[off topic] Diskussion zu propriorezeptiven Schuheinlagen

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minimine
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[off topic] Diskussion zu propriorezeptiven Schuheinlagen

Beitrag von minimine »

abgespalten von http://skoliose-info-forum.de/viewtopic ... 18&t=21726

Hallo BIGJIM,

herzlich willkommen auch von mir, auch wenn mir aus deinen Postings noch nicht so ganz klar ist, warum es dich hier in ein Skoliose-Forum verschlagen hat.
Ich hoffe sehr, dass du nicht in die Kategorie gehörst, die wieder irgendeine haarsträubende Methode anpreißen will, das hatten wir meiner Meinung nach in letzter Zeit schon viel zu oft.
Geebnet habe ich mir diesen Weg als eingeschriebener HPA und der Kreis schloss sich 1986 mit den Wissenschaftsarbeiten von Dr.R.BOURDIOL† und dem
Orthopäden Dr.van Roy†, sowie seinem Orthopädietechnikmeister J. Engelen zu den Propriorezeptiv Aktiveinlagen, sowie auch passive Schaleneinlagen.

Ich vermute also, es geht dir um propriorezeptive Schuheinlagen. An sich fände ich es interessant, mehr darüber zu erfahren, insb. wie diese Schuheinlagen auf einen Skoliosepatienten wirken können. Erzähl doch mal.
was viele (alle) Eltern mit ihren Kindern machen, das Karusell ... mit den gefassten Armen drehen oder „Hochhinaus“, „Engelchen flieg“, „Fliegerspiel“ frühzeitig, einseitig die Kleinkinder am Arm packen und hochziehen oder im Kreis drehen, dabei wird das Ligamentum transversale humeri zerrissen und es entwickelt sich eine „fallende“ Schulter in Folge dreht die kindliche Wirbelsäule ab und es kommt zur Beckenschaufelkippung und dem Beckenschaufelhochstand.
Das finde ich absolut nicht schlüssig!! Erstens, auch ich kenne diese Spielchen aus meiner Kindheit, gut ich hab ja auch eine Skoliose entwickelt. So, die gleichen Spielchen wurden aber sicherlich mit dem Großteil aller Kinder gespielt (z.B. mit allen Kindern meiner Generation, die ich so aus meiner Verwandtschaft kenne, ich bin aber die einzige mit Skoliose!), warum haben dann aber nicht alle eine Skoliose, warum verschlechtert es sich bei einem mehr, bei anderen weniger etc.??
Zweitens hatten wir neulich einen Typen hier, der behauptete, die Skoliose käme von einem verlagerten Muskel, du behauptest nun sie käme von einem zerrissenen irgendwas. Komischerweise hat man doch aber schon vor ein paar Jahren eine genetische Disposition bei Skoliose sicher gefunden. Irgendwie kann das ja nicht sein, oder? Entweder es kommt von mechanischen Einwirkungen oder es liegt an der Genetik.

Dennoch bin ich interessiert daran, mehr über diese Einlagen zu erfahren.

LG
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Re: BIGJIM stellt sich vor

Beitrag von Kaffeetrinker »

@ minimine

hab hier mal was gefunden zu den Einlagen: http://www.unger-medizin.de/cp/cp_therapie.htm#proprio

ist teilweise einleuchtend, denke aber das hilft nur bei geringfügen Fehlhaltungen..... und nicht bei krankhaft bedingter Skoliose/Hyperkyphose etc......
BIGJIM
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Beantwortung für Co-admin minimine

Beitrag von BIGJIM »

Hallo Co-admin minimine
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herzlich willkommen auch von mir, auch wenn mir aus deinen Postings noch nicht so ganz klar ist, warum es dich hier in ein Skoliose-Forum verschlagen hat.
... es war Finn ( Geburtsjahr 1997 ), ein jugendlicher Patient mit einer Adoleszenten Skoliose.
Sein Arzt hatte bei der letzten J1 Untersuchung wahrscheinlich seine Haltung nicht so genau in Augenschein genommen. Es bestand eine Abdrehung im Bereich der Brustwirbelsäule rechts mit Beteiligung eines zerrissenem Ligamentum transversum humeri ( es ist das kleine Querband des M.biceps brachii ) zum klassischen Bild einer „fallenden Schulter“.
Bestätigung der Eltern, mit Finn wurde als Kleinkind häufig „Flieger“ gemacht, weil das Kind es so lustig fand.
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Ich hoffe sehr, dass du nicht in die Kategorie gehörst, die wieder irgendeine haarsträubende Methode anpreisen will, das hatten wir meiner Meinung nach in letzter Zeit schon viel zu oft.
Ich preise nichts an. Ich machte in meinen 44 Berufsjahren Beobachtungen zur idiopathischen Skoliose und dieses Fachwissen teile ich mit zwei Ärzten aus dem Raum Dortmund was dann Patienten in der Altersgruppe von 12 bis 60 Jahren zugutekommt.
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Ich vermute also, es geht dir um propriorezeptive Schuheinlagen. An sich fände ich es interessant, mehr darüber zu erfahren, insb. wie diese Schuheinlagen auf einen Skoliosepatienten wirken können. Erzähl doch mal.
Ja es geht um Propriorezeptive Schuheinlagen ( Aktiv und Passiv ) und ich werde auch darüber berichten, gib mir bitte etwas Zeit.
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Das finde ich absolut nicht schlüssig!! Erstens, auch ich kenne diese Spielchen aus meiner Kindheit, gut ich hab ja auch eine Skoliose entwickelt. So, die gleichen Spielchen wurden aber sicherlich mit dem Großteil aller Kinder gespielt (z.B. mit allen Kindern meiner Generation, die ich so aus meiner Verwandtschaft kenne, ich bin aber die einzige mit Skoliose!), warum haben dann aber nicht alle eine Skoliose, warum verschlechtert es sich bei einem mehr, bei anderen weniger etc.??
Hier liegt der „Hase im Pfeffer“, das ist der Anfang vieler sich rankender Geschichten zur idiopathischen Skoliose. Ich werde es Dir interpretieren und dann weitere Fragen beantworten.
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Zweitens hatten wir neulich einen Typen hier, der behauptete, die Skoliose käme von einem verlagerten Muskel, du behauptest nun sie käme von einem zerrissenen irgendwas. Komischerweise hat man doch aber schon vor ein paar Jahren eine genetische Disposition bei Skoliose sicher gefunden. Irgendwie kann das ja nicht sein, oder? Entweder es kommt von mechanischen Einwirkungen oder es liegt an der Genetik.
... ist ein bisschen viel „Buntgemischtes“, diesen Konten wusle ich jetzt nicht auseinander.
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Dennoch bin ich interessiert daran, mehr über diese Einlagen zu erfahren.
BOURDIOL – Aktiv Statikeinlagen vermögen mit der Propriorezeptivwirkung die Reizwechsel- und Wechselreizzeichen sofort aufzuheben, solange die Einlagen getragen werden. Somit werden im Laufe von Monaten und/oder Jahren/Jahrzehnten alle Gewebe beeinflusst bis hin zum Knochenzellenstrukturumbau was das Bild der idiopathischen Skoliose zeichnet. Ein Beckenschaufelhochstand bildet sich wieder zurück, sobald sich die Beckenschaufelkippung durch den Muskel- und Bänderzug mit der Propriorezeptivwirkung aufrichtet.
:arrow: Beispiel: 1 mm braucht ca. 1 ½ bis 2 Jahre ... = 16 mm ca. 22 Jahre ( Resultate meiner Beobachtungen am Patienten )
Unser Körper ist ein dynamisches Gewebe und kein mechanischer Verschleiß was sehr viele Ärzte/Heilpraktiker dem Patienten suggerieren.
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:arrow: Anmerkung ... wer Sport macht kann und sollte seinen Sport ob Fitness-, Skoliosen- und/oder Rückenschulung weiter machen, jedoch werden dann während dieser Zeit die Aktiveinlagen nicht in den Sportschuhen getragen, sondern verbleiben weiterhin im Straßenschuh.
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:arrow: BOURDIOL – Passive Schalenstatikeinlagen entlasten die Spannungen der Haut, dem Bindegewebe, der Unterhautfacien, Muskelfacien, Muskulatur und Bandapparat einschließlich der Bänder (Kapseln) – es findet jedoch kein Strukturumbau im Skelett mehr statt, ebenso auch keine Gewebeänderung. Das heißt, sobald die Füße die Schaleneinlage verlassen ist die Reizwechsel- und Wechselreizstruktur aller Gewebe nach einer gewissen Zeit wieder gezeichnet.
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Mit freundlichen Grüßen
BIGJIM
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Antwort für Kaffeetrinker

