Völlig verunsichert und enttäuscht (vosicht, langer Text)

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Taranee
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Völlig verunsichert und enttäuscht (vosicht, langer Text)

Beitrag von Taranee »

Hallo,

ich warte noch auf meine Freischaltung daher schreibe ich jetzt erst mal als Gast.

Ich (w. und bald 38 J.) bin seit gestern völlig von der Rolle denn da erhielt ich die Diagnose Skoliose von meinem Knochendok.

Ich bin seit 7 Jahren bei ihm in Behandlung wegen diverser Rückenprobleme die bisher immer mit Spritzen und Tabletten behandelt wurden.
Es erfolgten lediglich 2004 zwei Röntgenbilder sowohl von der WS als auch von der Hüfte welche aber nicht mit mir besprochen wurden sondern ich erhielt die Aussage das mit der Hüfte alles ob sei und die WS Verschleißerscheinungen aufweise. Es wäre ein degenerativer Prozess, somit chronisch und ich müsse mich damit abfinden da es nicht besser werden würde. Man drückte mir zwei Bögen für Rückengymnastik in die Hand und das war’s.

So dümpelte ich die Jahre dahin mit mäßiger bis starker Schmerzen. Es folgten auch mal Phasen in denen ich fast schmerzlos war (ein leichter Druckschmerz blieb aber immer doch an diesen hatte ich mich bereits gewöhnt).
Im laufe der Jahre stellten sich aber noch einige andere Probleme ein weshalb ich immer wieder Fachärzte konsultierte.
Ich bekam Probleme mit Magen – Darm, der Blase und auch mit der Atmung.
An der Blase wurde ich (wegen gelegentlicher Inkontinenz) zweimal operiert. Einmal um mir was einsetzen zu lassen, das andere Mal um es wieder entfernen zu lassen, da sich keinerlei Besserung nach zwei Jahren einstellte.
Zwei Darmspiegelungen wegen dreijähriger Durchfallerkrankungen die nicht auf bakterieller oder viraler Erkrankungen zurückzuführen waren und eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung die mittels CT ebenfalls ausgeschlossen werden konnte.
Man entfernte mir auch den Blinddarm vorsorglich weil ich unter weiterhin unter unklarer Unterbauchbeschwerden litt.
Es kamen hinzu: Magenspiegelung und zwei weitere Bauchspiegelungen sowie eine neurologische Untersuchung auf Polyneuropathie wegen Gefühlsstörungen (Ameisenkribbeln und zeitweise Taubheit) in den Beinen.
Ebenso hatte ich einmal einen Hörsturz der erfolgreich behandelt werden konnte. Als ich kurz danach wieder unter Schwindelattacken litt vermutete ich einen Rückfall, doch dem war nicht so. Nach einem Schwindeltest bei einer HNO Ärztin im Notdienst fand sie heraus das es an der HWS liegen müsse also zum Knochendock wo ich Spritzen erhielt.

Als ich bei meinem Arzt ein anderes Mittel als üblich in den Rücken gespritzt bekam regierte ich allergisch drauf. Ich bekam nicht nur riesige Blasen am ganzen Körper sondern litt unter akuter Atemnot (Gefühl als läge ein Ring um meinen Brustkorb welcher sich zuzöge) und konnte sowohl Rumpf als auch Kopf nicht mehr bewegen.
Ich wurde entsprechend behandelt und an meinen behandelnden Arzt verwiesen da man der Meinung war das es an der WS liegen müsse.
Dieser jedoch meinte nein, spritzte mich dennoch und schickte mich zum Lungenfacharzt. Dort wurde ein Asthma diagnostiziert welches aber nicht auf eine Allergie begründet, sondern spychosomatischer Natur sei. Das Asthmaspray (Kortison) hilft auch überhaupt nicht weshalb ich darauf verzichte.
Bei allem suchte ich immer wieder auch meine Hausärztin auf mit immer wieder dem selben Ergebnis das sie mich zum behandelnden Knochendok schickte. Sie war immer der Meinung das müsse WS bedingt sein.

Kürzlich litt (leide noch immer) ich wieder verstärkt unter LWS Schmerzen. Hinzu kamen ein reißen und brennen in den Innenschenkeln und am Druckpunkt der LWS als auch im Schienbein das Gefühl als kratze jemand direkt an meinem Knochen. Hinzu kamen abermals diffuse Unterbauchbeschwerden die mich zu meinen Gynäkologen führte. Zwei Besuche dort konnten die Ursache nicht klären da organisch alles in Ordnung sei.
Somit führte mich mein Weg abermals zu meinem Knochendok. Dort musste ich mich beugen, auf die Zehenspitzen stellen, auf der Ferse abrollen (ach ihr kennt sicher das Prozedere). Dann tastete er mich an der LWS ab. Auf Höhe L4/L5 stellten sich starke Schmerzen ein, dann bog er mich nach rechts (tat mäßig weh) dann nach links wobei ich aufjaulte und mein rechtes Bein sofort anfing zu zittern. Mir wurde schwarz vor Augen, bekam Herzrasen und Übelkeit stieg in mir auf.
Daraufhin vermutete er was mit den Bandscheiben. Nach einer Diskussion ob ich schon mal dort geröntgt wurde oder nicht (sie haben die Aufnahmen nicht mehr *hmpf) wurde ein erneutet Röntgenbild gemacht.
Als ich dann wieder zu ihm rein musste und meine Bilder sah staunte ich nicht schlecht (Hatte ja noch nie meine WS gesehen). Er erklärte mir das es nicht so schön aussähe. Ich hätte eine Skoliose die wohl schon seit meiner Kinderzeit bestünde. Ich solle Sport machen um die Rückenmuskulatur aufzubauen, daneben meine Rückengymnastik wieder aufnehmen (die ich vernachlässigt hatte aufgrund meiner Schmerzen und so die meisten Übungen nicht mehr durchführbar sind).
Sprach´s und hinfort war er. Ich hatte nicht mal mehr Gelegenheit noch die anderen Dinge aufzuzählen, geschweige denn einen neuerlichen Termin für ein Aufklärungsgespräch. Kein Wort davon was es für mich in der Zukunft bedeutet, kein Wort wie ich nun mit den Schmerzen umgehen soll und schon dreimal nicht ob nicht dennoch was mit der BS sein könnte. Ich ging also Heim mit dem was ich eh schon hatte und zusätzlich mit zitterndem Bein.
Ich bin wirklich perplex gewesen denn nach 7 Jahren dort hätte ich so was nicht erwartet denn bisher hatte ich mich in der Praxis immer gut aufgehoben gefühlt. Auch das man mir vor 7 Jahren nicht schon mal was gesagt hatte, denn wenn die Skoliose schon seit meiner Kindheit bestehen soll hätte auf dem damaligen Röntgenbild auch schon was zu sehen sein müssen.

