollte halt was für meine Aufrichtung tun. Ich denke aber, ich mache nicht das richtige Training.
Seit Februar 2011: 2 mal das D1 Rezept absolviert und im Anschluss bis heute Fitnessstudio und seit 2 ½ Jahren Wing Tsung ( selbst dabei habe ich hin und wieder mal schmerzen) und zwischendurch Basketball, Fußball im Sommer schwimmen, also bin eigentlich ganz sportlich. ES WIRD ABER NICHT BESSER, HABE SOGAR DAS GEFÜHL ES WIRD SCHLIMMER. Ich muss aber sagen, die Schmerzen die ich im Lendenbereich sehr ausgeprägt hatte. sind deutlich Besser geworden.

Dass schlimme an meiner Geschichte ist nun, dass ich unglücklicherweise im Einzelhandel (Lebensmittel) als Teilzeitkraft gelandet bin, mit der Option auf eine Ausbildung. Wollte mir das nie antun, es hat aber mit dem Studienplatz nicht geklappt und auf andere Bewerbungen habe ich leider viel Absagen erhalten. Und bevor ich immer älter werde und noch mehr Zeit verliere, bleibt mir nichts anderes übrig.

An jedem Arbeitstag habe ich das Gefühl gleich zu sterben. Die schlimmsten Schmerzen habe ich in der BWS und seit cä. 2 Jahren kontinuierlich ein stechen im rechten Schulterblatt. Dabei kommt noch der Druck von oben, noch schneller zu arbeiten. Dabei bin ich auf Teilzeit, wenn ich nun an die Ausbildung denke, die natürlich auf Vollzeit ist, und nicht auf 4 Stunden, dann sterbe ich wirklich.

Habe jetzt ganz aktuell erneut KG von Arzt bekommen. Ich weiß jetzt nicht wohin damit. Mein größter Wunsch ist es einfach, die Schmerzen zu vermindern.
Mein Frage nun, was kann ich am besten tun? Habe von Schroth hier im Forum gelesen und von dem Arzt in Stuttgart. Erhlich gesagt würde ich für eine Verbesserung alles tun.

Ich komme aus Bochum. Gibt es hier in der Nähe einen Therapeuten, wo ich hingehen könnte?

War mit meinem jüngeren Bruder bei meinem Ortophäden und er stellte das ähnliche Problem wie bei mir fest. Ich möchte auf keinen Fall das er dasselbe wie ich durchmachen muss. Er ist 16 Jahre alt.
Ich bitte dringend um Rat und Hilfe. So kann ich einfach nicht mehr weitermachen. Meine Lebensenergie leidet darunter. Mein letzte Hoffnung liegt wohl hier in diesem Forum.

Ich bedanke mich voraus bei denjenigen, dies sich die Zeit genommen haben und mein Dilemma durchgelesen haben.

Es grüßt euch freundlich

Kartol
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Klaus
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Klaus »

Hallo Kartol,

willkommen im Forum.

Zunächst mal ist die bisherige Diagnose sehr unvollständig.
Die Skoliose ist nicht ausgemessen worden und die Auswirkungen des Morbus Scheuermann (nur der Auslöser für etwas) nicht beschrieben. Gibt es noch einen Rundrücken oder ein Hohlkreuz?
Mein Frage nun, was kann ich am besten tun? Habe von Schroth hier im Forum gelesen und von dem Arzt in Stuttgart. Erhlich gesagt würde ich für eine Verbesserung alles tun.
Na das ist doch schon mal die beste Vorraussetzung Dr. Hoffmann in Stuttgart aufzusuchen, um dann eine hoffentlich erfolgreiche Behandlung einzuleiten. Die von Dir beschriebenen stechenden Schmerzen lassen möglicherweise auf Nervenreizungen schliessen, die, wie auch vorkommende dumpfe Muskelschmerzen durch die Fehlstellungen ausgelöst werden können. Auch wenn das evtl. noch extra abgeklärt werden muss, ist Dr. Hoffmann sicherlich zunächst der optimale erste Schritt.

Guck bitte auch mal in die Rubrik Gesucht/Gefunden, insbesondere in die überregionale Sprechstunde.

