Was muß ein Korsett leisten?

Alles zur Korsett-Therapie für Jugendliche und Erwachsene bei Skoliose, Morbus Scheuermann, Kyphose ...
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Dr. Steffan
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Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von Dr. Steffan »

Entscheidend an einem guten Korsett ist nicht das Rö-Bild das damit produziert werden kann, sondern die Tragbarkeit und die langfristige Korrektur die damit erreicht wird. Zur Korrektur zählt nur zu etwa 1/3 der Cobb-Winkel, andere wichtige Parameter sind die seitliche Projektion der WS, die Stellung im Lot, die Beckenstellung, die Schulterstellung, die Taillendreiecke uvm.

Was sollte also ein gutes Korsett leisten?

1.Tragbarkeit = die Tragezeit sollte einhaltbar sein. Wenn mir ein Patient sagt, er kann das Korsett nicht tragen, kann ich nicht ihm die Schuld daran geben, sondern muß versuchen, dass Korsett für ihn ganz speziell tragbar zu machen. Nicht jeder Mensch ist gleich, also muß ich kompromissbereit sein und vielleicht auch einmal etwas ändern was die Korrektur negativ beeinflusst. Was nutz denn ein Korsett, dass ein super Rö-Bild macht, aber nicht getragen wird?
Das Korsett soll das Wachstum beeinflussen, da man nicht nur an 5 Stunden am Tag wächst, sollte das Korsett auch länger tragbar sein. Der Patient sollte auch im Korsett die Möglichkeit haben zu schreiben und sich zu bewegen. Einmauernde Korsette sind unbedingt zu vermeiden. Der Patient verliert dadurch jeglichen Bezug zu seinem Körper.

2.Korrektur der Krümmung = der ursprüngliche Cobb Winkel sollte in einem Korsett zwischen 30 und 50% korrigiert werden, es können aber auch geringere Korrekturen akzeptiert werden wenn z.B. der Patient gegen Ende des Wachstums geht, die Skoliose sehr steif ist, keine hohen Drücke akzeptiert werden usw., usw.

3.Korrektur des sagittalen Profils = mindestens genau so wichtig wie der Cobb Winkel. Durch die Skoliose entsteht in der Regel ein Flachrücken, der darf nicht verstärkt oder gehalten werden, sondern muß verbessert werden. Flachrücken machen erhebliche Schmerzen im erwachsenen Alter.

4.Derotation = Die Skoliose muß nicht nur aufgerichtet, sondern vor allem auch entdreht werden. Deutliche Rotationen machen ebenso später Schmerzen wie ein Flachrücken.

5.Beckenkorrektur = Bei vielen Skoliosen ist eine Hüfte seitlich prominent, auf dem Becken baut sich die WS auf, also muß auch die Hüftprominenz korrigiert werden

6.Lot = Lotabweichungen müssen ebenfalls korrigiert werden, da sie auch deutliche Schmerzen im Alter machen.

7.Deformierungen = dringend vermieden werden müssen Deformierungen der Rippen, der Weichteile und der Brust. Diese Veränderungen sind nicht mehr rückgängig zu machen und entstellen den Patienten zum Teil erheblich.

Dies sind nur einige der Punkte die ich bei jeder Korsettversorgung aufs neue berücksichtige. Wenn ich nur auf den Cobb Winkel schauen würde, könnte ich mir zwar eine Menge Arbeit ersparen oder sogar ganz auf eine Vorstellung des Patienten bei mir verzichten, aber von einer sinnvollen Skoliosetherapie wäre das Welten entfernt.
Dr. K. Steffan
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Silas
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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von Silas »

Vielen Dank für diese interessante Stellungnahme.

Ihren Ausführungen sind ein toller Anforderungskatalog für Korsette :top:


Ich habe allerdings unterschwellig den Eindruck, dass Ihre kritischen Anmerkungen auf Rahmouni anspielen.

Rahmouni ist durchaus kompromissbereit in Sachen Korrektur, aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt und ich hatte vor Ort den Eindruck, er kann Patienten ganz gut einschätzen, ob die das nur aus Bequemlichkeit fordern (und die greift bei Jugendlichen zumindest in anderen Lebensbereichen immer mehr um sich) oder nicht.

In einem Rahmouni ist man keineswegs eingemauert, ich konnte so ziemlich alles damit machen, was ich vorher getan habe und man hat einen gewissen Bewegungsfreiraum, wobei die Bewegung in Richtung Korrektur gelenkt wird.