Nun bin ich doppelt enttäuscht und zugleich völlig verunsichert denn was ich bis gestern von Skoliose nur wusste war das es eine krumme WS ist und hauptsächlich Kinder beträfe oder eben Erwachsene die schon als Kinder die Diagnose erhalten haben.
Ich machte mich gleich daran im Netz zu recherchieren und war entsetzt was alles mit der Skoliose einhergehen kann und welche der oft genannten Komplikationssymptome schon bei mir vorhanden sind.
Ich las was von Gradeinheiten welche ich natürlich auch nicht weiß und auch das KG immer angebracht sei.

Da fällt mir ein das ich vor Jahren schon mal nach KG gefragt hatte aber diese wurde mir verwehrt.
Nun stehe ich da mit meinem Talent und weiß nicht weiter.
Ich las hier wohl das die Uniklinik Essen eine Skoliosesprechstunde habe zu welcher ich mich auch gerne anmelden würde aber da gibt es ein Problem.
Mein Knochendok ist kein Orthopäde sondern Chirurg der auch in Orthopädie macht.
Ich suchte diesen Damals auf nachdem ich mit den hier ansässigen Orthopäden leidige Erfahrungen machen musste.
Da mein Dok ja nun kein Orthopäde ist kann er mich wohl auch nicht in die Uniklinik überweisen da kein Facharzt.
Meine Hausärztin (Internistin) die es sicherlich tun würde ebenfalls nicht.
Vielleicht hat ja hier irgendwer einen Tipp wo in Essen ich einen Orthopäden finde der mich in die Uniklinik überweisen würde?!

Vielen Dank fürs lesen und liebe Grüße
Taranee
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Beitrag von minimine »

Hallo Taranee,

erstmal herzlich Willkommen hier im :forum:
Vielleicht hat ja hier irgendwer einen Tipp wo in Essen ich einen Orthopäden finde der mich in die Uniklinik überweisen würde?!
Du kannst ja erstmal in Essen anrufen und anfragen, ob auch eine Überweisung vom Chirurgen oder notfalls sogar vom Hausarzt ausreichen würde. Wenn nicht, dann hilft wohl nur, dass du einen beliebigen Orthopäden auswählst und ihn um eine Überweisung in die Uni bittest.

Ist ja aber komisch, dass man die Skoliose bei dir erst nach Jahren in Behandlung erwähnt hat. Handelt es sich vielleicht um eine Schmerz-Skoliose?!? Die würde entstehen, wenn du eben temporär in einer Schonhaltung stehst. Erkennst du denn selbst bei dir Anzeichen einer Skoliose, also unterschiedliche Schulterhöhe, Rippenbuckel besonders beim Vorbeugen, unterschiedliche Taillendreiecke usw.?

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Taranee
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Beitrag von Taranee »

Erstmal vielen lieben Dank für die rasche Antwort und Willkommensgrüße auch wenn der Anlaß nicht so schön ist.
Du kannst ja erstmal in Essen anrufen und anfragen, ob auch eine Überweisung vom Chirurgen oder notfalls sogar vom Hausarzt ausreichen würde. Wenn nicht, dann hilft wohl nur, dass du einen beliebigen Orthopäden auswählst und ihn um eine Überweisung in die Uni bittest.
Ich lag schon einmal im Uniklinikum, von daher weiß ich das nur ein Facharzt in die Poliklinik überweisen darf.
Ist ja aber komisch, dass man die Skoliose bei dir erst nach Jahren in Behandlung erwähnt hat.
Ich finde das auch komisch, vor allem wie er wissen will das sie wohl schon in der Kindheit bestanden haben soll. Ausschließen möchte ich das jedoch auch nicht weil ich als Kind schon mit Rücken und auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen hatte. Meine Mutter sah das nur nie so eng und brachte mich nicht zum Arzt.
Handelt es sich vielleicht um eine Schmerz-Skoliose?!? Die würde entstehen, wenn du eben temporär in einer Schonhaltung stehst.
Das könnte m.E. durchaus sein denn ich habe selber bemerkt das ich in den letzten 7 Jahren zunehmend mehr auf die rechte Hüfte "falle" weil ich enorme Probleme im LWS Bereich und ich unbewußt die für mich bequemste Steh oder Sitzlage gesucht habe.
Irgendwann hatte ich dann Schmerzen in der Hüfte weshalb diese auch geröngt wurde.
Erkennst du denn selbst bei dir Anzeichen einer Skoliose, also unterschiedliche Schulterhöhe, Rippenbuckel besonders beim Vorbeugen, unterschiedliche Taillendreiecke usw.?
Naja, ich habe selber schon bemerkt das ich irgendwie schief gehe, schob es aber immer auf die Hüfte die aber eigentlich in Ordnung ist.

Nach deiner Frage habe ich auch scharf nachgedacht und überlegt was sonst noch sein könnte und da fiel mir ein:

Wenn ich gerade stehe und die Arme eng an den Körper anlege dann spüre ich auf der linken Seite einen Widerstand, rechts hingegen nicht, da habe ich eher eine Mulde.
Taste ich nun links den Brustkorb ab dann merke ich das die Rippen ein wenig nach aussen stehen. Also das was rechts zuwenig, ist links zuviel.

Das ist mir früher auch schon aufgefallen aber ich maß dem natürlich keine besondere Bedeutung zu weil ich mir dachte das eh kein Körper symetrisch sei und bei dem Einen auch mal setwas schiefer sein könnte als beim Anderen.

Auch scheint mir meine rechte Schulter etwas höher zu stehen als die linke, ebenso habe ich das Gefühl mein linkes Bein wäre länger als das rechte.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen das ich mal 168cm war und nun nur noch 165cm.

Meine Kinder sagen schon immer: Mama, du schrumpfst immer mehr.

Sport habe ich die letzten Jahre auch nicht gemacht ausser mehr oder weniger regelmäßig meine Rückengymnastik (so wie es meine Schmerzen halt zuliesen) und regelmäßig stundenlange Spaziergänge mit meinem Hund. Lange bin ich auch Rad gefahren bis mir meine Knie einen Strich durch die Rechnung machten.

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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Taranee hat geschrieben:Vielleicht hat ja hier irgendwer einen Tipp wo in Essen ich einen Orthopäden finde der mich in die Uniklinik überweisen würde?!
Vielleicht kann Dir auch der Korsettbauer Püttmann einen Tipp geben, welcher Orthopäde so eine Überweisung ausstellen würde, ohne dass der Orthopäde irgendeine Kompetenz in dieser Hinsicht hätte. :)

Herr Püttmann ist sehr nett und mit dem Hinweis auf dieses Forum wird er sicherlich mit Dir darüber sprechen.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Taranee »

Vielen Dank für den Tipp. Ich werde darauf zurückgreifen sofern mein Arzt weiterhin so blockiert.

Ich habe heute spontan einen reinen Gesprächstermin bei ihm vereinbart, da kann er nicht einfach weglaufen ;)

Ich werde mir vorher eine Frageliste anfertigen und ihn bitten einmal genauer zu schauen, vor allem sich genauer zu äußern was meine Skoliose nun für mich in Zukunft bedeutet, vor allem das ich überhaupt wissen möchte ob es nun eine leichte oder so ist.