In Bochum gibt es zwar den Dr. Colemont, aber die Erfahrungen hier im Forum sind nicht eindeutig. Die Behandlungsoptionen sind bei Dr. Hoffmann vielfältiger.
Mein letzte Hoffnung liegt wohl hier in diesem Forum.
Danke für das Kompliment, aber in erster Linie liegt es an Dir, was Du unternehmen wirst.

Gruss
Klaus
Kartol
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Hallo Klaus,
Gibt es noch einen Rundrücken oder ein Hohlkreuz?
Ja ich habe einen Rundrücken und einen Hohlkreuz. Kann ich diese Messungen und den genauen Grad vom Rundrücken bei meinem Ortophäden problemlos anfordern? Wenn es nötig ist, um mir hier weitere Hilfe zu bekommen, werde ich das selbstverständlich anfordern lassen.

Also den Weg nach Stuttgart würde ich dann auch machen, wenn es bei einem Besuch bleiben würde und wenn er mir dann auch einen vernünftigen Therapieplan geben kann. Dies würde ich auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Und was kosten mich dann das ganze?


Gibt es KG nach Schroth auch in meiner Umgebung ( bin aus Bochum)? Wo kann ich mich da am Besten Informieren? Habe KG Rezept bekommen und möchte bei einem guten Therapeuten unterkommen.
Danke für das Kompliment, aber in erster Linie liegt es an Dir, was Du unternehmen wirst.
In in erster Linie geht es mir darum, die Schmerzen zu vermindern und nicht etwa mein Leiden komplett zu heilen. Bei meinem Status wird es auch wohl nicht funktionieren. Ich brauche einfach nur eine gezielte Therapie.


Ich bedanke mich für die Hilfe

Danke
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Dolphingirl94
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Dolphingirl94 »

Hallo,
Kartol hat geschrieben:Also den Weg nach Stuttgart würde ich dann auch machen, wenn es bei einem Besuch bleiben würde und wenn er mir dann auch einen vernünftigen Therapieplan geben kann. Dies würde ich auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Und was kosten mich dann das ganze?
Bei einem Termin wird es aber vielleicht nicht bleiben. Dr. Hoffmann würde eine neue Diagnose machen, mit Röntgenbildern (sofern nicht schon vorhanden und nicht älter als ein Jahr), in deinem Fall vielleicht auch frontal und sagittal (also von der Seite). Je nachdem, was dabei rauskommt, wird er dir vllt. KG nach Schroth empfehlen und eine Reha, in der du diese erlernst, ein Korsett oder sogar eine OP. Für ein Korsett müsstest du dann regelmäßig zu Kontrollen nach Stuttgard, bei einer OP müsstest du Kontakt mit einer Klinik aufnehmen. Die meisten hier kommen aber öfter zu Dr. Hoffmann zur Kontrolle, denn es gibt nur sehr wenige Ärzte, die wirklich im Bereich Skoliose kompetent sind. Das liegt aber in deinem Ermessen.
Gibt es KG nach Schroth auch in meiner Umgebung ( bin aus Bochum)? Wo kann ich mich da am Besten Informieren? Habe KG Rezept bekommen und möchte bei einem guten Therapeuten unterkommen.
Die Klinik von Bad Sobernheim hat eine Hotline, unter der man Schroth-Therapeuten finden kann: 06751/874-174
Genaue Postleitzahlen werden benötigt.
In in erster Linie geht es mir darum, die Schmerzen zu vermindern und nicht etwa mein Leiden komplett zu heilen. Bei meinem Status wird es auch wohl nicht funktionieren. Ich brauche einfach nur eine gezielte Therapie.
Skoliose ist in dem Sinne auch nicht heilbar, man muss immer etwas dafür tun. Aber es gibt ja die Möglichkeiten KG und Korsett und im schlimmsten Fall auch eine OP.
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und du findest einen Weg, gegen deine Schmerzen anzukommen.