Es stimmt, dass Rahmouni-Korsette manchmal einen Flachrücken begünstigen. Bei mir kann ich nur sagen, dass das Gegenteil der Fall war. Meine durch Kunstturnen antrainierte Hyperlordose wurde korrigiert, ebenso die lordosierte BWS entlordosiert und kyphosiert, nur die HWS ist weiterhin kyphosiert.

Die Derotation empfand ich beim Rahmouni als die stärkste Korrektur.

Mein Becken wurde hervorragend korrigiert, gleichzeitig auch die Hüftgelenksstellung mit dem Erfolg, dass ich jetzt wieder ohne Gehhilfen laufen kann.

Mein Oberkörper steht im Lot und ist optisch gut geformt. Ich kennen keinen, bei dem das durch das Rahmouni nicht so wäre.
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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von Dr. Steffan »

Silas hat geschrieben:Ich habe allerdings unterschwellig den Eindruck, dass Ihre kritischen Anmerkungen auf Rahmouni anspielen.
Habe ich mit keinem Wort erwähnt.

Ich habe mich dabei auch nicht auf einen bestimmten OT bezogen, falls der Eindruck entstanden ist, tut mir das leid und ich formuliere den Text um. Es geht mir darum zu zeigen was mir wichtig ist. Was andere tun ist mir egal, für mich in weiten Teilen nicht nachvollziehbar und liegt nicht in meiner Zuständigkeit.
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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von sloopy »

Danke für den Beitrag! :goodpost:

Man sieht teils so haarsträubend schlechte Korsette, dass es für mich absolut nicht nachvollziehbar ist, warum noch immer jedes x-beliebige Sanitätshaus überhaupt Korsette herstellen darf. Es gibt keinerlei Qualitätskontrolle und die Leidtragenden sind die Patienten, die aus Unwissenheit an einen unfähigen OT geraten. :motz:

Und so lange alle diese Einstellung haben
DrSteffan hat geschrieben:Was andere tun ist mir egal, für mich in weiten Teilen nicht nachvollziehbar und liegt nicht in meiner Zuständigkeit.
wird sich leider daran auch nichts ändern. Jeder no-name OT und jeder inkompetente 0815-Orthopäde denkt ja auch, er macht alles richtig.



@Silas: Ich möchte keine Rahmouni-gegen-den-Rest-der-Welt-Diskussion anfangen, aber zu zwei Punkten muss ich doch was sagen.
Silas hat geschrieben:Rahmouni ist durchaus kompromissbereit in Sachen Korrektur, aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt und ich hatte vor Ort den Eindruck, er kann Patienten ganz gut einschätzen, ob die das nur aus Bequemlichkeit fordern (und die greift bei Jugendlichen zumindest in anderen Lebensbereichen immer mehr um sich) oder nicht.
Rahmounis Kompromissbereitschaft wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich Änderungen sehr hart erkämpfen muss. (Beispiel: mir schlief immer nach kürzester Zeit beim Sitzen mit Korsett das Bein ein und ich musste dreimal(!) nach Stuttgart bis er bereit war, mein Korsett minimal zu kürzen und das hatte sicherlich keinerlei Auswirkungen auf die Korrektur.)
Silas hat geschrieben:In einem Rahmouni ist man keineswegs eingemauert, ich konnte so ziemlich alles damit machen, was ich vorher getan habe und man hat einen gewissen Bewegungsfreiraum, wobei die Bewegung in Richtung Korrektur gelenkt wird.
So dachte ich auch mal. ;) Ich hab im Rahmouni schon vieles gemacht, wenn es auch anfangs seeeeehr beschwerlich war und ich war der Meinung, dass man die Bewegungseinschränkungen im Korsett einfach hinnehmen muss, weil sie dazu gehören. Seit ich das CCtec-Korsett trage, weiß ich, dass man in einem anderern Korsett viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr Bewegungsfreiheit hat. Allein die fehlenden Reklis sind für mich eine wahnsinnige Entlastung und in meinem jetzigen Korsett kann ich wirklich alles machen. Dazu kommt der gefühlte(!) Unterschied, dass man im Rahmouni-Korsett mit Gewalt gerade gedrückt wird, während man im CCtec tatsächlich das Gefühl hat, (auch langfristig) aufgerichtet zu werden.