Ich gehe sehr hoffnungsvoll zu diesem Gespräch denn nach wie vor halte ich viel von diesem Arzt da ich in vergangener Zeit wegen anderer Dinge schon bei ihm war und er mir gut geholfen hat.

Mag ja sein das er nicht wirklich sieht was ich im Ganzen für Probleme habe oder er sich mit der Skoliose selbst nicht so wirklich auskennt.
Ich werde ihm auch deutlich sagen wenn dem wirklich so ist, das er mich dann besser in die Skoliosesprechstunde im Uniklinikum überweisen soll

Das könnte nämlich ein weiterer Arzt in der Praxis tun so wie ich gestern herausgefunden habe. Dieser ist Facharzt für Orthopädie ;D
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Kurzer Zwischenstand

Beitrag von Taranee »

Hallo,

inzwischen war ich wieder beim Doc. Dieser hörte sich ruhig an was ich zu sagen hatte und ich verließ die Praxis mit einer Überweisung zum MRT welches am Donnerstag durchgeführt wird, allerdings:

Nicht wegend der Skoliose sondern wegen dem Verdacht auf einen BSV im LWS Bereich.

Er meinte das meine Skoliose nur schwach, wenn auch als solche benannt werden sollte, ausgeprägt sei (wurde aber nicht vermessen), die langjährigen Rückenschmerzen wären zwar darauf zurückzuführen aber die aktuelle Situation läßt auf einen BSV schliessen.

Und wieder bin ich so schlau wie vorher auch wenn er sich diesmal tatsächlich Zeit nahm und mir eine Spritze in die LWS verpasste (brachte kurzzeitig Linderrung wenn auch keine Schmezfreiheit). Leider ging er auch diesmal wieder nicht wirklich auf all meine Fragen ein. Im Vordergrund steht bei ihm jetzt BSV oder nicht :/

Nun bin ich erstmal gespannt was beim MRT (ich habe solche Angst davor weil ich unter Platzangst leide) rauskommt.

Ich frage mich jetzt einige Dinge.

Theoretisch müßte die Skoliose im MRT ja bestätigt werden auch wenn nur der LWS Bereich dargestellt wird, oder? Beim röntgen wurde schließlich auch nur die LWS dargestellt und ein kleiner Teil der BWS.

Auf der Webseite der radiologischen Praxis konnte ich mir einen Fragebogen anschauen den man auch vor Ort ausfüllen muß. Dort wird nachgefragt wo die Beschwerden am stärksten sind.

Diese sind zur Zeit tatsächlich im LWS aber auch im BWS Bereich zu finden aber an manchen Tagen macht die gesamte WS Probleme.

Ich weiß das in dieser Praxis auch komplette Scans der WS möglich sind. Meint ihr ich hätte eine Chance das sie es machen auch wenn auf der Überweisung V.a. BV steht?

Ist es gängig das noch in der Praxis mit einem über die Bilder gesprochen wird oder sind das eher die Ausnahmen?

Ich meine: Ich werde eh am nächsten Tag (sofern ich die Bilder sofort mitkriege) bei meinem Dok. vorstellig werden um den Befund zu besprechen aber ich bin der Ansicht das es schon interessant sein könnte zwei Meinungen b.z.w. Interpretationen zu hören.

LG
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Beitrag von minimine »

Hallo Taranee,

schön, dass du dich wieder meldest! :)
Er meinte das meine Skoliose nur schwach, wenn auch als solche benannt werden sollte, ausgeprägt sei (wurde aber nicht vermessen), die langjährigen Rückenschmerzen wären zwar darauf zurückzuführen aber die aktuelle Situation läßt auf einen BSV schliessen.
Also ich wäre an deiner Stelle mit dieser Aussage nicht zufrieden! Die Ärzte sehen halt zufällig die Skoliose und plötzlich schieben sie sämtliche Symptome gleich darauf!
Es sollte bei dir ja erstmal geklärt werden, ob diese Skoliose nicht überhaupt erst aufgrund deiner Schmerzen entstanden ist, also eine sog. Schmerzskoliose ist. Hast du ihn denn mal konkret nach Gradzahlen gefragt? Wenn bei dir der Verdacht auf einen BSV besteht, dann muss das natürlich wirklich mit einem MRT abgeklärt werden.
Nun bin ich erstmal gespannt was beim MRT (ich habe solche Angst davor weil ich unter Platzangst leide) rauskommt.
Also bei mir wurde Anfang des Jahres ein MRT durchgeführt (auch bei Verdacht auf BSV) und ich wurde vorher gefragt, ob ich Platzangst o.ä. hätte, denn dann hätte ich ein Mittel zur Beruhigung bekommen.
Theoretisch müßte die Skoliose im MRT ja bestätigt werden auch wenn nur der LWS Bereich dargestellt wird, oder? Beim röntgen wurde schließlich auch nur die LWS dargestellt und ein kleiner Teil der BWS.
Ein MRT wird ja im Liegen aufgenommen und da dann die Kräfteverteilung eine ganz andere ist, wird auch die Skoliose geringer sein. Meine Skoliose hat man auch gesehen, aber das Bild sieht natürlich schon komplett anders aus, als beim Röntgen. Weil du schreibst, dass bei dir auch nur die LWS geröntgt wurde, das ist nicht ausreichend, um eine Skoliose zu diagnostizieren. Man braucht eine Ganzwirbelsäulen-Aufnahme und zumindest bei der Erstdiagnose auch eine seitliche Aufnahme der kompletten Wirbelsäule. Das MRT wird dir deshalb auch nicht weiterhelfen bezüglich Skoliose-Diagnose. In solchen Berichten steht dann immer nur mäßige, flache, diskrete Skoliose o.ä., das weißt du ja schon und man wird auch nicht schlauer daraus. Aber zum Ausschluss eines BSV ist ein MRT natürlich erforderlich!
Ich weiß das in dieser Praxis auch komplette Scans der WS möglich sind. Meint ihr ich hätte eine Chance das sie es machen auch wenn auf der Überweisung V.a. BV steht?
Das wird darauf ankommen, was genau auf deiner Überweisung steht. Steht da z.B. drauf, MRT der LWS? Fragen kannst du ja mal, aber wie gesagt, es wird dir in Bezug auf die Skoliose nicht weiterhelfen.
Ist es gängig das noch in der Praxis mit einem über die Bilder gesprochen wird oder sind das eher die Ausnahmen?

Bei mir war das so. Ich musste dann nochmal kurze Zeit ins Wartezimmer während die Bilder ausgewertet wurden und anschließend hat der Radiologe mir den Befund erklärt. Meinem Orthopäden wurde dann der Befund gefaxt (mir selbst auf Wunsch auch nochmal zugeschickt) und die Bilder hab ich auf einer CD mitbekommen!

Wenn du wieder bei deinem Orthopäden bist, sprich ihn doch mal konkret auf die Möglichkeit einer Überweisung in die Wirbelsäulen- bzw. Skoliosesprechstunde der Uni Essen an.
Ich drücke dir die Daumen für deinen MRT-Termin und keine Bange, die ganze Untersuchung dauert auch nicht allzu lange, vielleicht so 10-15 min.!