LG, Dolphingirl
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Klaus »

Kartol hat geschrieben:Ja ich habe einen Rundrücken und einen Hohlkreuz. Kann ich diese Messungen und den genauen Grad vom Rundrücken bei meinem Ortophäden problemlos anfordern? Wenn es nötig ist, um mir hier weitere Hilfe zu bekommen, werde ich das selbstverständlich anfordern lassen.
Wenn Du sowieso zu Dr. Hoffmann fährst und auch fahren solltest, sind die entsprechenden Röntgenaufnahmen mitzunehmen. Hier im Forum können wir nichts dazu sagen, was darüber hinaus hilfreich wäre.
Es war mir nur wichtig, dass der Begriff Morbus Scheuermann nur ein Auslöser ist. Entscheidend für die Diskussion ist, dass Du einen Rundrücken (Hyperkyphose), ein Hohlkreuz (Hyperlordose) und eine Skoliose hast, die allerdings aufgrund fehlender Gradzahlen nicht auf Deine tatsächliche Situation schliessen lassen. Das macht dann alles Dr. Hoffmann.
Grundsätzlich gibt es häufig diese kombinierte Konstellation, wobei die Skoliose meistens unterhalb von 20 Grad als relativ gering zu betrachten ist. Damit wärst Du in dieser Rubrik des Forums auch genau richtig. :)
Und was kosten mich dann das ganze?
Dr. Hoffmann verlangt für den ersten Beratungstermin einen privaten Anteil von 65 € für die erweiterte Beratungszeit. Alles andere ist normale Kassenleistung.
Ein Korsett muss natürlich von der Krankenkasse genehmigt werden, eine Schroth REHA vom zuständigen KostenTräger (DRV oder Krankenkasse) und sofern nicht befreit, fallen die üblichen Zuzahlungen bei der ambulanten KG und der stationären REHA an. Bei der Korsett-Verordnung weiß ich jetzt nicht, wie das mit der Zuzahlung aussieht, aber Du hast ja schon Erfahrung mit einem Korsett.

Ansonsten kann ich mich nur Dolphingirl anschliessen, mit der Ergänzung, dass ihre Ausführung nicht nur für Skoliose, sondern auch für Hyperkyphose gilt. :)
Unterschiede gibt es da nur im Detail, beim Korsett sowieso ganz individuell und auch bei der Schroth KG, die andere Übungen bei Hyperkyphose/Hyperlordose hat.

Gruss
Klaus
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Hallo miteinander,

habe hier im Forum von Novotergum gelesen und wollte mal wissen, ob ich dort gut aufgehoben wäre? Entweder das Zentrum an der Oskar-Hoffmann-Straße oder Goystraße in Bochum.

Jedenfalls habe ich mir die Homepage und deren Therapieangebote angeschaut und musste feststellen, dass keine Schroth-Therapie angeboten wird.
Für mich wäre es doch sehr ratsam diese Schroth KG zu starten, oder sehe ich das Falsch?


Ich habe das PTT (Physio-und Trainingstherapie Praxis für Krankengymnastik) in Bochum-Langendreer gefunden. Ist gleich in meiner Nähe. Wollte fragen ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat. Nach Beurteilung der Homepage sieht es ganz gut aus.
Jedenfalls habe ich in deren Therapieangebot dies gefunden: Skoliosebehandlung nach Schroth!

Ich weiß jetzt nicht wo ich jetzt am Besten aufgehoben bin. In Bad Sobernheim habe heute keinen erreicht. Wollte mal von denen ein Empfehlung bekommen oder wo ich am Besten hin sollte.

Danke und freundlich grüße
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Klaus »

Kartol hat geschrieben:habe hier im Forum von Novotergum gelesen und wollte mal wissen, ob ich dort gut aufgehoben wäre? Entweder das Zentrum an der Oskar-Hoffmann-Straße oder Goystraße in Bochum.
Es gibt hier jede Menge an Diskussionen zu diesem Thema und vor längerer Zeit auch mal einen intensiven Austausch mit einem Verantwortlichen in einem Zentrum.
Das Fazit war dann, dass zumindest er dann davon sprach, dass man vor einer Therapie in dem Zentrum dem Patienten eine Schroth REHA empfehlen sollte. Ganz abgesehen davon, dass nach meiner Ansicht nicht überzeugend dargelegt werden konnte, dass Skoliose/Hyperkyphose Patienten dort generell gut aufgehoben sind.