Beitrag von BIGJIM »

Hallo Kaffetrinker und andere Beitragbetrachter
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hab hier mal was gefunden zu den Einlagen: http://www.unger-medizin.de/cp/cp_therapie.htm#proprio
Auszug aus oben genanntem Link
Die Untersuchung wird durch eine computergestützte, dynamische 3-D-Bewegungsanalyse der Wirbelsäule ergänzt. Dabei werden Zusammenhänge der Körperstatik ermittelt, die über die üblichen Röntgen-, Computertomographie- und Kernspintomographieuntersuchungen hinausgehen. Die anfallenden Daten beschreiben die Oberflächenverkrümmung des gesamten Rückens, die exakte Position des 7. Halswirbels, der Dornfortsatzreihe aller Wirbel und der Beckenknochen. Daraus wird eine exakte statische und dynamische Beschreibung des jeweiligen Patienten erarbeitet.

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:arrow: Hinweis: Hier geht es um die Aussage des Arztes zum Einsatz seiner technischen Geräte und um u.U. hohe Allgemeinkosten zu verursachen.
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Was ich in meinem Bericht beschreiben werde ist das Podometer = Lichtspiegelkasten von dem Neurologen Dr.R.BOURDIOL mit den zu verwendenden „Korkstücken“.
Hier geht es um das Betrachten der Fußsohlen im mittelbarstand der Füße zum Beckenschaufelstand, Sacralstand, der Wirbelsäule bis hin zum Schädel und dem Schultergürtel.
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Ein paar BOURDIOL – Aktiv Statikeinlagen kosten mit Untersuchung 80.- Euro um von vornherein mal eine Preis genannt zu haben. Hinzu kommt die Seitensensibilitätskontrolle mit dem Nadelrad nach WARTENBERG was für den Patienten ein fühlbares Ergänzungsmerkmal ist.
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Vieles rangt sich heute um die Sensomotorik der Propriorezeptiveinlagen und viele sind die „Trittbrettfahrer“ welche vom „Kuchen“ ein großes Stück abhaben wollen. Der Leidende kann es nicht beurteilen was gemacht wird, denn es wird auch hier Humbug getrieben auf Kosten und dem Wohl des Patienten.
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:!: Noch eine persönliche Anmerkung: Der Neurologe Dr.R.BOURDIOL stellte sein Lebenswerk beim Symposium für Orthopädische Ärzte in Wiesbaden im Jahr 2000 vor und wurde ... Dankend abgelehnt.
Man meinte schon vieles selbst zu wissen...
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:arrow: Nach seinen Tod im Jahre 2003 ... kam man in die „Startlöcher“ und alle meinten die Propriorezeptiveinlagen nach BOURDIOL zu machen.
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:?: Das Rad der Geschichte läuft und hier sollte solch einer dynamischen Fahrt Einhalt geboten werden:!:
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BIGJIM
Zuletzt geändert von BIGJIM am Di, 21.12.2010 - 14:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: BIGJIM stellt sich vor

Beitrag von minimine »

Hallo BigJim,
Ein paar BOURDIOL – Aktiv Statikeinlagen kosten mit Untersuchung 80.- Euro um von vornherein mal eine Preis genannt zu haben.
sind diese Einlagen Bestandteil des Leistungskataloges der Krankenkassen? Wie findet man denn Sanitätshäuser, die diese anbieten?
... es war Finn ( Geburtsjahr 1997 ), ein jugendlicher Patient mit einer Adoleszenten Skoliose.
Sein Arzt hatte bei der letzten J1 Untersuchung wahrscheinlich seine Haltung nicht so genau in Augenschein genommen. Es bestand eine Abdrehung im Bereich der Brustwirbelsäule rechts mit Beteiligung eines zerrissenem Ligamentum transversum humeri ( es ist das kleine Querband des M.biceps brachii ) zum klassischen Bild einer „fallenden Schulter“.
Bestätigung der Eltern, mit Finn wurde als Kleinkind häufig „Flieger“ gemacht, weil das Kind es so lustig fand.
OK, und wieviele solche Fälle gibt es noch? Im Moment klingt das für mich genauso wie bei dem Typen mit der Kopfgelenkstherapie. Der hatte auch nur 1-2 Beispiele und meinte, die dann komplett übertragen zu können.
Wenn dann Fragen kommen, nach radiologischen Serien, wird ganz plötzlich abgeblockt oder um den heißen Brei geredet. Also frag ich dich konkret auch mal, wie wurde "Finn" denn behandelt, wie stark war die Skoliose vorher und hinterher (inkl. radiologischer Beweise).
Und bitte was ist eine fallende Schulter???
... ist ein bisschen viel „Buntgemischtes“, diesen Konten wusle ich jetzt nicht auseinander.
Wieso wundert mich das jetzt nicht??
Somit werden im Laufe von Monaten und/oder Jahren/Jahrzehnten alle Gewebe beeinflusst bis hin zum Knochenzellenstrukturumbau was das Bild der idiopathischen Skoliose zeichnet.
Das Dumme ist ja aber, dass Skoliose keine Knochenerkrankung ist...