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Beitrag von Taranee »

Dankeschön für die promte Antwort :)

[equote]Also ich wäre an deiner Stelle mit dieser Aussage nicht zufrieden! Die Ärzte sehen halt zufällig die Skoliose und plötzlich schieben sie sämtliche Symptome gleich darauf!
Es sollte bei dir ja erstmal geklärt werden, ob diese Skoliose nicht überhaupt erst aufgrund deiner Schmerzen entstanden ist, also eine sog. Schmerzskoliose ist. Hast du ihn denn mal konkret nach Gradzahlen gefragt? Wenn bei dir der Verdacht auf einen BSV besteht, dann muss das natürlich wirklich mit einem MRT abgeklärt werden. [/equote]

Bin ich auch nicht, bin aber schon froh das er mir überhaupt mal zugehört hat.
Ich selber habe Zweifel was die Entstehung der Skoliose betrifft.
Angeblich soll sie schon seit meiner Kinderzeit bestehen aber auch ich gehöre zu der Generation wo es noch die Schuluntersuchungen gab wo auch gezielt auf Skoliose geschaut wurde.
Einzigst wurden bei mir Damals Knick-Senk-Spreizfüße gefunden. Auch erinnere ich mich das ich nie irgendwie schief ging.

Meine Schmerzen begannen vor etwa 7 Jahren in der LWS mit Ausstrahlung in die BWS, später bekam ich dann Probleme mit der HWS, wodurch ich bereits einen Hörsturz erlitten hatte.

Das Problem ist ja das er mir nicht wirklich zuhört. In den Praxen bist du doch nur noch eine Nummer auf dem Abrechnungsschein und wirst nicht mehr als ganzer Mensch gesehen. Da lob ich mir wirklich die TCM.

Auf die Gradzahlen angesprochen meinte er ja das die Skoliose nur sehr schwach wäre, so unter dem Motto: Das haben viele Menschen und ist nicht weiter der Rede wert :/

Der Verdacht auf BSV könnte m.E. tatsächlich auf einen BV hinweisen aufgrund meiner Symptomatik aber man kann ja auch Flöhe und Läuse gleichzeitig haben. Natürlich möchte ich das auch vorrangig geklärt haben. Wenn ich den Feind kenne kann ich ihm auch entsprechend begegnen ;)

[equote]Also bei mir wurde Anfang des Jahres ein MRT durchgeführt (auch bei Verdacht auf BSV) und ich wurde vorher gefragt, ob ich Platzangst o.ä. hätte, denn dann hätte ich ein Mittel zur Beruhigung bekommen.[/equote]

Ich weiß das ich ein Beruhigungsmittel bekomme gegen die körperlichen Symptome aber die Angst sitzt ja im Kopf und die kann man bekanntlich nicht wirklich beruhigen. Ich werde aber die Zähne zusammenbeissen und durch.

[equote]Ein MRT wird ja im Liegen aufgenommen und da dann die Kräfteverteilung eine ganz andere ist, wird auch die Skoliose geringer sein. Meine Skoliose hat man auch gesehen, aber das Bild sieht natürlich schon komplett anders aus, als beim Röntgen. Weil du schreibst, dass bei dir auch nur die LWS geröntgt wurde, das ist nicht ausreichend, um eine Skoliose zu diagnostizieren. Man braucht eine Ganzwirbelsäulen-Aufnahme und zumindest bei der Erstdiagnose auch eine seitliche Aufnahme der kompletten Wirbelsäule. Das MRT wird dir deshalb auch nicht weiterhelfen bezüglich Skoliose-Diagnose. In solchen Berichten steht dann immer nur mäßige, flache, diskrete Skoliose o.ä., das weißt du ja schon und man wird auch nicht schlauer daraus. Aber zum Ausschluss eines BSV ist ein MRT natürlich erforderlich! [/equote]

Ich weiß das die WS eigentlich im ganzen geröngt werden sollte aber meinen Dok. davon zu überzeugen dürfte doch schwieriger werden weil er eh der Meinung ist alles sei halb so wild (darum befinde ich mich jetzt ja auch schon 7 Jahre bei ihm in Behandlung *ironie*).
Ich fürchte, um an eine Überweisung in die Uniklinik zu kommen, bedarf es noch vieler weiterer Termine bei ihm und ebenso viele Gespräche. Vielleicht macht er es dann doch irgendwann wenn er genug von mir genervt ist ;D

Ernsthaft: Es ist zum weinen. Da hat man schon kompetente Leute quasi vor der Haustür aber diejenigen die einen überweisen könnten weigern sich. Als ob er sich einen Zacken aus der Krone brechen würde wenn er eine Überweisung ausstellt *grummel*

Leider sieht das hier bei anderen Doks ja noch ärger aus. Ich habe im laufe der letzten 15 Jahre schon mehre Orthos durch wegen einer meiner Töchter (wegen anderer Dinge). Keiner war wirklich gut und zugehört haben die meisten noch viel weniger als mein jetziger :<

[equote]Das wird darauf ankommen, was genau auf deiner Überweisung steht. Steht da z.B. drauf, MRT der LWS? Fragen kannst du ja mal, aber wie gesagt, es wird dir in Bezug auf die Skoliose nicht weiterhelfen. [/equote]

Es steht LWS drauf, also kann ich sicher nicht darauf bauen. Wenn das ohnehin sinnfrei ist dann ist es auch nur halb so wild, denke ich.

[equote]Bei mir war das so. Ich musste dann nochmal kurze Zeit ins Wartezimmer während die Bilder ausgewertet wurden und anschließend hat der Radiologe mir den Befund erklärt. Meinem Orthopäden wurde dann der Befund gefaxt (mir selbst auf Wunsch auch nochmal zugeschickt) und die Bilder hab ich auf einer CD mitbekommen! [/equote]

Na dann bin ich ja bestens informiert über den Ablauf und kann dem jetzt wesentlich entspannter entgegen sehen. Vielen Dank!

LG
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Mal wieder Zwischenbericht

Beitrag von Taranee »

Wollte mich mal wieder melden und euch auf dem Laufenden halten :)

Meine Rückenschmerzen hatten sich zwischenzeitlich so arg verschlimmert das ich meinen ersten MRT Termin nicht, wegen zu schwacher Beine und teilweiser Lähmung des Rechten, wahrnehmen konnte :/

Tags darauf bin ich dann zum Doc.. Diesmal bin ich beim Kollegen gelandet weil meiner gerade im OP stand. Hätte ich gewußt was mich erwartet wäre ich schleunigst geflüchtet.

Zunächst raunzte er mich nur an von wegen: Wenn Sie den Termin verschlampen dann kann ich jetzt auch nix daran ändern.

Ich versuchte ihm zu erklären das ich einfach nicht konnte, darauf er: Ach, heute können sie plötzlich wieder laufen?