Es ist einfach so, dass hier, wie in vielen anderen Einrichtungen auch, hauptsächlich die Probleme eines normalen, nicht fehlgestellten Rückens angegangen werden. Begriffe, wie medizinisch, speziell usw. täuschen da ziemlich.

Auf jeden Fall ist das bei Deiner Suche nach einem Schroth Therapeuten absolut keine Option!
Ich habe das PTT (Physio-und Trainingstherapie Praxis für Krankengymnastik) in Bochum-Langendreer gefunden. Ist gleich in meiner Nähe. Wollte fragen ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat. Nach Beurteilung der Homepage sieht es ganz gut aus.
Jedenfalls habe ich in deren Therapieangebot dies gefunden: Skoliosebehandlung nach Schroth!
Also ich würde das schon mit der Hotline in Bad Sobernheim abchecken, es gibt sicherlich bei der Telefonzentrale die Auskunft, wann diese Hotline besetzt ist.

Dann würde ich in der Praxis auch gezielt nach der Schroth-Behandlung bei Hyperkyphose und Hyperlordose fragen !
Das ist nämlich oft ein Problem, mangels Patienten- und demzufolge Erfahrungsmangels.

Gruss
Klaus
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Hallo Klaus,

ich werde mal in Bad Sobernheim anrufen und Nachfragen.

Ich war mit meinem jüngeren Bruder vor knapp 2 Wochen beim Ortophäden. Bei ihm sagte er, es ist fast das ähnliche Problem wie bei mir. Ohne Röntgen Aufnahmen und sonstiges! Der Dr. verschrieb uns beiden KG und Reha!
Was wäre jetzt das Beste für meinen Bruder? Erstmal eine genau Diagnostik mit Röntgen etc. oder sollte ich ihn einfach mit mir mitnehmen? Natürlich wenn ich erstmal ein vernünftiges Zentrum gefunden habe?

Würdet ihr bei meinem Problem ein Chiropraktiker empfehlen? Ein Heilpraktiker gab mir heute den Rat.

Danke
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Dolphingirl94 »

Hallo,
Also wenn der begründete Verdacht auf Morbus Scheuermann oder Skoliose besteht, dann würde ich eine Diagnostik machen lassen. Aber diese kannst du auch bei einem der Ärzte, die wir hier empfehlen machen lassen. Ein Röntgenbild ist wichtig, um zu erkennen, inwiefern tatsächlich eine Fehlhaltung vorliegt. Damit kann dann auch der Physiotherapeut etwas anfangen.
Einfach nur zur KG mitnehmen hilft wenig, wenn man keine Diagnose hat.
Bei Chiropraktikern bin ich persönlich immer vorsichtig. Erinnere mich aber auch nicht daran, hier Erfolge in dieser Richtung gehört zu haben. Solche Therapien helfen manchmal bei Fehlhaltungen (also Skoliose >15°), aber auch nicht mehr.
LG, Dolphingirl
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Klaus »

Hallo Kartol,

wie Dolphingirl schon gesagt hat:
grundsätzlich gilt, erst Diagnose, dann Behandlung !!

Chiropraktik ist bei Fehlstellungen genauso wie manuelle Therapie, Massage, Wärmeanwendungen usw. nur ein temporäres Herumdoktern an den Symptomen. Das macht nur dann Sinn, wenn alle anderen gezielten Maßnahmen gegen die eigentliche Ursache nicht weiterbringt. Bestenfalls als begleitende zusätzliche Maßnahme im Sinn einer passiven Muskelpflege gegen Verspannungen. Da ist dann aber Massage oder auch die Triggerpunkt Therapie wahrscheinlich besser, als Chiropraktik.

Die meisten Ärzte und auch Heilpraktiker kennen sich mit diesen Maßnahmen, wie Schroth KG und/oder Korsett, aber nicht aus und versuchen sich in der weitgehenden Verminderung der Beschwerden, was in der ständig erforderlichen und sicherlich auch teuren Art für den Patienten durchaus ein Erfolg sein kann. Wenn es aber erst einmal optimale Möglichkeiten gibt, die eigentliche Ursache anzugehen, sollte man das doch erst einmal forcieren und konsequent durchführen oder ?

Gruss
Klaus
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Danke erstmal an euch beiden.