Lieben Gruß,
sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von bluecat »

Ein sehr guter, informativer und neutraler Bericht, danke!

Jedes Korsett hat seine Für und Wieder.
Meine Erfahrung mit drei verschiedenen Korsetttechnikern sind folgende:
1. Ein Korsett muss immer wehtun, sehr wehtun
2. Bitten nach Änderungen werden gar nicht oder nur unzureichend umgesetzt ("Korsetts mit vorderen Verschlüssen gibt es nicht"...)
3. Abgedrückte weibliche Weichteile "sind nicht schlimm, das macht gar nichts aus"

Die Motivation ein Korsett zu tragen, das einem die Lebensqualität nimmt, weil man
-offene, blutige Blasen mit anschließender Verhornung hat,
-sich abquält ein Korsett alleine von hinten zu verschließen damit man nicht als zu "Mama" rennen muss
-die Korsettkante unter den Brüsten reinbohrt und die Brüste abdrückt (Sieht ganz toll aus...)
-seinen Arm nicht mehr spürt oder der Arm weh tut, kalt wird und lila anläuft
-Immer Schmerzen von der LWS über die Hüfte bis in die Zehen entstehen und man nichts mehr spürt
- .....,
dann geht sehr vielen Jugendlichen und auch Erwachsenen ein großer Teil der Motivation und Disziplin verloren. Dann bringt das weltbeste Korsett, von wem auch immer, leider nichts, wenn es in der Ecke steht oder mal hier und da gegen das schlechte Gewissen getragen wird (betrifft natürlich nicht alle Patienten! Es gibt viele extrem disziplinierte Menschen, die hart im Nehmen sind).

Die Tragbarkeit wurde in meiner Korsettkarriere bisher nicht wirklich ernst genommen.

Ein Korsett mit guter Korrektur, ohne stark schmerzhafte Korrektur und mit guter Bewegungsfreiheit (z.B.ein Auto sicher lenken), ist für mich bisher ein utopischer Gedanke.
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Raven
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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von Raven »

Zunächst einmal auch ein Danke an Dr. Steffan :ja:


Hallo bluecat,

das ist ja übel ;(
bluecat hat geschrieben: Jedes Korsett hat seine Für und Wieder.
Meine Erfahrung mit drei verschiedenen Korsetttechnikern sind folgende:
1. Ein Korsett muss immer wehtun, sehr wehtun
2. Bitten nach Änderungen werden gar nicht oder nur unzureichend umgesetzt ("Korsetts mit vorderen Verschlüssen gibt es nicht"...)
3. Abgedrückte weibliche Weichteile "sind nicht schlimm, das macht gar nichts aus"
aus welchen Jahren sind deine Erfahrungen damit (in etwa)?

Ich kenne das auch... Inklusive der damaligen Wahl einer echt unmöglichen Korsettform a la "wandelnde Tonne" (was zumindest bei den heutigen guten Korsettbauern nicht mehr vorkommt, aber habe von "irgendwelchen" OTs heutzutage auch schon Modelle gesehen, die meinem damaligen entsprachen...)
Bei meinem Korsett standen dann noch die Schnallen (hinten angebracht, natürlich...) sehr deutlich ab, was mich aussehen ließ, als hätte ich hinten zwei Buckel oder "Dinosaurier-Zacken".

Vergleichbar zu den Punkten der durchs Korsett verursachten körperlichen Beschwerden, die du hier nennst:
Mein erstes Korsett führte z.B. zu massiven Bindegewebsrissen am Gesäß sowie am Übergang Oberkörper-Oberschenkel (was wohl nicht hätte passieren müssen bei passendem Korsett, gerade bei einer zu dem Zeitpunkt superschlanken Elfjährigen). Diese Risse blieben. Der Anblick von hinten im Bikini... na ja, kann man sich vorstellen :nein:
Selbst kann ich darüber hinwegsehen, weil ich nun nach all den Jahren mit Skoliose bzw. dann Versteifung den Aspekt "Schönheit" hinter "Schmerzfreiheit, Beschwerdefreiheit, aktiv sein können" weit hinten angestellt habe
.... aber, sowas hätte einfach nicht sein müssen, finde ich.