Ähm, ja aber nur leidlich meinte ich und ich war dazu nur in der Lage weil meine Begleitung mich stützt.

Er: Was wollen sie jetzt von mir? Ich: Vielleicht haben sie einen Tipp für mich oder machen sonstwas (wurde nun selber auch leicht gereitzt).

Er: Dann setze ich ihnen jetzt zwei Spritzen links und rechts dicht an der WBS, wobei ich sehr dicht an den Nerv herangehe.

Ich willigte ein und so spritzte er. Wenn ich vorher nie Angst vom spritzen hatte, JETZT habe ich sie :(

Mir war bewußt das es etwas mehr weh tun könnte aber nicht was dann passierte.

Er stach (links) sehr tief (normal), tat schon weh aber ich kannte das ja schon. Dann kratzte er regelrecht herum bis ich aufschrie. Da meinte er: So, jetzt bin ich richtig. Daraufhin drückte er das Medikament hinein.

Rechts merkte ich bis auf den Einstich nichts weiter.

Er entließ mich indem er mir noch mitteilte das ich nun wohl lange auf einen neuen MRT Termin warten müsse da wir kurz vor Quartalsende hätten.

Weil ich noch auf meine AU warten mußte stand ich am Tresen vorne als mir plötzlich mein linkes Bein wegsackte. Hätte ich mich nicht am Tresen reflexartig festgekrallt wäre ich der Nase nach langgelegen.

Da hat der Kerl mir mein linkes Bein lahmgelegt und mich nicht darauf hingewiesen das sowas passieren kann!? :eek:

Mich Ach und Krach kam ich dann nach Hause. Mein Bein immer noch lahm aber die Schmerzen waren ein klein wenig erträglicher.

Gleich Zuhause habe ich einen erneuten MRT Termin gemacht welcher heute war. Von wegen wochenlange Wartezeit...haha.

Wegen des anstehenden MRT mußte ich bei meinem Hausarzt ein Blutbild machen lassen.
Da ich dort schon lange nicht mehr war, kam wie es kommen mußte und so wurde bei mir ein kompletter Checkup gemacht, mit allem was dazu gehört.

Beim US fand mein Hausarzt eine Veränderung im Darm die nicht auf einer Entzündung beruhen wie das nacherfolgte Befundgespräch ergab.

Er hätte aufgeweitete Darmschlingen gefunden (herrjeh was noch alles?) was dringend abgeklärt werden müsse. Ich frug ihn ob es einen Zusammenhang zwischen der Skoliose und der Darmschlingen geben könnte und er bejahte es.
Aufgrund der Skoliose könne der Darm regelrecht verdrängt werden was dazu führe das er aufgast. In diesem Fall könne es sich nicht um eine einfache Skoli handeln :nein:

Zunächst solle ich nochmals eine Darmspiegelung machen lassen und sollte sich herrausstellen das sie keinen Krankheitswert in Form von einer Darmerkrankung darstellen, wolle er sich mit meinem Ortho auseinandersetzen. Da bin ich aber mal mächtig gespannt.

Ausserdem solle ich ihm die MRT Ergebnisse auch zeigen. Er wolle sie unäbhängig vom Ortho auswerten. O Ton: Eine zweite, unabhängige Meinung kann nie schaden. Recht hat er der gute Mann :)

Nun heißt es bis Montag warten, da bekomme ich die Ergebnisse.

Ich hatte vor gleich zum Ortho zu fahren der auf dem Weg liegt und dann die Tage zu meinem HA.

Da hätte ich eine Frage die mir vielleicht hier einer beantworten kann *hoff*

Wenn ich Montag die CD und den Bericht bekomme und gleich zum Ortho fahre, kann ich dann dort sagen das ich die CD und eine Kopie des Berichtes haben möchte weil mein HA sie ebenfalls sehen möchte?

Ich meine: Mein HA sagt das er erstens als mein HA sowieso Einblick kriegen müsse und zweitens hat er mir die Überweisung zum neuen Quartal ausgestellt. Theoretisch hätte also ER in erster Linie das Recht auf die Bilder und den Bericht.

Mein Ortho wird sich somit wohl nicht dagegen sperren können, oder?

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Taranee
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Beitrag von minimine »

Hallo Taranee,

oh je, da weiß man ja gar nicht, wo man so richtig anfangen soll. :knuddel:
Meine Rückenschmerzen hatten sich zwischenzeitlich so arg verschlimmert das ich meinen ersten MRT Termin nicht, wegen zu schwacher Beine und teilweiser Lähmung des Rechten, wahrnehmen konnte
Also ich muss ganz ehrlich sagen, mit Lähmungen und Schwächegefühl würde ich nicht lange rumfackeln, sondern gleich ins Krankenhaus fahren. Dort hätte man dann sicherlich sowieso ein MRT oder CT gemacht.

Dieser Arzt, bei dem du warst, der würde mich nicht mehr sehen. :< Erstens mal sollte er sich mal überlegen, dass er ohne Patienten seine Praxis dicht machen könnte, also seinen Tonfall mal besser etwas anpassen sollte. Zweitens darf sowas mit der Spritze definitiv nicht passieren, schon gar nicht ohne Aufklärung!! Was hätte er denn gemacht, wenn das passiert wäre, während du am Autofahren bist o.ä.
Ich habe Anfang des Jahres auch 2 von diesen "netten" Spritzen bekommen. :zunge: Aber ich meine, dass ich aufgeklärt wurde und ich musste auch noch bestimmt ne halbe Stunde in der Praxis bleiben, währenddessen mein Puls überwacht wurde.
Also das geht gar nicht und du solltest da evtl. überlegen, ob du nicht weitere Schritte einleiten solltest, z.B. an die Ärztekammer oder Krankenkasse melden.
Weil ich noch auf meine AU warten mußte stand ich am Tresen vorne als mir plötzlich mein linkes Bein wegsackte.
Und was wurde dann deswegen unternommen? :???:

Was kam denn beim MRT raus? Konntest du mit dem Radiologen sprechen?

Aufgrund der Skoliose könne der Darm regelrecht verdrängt werden was dazu führe das er aufgast. In diesem Fall könne es sich nicht um eine einfache Skoli handeln
Also das hab ich noch nie gehört! Zwar hört man immer wieder mal, dass eine Skoliose zu Darmproblemen führen kann, aber wenn eine Skoliose den Darm regelrecht verdrängt, dann ist die Skoliose wohl schon so stark, dass du deswegen schon längst beim Orthopäden gewesen wärst. Das würde dir jaauch dementsprechend optisch auffallen.
Wenn ich Montag die CD und den Bericht bekomme und gleich zum Ortho fahre, kann ich dann dort sagen das ich die CD und eine Kopie des Berichtes haben möchte weil mein HA sie ebenfalls sehen möchte?
Lass dir doch den Bericht vom Radiologen selbst nochmal zuschicken oder für dich noch eine extra Kopie machen. Die CD müsstest du eigentlich sowieso wieder mitbekommen, sofern sich der Orthopäde die überhaupt anguckt. Aber willst du denn allen ernstes nochmal zu diesem Orthopäden gehen?? Was ist denn aus dem Vorhaben mit der Uni Essen geworden?