Was mich jetzt interessieren würde, ist, was mit diesen Einlagen konkret bei Skoliosepatienten verändert werden kann und wie die Behandlung konkret abläuft!
Ich kann mir schon vorstellen, dass solche Einlagen zusätzlich zur Korsetttherapie und KG sinnvoll sind. Zumindest hat mir mal mein Physiotherapeut von einem Fall erzählt, bei dem solche Einlagen zu einem verbesserten Körpergefühl geführt haben. Deshalb finde ich es auch interessant.

LG
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cogito

Re: BIGJIM stellt sich vor

Beitrag von cogito »

Wenn sich einzelne Ärzte einer Theorie anschließen, ist das leider kein Beweis für deren Belegbarkeit.


Ich denke, man darf sich in keinem Fall darauf verlassen, dass man mit Einlagen eine strukturelle Skoliose rückgängig machen kann. Im Gegenteil, wenn monate- bis jahrelang (!) auf den Effekt gewartet wird, ist im Wachstumsalter die Skoliose sehr sehr schnell davongaloppiert!!

Das Bild der "Fallenden Schulter" bei Thorakalskoliose entsteht ausschließlich durch die Rotation der oberen Rippen, der die Haltung der Schulter folgt, und hat mit zerrissenen Bändern wirklich gar nichts zu tun. Deshalb achtet man bei den Schrothübungen darauf, die nach vorn stehende Schulter (meist die "Paketschulter") nach hinten zu nehmen und das Schulterblatt in die richtige Position zu bringen. Gleichzeitig werden durch die Drehwinkelatmung die verdrehten Rippen zurückgedreht. Auch Korsetts, die alle Ebenen (Schulter, Brustkorb, Becken) berücksichtigen, nehmen auf diese Zusammenhänge Einfluss.

Man hüte sich also davor, ausschließlich auf die Füße zu schauen, wenn die gesamte Wirbelsäule strukturell verändert ist.
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Beitragsantwort für gogito

Beitrag von BIGJIM »

Hallo gogito
Beitragzusammenfassung - Verfasst: Di, 21.12.2010 - 17:35
Deine Thesenzusammenstellung lasse ich ebenfalls im Raum stehen, denn es bedarf Grundsatzerklärungen um mit gleicher Zunge zu sprechen zu schreiben und würde jetzt und hier den Rahmen sprengen.
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Habe bitte Verständnis dafür, da mein Komplex sich ausschließlich im Bereich zur idiopathischen Skoliose bewegt.
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Der U und J Schlüssel[4] wurde im :arrow: Beitrag ... Verfasst: So, 19.12.2010 - 20:35 aufgestellt und orientiert sich weiter mit der „fallenden Schulter“ bei angezeigtem zerrissenen Ligamentum transversum humeri .
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Infantile Skoliose ... bis zum 3. Lebensjahr
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Juvenile Skoliose ... zwischen dem 4. Und 10. Lebensjahr
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Adoleszente Skoliose ... ab dem 11. Lebensjahr
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Adulte Skoliosen ... im Erwachsenenalter
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Darstellung des Ligamentum transversum humeri (Fixationshaut) am Oberarmkopf mit der Einbettung der Sehnenscheide des Oberarmbeugemuskels des Muskulus biceps brachii zwischen dem großen und kleinen Rollhügel in der Knochenleiste (Sulcus intertubucularis)
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Der Bildlink dazu: http://www.bartleby.com/107/illus327.html
(Admin oder Moderator - :arrow: - bitte diesen Link nicht entfernen)
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Kinder und Jugendliche erhalten bis zum Wachstumsfugenschluss die BOURDIOL - Passive Schaleneinlage.
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Beitragsbeantwortung für Co-Admin Minimine

Beitrag von BIGJIM »

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Hallo Minimine
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sind diese Einlagen Bestandteil des Leistungskataloges der Krankenkassen?
:arrow: Die Antwort ist – Nein, weder in Deutschland noch in den Niederlande ... geschrieben zur BOURDIOL – Aktiven Proriorezeptiven Statikeinlage.
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:arrow: Geschrieben zur BOURDIOL – Passiven Proriorezeptiven Schaleneinlage
Mein Orthopädietechnikmeister in NRW macht nach meiner Vorgabe, es wurde von Fußständen ein Gipsmodell erstellt die entsprechende BOURDIOL – Passive Proriorezeptive Schaleneinlage.
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Der Rechnungsbetrag – 78.90 Euro - ist hier der gleiche für Selbstzahler oder der Patient bringt ein vom Arzt ausgeschriebenes Rezept mit und bezahlt seinen Anteil.
Kinder brauchen bei Rezeptvorlage keinen Anteil zu bezahlen.
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Wie findet man denn Sanitätshäuser, die diese anbieten?
Nach der BOURDIOL-Technik wahrscheinlich nicht.
„Trittbrettfahrer“ ich bezeichne einmal solche Sanitätshäuser – sagen Dir, es werden selbstverständlich Passive Proriorezeptive Schaleneinlagen hergestellt, jedoch fehlt dann die Kontrolle nach der Fertigung mit dem Nadelradtest nach WARTENBERG der Finger ob diese Schaleneinlage korrekt gefertigt ist.
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Solltest Du Schaleneinlagen tragen, würde ich jetzt die Frage stellen ... sind diese mit deinem Gesamtbild abgestimmt worden?
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OK, und wieviele solche Fälle gibt es noch?
Ich habe in meiner Praxistätigkeit seit 1986 mit BOURDIOL Passive Proriorezeptive Schaleneinlagen 10 Kinder-/Jugendliche behandelt ab U10.
Mag nicht viel sein, da meine Patientengruppe in erster Linie die Adulten Skoliotiker sind ab dem 30 bis 60 Jahre sind und überwiegend BOURDIOL Aktive Proriorezeptive Schaleneinlagen tragen. Dies sind bis heute sehr viele Patienten gewesen. Zahlen schreibe ich nicht da dies wieder falsch ausgelegt werden kann.
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Wenn dann Fragen kommen, nach radiologischen Serien, wird ganz plötzlich abgeblockt ..
Radiologische Serien brauchen wir, ich in NRW und mein Orthopädietechnikmeister in den Niederlanden nicht, da die Seitensensibilitätsprüfung der Finger als Kontrolle vollkommen ausreicht.
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Also frag ich dich konkret auch mal, wie wurde "Finn" denn behandelt, ...
..ich hatte es bereits geschrieben, es wurde von Seiten des Arztes versäumt die J1 sauber überprüft zu haben.
Seine Mutter war/ist mein Patient und der Junge wurde mir vorgestellt. Die Eltern, Mutter und Vater beklagten sich, dass der Sohn rechtsseitig Seitenschiefhängend steht und lasch läuft.
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Und bitte was ist eine fallende Schulter???
Wurde bereits zum Teil beschrieben.
Eine „fallende Schulter“ hat über 35 Symptomezeichen in Reizwechsel- und Wechselreizbezug, wobei für den Patienten störend schon bis zu 3 Reizzeichen nötigen/reichen.
Seine persönliche Aussage muss nicht „Wegweisend zur Ursache“ sein, es ist letztlich die Summe aller Zeichen was das ganze seines Körpers spiegelt.
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Wieso wundert mich das jetzt nicht??
Vielleicht die Bezauberung meiner Geschichte.
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Nur hatte ich in dem Chaos aller Reizzeichen ... Reizwechsel- und Wechselreizbezug eine Ordnung gebracht ... in all den Jahren von 1966 bis 1985 am Patienten beobachtet, gesucht, verglichen, gesammelt und noch immer keine vernünftige Lösung gefunden.
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:arrow: 1986 mit den fachbezogenen Neurologischen Arbeiten des Dr.BOURDIOL und der Verbindung zu dem Orthopädischen Arzt Dr. van Roy in den Niederlanden fand sich die Lösung zur Ordnung.
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Die Reizminimierungsvermittlung über die Propriorezeptoren der Füße zum Bänderapparat der gesamten Muskelkettenwirkung, dem Bindegewebe, der Haut mit dem Reizbild der „fallenden Schulter“ in harmonischen Einklang von „Schmerzfreiheit“ zu kommen.
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Der Umbau des knöchernen Apparates von Wirbelsäule und dem Absinken des Beckenschaufelhochstandes, dem Aufrichten der Beckenschaufelkippung, die Entlastung des Kreuzbeinknochens war/ist letztlich das Resultat konsequentem Tragens von den BOURDIOL Aktiv Propriorezeptiv Statikeinlagen.
Hier kann ich meine Patienten an der Zahl meiner Finger zählen ... schließlich sind erst 24 Jahre vergangen.
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..wie die Behandlung konkret abläuft!
Gib mir die Möglichkeit, es in den nächsten Nächten zu schreiben, es ist schon spät...
.
Schluss für jetzt ... man liest sich wieder.
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Mit freundlichem Gruß
BIGJIM
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PS: Falls es gegeben ist, bitte BIGJIM in Großbuchstaben schreiben, es hat seine Geschichte. Danke. :yeah:
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cogito