Ich weiß jetzt nur, dass ich eine Skoliose habe und Morbus Scheuermann. Habe meine alten Röntgen Bilder zu meinem gewechselten Ortophäden gebracht und er sagte mir, dass es eine Skoliose ist. Und die Diagnose Morbus Scheurmann kam dann noch zusätzlich hinzu.
Ich möchte auch nun gerne wissen, wie stark es bei mir ist und dementsprechend die richtige Behandlung durchführen. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass mein jetziger Ortophäde kein großes Interesse daran hat.
Also wenn der begründete Verdacht auf Morbus Scheuermann oder Skoliose besteht, dann würde ich eine Diagnostik machen lassen. Aber diese kannst du auch bei einem der Ärzte, die wir hier empfehlen machen lassen.
Okay und wo kann ich mich da informieren? (Raum Bochum)

Vielen lieben Dank
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Klaus »

Hallo Kartol,
Ich weiß jetzt nur, dass ich eine Skoliose habe und Morbus Scheuermann. Habe meine alten Röntgen Bilder zu meinem gewechselten Ortophäden gebracht und er sagte mir, dass es eine Skoliose ist. Und die Diagnose Morbus Scheurmann kam dann noch zusätzlich hinzu.
Ich möchte auch nun gerne wissen, wie stark es bei mir ist und dementsprechend die richtige Behandlung durchführen. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass mein jetziger Ortophäde kein großes Interesse daran hat.
Ich verstehe Dich nicht.
Du willst doch Dr. Hoffmann aufsuchen. Deswegen diskutieren wir hier doch die ganze Zeit.

Gruss
Klaus
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Dolphingirl94 »

Hallo,
Kartol hat geschrieben:Okay und wo kann ich mich da informieren? (Raum Bochum)
Tja, gerade hier im Ruhrgebiet bzw. in NRW sind die Ärzte da rar gesäht. Du kannst mal in der Sammlung Essen gucken. Aber wirklich kompetente Ärzte gibt es hier nicht. Gerade, wenn du Schmerzen hast, würde ich dir empfehlen, zu Dr. Hoffmann zu gehen. Er ist wirklich ein Spezialist, der dir mit KG und/oder Korsett gegen die Schmerzen helfen kann oder dir evtl. eine OP ans Herz legt.
Und auch für deinen Bruder wäre das ein wirklich kompetenter Arzt, dem ihr vertrauen könnt.
LG, Dolphingirl
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Hallo Dolphingirl, hallo Klaus,
Ich verstehe Dich nicht.
Du willst doch Dr. Hoffmann aufsuchen. Deswegen diskutieren wir hier doch die ganze Zeit.
Ich wollte erstmal für uns beide eine genau Diagnostik durchführen lassen und dann dementsprechend handeln. Dann wäre es doch viel sinnvoller nach Stuttgart zu fahren. Meine Schmerzen sind schon sehr stark und unerträglich. Ich muss aber sagen, durch das Rückentraining im Fitnesstudio geht es mir in der Freizeit ein wenig besser. Jedoch auf der Arbeit verspüre ich sie sehr stark und dadurch macht mir die Arbeit keinen großen Spaß.

Nun suche ich einen geeigneten Arzt um eine vernünftige Diagnostik machen zu lassen. Ich würde Euch das Ergebnis natürlich mitteilen. Dann können wir sehen, wie schlimm es mit meiner Wirbelsäule tatsächlich ist. In der zwischen Zeit wollte ich dann wie schon erwähnt, hier in meiner Nähe KG nach Schroth machen. In der Hoffnung durch Schroth Gymnastik, dass die Schmerzen wenigstens auf der Arbeit nachlassen. So wollte ich eigentlich vorgehen.


Es war mal die Rede von Dr. Colemont. Kann dich dort eine Diagnostik machen lassen? Ansonsten werde ich morgen meinen Ortophäden anrufen und dort eine Diagnose anordnen lassen. Mal schauen was dabei raus kommt.


