Wär hätte das gedacht nach dem du eigentlich den ,bequemeren" Weg (OP) nehmen wolltes .Machst du es doch ganz gut.
Wünsche dir das die Eingewöhnungszeit schnell vorbei geht.
Viele liebe grüße aus den Ruhrpott
Mamaratlos


Sohnemann´s Geschichte 

Ich hab in meinem ersten Rahmouni drei Monate gebraucht, bis ich damit schlafen konnte. Nach zwei Wochen ist das also noch voll ok.robinho hat geschrieben:Aber das Schlafen schaffe ich immer noch nicht, ich kann mich da einfach nicht entspannen.
Mit der Zeit wirst du dich immer flüssiger im Korsett bewegen und je natürlicher du dich darin bewegst, desto weniger fällt es der Außenwelt auf. Außerdem musst du bedenken, dass Andere ja nicht so darauf achten wie du es jetzt (noch) tust.robinho hat geschrieben:Ich kann immer kaum glauben wenn hier Leute sagen, man sieht bei ihnen das Korsett nicht. Bei mir sieht man es schon sehr deutlich.
Gut, dass du schon selber eingesehen hast, dass diese Erwartung etwas hoch gegriffen war.robinho hat geschrieben:Heute hat meine Mutter auch zum ersten Mal mit dem Skoliometer meinen Rippenbuckel vermessen-nach wie vor 13°. Ich muss zugeben ein wenig hatte ich schon auf eine Verbesserung gehofft, aber nach so einer kurzen Zeit und noch dazu mit noch kurzer Tragedauer ist das wohl unrealistisch, aber man hofft ja doch gerne...








... deshalb nennen wird das auch scherzhaft "Höllenfahrt"robinho hat geschrieben: gestern war nun mein Kontrollröntgen. Ich war zuerst in Stuttgart, wo mir Herr Rahmouni das Korsett abartig eng geschnallt hat. Selbst er hat gesagt, das ist schon ganz schon fest, und das will was heißen denke ich mal. Die Fahrt nach Leonberg war die Hölle, ich habe es gerade so ausgehalten.
Lass Dich dadurch nicht total entmutigen.robinho hat geschrieben: Ich rechnete fast mit einer Überkorrektur, aber als ich dann das Bild sah, traf mich der Schlag:
26° thorakal, 16° lumbal (mit 1cm Unterlage), ohne hatte ich 34/26 (ich werde das gestrige Bild noch reinstellen).
Das ist natürlich eine Tragödie.
Das ist eine gute Entscheidung, auch wenn Sie von Dir Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit verlangt.robinho hat geschrieben: Wie dem auch sei, er denkt es dauert bei mir einfach länger. ich werde auf jedne Fall dran bleiben und weiter machen.
Deine Skoliose ist ja nicht mit Knochenspangen fixiert, sondern durch Strukturen, die sich auch in Deinem Alter noch verändern lassen, "aufbrechen" ist deshalb zu viel gesagt, "aufdehnen" trifft es besser. Und ich denke, Du solltest es versuchen, was hast Du zu verlieren?robinho hat geschrieben: Aber was meint ihr, ist es gut zu versuchen, so eine fixierte Skoliose aufzubrechen?
Ehrlich gesagt finde ich Dein Streben nach äußerlicher Perfektion schon ziemlich bedenklich.robinho hat geschrieben: Heute war ich dann in München im ZEM, die Top-Adresse in Deutschland, wenn es um Beinverlängerungen geht. Jährlich werden in Deutschland etwa 200 Beine verlängert, und 100 davon gehen auf das Konto des ZEMs.
Die Verkürzung wurde zum ersten mal radiologisch ausgemessen, und meine Vermutung bestätigt: 33mm (!) ist das linke Bein kürzer als das rechte, davon 10mm in Unterschenkel, 16 im Oberschenkel und 7 liegen am Becken. Er hat dann noch alle möglichen Drehungswinkel meiner Beine gemessen, da ja auch Achsfehler in der OP korrigiert werden können, ist aber bei mir nicht der Fall, bis auf die negative Streckung des linken Knies, das kann aber auch etwas korrigiert werden in der OP. OP-Termin ist der 28.2., die KK muss noch zusagen, aber da bei 22mm Indikation beginnt, sollte das kein Problem sein. Es wird nur der linke Oberschenkel verlängert, dafür etwas überverlängert, damit die Gesamtlänge passt, denn wegen dem einen cm im Unterschenkel will er mir nicht extra die Knochen brechen.
Es ist nicht immer sinnvoll, die komplette Beinlängendifferenz auszugleichen, manchmal ist es besser, weniger auszugleichen oder sich langsam herauzutasten, weil es eine erhebliche Umstellung für den Körper ist und der Schuss auch nach hinten losgehen kann.robinho hat geschrieben: Ich muss hier Dr. Hoffmann Inkompetenz oder zumindest Betriebsblindheit unterstellen, denn er hat ja schließlich meine Beckenkämme auf dem Röntgenbild gesehen und meinte "Ja, 1cm sollten wir schon machen".
Das würde ich an Deiner Stelle erst einmal mit Schuherhöhungen austesten. Es kann sich positiv auswirken, kann aber auch Deine Statik komplett aus dem Lot bringen.robinho hat geschrieben: Ich bin mir sicher, und der Arzt im ZEM auch, dass das im Lot stehende Becken, wenn es denn so kommt, meine lumbale Krümmung positiv beeinflusst. Und damit vielleicht auch meine thorakale.