Re: BIGJIM stellt sich vor

Beitrag von cogito »

Es tut mir sehr leid, BIGJIM, aber Dein Umdichwerfen mit anatomischen Begriffen kann bestenfalls einen medizinischen Laien beeindrucken (was schlimm genug ist).

Wahr ist, dass ein abrupter Zug am einem Arm zur Schulterluxation führen kann. Dabei kann das von Dir erwähnte Band Schaden nehmen.

Abgesehen davon, dass so etwas nicht unbemerkt ablaufen würde, ist die von Dir postulierte kausale Wirkungskette zwischen einer Schulterluxation und der Skoliose nicht gegeben und wird sich auch nicht beweisen lassen.

Die "propiozeptiven Einlagen" haben damit wiederum gar nichts zu tun. Eventuell könnten sie einen Einfluss auf die Körperwahrnehmung haben und damit die Haltung günstig beeinflussen, aber auch das ist nicht bewiesen.

Das sollten Deine Patienten wissen, auch wenn ich Dir abnehme, dass Du es gut meinst...
So, damit wäre von meiner Seite alles gesagt.
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Re: Beitragsbeantwortung für Co-Admin Minimine

Beitrag von Dolphingirl94 »

Hallo BIGJIM,
BIGJIM hat geschrieben:Radiologische Serien brauchen wir, ich in NRW und mein Orthopädietechnikmeister in den Niederlanden nicht, da die Seitensensibilitätsprüfung der Finger als Kontrolle vollkommen ausreicht.
Also kannst du uns, auf gut Deutsch gesagt, keine medizinisch bewiesene Ergebnisse vorlegen?
Damit scheint mir deine Kompetenz äußerst gering, denn ich glaube kaum, dass du Verbesserungen in Cobb-Winkeln mit Röntgen-Händen herausfindest.
Gibt es denn 3d-Vermessungen?

Übrigens wäre ich dir sehr verbunden, wenn du deine Methode noch mal für medizinische Laien erklären könntest.

LG, Dolphingirl
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Aktueller Thread: Kontrolle in Bad Sobernheim
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Re: BIGJIM stellt sich vor

Beitrag von Pirat1988 »

Hallo BIGJIM
Schön einen Kollegen im Forum zu haben. Ich mache eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger :)

Habe auch ein paar Fragen: Wo hast du denn deine Ausbildung gemacht? in Deutschland oder im Ausland? bzw woher hast du dieses große antomische Wissen? (Wir lernen auch Anatomie und ich kann dir in etwa folgen aber so intensiv und genau ist unsere Ausbildung hinsichtlich anatomischer Kenntnisse nicht)

Weiterhin würde ich gern wissen wie du als Krankenpfleger solche guten Beziehungen mit Professoren und Doktoren bekommen hast und von denen so geförtert wurdest?

Habe auch nicht genau verstanden welchen Beruf du jetzt in deiner Praxis ausübst? Bist du jetzt Heilpraktiker(HPA??) oder wie? oder bist du OTA?
Kannst du den Begriff proriorezeptiv bitte erklären?

Abschließend möchte ich fragen was du in der Praxis machst? Behandelst du Pat oder passt du diese Einlagen an?

So verdammt viele Fragen :D kannst auch per PN antworten wenn dir die Fragen zu persönlich sind
LG Pirat
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Propriorezeptive Schuheinlagen nach BOURDIOL

Beitrag von BIGJIM »