Vielen dank an Euch

Gruß

Kartol
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Dolphingirl94 »

Hallo Kartol,
Wie schon gesagt, Dr. Colemont gilt hier nicht unbedingt als kompetenter Arzt. Ich zitiere mal aus der Sammlung Essen:
Update 17.12.05
Aktuelle Erfahrungen zeigen, dass Dr. Colemont bei Skoliose Patienten die Therapie nach Schroth bezüglich REHA oder KG vor Ort offenbar nicht empfiehlt. Damit eignet er sich nach meiner Meinung nicht als empfehlenswerter Spezialist.
Ich habe dir ja schon vorher geschrieben:
Tja, gerade hier im Ruhrgebiet bzw. in NRW sind die Ärzte da rar gesäht. Du kannst mal in der Sammlung Essen gucken. Aber wirklich kompetente Ärzte gibt es hier nicht. Gerade, wenn du Schmerzen hast, würde ich dir empfehlen, zu Dr. Hoffmann zu gehen.
Und das ist leider alles, was ich dazu noch schreiben kann: Geh zu Dr. Hoffmann.
Ich weiß, die Distanz ist groß, aber wenn du wirklich solche Schmerzen hast, dann ist es vllt. der einzige Weg für dich.
LG, Dolphingirl
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Therapie: 1. Rahmouni Korsett im August 2012. Therapie nach 4 Monaten abgebrochen, Korsett nur noch nach Bedarf getragen.

2. Rahmouni Korsett im Juli 2015

Ich gebe mein Bestes :-)

Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von alex1605 »

Dolphingirl94 hat geschrieben: Und das ist leider alles, was ich dazu noch schreiben kann: Geh zu Dr. Hoffmann.
Ich weiß, die Distanz ist groß, aber wenn du wirklich solche Schmerzen hast, dann ist es vllt. der einzige Weg für dich.
LG, Dolphingirl
Kann ich nur voll unterstreichen. Als ich vor einigen Monaten angefangen habe meine Probleme zu googlen um herauszufinden warum ich solche Schmerzen habe (Kein Arzt konnte mir was brauchbares sagen) bin ich auf dieses Forum gestoßen und mehrfach auf den Namen Dr. Hoffmann. Ich dachte mir auch zuerst "Blödsinn ich fahr doch nicht 2 Stunden nach Stuttgart, es muss doch wohl noch andere Ärzte in der nähe geben die mir helfen können". Nach den nächsten 2 Ärzten habe ich dann aufgegeben und bin nach Stuttgart gefahren.

Trotz meiner nicht so erfreulichen Diagnose (Hyperkyphose 61 Grad) war ich auch noch Tage danach beeindruckt von den 20 / 30 Minuten in seinem Behandlungszimmer. So genau hat mich noch kein Arzt angeschaut, so genau hat mir noch kein Arzt erklärt was ich habe und er war der erste der mir nicht nur Schmerzmittel andrehen wollte oder sowas sagte wie "Damit müssen sie leben" sondern er hat mir gute Therapievorschläge gemacht. Meine Fragen hat er auch alle beantwortet, ich habe mich dort wirklich gut aufgehoben gefühlt. Ich würde die Strecke nach Stuttgart auch immer wieder auf mich nehmen, es ist leider so, dass die meisten Orthopäden Pflaumen sind in Sachen Skoliose / Hyperkyphose. Ich begreife zwar selbst noch nicht so ganz, warum das so ist, aber es ist gut zu wissen das es wohl doch einen gibt, bei dem man Hilfe bekommt.

Auf nach Stuttgart Kollege, du kannst nichts falsch machen.
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Hallo zusammen,

ok, anscheinend sollte ich mal zum Dr. Hoffmann fahren. Sollte ich dann ohne Aktuelle, ausführliche Diagnose zu Ihm fahren? Oder macht er es dann vor Ort?

Komme aus Bochum und es ist schon eine lange Strecke. Sofern es überhaupt möglich ist, würde ich den Besuch dann bei einem mal belassen. Deshalb meine Frage, ob ich so ohne weiteres hinfahren sollte. Denn bisher, habe ich nichts aussagekräftiges über meine Wirbelsäule (Bis auf die CT, und alte Röntgenbilder).