LG
Minimine
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Carmen1452
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Beitrag von Carmen1452 »

Hallo,

habe starke Skoliose von Geburt an bin operiert. Habe das jetzt mal alles gelessen und was zu schreibst hört sich nicht gut an. Du solltest sofort zu einem spezialisten für Skoliose gehen. Du soltest auch wissen wieviel Grad deine Skoliose hat. Suche dir am besten einen anderen Orthopäden das geht gar nicht. Weil wie lange die Geschichte schon geht das ist nicht gut. Und was für Nebenwirkungen die Spritzen gegen die Schmerzen auf dauer haben kann man ja auch nicht sagen. Bitte gehe wie schon manche gesagt haben in die Uni Klinik in Essen. Wenn dir dein Orthopäde keine Überweisung geben will dann suche dir einen Orthopäden der dir eine Überweisung austellt weil sonst wird das alles noch schlimmer. Ich hoffe du schafst es aber gebe nicht auf.

Mfg Carmen
Lady S
Profi
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Registriert: Mo, 10.06.2002 - 00:00
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr.
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
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Beitrag von Lady S »

Ich kann minimine nur in allen Punkten zustimmen.
Mit Lähmungserscheinungen und Schwäche in den Beinen kannst Du nicht tage- und wochenlang zuhause rumdümpeln.
Das muss zügig diagnostiziert und adäquat behandelt werden!!
Ich würde ich als Notfall in einer orthopädischen Klinik auftauchen bzw. mich vom Hausarzt einweisen lassen.

Zweite Priorität hat dann die Abklärung der Skoliose.
Dein "Orthopäde" ist ja eigentlich Chirurg, wie ich einem Deiner Beiträge entnehmen konnte. Hinsichtlich Skoliose kannst Du von dem eher nichts erwarten und auch sonst würde ich den nicht mehr mit meiner Anwesenheit behelligen :boese:

Die Unterlagen würde ich mir übrigens gleich mal selber kopieren, bevor ich sie irgendwo abgebe ;)
Und die These mit der "schwach ausgeprägten" Skoliose als Ursache der erweiterten Darmschlingen finde ich eher gewagt
:juggle:
Alles Gute für Dich und Grüsse, Lady S
Taranee
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Beitrag von Taranee »

minimine hat geschrieben: Also ich muss ganz ehrlich sagen, mit Lähmungen und Schwächegefühl würde ich nicht lange rumfackeln, sondern gleich ins Krankenhaus fahren. Dort hätte man dann sicherlich sowieso ein MRT oder CT gemacht.
Ich weiß aber ich wollte nicht. Ich war so oft im Krankehaus und wollte nicht schon wieder rein weil bei mir Zuhause jedesmal alles schief läuft :rolleyes:
Dieser Arzt, bei dem du warst, der würde mich nicht mehr sehen. sauer
Es handelt sich um eine Gemeinschaftspraxis und eigentlich war ich für meinen Arzt angemeldet aber da es einen Notfall gab mußte dieser in den OP und ich mich mit diesem Pferdeschlächter rumschlagen :/


Erstens mal sollte er sich mal überlegen, dass er ohne Patienten seine Praxis dicht machen könnte, also seinen Tonfall mal besser etwas anpassen sollte. Zweitens darf sowas mit der Spritze definitiv nicht passieren, schon gar nicht ohne Aufklärung!! Was hätte er denn gemacht, wenn das passiert wäre, während du am Autofahren bist o.ä.
Ich wei´ß es ehrlich gesagt nicht. Gott sei Dank habe ich keinen Führerschein von daher brauche ich mir deswegen keine Sorgen machen.

Und woher sollte ich wissen das sowas passieren kann?

Ich habe schon viele Spritzen in die WBS bekommen aber derartiges ist mir noch nie vorher passiert.


Ich habe Anfang des Jahres auch 2 von diesen "netten" Spritzen bekommen. zunge Aber ich meine, dass ich aufgeklärt wurde und ich musste auch noch bestimmt ne halbe Stunde in der Praxis bleiben, währenddessen mein Puls überwacht wurde.
Also das geht gar nicht und du solltest da evtl. überlegen, ob du nicht weitere Schritte einleiten solltest, z.B. an die Ärztekammer oder Krankenkasse melden.
Nun, ich würde mal behaupten das ich schlechte Karten hätte, war ja Niemand mit im Behandlungsraum der bezeugen könnte das man mir nichts erklärt hätte.
Zitat:
Weil ich noch auf meine AU warten mußte stand ich am Tresen vorne als mir plötzlich mein linkes Bein wegsackte.

Und was wurde dann deswegen unternommen? ???
Nichts! Die Praxis war wie üblich übervoll und ausser meiner Begleitung ist es Niemandem aufgefallen. Sie stützte mich und wir verließen so die Praxis.

Was kam denn beim MRT raus? Konntest du mit dem Radiologen sprechen?
Das MRT wurde nicht mit mir besprochen. Ich bekam nur gesagt das ich Montag die Ergebnisse abholen könne und das war´s.

Die Frau die das MRT durchführte war zwar irgendwie nett aber viel gesprochen hat sie mit mir nicht. Sie hat mich weder nach meiner Platzangst gefragt noch erklärt das ich kein Beruhigungs wie Kontrastmittel bekomme. Dabei habe ich angekreuzt das ich unter Platzangst leide :rolleyes: Sie sagte mir nur das die Untersuchung 10 Min. dauere und drückte mir einen Notballball (drin befindet sich die Klingel oder so) in die Hand.
Auch während der gesamten Untersuchung sprach sie nicht mit mir. Mit meiner Tochter wurde Damals gesprochen über Lautsprecher und ich kannte das selbst vom CT.
Danach sagte sie eben Montag abholen und das wars.


Also das hab ich noch nie gehört! Zwar hört man immer wieder mal, dass eine Skoliose zu Darmproblemen führen kann, aber wenn eine Skoliose den Darm regelrecht verdrängt, dann ist die Skoliose wohl schon so stark, dass du deswegen schon längst beim Orthopäden gewesen wärst. Das würde dir jaauch dementsprechend optisch auffallen.
Ich denke mal mein HA hat sich nur auf unser vorangegangenes Gespräch orientiert indem ich ihm schilderte das alles immer so abgetan wird beim Ortho wenn ich auf all meine verschiedenen Symptome hinweise.

Weißt du: Mein HA ist einer der tatsächlich zuhört und nicht alles als Blablabla abtut was ein Patient ihm da erzählt. Er sagt ehrlich seine Meinung und versucht nicht nur zu helfen und beruhigen sondern den Dingen auf den Grund zu gehen.

Würde es nach ihm gehen dann wäre ich längst schon in der Skolisprechstunde im Klinikum gewesen aber er darf mich leider nicht überweisen da er Internist ist und kein Ortho.