.
Danke Co-Admin Dalia für die Beitragsausgliederung, sollte es gegeben sein :!: diese Einführung an erste Stelle als Beitrag zu bringen, hat jeder User/Leser bereits im Vorfeld die Möglichkeit zu erfahren worum es bei den Propriorezeptiven Schuheinlagen nach Dr.R.BOURDIOL gehen wird.
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:arrow: Die Diskussion hat somit eine neue Entstehungsstätte in Medizin & Physiotherapie.
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Meine Beiträge beziehen sich zum Segment, es ist die Lehre der segmentalen Innervation von den Prof´s HANSEN und SCHLIACK.
Diese Grundlagen sind seit 1962 schulwissenschaftlich abgeschlossen. 1964 entstand darüber ein Film - Titel: SEGMENT von einem bekannten Pharmaunternehmen.
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Jedes Organ hat dank seiner nervalen Versorgung eine eigene segmentale Bindung.
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Die Verbindung ist für jedes Organ
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1. seitenspezifisch und
2. segmentspezifisch.
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Mein Wissen wurde geprägt durch Literatur und Fortbildungen aus folgenden Zusammenhang und ich verschrieb mich der reflektorischen Arbeitsweisen
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HEAD ... 1893 segmentbezogene Sensibilitätsstörungen der Haut bei Erkrankung der inneren Organe
MACKENZIE ... 1917 segmentbezogene Störungen der Muskulatur bei Erkrankung der inneren Organe
HANSEN mit van STAA ... 1938 reflektorisch und algetische Krankheitszeichen
SCHLIACK ... 1962 die Lehre der segmentalen Innervation
WARTENBERG ... 1956 entwickelte sein Nadelrad zum prüfen der Sensibilitäten der Haut
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DICKE ... 1929 entwickelte die Bindegewebemassage im Eigenversuch zeigte es KOHLRAUSCH ...1938
Welcher mit TEIRICH-LEUBE 1953 den Verlauf und Grundlagen der Reflexzonenmassage beschreibt
KIBLER ... 1949 diagnostiziert und therapiert innere Erkrankungen über Störungsfelder der Haut
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DECK und VIDA ... 1954 Klinische Diagnostik der reflektorischen Zeichen der Iris ... Fortbildungen 1975-1980
GLÄSER/DALICHO ... nach/mit deren Segmenttafeln benutze ich
QUILITZSCH ... 1993 - mein Lehrer von 1979 bis 1982 und verwende zum Testen der Füße das Pauserrad 0=3/I=5/II=6 mm Durchmesser
PENZEL ... hier erlernte den Zusammenhang zu den Meridianen in dem Zeitraum 1973 – 1975
SCHALLMAY... mein Chiropraktiker für die Aufrichtung des Steißbeinknochen ab 1978 bis heute..
TÖNNIES und RITTLER 1980-2005 ... Grundlagen zur Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren, Enzyme
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BOURDIOL ... 1975 Begründer der Propriorezeptiv Statikeinlagen - http://www.ifpb-ev.com/downloads/bourdiol.pdf - bitte diesen Link nicht löschen da der eingebrachte Link des Users Kaffeetrinker Verfasst: 21.12.2010 - 12:30 den Indikationsbereich verzerrt, daher wurde von mir auch ein Einlagenpreis genannt, weil ein Vielaufwand an technischen Untersuchungen, diversen Röntgenaufnahmen, und 3D-Vermessung oder Screening und Balancewaage nicht erforderlich ist.
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... durch van ROY ... 1986 bekam ich den Zugang zur Einlagentechnik und dies war der Durchbruch zur „fallenden Schulter“ beim zerrissenem Lig. transversum humeri – Querband des M.biceps brachii am Oberarmkopf
Meine Arbeiten beziehen sich zum ORTHOPÄDISCHEN GRUNDMUSTER sind immer mehrere „Teile oder Abschnitte von Segmenten“ reizspezifisch im Seitensensibilitätsvergleich im Verbund, d.h. je nach Entwicklung der Stadien ... es ist der Zeitraum für die Entstehung der Symptome von Reizwechsel- und Wechselreizzeichen.
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Wird unterstützt im Bezug zur kindlichen und jugendlichen Untersuchung zur „fallenden Schulter“ ab U6 und/oder U7 ... es ist der rote Faden zum Skoliosebild der Infantil -, Juvenil -, Adoleszente - und der Adulten Skoliosen
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Zusammenfassend bezeichne ich BIGJIM – Heinz-Gottfried Neff in meinem Tätigkeitsbereich die Bilder vom 4. bis 16. Lebensjahr als :arrow: Scheinskolose :!: bei bestehender „fallender Schulter“ mit der Propriorezeptivwirkung mittels Tape (Pflasterverband) am Fuß ... benötigter Beobachtungszeitraum ca. 5 bis 15 Minuten.
Um ein statisches Fadenkreuz als Sichtbetrachtung zu haben verwende ich auf einem Stativ stehend einen Kreuzlaser 650nM, 5mW der Klasse 1
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Die BOURDIOL-Technik verwendet zum Messer der LWS-Krümmung einen am Faden hängendes Gewicht (Lot) was in Höhe des Kopfes gehalten wird. Nach Unterlegen von Korkteilen in der Dicke von 1, 2, 3, 4, und 5mm wird wieder gemessen, das sich optimalste zeigende Maß ist der Ausgangspunkt für die Aktiveinlage.
BOURDIOL betrachtet den Hohl- und Plattfuß in jeweils 3 Stadien.
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:?: :!: :arrow: Deutsche Aussagen wie Knick-, Senk-, Spreiz- Hohl- und Plattfuß verwende ich nicht, und werde auch nicht darüber eine Diskussion „anzetteln“.
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Dies ist die Basis und darüber schreibe und spreche ich.
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Aufklärung: BIGJIM in Großbuchstaben geschrieben habe ich ab 1980 angenommen, weil kaum einer meiner Mitmenschen in meinem Umfeld bereit ist „mich" mit Heinz-Gottfried anzusprechen/anzuschreiben.
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BIGJIM – Heinz-Gottfried Neff
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Visionen träumen.
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Eigenverantwortung fördern.. ~
..als therapeutisches Endziel - GESUNDHEIT erhalten.
BIGJIM
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Fehlerkorrektur in meinem Beitrag

Beitrag von BIGJIM »

Fehlerkorrektur in meinem Beitrag
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Verfasst: Do, 23.12.2010 - 10:01
Die BOURDIOL-Technik verwendet zum Messer der ...
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:arrow: Richtig sollte es heißen – Die BOURDIOL-Technik verwendet zum Messen der ...
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BIGJIM - Heinz-Gottfried
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Nachtragsbeitrag für User gogito

Beitrag von BIGJIM »

Hallo User gogito
Verfasst: Di, 21.12.2010 - 17:35
Ich denke, man darf sich in keinem Fall darauf verlassen, dass man mit Einlagen eine strukturelle Skoliose rückgängig machen kann. Im Gegenteil, wenn monate- bis jahrelang (!) auf den Effekt gewartet wird, ist im Wachstumsalter die Skoliose sehr sehr schnell davongaloppiert!!
Ich spreche von einer anderen Art der idiopathischen Skoliose, ich bezeichne es als Scheinskoliose, wenn mittels einem Leukotapeverband sich die Achse vom Schädel zum Kreuzbein und Oberarmkopf zu Oberarmkopf korrigiert (Einsatzbetrachtung bei/mit Kreuzlaserdarstellung) nach einem Ablauf von ca. 5 bis 15 Minuten.
Bei Kindern und jugendlichen Personen ... m u s s ... sowieso gewartet werden bis alle Wachstumsfugen geschlossen sind, danach sollte die aktive Propriorezeptive Statikeinlage zum Einsatz kommen und der :arrow: Umbauprozess kann beginnen. Präventionsmaßnahme für den weiteren Lebensweg, ich werde einen sehr gut beschriebenen Beitrag von Georg, war 22 Jahre 2002 anfügen.
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Das Bild der "Fallenden Schulter" bei Thorakalskoliose entsteht ausschließlich durch die Rotation der oberen Rippen, der die Haltung der Schulter folgt, und hat mit zerrissenen Bändern wirklich gar nichts zu tun. Deshalb achtet man bei den Schrothübungen darauf, die nach vorn stehende Schulter (meist die "Paketschulter") nach hinten zu nehmen und das Schulterblatt in die richtige Position zu bringen. Gleichzeitig werden durch die Drehwinkelatmung die verdrehten Rippen zurückgedreht. Auch Korsetts, die alle Ebenen (Schulter, Brustkorb, Becken) berücksichtigen, nehmen auf diese Zusammenhänge Einfluss.