Bedanke mich sehr bei Euch

Gruß

Kartol
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Dolphingirl94 »

Hallo,
Wenn du nur alte Röntenbilder (älter als ein Jahr) hast, dann wird Dr. Hoffmann neue machen. Ansonsten, keine Sorge, Dr. Hoffmann wird dir dann eine Diagnose stellen. Du musst also nichts vorher wissen. Dazu ist er ja da ;)
Ob du es bei einem Mal belassen kannst... Das ist wohl fraglich. Je nachdem, welche Therapie Dr. Hoffmann dir vorschlägt, könnte es sein, dass du öfter kommen musst.
Aber, wenn du Schmerzen hast, sollte dir der Weg dorthin es wohl wert sein, wenn dafür die Schmerzen verschwinden.
LG, Dolphingirl
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Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Klaus »

Kartol hat geschrieben:ok, anscheinend sollte ich mal zum Dr. Hoffmann fahren. Sollte ich dann ohne Aktuelle, ausführliche Diagnose zu Ihm fahren? Oder macht er es dann vor Ort?
Ich glaube, Du hast da ziemlich falsche Vorstellungen von der Vorgehensweise.

Normalerweise ist es doch so, dass bei einer beliebigen Krankheit ein Arzt Dich erst einmal untersucht, um eine Diagnose zu erstellen. Dann verschreibt oder verordnet er Dir etwas oder überweist Dich weiter, wenn es ausserhalb seines Fachbereiches ist.

Ein Orthopäde sollte eigentlich auch bei Skoliose/Hyperkyphose eine konkrete Diagnose und entsprechende Behandlungsempfehlungen erstellen können. Das ist aber leider oft nicht so!

1. Es gibt weder eine kompetente Diagnose, noch eine entsprechende optimale Behandlungsempfehlung.
2. Es gibt eine konkrete Diagnose, aber keine optimale Behandlungsempfehlung, oft nur chirurgisch orientiert oder gar keine Behandlung nach dem Motto, da kann man nichts mehr machen.

Beides hilft Dir nicht weiter, es sei denn Du bist absolut Beschwerdefrei und bist aufgrund einer optischen Überprüfung nicht sicher, ob doch Fehlstellungen vorhanden sein könnten.

Dr. Hoffmann macht die Diagnose auch anhand einer nicht überall zu bekommenden Wirbelsäulen-Ganz-Aufnahme und hat vielfältige Behandlungsempfehlungen, die dann auch z.Bsp. mit einem REHA Antrag oder einem Korsett direkt unterstützt wird. Er ist zwar Spezialist, aber gleichzeitig auch niedergelassener "normaler" Orthopäde, zu dem jeder gehen kann.
Meine Schmerzen sind schon sehr stark und unerträglich.
Weshalb willst Du deshalb erst einmal nur eine Diagnose haben ??
Komme aus Bochum und es ist schon eine lange Strecke. Sofern es überhaupt möglich ist, würde ich den Besuch dann bei einem mal belassen. Deshalb meine Frage, ob ich so ohne weiteres hinfahren sollte. Denn bisher, habe ich nichts aussagekräftiges über meine Wirbelsäule (Bis auf die CT, und alte Röntgenbilder).
Wenn es nicht gerade um ein Korsett bei Rahmouni geht, ist das auch ein einmaliger Besuch, der eine optimale Versorgung bei Skoliose/Hyperkyphose darstellt. So wie es eigentlich sein sollte!

Ganz unabhängig von der eigenen Einschätzung über die Situation und der Vorgeschichte bei den Ärzten in der Region. Alte Aufnahmen, sofern zu gebrauchen, sind gut für einen zeitlichen Vergleich und CT's gut, um Bandscheibenvorfälle oder Einengungen mit in die Diagnose aufnehmen zu können. Bei der Schmerzfrage ist das schon wichtig.

Gruss
Klaus
Kartol
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Diagnose: Skoliose mit Morbus Scheurmann

Re: Morbus Scheurmann + Skoliose = Knock Out

Beitrag von Kartol »

Erst einmal bedanke ich mich bei Euch für die Hilfe und Beratung.

Ich denke, ich werde den Dr. Hoffmann in nächster Zeit einen Besuch abstarten.

Bis dahin wird es aber noch ein wenig dauern und wollte mal fragen ob es hier im Forum einen Speziellen Trainingsplan für Morbus Scheuermann und Skoliose gibt?


Danke
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