Lass dir doch den Bericht vom Radiologen selbst nochmal zuschicken oder für dich noch eine extra Kopie machen.
So werde ich das machen. Die Sprechstundenhilfen sind da meist nett und sind unkompliziert was sowas betrifft.

Du meinst die CD würde ich wieder mitbekommen? Ist sie somit mein Eigentum?
Die CD müsstest du eigentlich sowieso wieder mitbekommen, sofern sich der Orthopäde die überhaupt anguckt.
Doch die wird er anschauen, er hat das MRT ja auch angeordnet aber eben nicht dieser Pferdeschlächter... mit dem will ich nichts mehr zu tun haben. Ich werde meinen Doc. verlangen und wenn dieser nicht da ist oder kann dann gehe ich an einem anderen Tag hin.
Aber willst du denn allen ernstes nochmal zu diesem Orthopäden gehen??
Ja, will ich. Ich habe immer noch zu ihm Vertrauen ohne sagen können warum und ich bin irgendwie.... ärztetreu sag ich immer. Bekloppt was? :|
Was ist denn aus dem Vorhaben mit der Uni Essen geworden?
Bisher hat er sich gesträubt, weil: (achtung Ironie) Ist ja nur eine leichte Skoli die nicht für meine derzeitigen Probleme verantwortlich ist :rolleyes:
Taranee
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Beitrag von Taranee »

Carmen1452 hat geschrieben:Bitte gehe wie schon manche gesagt haben in die Uni Klinik in Essen. Wenn dir dein Orthopäde keine Überweisung geben will dann suche dir einen Orthopäden der dir eine Überweisung austellt weil sonst wird das alles noch schlimmer..

Mfg Carmen
Das ist nicht so einfach sondern so schwierig wie die Nadel im Heuhaufen zu finden.

Wenn einer nen guten Tipp für mich in Essen hat dann her damit ;)
Taranee
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Beitrag von Taranee »

Lady S hat geschrieben:Ich kann minimine nur in allen Punkten zustimmen.
Mit Lähmungserscheinungen und Schwäche in den Beinen kannst Du nicht tage- und wochenlang zuhause rumdümpeln.
Das muss zügig diagnostiziert und adäquat behandelt werden!!
Das ist doch der Knicktusknacktus. Zu WEM soll man noch gehen wenn du 100 verschiedene Symptome hast und von einem Facharzt zum anderen gescheucht wirst und jeder kann für sich b.z.w. auf seinem Gebiet nichts feststellen oder eben nur geringfügig?
Ich würde ich als Notfall in einer orthopädischen Klinik auftauchen bzw. mich vom Hausarzt einweisen lassen.
In die Fachklinik darf nur ein Facharzt überweisen. In meinem Post an Minimine schrieb ich das mein Hausarzt mich überweisen würde wenn er denn könnte.

Notfallmäßig müßte ich in eine Unfallchirurgie in meiner Nähe fahren, die gelinde ausgedrückt eher zweifelhaft ist (Habe da einschlägige Erfahrungen machen dürfen) Dort würde nur schmerzlindernd behandelt werden mit verweis am nächsten Tag den behandelnden Arzt aufzusuchen. Ehrlich jetzt, das ist keine Übertreibung, ich könnte von dort Geschichten erzählen *abwink*
Zweite Priorität hat dann die Abklärung der Skoliose.
Dein "Orthopäde" ist ja eigentlich Chirurg, wie ich einem Deiner Beiträge entnehmen konnte. Hinsichtlich Skoliose kannst Du von dem eher nichts erwarten und auch sonst würde ich den nicht mehr mit meiner Anwesenheit behelligen boese
Ich zitiere mich nun mal selbst:
Ich werde ihm auch deutlich sagen wenn dem wirklich so ist, das er mich dann besser in die Skoliosesprechstunde im Uniklinikum überweisen soll

Das könnte nämlich ein weiterer Arzt in der Praxis tun so wie ich gestern herausgefunden habe. Dieser ist Facharzt für Orthopädie happy
Das Problem: Mein Arzt ist wie du richtig gelesen hast, Chirurg aber mit entsprechender Weiterbildung in Orthopädie. Der Andere (der Pferdeschlächter) ist der Facharzt für Orthopädie.

Nun weiß ich nicht wie es sich verhält, ob nun mein Doc. mich trotzdem überweisen dürfte oder ob es der Andere (zu dem geh ich auf keinen Fall mehr rein) tun müßte.
Und die These mit der "schwach ausgeprägten" Skoliose als Ursache der erweiterten Darmschlingen finde ich eher gewagt
Da hast du mich aber gründlich mißverstanden oder ich mich zu undeutlich ausgedrückt.

Mein Hausarzt bestätigte mir letztlich nur das die "Darmgeschichte" durchaus mit meiner Skoli zusammenhängen könnte diese jedoch dann nicht so gering sein könnte wie von meinem "chirurgischen Ortho" angegeben ;)

Letztlich: Auf die Idee mir selber Kopien meiner Ergebnisse anzufertigen bin ich selbst schon gekommen aber habe sie wieder verworfen weil:

Mein Ortho auf dem Weg zur radiologischen Praxis liegt und das bis dahin eine ewige Fahrerrei ist. Nicht schön wenn man kaum krauchen kann dauernd auf die Öffentlichen angewiesen zu sein :nein:

Also verbinde ich diesmal zwei Wege miteinander und erspare mir unnötige Fahrerrei. Zudem will ich jetzt auch endlich wissen was los ist und jeder Tag den ich noch zuwarten müßte ist ein Tag zuviel für mich. Verstehst du?
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Beitrag von Silas »

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen... aber die von Dir beschriebene Krankengeschichte legt aus meiner Sicht zunächst einmal die Vorstellung bei einem Facharzt für psychosomatische Medizin nahe.

Quasi all die von Dir beschriebenen Symptome können im Rahmen schwerer psychosomatischer Erkrankungen auftreten und könnten ggf. sicherlich gut behandelt werden.

Es gibt in diesem Bereich sehr gute Kliniken, dort werden natürlich auch organische Ursachen ausgeschlossen, hauptsächlich würdest Du aber - sofern es einen psychosomatischen Hintergrund gibt - kompetente Strategien und Behandlungsmöglichkeiten kennenlernen, um dauerhaft Deine Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Ich würde das an Deiner Stelle unbedingt abklären lassen, sonst riskierst Du, dass Deine Symptomatik weiter ausufert. Deine Beschwerden sind jetzt schon chronisch und je eher Du eine adäquate Behandlung erhälst, desto effektiver kann Dir geholfen werden.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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Beitrag von Taranee »

Silas hat geschrieben:Ohne Dir zu nahe treten zu wollen... aber die von Dir beschriebene Krankengeschichte legt aus meiner Sicht zunächst einmal die Vorstellung bei einem Facharzt für psychosomatische Medizin nahe.

Quasi all die von Dir beschriebenen Symptome können im Rahmen schwerer psychosomatischer Erkrankungen auftreten und könnten ggf. sicherlich gut behandelt werden.