Man hüte sich also davor, ausschließlich auf die Füße zu schauen, wenn die gesamte Wirbelsäule strukturell verändert ist.

Hier schreibe ich nichts dazu, dies ist allen deine Ansicht und hat mit meiner Auffassung nichts zu tun.
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Patientenbericht vo Georg

Beitrag von BIGJIM »

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Ich habe mir das Einverständnis meines Patienten Georg eingeholt, seinen Beitrag im SIF einzubringen.
Verfasst am: 09.06.2009, 17:57
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Hallo,

ich bin Georg, der oben von Herrn Neff angesprochene Patient. Im Alter von ca. 16 Jahren fiel meinem Hausarzt im Rahmen einer Impfung zufällig auf, dass irgendetwas mit meiner Schulter nicht stimmt, worauf er mich zu einem Orthopäden überwies. Dieser Orthopäde diagnostizierte bei mir einen Hüftschiefstand, der dadurch verursacht sei, dass mein rechtes Bein 2cm kürzer als das linke sei. Zu dieser Feststellung kam er, indem er meinem rechten Fuß schrittweise dünne Holzbretter unterlegte bis zu einer Höhe von 2cm und dann per Augenmaß beurteilte, dass meine Hüfte und Wirbelsäule nun gerade seien. Als Behandlung erhielt ich eine Schuherhöhung rechts um 1cm mit der Begründung, man dürfe nicht um 2cm erhöhen, da das Bein sonst keinen Wachstumsanreiz mehr habe, aber gar nicht erhöhen ginge auch nicht, da 2cm zu viel seien und langfristig zu Problemen mit der Wirbelsäule führen würden.

Eine Besserung der Beschwerden wurde durch diese Behandlung jedoch nicht erzielt, auch langfristig nicht. Im Bereich der Schulter und des Nackens traten immer häufiger Verspannungen auf, und längeres Stehen führte zu Rückenschmerzen. Nach einem Wechsel des Orthopäden im Alter von ca. 18 Jahren wurde bei der erneuten Befundaufnahme der Rücken geröngt und erneut mit den Holzbrettchen der rechte Fuß unterlegt. Im Wesentlich kam er zu demselben Ergebnis wie der erste Orthopäde, variierte aber die Schuherhöhung, wodurch sich die Beschwerden jedoch nur geringfügig besserten.

Im Alter von ca. 22 Jahren hörte ich Gerüchte über einen "Wunderheiler", der einem ca. 60-jährigen Mann mit starken Rückenproblemen durch Einlagen nahezu beschwerdefrei gemacht habe, obwohl dessen Orthopäde behauptet hatte, es würde höchstens noch eine Wirbelsäulen-OP helfen. Da ich nicht an Hokuspokus glaube, machte mich diese Geschichte irgendwie skeptisch. Weil ich aber andererseits angesichts meiner Beschwerden nichts unversucht lassen wollte, entschloss ich mich, mir ein eigenes Bild von diesem "Wunderheiler" zu machen. Gemeint war damit Herr Neff. Der Einsatz der Nadelrads und die Vorhersage, ob man die Nadeln als Nadeln oder als schneidend empfinden würde, mutete anfangs tatsächlich etwas wie "Zauberei" und für einen logisch denken Menschen befremdlich an; wenn man jedoch erst einmal das Gesamtbild und die Behandlungstechnik verstanden hat, ist alles völlig einleuchtend und logisch. Soviel zum Urspung der Gerüchte, doch zurück zum Thema:

Schon nach einmal Aufrichten + Nachbehandlung, einem Tapeverband und dem Entfernen der Schuherhöhungen trat eine sofortige Besserung ein. Die Situation war anfangs noch recht instabil, so dass ich häufig bei Herrn Neff in Behandlung war und auch möglichst zeitnah zum Anfertigen der Bourdiol Statikeinlagen in die Niederlande gefahren bin. Noch bevor die Einlagen überhaupt fertig waren, hatte ich schon allein aufgrund der professionelleren Herangehensweise von Herrn Engelen ein sehr gutes Gefühl bei der Sache: Anstelle von Holzbrettern wurde mit dünnen Korkscheibchen auf dem Spiegelboden solange die Form der Einlage optimiert, bis alles passte, und die Kontrolle erfolgte nicht durch Augenmaß, sondern durch Abtasten der Muskelspannung im stehenden und gebeugten Zustand sowie während des Beugungsvorgangs. Berücksichtigt man auch noch, dass sich Herr Engelen ausreichend Zeit für jeden Patienten nimmt, und dass die Behandlung nur einen Bruchteil dessen kostet, was die hiesigen Orthopäden und Schuhmacher verlangt haben (zum Glück, denn die Behandlungen von Herrn Neff und Herrn Engelen werden nicht von der Krankenkasse erstattet), erscheinen die Behandlungsmethoden meiner ersten beiden Orthopäden absolut lächerlich. Doch zurück zum Thema:

Das regelmäßige Tragen der Bourdiol Statikeinlagen verbesserte meine Beschwerden wesentlich und nachhaltig. Die Situation besserte sich unter der Behandlung von Herrn Neff stetig weiter, wobei unter anderem noch das Richten der Steißbeinachse (in Warendorf) sowie die Manipulation der rechten Oberarmbeugesehne auf dem Programm standen. Ganz wegzaubern lassen sich die Beschwerden zwar nicht, aber die Abstände zwischen den Behandlungen wurden inzwischen größer und zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Situation signifikant besser und stabiler ist.

Grüße,
Georg
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Beitragantwort fü cogito

Beitrag von BIGJIM »

Verfasst: Mi, 22.12.2010 - 08:13
Es tut mir sehr leid, BIGJIM, aber Dein Umdichwerfen mit anatomischen Begriffen kann bestenfalls einen medizinischen Laien beeindrucken (was schlimm genug ist).
Wo drückt der Schuh :?: :!: ... führe die Begriffe auf was störend wäre.
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Wahr ist, dass ein abrupter Zug am einem Arm zur Schulterluxation führen kann. Dabei kann das von Dir erwähnte Band Schaden nehmen.