Viele Grüße,
Raven
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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von bluecat »

Hallo Raven,

ja, das war eine ganz nette Zeit...
Das ist schon eine Weile her, es war ca. zwischen 1994-1996. Die ersten beiden Korsetts waren aus Wiesbaden, von der Optik her können es nur CBW´s gewesen sein, die wurden hinten verschlossen. Dieses Korsett ist auch gelegentlich mal durch Zimmer getreten worden, wenn das Verschließen nicht funktioniert hat.
Dann bekam ich ein Korsett in Sobernheim, das war ganz gut zu tragen, aber ein Trümmer... und die Korrektur solala...

Die Bindegewebsrisse habe ich teilweise auch vom Korsett. Nur ich war noch nie schlank, haben auch eine andere Ursache :ja:

Sowas muss wirklich nicht sein. Die Narben von meinen Blasen und die Druckstellen konnte man noch einige Zeit nach dem Korsett erkennen, bestimmt 2 Jahre lang.
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Thomas
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Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von Thomas »

Auch wenn das hier keine Rahmouni-Diskussion werden soll:
  • Ich fühl mich in meinem Rahmouni-Korsett in keinster Weise 'eingemauert'
  • Ich kann in meinem Korsett alles machen, auch problemlos autofahren (setzt natürlich eine gewisse Gewöhnung voraus)
  • Ich habe im Korsett in der Regel keine massiven Druckstellen, auch wenn es natürlich schon mal vorkommen kann, dass sich mal etwas wundscheuert.
  • Ich hab im Korsett in der Regel keine Schmerzen (im Gegensatz zu dem Zustand, wenn ich das Korsett längere Zeit nicht trage)
  • Wenn ich Rahmouni bitte, etwas am Korsett zu ändern, führt er es in der Regel ohne große Diskussion durch (was früher zugegebenrmaßen bei ihm wohl nicht immer der Fall war).
Gruß Thomas
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Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von Raven »

Hallo bluecat,
bluecat hat geschrieben: Das ist schon eine Weile her, es war ca. zwischen 1994-1996. Die ersten beiden Korsetts waren aus Wiesbaden, von der Optik her können es nur CBW´s gewesen sein, die wurden hinten verschlossen.
bei mir die selbe Zeit, und auch ein CBW...
bluecat hat geschrieben:Die Bindegewebsrisse habe ich teilweise auch vom Korsett. Nur ich war noch nie schlank, haben auch eine andere Ursache :ja:
... ich sehe das immer noch bei mir; sieht aus wie ansonsten eher bei Frauen deutlich höheren Alters, die schon öfter ab- und zugenommen haben.
Dafür, dass mein Bindegewebe ansonsten okay ist, finde ich das heftig - gerade, da das schon mit 11 Jahren entstanden ist, war der Druck der unteren Kante darauf definitiv zu viel.

Viele Grüße,
Raven
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3 x Reha in Bad Salzungen, 1 x in Sobernheim; 1 x pro Woche KG nach Schroth;
Wohnort: Unterfranken

Re: Was muß ein Korsett leisten?

Beitrag von Skolimama »

Hallo,
Silas hat geschrieben:Ich habe allerdings unterschwellig den Eindruck, dass Ihre kritischen Anmerkungen auf Rahmouni anspielen.
Diesen Éindruck hatte ich erstmal auch.
Thomas hat geschrieben:Auch wenn das hier keine Rahmouni-Diskussion werden soll:
Ich fühl mich in meinem Rahmouni-Korsett in keinster Weise 'eingemauert'
Ich kann in meinem Korsett alles machen, auch problemlos autofahren (setzt natürlich eine gewisse Gewöhnung voraus)
Ich habe im Korsett in der Regel keine massiven Druckstellen, auch wenn es natürlich schon mal vorkommen kann, dass sich mal etwas wundscheuert.
Ich hab im Korsett in der Regel keine Schmerzen (im Gegensatz zu dem Zustand, wenn ich das Korsett längere Zeit nicht trage)
Wenn ich Rahmouni bitte, etwas am Korsett zu ändern, führt er es in der Regel ohne große Diskussion durch (was früher zugegebenrmaßen bei ihm wohl nicht
Was meine Tochter betrifft kann ich Thomas hier vollzustimmen (außer Autofahren :D ).
Meine Tochter trägt ihr "Rahmouni-Korsett" ohne Probleme 20-22 h täglich. Ich kann mir kein besseres Korsett für meine Tochter vorstellen. Es ist meiner Meinung nach ihre einzigste Chance eine OP zu vermeiden.

LG Skolimama
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