Es gibt in diesem Bereich sehr gute Kliniken, dort werden natürlich auch organische Ursachen ausgeschlossen, hauptsächlich würdest Du aber - sofern es einen psychosomatischen Hintergrund gibt - kompetente Strategien und Behandlungsmöglichkeiten kennenlernen, um dauerhaft Deine Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Ich würde das an Deiner Stelle unbedingt abklären lassen, sonst riskierst Du, dass Deine Symptomatik weiter ausufert. Deine Beschwerden sind jetzt schon chronisch und je eher Du eine adäquate Behandlung erhälst, desto effektiver kann Dir geholfen werden.
Mir kann man so schnell nicht zu nahe treten und schon gar nicht in der virtuellen Welt ;)

Ich gestehe: Würde ich solche Post´s wie die meine lesen, käme ich auch auf die Idee alles auf die Psychoschiene zu schieben.

Aber wenn ich eines bei mir ganz sicher weiß: Ich bin nicht psychisch angeknackst. Da müssen schon ganz andere Dinge passieren die mich körperlich derart aus der Bahn werfen könnten.

Vor Jahren ist mein Mann gestorben und ich stand mit drei kleinen Kindern da und ich kann dir sagen: DAS hat mich aus der Bahn geworfen aber körperlich reagiert habe ich da nicht. Inzwischen sind meine Kinder alle erwachsen und haben teils selbst schon Familie ;)

Ich machte eine ein psychologische Therapie und fing mich wieder. Seither geht es mir seelisch super.

Auch jetzt habe ich keinerlei Gründe mich in körperliche Gebrechen zu stürzen denn gerade zur Zeit läuft bei mir im privaten wie auch jobmäßig alles rund.

Wären meine Beschwerden also psychisch bedingt, müßten sie zumindest zur Zeit, derart in den Hintergrund treten das ich nichtmal auf die Idee käme nur einen Gedanken daran zu verschwenden.

Zum Anderen: Manche Sachen sind bei mir quasi Zufallsbefunde denen ich eigentlich nicht nachgehen will, jedoch wenn meine Ärzte darauf drängen?
:nixweiss:

Ich kann nicht einfach sagen Dies oder Dies laß ich mal bleiben, sonst geht es in anderer Richtung einfach nicht weiter.

Wenn mir nun ein Arzt sagt das er Dieses oder Jenes in Verdacht hat dann lasse ich das logischerweise abklären. Wenn nichts ist dann ist es gut, wenn was ist dann kann ich gegen ankämpfen. Ich muß nur meinen Feind auch kennen um ihn zu besiegen, so einfach ist das!

Es ist online schon schwierig zu erklären wie ich real so ticke nur soviel:

Ich gehe real nicht mit meinen Problemen hausieren, ruhe mich nicht drarauf aus und statt mich zurückzuziehen in ein Schneckenhaus werde ich so gut es geht mobil, genieße meine Freizeit und lache sehr viel.

Kann ich DAS einmal nicht mehr dann kann man mich getrost irgendwo in eine psychosomatische Klinik einweisen denn dann habe ich deutlich aufgegegeben.
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Taranee,

ist ja schön und gut, wenn du "Ärztetreu" bist. Aber du merkst ja selbst, dass du nicht weiterkommst. Außerdem ist ein Chirurg nunmal nicht der richtige Ansprechpartner, es sei denn evtl. er wäre ein Neurochirurg, dann noch eher.

Ich hab mal ein wenig gegoogelt und diesen Arzt hier noch in Essen gefunden: http://www.skoliose-arzt.de/Nordrhein-W ... .19.0.html
Wir haben aber keine Erfahrungsberichte vorliegen, sieh es also bitte nicht als direkte Empfehlung an. Soweit ich das gelesen hab, brauchst du für diesen Arzt eine Einweisung für 1 Tag, das kann aber bestimmt auch dein Hausarzt machen.
Auf die Idee mir selber Kopien meiner Ergebnisse anzufertigen bin ich selbst schon gekommen aber habe sie wieder verworfen weil:
Versteh ich nicht, du kannst doch in der MRT-Praxis die Arzthelferin bitten, ob man dir nicht noch eine weitere Kopie des Befundes machen könnte.

LG
Minimine
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
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Beitrag von Taranee »

minimine hat geschrieben:Hallo Taranee,

ist ja schön und gut, wenn du "Ärztetreu" bist. Aber du merkst ja selbst, dass du nicht weiterkommst. Außerdem ist ein Chirurg nunmal nicht der richtige Ansprechpartner, es sei denn evtl. er wäre ein Neurochirurg, dann noch eher.

Ich hab mal ein wenig gegoogelt und diesen Arzt hier noch in Essen gefunden: http://www.skoliose-arzt.de/Nordrhein-W ... .19.0.html
Wir haben aber keine Erfahrungsberichte vorliegen, sieh es also bitte nicht als direkte Empfehlung an. Soweit ich das gelesen hab, brauchst du für diesen Arzt eine Einweisung für 1 Tag, das kann aber bestimmt auch dein Hausarzt machen.

Mensch, ich könnt dich knutschen. Den werde ich gleich mal anschreiben und horchen wie das Prozedere ist. Dankeschön:)
Auf die Idee mir selber Kopien meiner Ergebnisse anzufertigen bin ich selbst schon gekommen aber habe sie wieder verworfen weil:
Versteh ich nicht, du kannst doch in der MRT-Praxis die Arzthelferin bitten, ob man dir nicht noch eine weitere Kopie des Befundes machen könnte.

LG
Minimine


Recht hast du. Auf die einfachsten Dinge kommt man selten. Nun muß ich über mich selber lachen. Ich werde direkt dort fragen.
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MRT Bericht

Beitrag von Taranee »

So, ich habe meinen MRT Bericht und bin nun genauso schlau wie vorher.

Ich denke jetzt ist es aller spätestens an der Zeit das ich mit der Faust auf den Tisch haue um an eine Überweisung in die Uniklinik zu kommen. Somit mache ich mich auf die Suche nach einem Dok. der mich ernst nimmt und überweist. Ich greife den Vorschlag von Klaus auf und werde mit Herrn Püttmann Kontakt aufnehmen

Der Bericht sagt zwar etwas aus, aber kann dennoch nicht meine Probleme erklären. ;)

Wen es interessiert, hier der Befund:

Befund: In Aufsicht gerade Haltung der LWS, in Seitenansicht ausreichende Lordose. Physilogische Höhe der LWK und der Zwischenwirbelräume. Phsyiologisches dorsales Alignement der Wirbelkörper. Homogenes Knochenmarkssignal. Zeichen der beginnenden Bandscheibendegeneration im Fach LWK4/5 mit diskreter Protusion, keine Neurokompression. Deutlich aktivierte Spondylarthrosen der unteren beiden LWS-Segmente, rechts betont.

Beurteilung:

Beginnende Osteochondrose LWK4/5 mit kleiner Protusion ohne Neurokompression.
Aktivierte Spondylarthrose rechts betont LWK4/5 und LWK5/S1.

LG
Taranee
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