Abgesehen davon, dass so etwas nicht unbemerkt ablaufen würde, ist die von Dir postulierte kausale Wirkungskette zwischen einer Schulterluxation und der Skoliose nicht gegeben und wird sich auch nicht beweisen lassen.
Solch eine große „Gewalteinwirkung“ muss es nicht sein.
:arrow: In diesem Beitrag – Verfasst: Di, 21.12.2010 - 10:33 wurde schon die kindlichen Unfallvarianten beschrieben.
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Welche Sportarten und Tätigkeiten behindern?
:arrow: Die Auflistung ist nicht vollständig :wink:
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:!: Im Grunde alle, wo die Arme und die/das Schultergelenk zum Einsatz kommen..
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Baby- und Kleinkinder tragende Eltern, :arrow: hierbei bevorzugt .. die Mutter :rolleyes:
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Handball, Volleyball, Softball ~ Baseball, Tennis, Golfen, Stangenklettern, Liegestütze, diverse Schwimmtechniken, Bogenschießen, Bumerang werfen, KK-Schießen, Boxen ... jegliche Hantelarbeiten für den Schulterbereich an Sportgeräten (Studio).
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:!: Wenn die Lendenwirbelsäule bereits Veränderung zeigt.. .
Golfen, Strandsandball, Hammerwerfen, Fußball, Handball, Reiten.. Yoga ... jegliche Gewichte arbeiten für die Wirbelsäule an Sportgeräten (Studio)..
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:!: Wenn das Sitzen auf harten Unterlagen Probleme bereitet..
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..auf Bänken sitzen, ...auf Stein sitzen. Biergartenabsitzen. Kirchenbanksitzen ... sich "lümmeln und hinfläzen" ist eine Wohltat. Erholung für die Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur .
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:!: Wenn die Kniegelenke und Leisten in Mitleidenschaft stehen.. .
Fußball, Inlineskating, Treppensteigen, Bergwandern, Reiten..
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Beitragsantwort für Dolphingirl94

Beitrag von BIGJIM »

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Hallo User Dolphingirl94
Verfasst: Mi, 22.12.2010 - 14:30
Also kannst du uns, auf gut Deutsch gesagt, keine medizinisch bewiesene Ergebnisse vorlegen?
Damit scheint mir deine Kompetenz äußerst gering, denn ich glaube kaum, dass du Verbesserungen in Cobb-Winkeln mit Röntgen-Händen herausfindest.
Gibt es denn 3d-Vermessungen?
Hallo „Unverschämte“ zwischen Dir und mir liegen rund 24 Jahre Erfahrenssammlung mit :arrow: Statikeinlagen nach BOURDIOL und/oder :arrow:44 Jahre Erfahrungswerte zum Themenbereich: SEGMENT, so ich mit deinen Vorgaben nicht mithalten kann fehlt Dir die Struktur zu meinem Wissen.
Bleibe mit am Ball und Du wirst neue Perspektiven kennen lernen.
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Übrigens wäre ich dir sehr verbunden, wenn du deine Methode noch mal für medizinische Laien erklären könntest.
In diesem Teil vom SIFMedizin und Physiotherapie werde ich im Anhang meiner weiteren Beiträge falls erforderlich Worterklärungen dazufügen.
Ansonsten solltest Du Dir im Buchhandel das KLINISCHE WÖRTERBUCH – Pschyrembel besorgen oder schenken lassen.
Letzte Auflage 262 beim Verlag WELTBILD Bestellnummer 5130302 hat 2296 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen gibt es für 49.95 Euro
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BIGJIM – Heinz-Gottfried
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Beitragsantwort für Pirat1988

Beitrag von BIGJIM »

Hallo Pirat1988
Verfasst: Mi, 22.12.2010 - 15:15
Schön einen Kollegen im Forum zu haben. Ich mache eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger
Finde ich ehrlich sehr schön, denn irgend eine medizinische Lehre ist der Anfang, die weiteren Strukturen finden sich dann in der Ausbildung, was die Wege deiner Zukunft sind/werden.
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In meiner Ausbildungszeit 1966-1969 liebte ich die Stationen der Inneren Medizin, bis ich eines Tages mit Patienten im Badehaus den dortigen Behandler Thomas kennen lernte und er mir zeigte welche reflektorische Reaktion beim reiben am Sternumansatz[1] entsteht. Es hemmt den Speichelfluss bis zum Stillstand. Die Lösung, damit der Speichel wieder fließt bekommst Du als PN.
Habe auch ein paar Fragen: Wo hast du denn deine Ausbildung gemacht? in Deutschland oder im Ausland? bzw woher hast du dieses große antomische Wissen? (Wir lernen auch Anatomie und ich kann dir in etwa folgen aber so intensiv und genau ist unsere Ausbildung hinsichtlich anatomischer Kenntnisse nicht)

Grundausbildung als Masseur und med. Bademeister und Fußpfleger in der Orthopädischen Landesklinik in Kassel, die Praktikantenzeit in Berlin in drei verschiedenen Kliniken.
Das Wissen zu Anatomie bekommst Du vermittelt, Feinheiten musst Du selbst erarbeiten, wenn Dir etwas zu Ohren kommt oder stelle Fragen während der Ausbildung.
Mache Fortbildungen oder suche den Kontakt zur Naturheilkunde ... eine solche Adresse bekommst Du als PN.
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Weiterhin würde ich gern wissen wie du als Krankenpfleger solche guten Beziehungen mit Professoren und Doktoren bekommen hast und von denen so geförtert wurdest?

Sprich die Ärzte, den Oberarzt oder auch den Professor an, die Krankenschwester oder Stationsschwester, den Krankenpfleger, Stationspfleger oder Oberpfleger ... es sind Menschen und hatten einen Anfang. Man hilft Dir weiter.
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Habe auch nicht genau verstanden welchen Beruf du jetzt in deiner Praxis ausübst? Bist du jetzt Heilpraktiker(HPA??) oder wie? oder bist du OTA?
Ich bezeichne mich als Masseur, dieser Begriff ist allen bekannt.
Andere Mitmenschen kommen, weil sie etwas hörten, so wie Georg der dritte Beitrag über Dir.
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Kannst du den Begriff proriorezeptiv bitte erklären?
Kann ich ... schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Propriozeption
Ich tu es jetzt nicht, weil ich Dich bewegen möchte, selbst in den Apfel der Erkenntnis zu beißen. Damit Dir die Augen geöffnet/geschult werden. Wird in den nächsten Beiträgen erklärt.
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Abschließend möchte ich fragen was du in der Praxis machst? Behandelst du Pat oder passt du diese Einlagen an?
Ich bin Masseur ... erhebe einen Physikalischen Befund – keine Diagnose.
Eine Diagnose diese bleibt dem Arzt und/oder Heilpraktiker vorbehalten.
Geht es um Passive Schaleneinlagen nach der BOURDIOL-Technik mache ich die Arbeitsvorbereitung und gebe das „Gipsmodell“ dem Orthopädischen Schuhmachermeister zum erstellen der Schaleneinlagen. Werden hier in der Stadt gemacht, entweder Patient holt ab als auch ich...
Sollten es Aktive Statikeinlagen sein bekommt der Patient von mir eine Informationsaufklärung, das zeigen von diversen gefertigten Einlagenmusterstücke und die Adresse meines Orthopädischen Schuhmachermeisters in den Niederlanden.
Abgabe und Kontrolle werde ich zu einem späteren Zeitpunkt eingehender beschreiben.
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So verdammt viele Fragen kannst auch per PN antworten, wenn dir die Fragen zu persönlich sind
So viele Fragen waren es noch nicht, 2 „PN“ sende ich Dir im Anschluss zu.
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Mit freundlichen Grüßen aus einem verschneitem glatten NRW-OWL
BIGJIM
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[1] – Haftknorpelanteil vom Brustbein und Rippenansatz
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Re: Propriorezeptive Schuheinlagen nach BOURDIOL

Beitrag von BIGJIM »

Für den Patienten kommt es kommt immer auf die Einmaligkeit seiner Füße, der Wirbelsäule, Schultergürtel und Schädel ... Hals-Nackenmuskulatur an ob es gegeben ist eine Aktiv oder Passive Propriorezeptive Statikeinlage nach der BOUDIOL-Technik zu fertigen.
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Es kann Vorkammen, dass ich eine Summierung von Reizwechsel- mit Wechselreizzeichen bei dem Patienten habe, jedoch ist das Fußgewölbe stabil, so bekommt der Patient unter Umständen keine Statikeinlage.
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Damit die „Flinte nicht ins Korn“ geworfen wird, stelle ich den Patienten nach 12, oder mehr Monaten beim Orthopädie Schuhmachermeister wieder vor.
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Es ist die Vorsorge zur Prävention damit sich kein Bandscheibenvorfall entwickelt oder Bandscheiben platzen.
Verfasst am: 22.12.2007, 19:41 umschrieb ich eine „Patientenleidensgeschichte“ mit dem Titel: Ich bin die Bandscheibe L5/S1 und ruh(t)e auf dem Kreuzbeinknochen. :arrow: Werde ich ebenfalls mal rüber bringen ... morgen.
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Wo helfen die propriorezeptiv Aktiv und Passiv - Einlagen ?
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:arrow: Hohlfuß 1-3 Grades – danach beginnt der Übergang zum Plattfuß 1- 3 Grades
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:arrow: Fersensporn
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:arrow: Asymmetrie des Beckens = Beckenschaufelhochstand, Beckenschaufelkippung in Folge variable Beinlängendifferenz
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:arrow: Coxalgie
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:arrow: idiopathische Skoliosen - Schau mal hier: Verfasst: Mi, 22.12.2010 - 01:46
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:arrow: muskuläre Dysbalance
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:arrow: Fehlstatik der Wirbelsäule unspezifische Kopf- Nackenschmerzen ... :arrow: „fallende Schulter“
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:arrow: ... die Folgen der "fallenden Schulter" zeichnen mit Kiefergelenkdysfunktionen ...
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Keine Statikeinlagen erhalten, mit Risiko geschädigte Menschen..
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:arrow: …mit frisch erfolgter und ebenso alter Bandscheibenoperation.
Liegt die Bandscheibenoperation länger als 11 Wochen zurück :?: Narbenkolloidbildung wird zum Störfeld...
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:arrow: …mit/bei Amputation von Gelenken oder Verstümmelung.
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:arrow: …mit einem Platt- und einem Hohlfuß…und ebenso auch, nur mit Plattfuß.
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:arrow: ...wer zwar seine "Schulterreizwechselzeichen" hat (Nadelradtest), dafür aber noch einen guten Fußstand - der Einzelfall allein entscheidet..
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:arrow: …mit bereits vorhandenen fehlerhaften Einlagen … mit einer wahrscheinlich langer Leidensgeschichte.
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:arrow: …mit/bei zu großer „Redseeligkeit“ über bereits erlebte „Einlagengeschichten“ – ich hatte in den 24 Jahren ... 5 Patienten, welche durch dieses "Sieb" fielen.., ein letzter in 2005.
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:arrow: …mit starker Rundrückenbildung. Gravierter Hinweis zur Fehlstatik.
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:arrow: …mit chronischen Beschwerden über Jahre, Jahrzehnte hinweg.
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:arrow: …mit/bei vorhandenem Ausweis für Behinderung, gleich welch einer Prozentstufung .. es bedarf ein klärendes Gespräch..
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:arrow: …mit/im kalendarischem Alter, denn nach/mit jedem Jahr mehr, wird es problematisch.
Beispiel: Inlineskaterszene nach mehreren Verletzungen ... solch ein "Opfer" habe ich..
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:arrow: …mit/bei vorgeschädigter Skelettentwicklung, besonders nach dem 50. Lebensjahr.
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:arrow: …mit/bei vorgeschädigter Skelettentwicklung, z.B. Morbus Becherew.. - selbst gelegentliches richten der Wirbelsäulenstauung bedarf einer vorherigen Besprechung .. wegen "kurzfristiger Wechselreizverstärkung" ..
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:arrow: …mit/bei bestehendem Verdacht von Bandscheibenvorwölbung, sowie auch Prollapsverdacht.
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:arrow: …mit/bei mangelhafter Eigenverantwortung.
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:arrow: …mit/bei notorischen Sandalenträgern, denn hier ist ein bereits bestehendes Fußformbett und dies lässt so manchen Fuß „alt“ aussehen.
Absenkung von Längs- und Quergewölbe… Schaleneinlagen können noch Linderung verschaffen, es ist der Allgemeinzustand zu berücksichtigen.
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Bei weiter begründbaren Hinweisen wird diese Liste fortgesetzt.
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…mit/bei…
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…mit/bei…
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…mit/bei…
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:arrow: Aller Regeln als Ausnahme für Menschen mit/nach Schlaganfall, als Tapeverbandtest, oder mit einer Schaleneinlage gibt es die mögliche Hilfe den Allgemeinzustand hilfreich zu fördern. Der Einzelfall entscheidet, Sprechen Sie mich an!
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Copyright by - © BIGJIM 1966-2010
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Registriert: Mo, 22.09.2008 - 17:35
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Diagnose: TOCHTER - Throrakolumbalskoliose
im Korsi -24,7° thorakal ,darüber links konvex 1-2 von 32° darunter 21,5 nach copp

SOHN - Kyphose/Skoliose
Kyphosewinkel 30°
BWK9-LKW 2
Skoliose 7°
Therapie: TOCHTER:
2008 Reha in Bad Kösen
2009 Korsi von CCtech Herr Nahr
durchgegehnd kg nach Schroth(auserhalb des Regelfalls)

SOHN: kg nach Schroth, März/April Sobi 2011
Wohnort: Duisburg

Re: Propriorezeptive Schuheinlagen nach BOURDIOL

Beitrag von mamaratlos »

Hallo

Hallo „Unverschämte“ zwischen Dir und mir liegen rund 24 Jahre Erfahrenssammlung mit :arrow: Statikeinlagen nach BOURDIOL und/oder :arrow:44 Jahre Erfahrungswerte zum Themenbereich: SEGMENT, so ich mit deinen Vorgaben nicht mithalten kann fehlt Dir die Struktur zu meinem Wissen.
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Finde ich jetzt ,,unverschämt". Viele user /betroffene haben sich mehr eigenkompentenz anlesen müssen wie mancher der sich als Spezialist in Sachen Skoliose bezeichnet!

Bin auch kein Mediziner sondern nur Angehöriger 2ér erkrankten Kinder ,aber mich stören doch deine von oben herrab ,und ins Auge springende schreibweise .

Nicht´s für ungut :rolleyes:

Frohe Weihnacht


Mamaratlos
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Unsere Skoliosegeschichte findet ihr hier: Berlin -Herr Nahr und Kletti
Sohnemann´s Geschichte

Ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken und warten bis mich ein Strauß besucht
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